CES 2020

Floe RC360/RC240 ARGB: Erste AiO-Wasserkühlung von Thermaltake für CPU und RAM

Frank Meyer 31 Kommentare
Floe RC360/RC240 ARGB: Erste AiO-Wasserkühlung von Thermaltake für CPU und RAM
Bild: Thermaltake

Zur CES 2020 stellt Thermaltake neben Neuheiten im RAM-Portfolio auch die erste geschlossenen AiO-Wasserkühlung vor, die die Abwärme von CPU und Arbeitsspeicher in einem Flüssigkeitskreislauf gleichzeitig abführt. In zwei unterschiedlichen Größen bei den Radiatoren angeboten, verfügt die Floe-ARGB-Serie zudem über ARGB-Lüfter.

Floe-ARGB-Serie kühlt CPU und RAM in einem Kreislauf

Hatte sich Thermaltake bislang eher breit im Custom-Segment bei Wasserkühlungen aufgestellt und bietet diverse DIY-Sets zum selbst Konfektionieren und Zusammenbauen an, folgt auf die ersten Floe-Riing-RGB-Modelle, wie unter anderem der Thermaltake Floe Riing 360 RGB (Test), nun mit der Floe-ARGB-Linie eine erste geschlossene Flüssigkeitskühlung für den Desktop-PC, die mittels adressierbarer LEDs leuchten kann. Als weitere Besonderheit zu diversen etablierten AiO-Lösungen anderer Hersteller schlägt Thermaltake einen erweiterten Einsatzbereich der Floe RC240 ARGB und Floe RC360 ARGB genannten PC-Kühlung an. Denn nicht allein der Prozessor ist in den Kühlkreislauf eingebunden, darüber hinaus wird auch die Abwärme von kompatiblen RAM-Modulen durch die AiO-Lösung von Thermaltake bewältigt.

Thermaltake Floe RC360/RC240 ARGB
Thermaltake Floe RC360/RC240 ARGB (Bild: Thermaltake)

Thermaltake zielt mit dem neuen All-in-One-System als Komplettlösung auf Enthusiasten und solche Nutzer ab, die starkes Overcklocking nicht nur mit der CPU betreiben, sondern darüber hinaus auch die Leistung des Arbeitsspeichers erheblich steigern wollen. Doch hat der Hersteller den erweiterten All-in-One-Wasserkühlungen Floe RC240 ARGB und Floe RC360 ARGB werksseitig Beschränkungen auferlegt, denn – zumindest aktuell – lassen sich lediglich RAM-Module der ebenfalls neuen Toughram-Familie in die Flüssigkeitskühlung integrieren. Diese müssen abseits der Kühlung also zusätzlich erworben werden. Thermaltake zeigt sich im Zuge der Messe jedoch bestrebt, zukünftig die Kompatibilität auch zu anderen Desktop-DIMMs zu ermöglichen.

240er- und 360er-Radiator stehen zur Wahl

Als klassische AiO-Flüssigkeitskühlungen setzten auch die Floe RC240 ARGB und die Floe RC360 ARGB auf einen CPU-Kühler mit einer Bodenplatte aus Kupfer, der direkt mit der Pumpeneinheit verbunden ist. Zudem fehlt ein zusätzlicher Ausgleichsbehälter. Werksseitig bereits mit dem Kühlmittel befüllt, ist das größte Unterscheidungsmerkmal zwischen beiden wie üblich auch bei Thermaltake die Größe des Radiators und einhergehend damit die Anzahl der verbauten Lüfter. Während die Floe RC240 ARGB einen 240-mm-Wärmetauscher in Kombination mit zwei 120-mm-Lüftern vorweisen kann, sind es bei der Floe RC360 ARGB der Namensgebung folgend ein Radiator mit einer Länge von 360 Millimeter zusammen mit drei identischer 120-Millimeter-Ventilatoren. Offen lässt Thermaltake indes noch, welche Pumpeneinheit bei der Floe-ARGB-Serie zum Einsatz kommt und aus welchem Material der Wärmetauscher gefertigt wird. Das erste Bild verrät, dass die flexible Verschlauchung durch ein Gewebegeflecht vor äußeren mechanischen Einflüssen geschützt wird und so zusätzlich ein ungewolltes Abknicken vermindert wird.

Zwei respektive drei 120-mm-Lüfter mit ARGB-LEDs

Darüber hinaus verfügen die Thermaltake Floe RC240 ARGB und die Floe RC360 ARGB wie aus dem Namen bereits abgeleitet werden kann, gleichermaßen über im RGB-Farbraum individuell regelbare Leuchtdioden (ARGB-LEDs) verteilt auf Pumpenoberseite und die Lüfter. Diese lassen sich automatisch via Software von den etablierten Mainboard-Herstellern wie ASRock, Asus, Biostar, Gigabyte und MSI mit weiteren beleuchteten Komponenten im System farblich abstimmen aber auch manuell mittels mitgeliefertem Controller an die eigenen Vorlieben anpassen. Auch zu den technischen Eckdaten der zum Lieferumfang zählenden Lüfter hat Thermaltake zum Messeauftritt noch nichts verraten.