HP Neverstop: Neue Laserdrucker werden mit Spritze aufgetankt

Frank Hüber 125 Kommentare
HP Neverstop: Neue Laserdrucker werden mit Spritze aufgetankt
Bild: HP

HP hat neue Laserdrucker der Neverstop-Laser-Serie vorgestellt, deren Tonerbehälter über eine Spritze nachgefüllt werden kann. Diese ist deutlich günstiger als herkömmliche Ersatz-Kartuschen. Noch ist das Prinzip nur bei Schwarzweiß-Laserdruckern verfügbar.

Die Nachfüll-Spritze wird auf einen fest verankerten Anschluss an der Oberseite des Laserdruckers gedreht und der Kolben heruntergedrückt, wodurch der Toner in den fest integrierten Tonerbehälter gepresst wird. In Deutschland soll die Technik zunächst in einem Drucker, dem HP Neverstop Laser 1001nw, und zwei Multifunktionsgeräten, dem Neverstop Laser 1201n und 1202nw, Einzug halten. Die erste Tonerfüllung aller Modelle reicht laut HP für bis zu 5.000 Seiten, die Papierkassette nimmt jeweils 150 Blatt DIN-A4-Papier auf.

Alle drei Modelle drucken bis zu 20 Seiten in der Minute – einseitig, denn den beidseitigen Druck unterstützen sie ab Werk nicht. HP empfiehlt die drei Geräte für Personen, die monatlich zwischen 250 und 2.500 Seiten drucken. Neben dem obligatorischen Drucken über Desktop-Rechner, kann bei allen Modellen auch AirPrint genutzt werden, um über iOS zu drucken. Zum Drucken über Android kann das Mopria-Plug-In genutzt werden.

Neverstop-Laserdrucker ab Mai im Handel

Die unverbindliche Preisempfehlung des HP Neverstop Laser 1001nw, der einen Ethernet-Anschluss und WLAN bietet, liegt bei 279 Euro. Das Multifunktionsgerät HP Neverstop Laser 1201n wird hingegen offiziell für 309 Euro angeboten, das Modell Neverstop Laser 1202nw für 329 Euro. Die drei Laserdrucker sollen ab Mai dieses Jahres im Handel erhältlich sein. Die beiden Multifunktionsgeräte können auch als Scanner genutzt werden, wobei die Auflösung bei 600 dpi liegt. Als Flachbettscanner ausgelegt, bieten sie keinen Blatteinzug und können auch nicht als Faxgerät genutzt werden.

Eine Toner-Spritze kostet 16 US-Dollar

An der Vorderseite zeigt ein Sichtfenster den Tonervorrat an, wobei bereits bei halb leerem Tank per Spritze nachgefüllt werden kann, da eine Spritze Toner für rund 2.500 Seiten beinhaltet. Eine Nachfüll-Spritze kostet in den USA rund 16 US-Dollar, ein Kit bestehend aus zwei Spritzen bietet mit 30 US-Dollar einen kleinen Preisvorteil. Hieraus ergeben sich Druckkosten bezogen auf den Toner von 0,6 Cent pro Seite, die von derartigen Laserdruckern bislang nicht erreicht werden.