Radeon RX 6900 XT Nitro+ 16G: Sapphire enthüllt RDNA-2-Speerspitze mit Navi 21 XTX

Sven Bauduin
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Radeon RX 6900 XT Nitro+ 16G: Sapphire enthüllt RDNA-2-Speerspitze mit Navi 21 XTX
Bild: Sapphire

Mit der Radeon RX 6900 XT Nitro+ 16G enthüllt Sapphire die absolute Speerspitze unter seinen Grafikkarten mit dem 5.120 FP32-Shader starken Vollausbau Navi 21 XTX auf Basis der RDNA-2-Architektur von AMD. Auf Basis der Radeon RX 6900 XT (Test) adressiert der Hersteller sein Custom Design an Spieler und Enthusiasten.

RX 6900 XT Nitro+ als krönender Abschluss

Nachdem sich die „kleinen“ Modelle in Form der Sapphire Radeon RX 6800 XT (Test) mit Navi 21 XT sowie der Sapphire Radeon RX 6800 (Test) mit Navi 21 XL bereits gegen die namhafte und ebenfalls überzeugende Konkurrenz vom Schlage einer Red Devil sowie Red Dragon von PowerColor durchsetzen und sowohl mit hohen Taktraten als auch überzeugenden Kühllösungen die besten Gesamtpakete liefern konnten, stellt die Sapphire Radeon RX 6900 XT Nitro+ den krönenden Abschluss der Serie dar.

Die Spezifikationen der größten Nitro+ im RDNA-2-Portfolio von Sapphire sind derweil bereits vom Referenzdesign der Radeon RX 6900 XT bekannt. Der Vollausbau Navi 21 XTX verfügt über die vollen 80 Compute Units, 320 Textureinheiten und 5.120 ALUs, die auf der Nitro+ mit maximal 2.285 MHz Boost- und durchschnittlich 2.050 MHz Game-Takt betrieben werden, was in einer im Vergleich zum Referenzdesign erhöhten TDP von 340 Watt führt. Die benötigte Energie wird über zwei 8-Pin-PCIe-Anschlüsse bereitgestellt.

Sapphire Radeon RX 6900 XT Nitro+
Sapphire Radeon RX 6900 XT Nitro+ (Bild: Sapphire)
Sapphire Radeon RX 6900 XT Nitro+
Sapphire Radeon RX 6900 XT Nitro+ (Bild: Sapphire)

Mittels eines Schalters am hochwertig bestückten PCB und eines Triple-BIOS kann die Grafikkarte vom werkseitig aktivierten „Performance Mode“ wahlweise in den „Silent Mode“ oder den sogenannten „Software Switch Mode“, der Mittels der Analyse-, Overclocking- und Konfigurationssoftware Sapphire TriXX gesteuert wird, geschaltet werden.

Dezente ARGB-Beleuchtung

Aus der hauseigenen Software heraus kann auch die vergleichsweise dezente ARGB-Beleuchtung der Nitro+ gesteuert und auf Wunsch auch deaktiviert sowie ein manuelles Overclocking der GPU oder des 16 GB großen und 16 Gbps schnellen GDDR6-Speichers vorgenommen werden.

Bildvergleich: Sapphire Radeon RX 6900 XT Nitro+ (Bild: Sapphire) Sapphire Radeon RX 6900 XT Nitro+ (Bild: Sapphire)

Die Sapphire Radeon RX 6900 XT Nitro+ 16G verfügt über ein 2,7 Slot hohes Kühlkonzept mit drei Lüftern im Axial-Radial-Hybrid-Design, von denen die beiden äußeren einen Durchmesser von 95 mm aufweisen und der mittlere 85 mm misst. Die Grafikkarte selbst besitzt Maße von 310 × 135 × 55 mm (L×B×H) und ein Gewicht von rund 1,3 Kilogramm und sollte laut Sapphire ein Netzteil mit mindestens 850 Watt zur Seite gestellt bekommen. Dreimal DisplayPort 1.4a sowie einmal HDMI 2.1 sorgen für Konnektivität und bis zu 8K bei 60 Hz oder 4K mit 120 Hz.

Zum Preis der Radeon RX 6900 XT Nitro+ sowie deren Verfügbarkeit – oder einer in der Gerüchteküche gehandelten Radeon RX 6900 XT Toxic – machte der Hersteller bislang keinerlei Angaben. Die Nitro+ wird mit der PowerColor Radeon RX 6900 XT Red Devil und Asus Radeon RX 6900 XT TUF Gaming OC konkurrieren, deren Preise allesamt ein gutes Stück oberhalb der 999 Euro liegen werden, die AMD für das Referenzdesign der Radeon RX 6900 XT aufruft.