PocketBook InkPad Lite: Großer E-Book-Reader zum kleinen Preis

Michael Schäfer
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PocketBook InkPad Lite: Großer E-Book-Reader zum kleinen Preis
Bild: PocketBook

Im Oktober 2019 veröffentlichte PocketBook seinen bis dahin größten E-Book-Reader. Auch wenn das InkPad X (Test) seinerzeit mit großem Display und guter Performance durchaus zu überzeugen wusste, hat der Preis am Ende doch viele potenzielle Käufer abgeschreckt. Das soll sich nun mit dem deutlich günstigeren InkPad Lite ändern.

Vordergrundbeleuchtung bleibt erhalten

Um einen Verkaufspreis von 259 Euro zu erreichen, musste der Schweizer Reader-Spezialist jedoch an einigen Stellen deutlich die Sparschrauben ansetzen. So fällt das Display mit 9,7 Zoll und Carta-Technologie etwas kleiner als beim großen Bruder mit noch 10,3 Zoll aus. Gleiches gilt für die Auflösung, welche von 1.404 × 1.872 Pixeln auf lediglich 825 × 1.200 Pixel geschrumpft ist. Während andere E-Book-Reader mit ähnlicher Display-Größe in der Vergangenheit zum Erreichen eines vergleichbaren Preises meist bei der Beleuchtung sparen mussten, verfügt das InkPad Lite über die gleiche Vordergrundbeleuchtung wie die anderen InkPad-Vertreter. Das bedeutet ebenso, dass Nutzer nicht auf einen Blaulichtfilter verzichten müssen.

PocketBook InkPad Lite
PocketBook InkPad Lite (Bild: PocketBook)

Älteres Design, kleinerer, aber erweiterbarer Speicher

Optisch segelt das InkPad Lite jedoch nicht im Kielwasser der aktuellen Lesegeräte von PocketBook, sondern lehnt sich an die Gestaltung der ersten Geräte des Schweizer Herstellers an. Dadurch finden Nutzer die Blätterseiten nicht wie gewohnt unterhalb des Displays, sondern an den Seiten wieder. Dieser Umstand zieht auf der anderen Seite dünnere Ränder nach sich.

Darüber hinaus wurde der interne Speicher für eigene Inhalte von 32 GByte auf lediglich 8 GByte verringert, im Gegensatz zum InkPad X ist dieser beim neuen Reader jedoch wieder per Speicherkarte erweiterbar, womit sich der Nachteil schon fast wieder in einen Vorteil wandelt. Ansonsten hat sich an der technischen Basis nur wenig geändert, denn auch beim InkPad Lite setzt der Hersteller auf den gewohnten Dual-Core-Prozessor mit 1 GHz Takt. Lediglich der verbaute Akku wurde mit einer Leistung von 2.200 mAh leicht aufgewertet.

Viele Formate darstellbar

Das InkPad Lite besitzt die von Lesegeräten von PocketBook gewohnt große Formatunterstützung, welche 19 E-Book- und 4 Bildformate darstellen kann. Für eine leicht von der Hand gehende Organisation sorgt die durchdachte und mächtige Software. Das neue InkPad Lite soll noch vor der Frankfurter Buchmesse Ende Oktober in den Handel kommen.

PocketBook InkPad Lite PocketBook InkPad X PocketBook InkPad Color PocketBook InkPad 3 Pro
Betriebssystem: Linux
Display: 9,70 Zoll
1.200 × 825, 150 ppi
E-Ink Carta, 16 Graustufen, beleuchtet
10,30 Zoll
1.404 × 1.872, 227 ppi
E-Ink Carta, 16 Graustufen, beleuchtet
7,80 Zoll
1.404 × 1.872, 300 ppi
E-Ink New Kaleido, 16 Graustufen, beleuchtet
Farbdarstellung, 4.096 Farben
7,80 Zoll
1.404 × 1.872, 300 ppi
E-Ink Carta, 16 Graustufen, beleuchtet
Blaulichtfilter: Ja Ja
Helligkeitssensor: Helligkeitssensor?
Bedienung: Physische Tasten, Touch
SoC: 1,0 GHz, 2 Kern/e
RAM: 1.024 MB
Interner Speicher: 8 GB, erweiterbar
(7,1 GB verfügbar)
32 GB
(28,0 GB verfügbar)
16 GB, erweiterbar 16 GB
(? verfügbar)
Konnektivität: USB 2.0 Typ C
802.11 b/g/n
Micro-USB 2.0
802.11 b/g/n
Bluetooth: Ja
Mobilfunk:
Größe (B×H×T): 173,0 × 236,0 × 8,0 mm 173,0 × 249,0 × 5,0 mm 137,0 × 195,0 × 8,0 mm 136,5 × 195,0 × 8,0 mm
Gewicht: 369 g 300 g 225 g
Schutzart: Nanocoating
Akku: 2.200 mAh 2.000 mAh 2.900 mAh 1.900 mAh
Kabellose Laden: Nein Ja?
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Audio-Formate: MP3, OGG, M4B
Vorlesefunktion: Text-To-Speech
Preis: ab 226 € ab 393 € ab 279 € ab 240 €