News Auch CEO muss gehen: ReMarkable baut weitere 200 Stellen ab

mischaef

Kassettenkind
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Beim Hersteller von E-Notes ReMarkable läuft es derzeit nicht rund. Als Reaktion auf schwächelnde Absatzzahlen plant das Unternehmen den Abbau von 200 Stellen, nachdem die Belegschaft erst vor Kurzem von 580 auf 500 Mitarbeiter reduziert worden war. Ungewöhnlich für derartige Maßnahmen: Auch der CEO muss gehen.

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Mir war die Produktlinie immer zu teuer, zumal es für epubs lesen zu wenig etablierte Komfortfunktionen hatte.

Da ich Amazon meide bin ich mit dem ähnlichen markier- bzw. exportierbaren Kommentarfunktion des Pocketbooks Inkpad One glücklich geworden, welches von der Verarbeitung her bislang der schönste ebook Reader ist.
 
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Infolge dieser Entwicklung sah sich ReMarkable gezwungen, die Preise für seine Paper-Tablets wie das ReMarkable 2 und das ReMarkable Paper Pro (Test) sowie für ausgewähltes Zubehör deutlich anzuheben, was sich weiter negativ auf den Absatz ausgewirkt haben dürfte.
Ich verstehe Anbieter nicht, die sich ihre Zahlen anschauen, merken, dass niemand das Zeug kauft, und sich dann dafür entscheiden, den Preis zu erhöhen. Ja, Komponenten werden teurer, blablabla, aber werden Komponenten auch für Lagerware teurer?
 
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Schlecht waren die Geräte wirklich nicht, im Gegenteil. Problematisch finde ich den Ansatz, Funktionen an die eigene Cloud zu binden und auch dafür noch bezahlen zu lassen.

Das geht heute nicht mehr, es sei denn, es steht Apple drauf.
 
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Ich fand die Geräte immer spannend, aber für das was sie können dann doch zu teuer (für mich). Wenn dann auch nich die Preise angehoben werden...
 
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Meine Frage ist eher wofür Remarkable ursprünglich fast 600 Mitarbeiter gebraucht hat. Ihre Geräte sind gut, aber so ein kleines Portfolio muss doch auch mit weniger gehen.
 
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Ich schließe mich an - eigentlich finde ich das Konzept extrem cool und die Berichte/Tests, die ich gelesen habe waren ja eigentlich auch alle positiv. Allerdings sind die Preise eben für den privaten Bereich komplett abgehoben, selbst 50% Preissenkung wären immer noch so teuer, dass ich es mir fünf Mal überlegen müsste, ob ich mir so ein Teil hole.

Und im Business-Umfeld konnte man scheinbar eben auch nicht wirklich Fuß fassen...
 
Viel zu teuer und nur mäßiger Support. Wen wundert's also?
 
Danke für die Information. Ich werde die 200 zu Entlassenden umgehend anschreiben und ihnen Stellen anbieten.
 
Ich hatte mal eines da. Habe es aber zurück gegeben da es für das Geld Zuwenig konnte. Ich bin mit einem normalen Android Tablet inkl Stift deutlich flexibler und günstiger unterwegs.
 
Hmm, also ich bin jetzt nicht tief in den E Readern drin aber ich hab nen Kindle paperwhite von anno irgendwo 2012/13? und bisher keinen Grund einen neuen zu kaufen, lese abwechselnd mal digital mal in papier je nachdem. Ist aus meiner sicht jetzt nicht ein gerät das man sich jährlich neu kaufen will / muss... das tut dann halt auch im Absatzmarkt weh.
 
Gaebe es einen easy Weg: Remarkable -> Hand-zu-Computerschrift -> Obsidian.md haette ich mir schon lange einen gekauft.
 
Hab mich auch öfter in den Dingern versucht. Die Hardware ist immer ziemlich gut. Aber reMarkable hat halt zwei massive Probleme:
  • Das ganze System ist härter abgeschottet als Apple. Und integriert sich so richtig mit nix. Bei Apple ist das schon manchmal grenzwertig, aber es ist zumindest ein riesiger "Garten". Bei reMarkable fühlt sich das eher an wie eine Gefängniszelle. Du kannst keinen halben Meter gehen, ohne gegen eine Wand zu klatschen. Und zumindest mir bringen Notizen nichts, die quasi nur in diesem einen Gerät leben.
  • "Distraction free" klingt gut, bedeute im Fall von reMarkable einfach nur "featureless". Die Software kann die einfachsten Dinge nicht und begründet das immer mit "Distraction free". Aber ist es das wirklich? Wenn ich nix machen kann ohne ständig auf Krücken und Workarounds angewiesen zu sein? Oder Dinge einfach kompett unmöglich sind?
Ich hab die einige Jahre "begleitet", Geräte ausprobiert und es entwickelt sich einfach nicht sinnvoll weiter. Für die praktische Nutzung lebe ich deutlich zufriedener mit Boox. Die sind auch nicht gerade Vorbilder für gute Softwareentwicklung. Aber ich bin flexibel.
 
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ranzassel schrieb:
"Distraction free" klingt gut, bedeute im Fall von reMarkable einfach nur "featureless". Die Software kann die einfachsten Dinge nicht und begründet das immer mit "Distraction free". Aber ist es das wirklich? Wenn ich nix machen kann ohne ständig auf Krücken und Workarounds angewiesen zu sein? Oder Dinge einfach kompett unmöglich sind?

Ist leider wirklich so. Das ist immer nur Marketing Bla Bla für "wir können nicht mehr". Ich kann nur für das iPad reden, aber unter Android wird es ähnliche Optionen geben. Man kann ja einfach einen Fokus zum arbeiten einrichten und wird dann auch nicht gestört. Oder nur mit Dingen, die man aktiv freigeschaltet hat.
 
Ich nutze Beruflich ein Onyx Boox Note 2 Plus, mit reMarkable hab ich auch geliebäugelt schreibgefühl und Latenz sollen unerreicht sein. Und für die anderen die es nicht verstehen, auf den eink Tablets ist ne Beschichtung die sich wie Papier anfühlen soll, wer mal auf Glass geschrieben hat weis was ich meine.

Leider sind mir die reMarkable dann doch zu teuer gewesen und ich bin mit dem Note 2 Plus sehr glücklich.
Vigilant schrieb:
Problematisch finde ich den Ansatz, Funktionen an die eigene Cloud zu binden und auch dafür noch bezahlen zu lassen.
Wo ist der Unterschied zu anderen Herstellern und Anbietern? Apple, Samsung, MS, Onyx etc. jeder macht das mittlerweile so. Selbst bei Autos gibt es sowas mittlerweile.
 
Naja, wenn man Modelle bringt mit e-Ink Panels mit Farben, die wie wild blinken, sobald nur was Farbiges gezeigt werden muss, dann kann das nicht gut kommen. Farbenpracht hin oder her - da nimmt man doch lieber die bewährten Farbpanels wie das bei Viwoods und Boox der Fall ist. Eher blass, aber wenigstens halbwegs "schnell".

Das Remarkable 2 war äusserst beliebt. Warum es kein Refresh dazu gab ist auch seltsam.
 
sikarr schrieb:
Wo ist der Unterschied zu anderen Herstellern und Anbietern?
Weil es zuletzt (meinem Wissen nach vom RM1, das hier noch und jetzt ungenutzt liegt) schlecht umgesetzt, an ein (weiteres) Abo-Modell geknüpft war und andere Cloud-Dienste nicht unterstützt wurden.
 
E-Ink ist ja schon ne Nische, die auch schon x-fach besetzt ist. Was die machen kann vom Prinzip her ein I Pad.
 
sikarr schrieb:
Und für die anderen die es nicht verstehen, auf den eink Tablets ist ne Beschichtung die sich wie Papier anfühlen soll, wer mal auf Glass geschrieben hat weis was ich meine.

Wobei man das Gefühl zu 95% auch mit Folien auf normalen Displays erreichen kann und mache das plastik auf Glas Gefühl auch nicht groß stört. Mich stört das beim iPad auch nicht, obwohl ich auch schon e-Ink Geräte getestet habe. Das Schreibgefühl ist es mir aber auch nicht wert, dafür so viele Einschränkungen zu haben. In manchen bereichen möchte ich E-Ink nicht missen. Als reiner Reader ist es unerreicht. Aber für ein netteres Schreibgefühl ist es mir das nicht wert.
 
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