Du verwendest einen veralteten Browser. Es ist möglich, dass diese oder andere Websites nicht korrekt angezeigt werden. Du solltest ein Upgrade durchführen oder einen alternativen Browser verwenden.
NewsEpub- und PDF-Format: Amazon beginnt, DRM-freie E-Books zu kennzeichnen
Amazon hat zu Jahresbeginn eine regelrechte Kehrtwende vollzogen und bietet digitale Bücher nun auch im Epub- und PDF-Format sowie ohne DRM an. Inzwischen hat das Unternehmen zudem damit begonnen, entsprechende Titel im Sortiment sichtbar und nachvollziehbar zu kennzeichnen – zumindest in den USA.
Also den Hinweis „At the Publisher’s request, this title is being sold without Digital Rights Management Software (DRM) applied“ gibt's schon seit ewig. Ich würde mal schätzen mindestens 5 Jahre. Da ich fast ausschließlich englische eBooks kaufe habe ich genau diesen Hinweis bei vielen meiner Bücher gelesen.
Das geht schon seit Januar, wenn der Publisher des Buches es so will. Wenn du auf der Amazon-Seite auf "Meine Inhalte und Geräte" gehst, hast du eine Liste mit all deinen Büchern. Hier gibt es bei jedem Buch die Schaltfläche "Weitere Aktionen". Falls das Buch vom Publisher dafür freigegeben wurde, gibt es unter "Weitere Aktionen" eine Schaltfläche namens "EPUB/PDF herunterladen". Ich hab nicht allzuviele Bücher bei amazon. Aber einige meiner dort gekauften Bücher, sind von unabhängigen Autoren (ohne großen Verlag dahinter) und erlauben den Epub-Download schon wie oben beschrieben.
Ja, oder man macht es einfach wie bisher und kauft sich seine DRM freien EPUBs bei einem anderen Anbieter wie Thalia und unterstützt damit auch ganz nebenbei den deutschen Buchhandel…
@flaphoschi ein gedrucktes Buch wiegt aber viel, hat keine Übersetzungsfunktion, kann die Schriftgröße und art nicht einstellen usw. - und wer epub kauft wird auch das noch in 150 jahren haben, wenn dein Buch bereits zerfleddert und vergilbt in der Ecke liegt. Und ein eReader ist kein Display sondern hat (fast) gleiche Eigenschaften wie ein gedrucktes Buch.
Ich trau Amazon hier aber auch nicht über den Weg. Da steckt doch mehr hinter als was die nach vorne zeigen - freiwillig haben sie das garantiert nicht gemacht. Ich halte es da wie @AbDeHi und kaufe bei sozialen Buchhandeln oder lokalen Firmen und nicht bei Jeff Bezos.
Ja, oder man macht es einfach wie bisher und kauft sich seine DRM freien EPUBs bei einem anderen Anbieter wie Thalia und unterstützt damit auch ganz nebenbei den deutschen Buchhandel…
Wir wahr. Ich wollte auch schon schreiben, Amazon sei zu spät was mich betrifft, aber eigentlich gilt bei mir: wenn es auch woanders verfügbar ist, warum bei Amazon kaufen?
flaphoschi schrieb:
Maximale Distanz zur BigIT halten, dann hat man seine Ruhe. Ein gedrucktes Buch funktioniert wenigstens noch in 15 Jahren. Und in 150 Jahren.
Deswegen gehe ich den dualen Weg. Ich kaufe das ePub und auf dem Gebrauchtmarkt die Druckversion. Zumindest bei für mich bedeutsamen Büchern. Hintergrund, ich habe das Lesen auf einem Kobo zu schätzen gelertnt aus 3 Gründen:
Hintergrundbeleuchtung im Dunkeln ermöglich angenehmes Leaen ohne den Bettnachbarn zu stören.
Besseres Lesen bei Sonnenschein (ebook blendet weniger als Papier).
Anpaßbare Schriftgröße.
Aber jedem das Seine. Bücher über Geschichte mag ich digital überhaupt nicht
Dito - allerdings fällt eink bei mir dabei nicht unter "Bildschirm"
Auch wenn ich die physische Präsenz und das "Ritual" mit einem Papierbuch durchaus zu schätzen weiß und - bevor ich einen e-Reader ausprobiert hatte - auch glühender Verfechter von "echten" Büchern war, so bietet ein e-Reader in meinen Augen einfach zu viele Vorteile:
Gewicht
keine Notwendigkeit für Lesezeichen o.ä.
integrierte Übersetzungsfunktion (auch wenn man noch so fließend Englisch spricht, so gibt es doch immer mal wieder unbekannte Worte)
Hintergrundbeleuchtung
Die Nachteile halten sich dabei - wenn man denn auf DRM-Frei achtet - in meinen Augen SEHR in Grenzen. Der Akku hält für Wochen, das Lesen ist mit einem guten eink-Display genauso angenehm wie auf Papier, ohne DRM-Krebs ist man auch keinem Anbieter ausgeliefert....
Fuer Romane finde ich einen E-Ink Reader absolut perfekt.
Fuer alles andere kommen E-Ink Reader aber schnell an ihre Grenzen. Nachschlagewerke bei denen man oefter Blaettern muss, alles mit Diagrammen... das funktioniert auf einem E-Ink Reader oft leider nur mangelhaft. Die Displays sind halt im vergleich zu normalen Displays schnarchlahm, und die CPUs der allermeissten Geraete ziemlich schwachbruestig.
@Termy
Gibt es schon eInk-Displays mit Farbe, bei denen das Scrollen nicht furchtbar aussieht?
Ich würde da z. B. gerne Webtoons darauf lesen. Die sind fürs Scrolling auf Smartphones produziert. Man hat also keine Seiten mehr. Stattdessen scrollt man einer Art "endlosen" Bildstreifen entlang. Das Scrollen muss hier gut aussehen und richtig flott reagieren.
Ich habe bisher keinen eBook Reader mit eInk-Display gefunden, der das gut kann.
Wie @Ranayna richtig schreibt, sind E-Ink Reader perfekt um Romane zu lesen.
Die Darstellung der Zeichen ist bei modernen Geräten mittlerweile besser, als bei den meisten gedruckten Büchern.
Aber es sind eben Geräte speziell für diesen Anwendungszweck.
Wer was anderes machen will (PDFs, Comics, Zeitschriften, ....) ist da falsch.
Einfach mal akzeptieren, dass das so ist.
@Krik: Ich glaube schon prinzipiell wird es kein E-Ink Display geben welches sauber und schnell scrollt.
Selbst moderne Displays kommen nicht ohne regelmaessige Refreshs aus.
Es gab wohl mal Geraete mit transflexivem LCD, aber davon habe ich schon lange nichts mehr gehoert.
Nicht, dass ich wüsste. Meine Aussagen waren jetzt auch primär auf klassische Romane bezogen - da ich kein Comic-Leser o.ä. bin kann ich bei Farbdisplays also nicht mitreden (abseits von "sind mir bisher zu teuer" )
Ernst gemeint? Du bist doch hier der Experte was eBook-Reader betrifft.
PDFs werden doch oftmals (meistens?) schlecht dargestellt, selbst mit PDF-Reflow werden komplexe PDFs nicht immer korrekt dargestellt.
Und Comics sind bisher auch nur auf den mehrfarbigen Readern "erträglich" lesbar.
Aber die Farben entsprechen dann nur annähernd denen wie sie ausschauen sollen.
Also ich würde Comics nur mit dem Tablet konsumieren.
Ich habe ein paar Bücher meiner Großeltern und denen sieht man das Alter deutlich an.
Obwohl die Bücher nur ein paar mal gelesen, 1-2 Umzüge erlebten und ansonsten im Regal standen, unterscheiden sie sich auf den ersten Blick von neuen Büchern.
Und beim Stichwort "Geplante Obsoleszenz" gehe ich davon aus, dass moderne Bücher qualitativ minderwertiger sind, als Bücher vom letzten Jahrtausend.
Ich würde mich nicht wundern, wenn moderne Bücher in 50 Jahren bereits bei normaler Nutzung "zerfallen", weil sich der Kleber löst, die Seiten stark vergilben oder die Schrift blasser wird oder ...
Digitale Bücher könnten unendlich Jahre überleben und bei Bedarf ausgedruckt werden.
Ein dünner Ringbuchordner mit DinA4 Blättern und optimaler Schriftgröße ist besser und günstiger als ein kleiner eReader und kann bei Bedarf nach einigen Jahrzehnten nochmals ausgedruckt werden. Nicht nur für Senioren.