Nintendo Switch: Aktuelles Modell wird vor Switch OLED günstiger

Frank Hüber
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Nintendo Switch: Aktuelles Modell wird vor Switch OLED günstiger
Bild: Nintendo

Die Gerüchte haben sich bewahrheitet, die unverbindliche Preisempfehlung der aktuellen Nintendo Switch ist gesunken. Statt 329,99 Euro verlangt der Handel nun 299,99 Euro, womit die Preissenkung geringer ausfällt als von vielen vorab spekuliert, denn 279,99 oder gar 269,99 Euro standen im Raum.

Abstand zur Switch OLED vergrößern

Sollte der Handel die unverbindliche Preisempfehlung wie bisher etwas unterbieten, könnten aber bald trotzdem rund 270 bis 280 Euro im freien Handel auf dem Preisschild stehen. Ein Preis von 300 Euro wurden nämlich auch zuvor mitunter schon erreicht. Traditionell nennt Nintendo keine offiziellen Verkaufspreise, sondern weist darauf hin, dass der Handel diese festlege. Angesichts weiterhin sehr guter Verkaufszahlen hat Nintendo auch rund vier Jahre nach dem Start der Nintendo Switch keinen Grund, den Preis deutlicher zu senken. Die jetzige Preissenkung ist deshalb auch rein auf den bevorstehenden Start des neuen Modell, der Nintendo Switch OLED, am 8. Oktober zurückzuführen. Die Nintendo Switch OLED wird in Deutschland voraussichtlich für 350 Euro in den Handel kommen – der Abstand zur aktuellen Switch wäre mit nur 20 Euro zu gering, weshalb nun eine Anpassung erfolgte.

Neuerung der Nintendo Switch OLED

Die neue Switch OLED setzt, wie der Name schon suggeriert, auf ein OLED-Display, das zudem von 6,2 auf 7 Zoll gewachsen ist. Die Auflösung liegt unverändert bei 1.280 × 720 Bildpunkten. Die Abmessungen der Spielkonsole selbst inklusive Joy-Con-Controllern fallen Dank schmalerer Displayränder aber nur marginal größer aus – die Breite ist um 3 mm gewachsen, alle anderen Abmessungen sind identisch. Das Gewicht legt allerdings von 398 auf 420 Gramm zu – Joy-Con-Controller mitgerechnet. Die neue Nintendo Switch OLED bietet zudem einen veränderten Tisch-Modus mit einem über die gesamte Breite der Konsole reichenden Aussteller, einen LAN-Anschluss im Dock und 64 GB internen Speicher. Am Prozessor hat sich hingegen entgegen aller Gerüchte vorab nichts verändert.