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Mehr FPS pro Watt: AMD Radeon RX 6900 XT ganz auf Effizienz optimiert

Sven Bauduin
125 Kommentare
Mehr FPS pro Watt: AMD Radeon RX 6900 XT ganz auf Effizienz optimiert

Aus der Community kommt ein ausführlicher Leserartikel, der demonstriert, wie effizient RDNA 2, repräsentiert durch AMDs Spitzenmodell der vergangenen Generation, die Radeon RX 6900 XT (Test), mit den entsprechenden Optimierungen ist und warum ein Kauf von AMDs viertschnellsten Grafikkarten noch immer Sinn ergeben kann.

Die effiziente Radeon RX 6900 XT aus der Community

Der Leserartikel „AMD Radeon RX 6900 XT auf Effizienz getrimmt“ von „der-Kalli“, welcher seit 2010 als Community-Mitglied im ComputerBase-Forum unterwegs und mit eigenen Werken vertreten ist, hat sich eine Sapphire Nitro+ Radeon RX 6900 XT SE mit Navi 21 XTX („Sienna Cichlid“) vorgenommen und diese auf mehr Leistung bei einem geringeren Verbrauch und damit mehr FPS pro Watt hin optimiert.

Doch was genau war der Antrieb für den ComputerBase-Leser, das einstmals schnellste auf der RDNA-2-Architektur basierende Modell als Testobjekt auszuwählen?

  • Natürlich ergibt so ein Beitrag am meisten zu Lebzeiten einer Hardware-Generation Sinn.
  • Nun sind bei AMD und Nvidia leider schon die neuen [GeForce RTX] 4000er und [Radeon RX] 7000er auf dem Markt und die 6000er-Serie ca. 2 Jahre alt.
  • Doch sind die neusten Karten nicht nur teuer und haben jeweils so ihre Kinderkrankheiten oder sind vergriffen, die 6000er-Serie von AMD bietet nach wie vor viel Leistung fürs Geld und ist eigentlich auch erst jetzt zu vernünftigen Preisen verfügbar, so dass das Thema sicher noch relevant ist.
  • Sofern man (s)eine 6000erKarte optimal einstellt, läuft die auch sehr effizient, was ebenfalls so wichtig wie nie zu vor ist.
  • Im Fall einer [Radeon RX] 6900 XT bekommt man auch so viel Leistung, dass man praktisch auf nichts verzichten muss und zukunftssicher ist.
der-Kalli, Community-Mitglied

Kopie des vBIOS wandert in die Registry

Der Autor nutzt das MorePowerTool (MPT), welches mit einer Kopie des werkseitigen Video-BIOS (vBIOS) arbeitet, das in die Registry und nicht wie gewöhnlich auf die Grafikkarte selbst geschrieben wird. Ein Vorteil, weil die Werkseinstellungen einfach wiederhergestellt werden können, so der Autor.

  • Das vBIOS extrahiert man vorher mit GPU-Z von seiner Grafikkarte. Die Karte selbst bleibt unangetastet.
  • Löscht man die Registrierungsdatei, läuft die Karte auch wieder standartmäßig.
der-Kalli, Community-Mitglied

Neben der Sapphire Nitro+ Radeon RX 6900 XT SE, die aktuell ab 625 Euro im Handel verfügbar ist, die eine Asus TUF Gaming Radeon RX 6900 XT, die zurzeit ab 1.462 Euro erhältlich ist und im selben Testsystem zum Einsatz kam.

Radeon RX 6900 XT mit einem Power Limit von 272 Watt

Die Grafikkarten wurden mit einer GPU-Spannung von maximal 1,025 Volt und einem Power Limit von 272 Watt betrieben, anstelle der 1,2 Volt und 300 bis 325 Watt in den Werkseinstellungen. Beide Modelle laufen dank dieser und weiterer Optimierungen sowohl in synthetischen Benchmarks als auch in Spiele deutlich effizienter.

Asus TUF Gaming Radeon RX 6900 XT mit und ohne Optimierung

Hierbei kamen beide Grafikkarten in einem ansonsten unveränderten Testsystem mit der nachfolgenden Hardware und Software zum Einsatz.

Testsystem
  • AMD Ryzen 7 5800X
  • Mainboard mit B550-Chipsatz
  • Radeon RX 6900 XT von Asus und Sapphire
  • 32 Gigabyte DDR4-3600
  • Resizable BAR ✓
  • Windows 11

Das optimieren der Grafikkarten wirkt sich nicht nur positiv auf die Leistung pro Watt und durch zusätzliche FPS in Spielen aus, sondern senkt auch deutlich die Hotspot-Temperatur der GPU sowie anderer Komponenten.

  • Ich habe A Plague Tale - Requiem neu und es in meine Testreihe aufgenommen.
  • Auch hier sieht man etwas mehr FPS bei weniger Strom und eine um 13°C niedrigere HotSpot Temperatur. Stock sorgt die GPU auch für 2°C höhere CPU Temperatur, da sie mehr Wärme abstrahlt.
der-Kalli, Community-Mitglied

In einer Testszene aus dem anspruchsvollen A Plague Tale – Requiem (Test) benötigt eine optimierte Radeon RX 6900 XT in WQHD im High-Preset lediglich 249 Watt, während „Stock“ für die gleiche Leistung 272 Watt abgerufen werden. Auch die Temperaturen sinken durch den Eingriff einmal mehr deutlich.

A Plague Tale - Innocence und A Plague Tale - Requiem

Weitere Details und Einzelheiten zu der Optimierung der beiden Custom-Designs auf Basis von Navi 21 XTX, wie beispielsweise die Evaluierung der Stabilität, finden sich direkt im Leserartikel im ComputerBase-Forum.

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