Death Stranding 2: On The Beach im Test: Fazit

 3/3
Wolfgang Andermahr
59 Kommentare

Death Stranding 2 hat auf dem PC eine tolle Grafik, die die Leere der Spielwelt sehr gut unterstreicht, ohne dass grafisch Langeweile aufkommt. Besonders gut sind die Charaktere umgesetzt – so lebensechte Menschen gibt es nur in ganz wenigen anderen Spielen. Das PC-exklusive Raytracing ist eine nette Dreingabe, verbessert die Optik aber nur geringfügig. Da die Leistungskosten ziemlich hoch sind, ist der Einsatz nur auf schnelleren Grafikkarten ratsam. Wer es sich „nicht leisten kann“, verpasst hingegen nicht viel.

Ohne Raytracing bietet das Spiel eine gute Performance, etwaige Probleme lassen sich mit Upsampling gut in den Griff bekommen lässt. Auch die aktuellen Einsteiger-Grafikkarten sind bei hohen Details damit schnell genug für WQHD, ältere Ableger gut genug für Full HD. Ab der Grafikkarten-Mittelklasse ist WQHD und UWQHD keine sonderliche Herausforderung und mit aggressivem Upsampling ist auch Ultra HD locker drin.

GeForce- und Radeon-Grafikkarten schenken sich dabei ohne Raytracing wenig. Mit Raytracing haben GeForce RTX die Nase dann vorn, AMDs aktuelle RDNA-4-Generation schneidet aber noch ganz gut ab. Auch Intels Arc-Grafikkarten erledigen einen guten Job in dem Spiel.

50 FPS werden in Death Stranding 2: On The Beach erreicht ab (Direkt zu den Benchmarks):
Nvidia AMD Intel
2.560 × 1.440 RTX 5060
RTX 4060 Ti
RX 9060 XT
RX 7700 XT
Arc B570
3.440 × 1.440 RTX 5060 Ti
RTX 4070
RX 9060 XT
RX 7700 XT
X
3.840 × 2.160 RTX 5070
RTX 4070
RX 9070
RX 7800 XT
X

Technische Probleme haben sich während des Testens keine gezeigt. Die einzige Ausnahme ist DLSS Frame Generation, das beim Wechsel von Zwischensequenz zu Gameplay kurz ordentlich ruckelt, bevor das Spiel dann wieder flüssig läuft. Davon abgesehen lief im Test aber alles rund, auch Abstürze gab es keine. Wer also Death Stranding 2 spielen möchte, kann dies bedenkenlos auf dem PC tun.

Death Stranding 2: On The Beach im Test
Die technischen Merkmale
Death Stranding 2 Eigenschaften
Entwickler Kojima Productions
Nixxes (PC-Version)
Publisher Sony
Engine Decima
API DirectX 12
Nvidia Reflex
Nvidia Reflex 2 Nein
AMD Anti-Lag 2 Nein
Intel XeLL
HDR
Widescreen (21:9) (Screenshot-Vergleich)
Kantenglättung Nicht Verfügbar
Temporales Upsampling
Nvidia DLSS Super Resolution ✓ (DLSS 4 im Spiel, DLSS 4.5 per Nvidia-App)
Nvidia DLSS Frame Generation
Nvidia DLSS Multi Frame Generation ✓ (4×)
Nvidia DLSS Ray Reconstruction Nein
AMD FSR Upscaling ✓ (AI + Analytisch im Spiel)
AMD FSR Frame Generation ✓ (AI + Analytisch im Spiel)
AMD FSR Ray Regeneration Nein
Intel XeSS Super Resolution
Intel XeSS Frame Generation ✓ (2×)
Native Auflösung + Upsampling ✓ (DLAA, FSR + XeSS Native)
Manuelles Nachschärfen
Direkt zur Upsampling-Analyse
Raytracing
Globale Beleuchtung Nein
Reflexionen
Schatten Nein
Umgebungsverdeckung
Pathtracing Nein
Direkt zur Raytracing-Analyse
60 FPS im Benchmark ab (mit DLSS/FSR)
WQHD RTX 5060 / RTX 4060 Ti / RX 9060 XT / RX 7700 XT / Arc B570
UWQHD RTX 5060 Ti / RTX 4070 / RX 9060 XT / RX 7700 XT
UHD RTX 5070 / RTX 4070 / RX 9070 / RX 7800 XT
Direkt zu den Benchmarks
Release-Datum 19. März 2026
Preis zum Release 80 Euro
90 Euro (Deluxe Edition)

ComputerBase hat Death Stranding 2: On The Beach von der für das Spiel zuständigen PR-Agentur zum Testen erhalten. Das Spiel wurde unter NDA zur Verfügung gestellt. Die einzige Vorgabe war der frühstmögliche Veröffentlichungszeitpunkt. Eine Einflussnahme des Herstellers auf den Testbericht fand nicht statt, eine Verpflichtung zur Veröffentlichung bestand nicht.

Dieser Artikel war interessant, hilfreich oder beides? Die Redaktion freut sich über jede Unterstützung durch ComputerBase Pro und deaktivierte Werbeblocker. Mehr zum Thema Anzeigen auf ComputerBase.