Dying Light: The Beast im Test: Fazit
3/3Ohne Raytracing ist es kompliziert
Dying Light: The Beast war auf dem Weg, eine technisch tolle PC-Version zu werden. Doch dann gab es kurz vor dem Launch (offenbar) ein technisches Problem mit Hardware-Raytracing und das Feature wurde vorerst aus dem Spiel genommen – was der Grafikqualität stark geschadet hat.
Gerade die RT-Beleuchtung ist entscheidend in dem Spiel, damit es gut aussieht. Mit reiner Rasterizer-Optik kann die Produktion nicht mit anderen aktuellen Spielen mithalten. Und nicht nur das: Das dreieinhalb Jahre alte Dying Light 2 (Test) sieht mit Hardware-Raytracing besser aus als das neue „The Beast“. Immerhin, Raytracing soll in Kürze noch den Weg in das neue Spiel finden. Doch wann das genau sein soll, ist unklar.
Ohne Hardware-Raytracing sind die Anforderungen weder besonders hoch noch niedrig. Die Grafikkarte ist der limitierende Faktor, ein aktuelles Mittelklasse-Produkt erreicht in Ultra HD die 60 FPS, Einsteiger-Produkte schaffen dies in WQHD, ältere Einsteiger-GPUs zumindest teilweise in Full HD.
| Nvidia | AMD | Intel | |
|---|---|---|---|
| 2.560 × 1.440 | RTX 5060 Ti RTX 4070 |
RX 9060 XT RX 7900 XT |
– |
| 3.440 × 1.440 | RTX 5070 RTX 4070 |
RX 9070 RX 7900 XTX |
– |
| 3.840 × 2.160 | RTX 5070 Ti RTX 4070 Ti Super |
RX 9070 XT | – |
Für ein gutes Spielerlebnis mit Dying Light: The Beast spielt Upsampling eine wichtige Rolle, sämtliche Technologien inklusive nativer FSR-4-Unterstützung sind vorhanden – als erstes Spiel überhaupt. DLSS 4 sowie FSR 4 lassen wie gewohnt die versammelte Konkurrenz weit hinter sich und liefern gerade in hohen Auflösungen auch im Performance-Modus noch eine sehr gute Bildqualität, während die restlichen Technologien sich auch mit dem Quality-Preset schwertun. DLSS 4 hat schlussendlich die Nase vorn: Im Bewegtbild ist FSR 4 zwar gut, DLSS 4 aber schlicht besser.
Bei den Grafikkarten-Benchmarks gibt es ungewöhnliche Ergebnisse
Bei den Grafikkarten-Benchmarks zeigen sich GeForce-Grafikkarten in leicht besserer Form als die Radeon-Konkurrenz, groß sind die Unterschiede aber nicht. Ausgerechnet die neuen RDNA-4-Grafikkarten schwächeln dabei geringfügig, die RDNA-3-Modelle kommen besser mit dem Spiel zurecht, leiden aber unter dem schlechteren Upsampling. Gut in Form sind Nvidias aktuelle RTX-5000-Modelle, während Intel Arc, allen voran die Battlemage-Modelle einen regelrechten Glanzauftritt hinlegen. Diese arbeiten deutlich schneller als erwartet.
Die PC-Version von Dying Light: The Beast zeigt sich gut in Form, Probleme sind während des Testens nicht aufgetreten. Die einzigen Nachteile sind die ab und zu spürbaren Traversal-Stotterer, darüber hinaus gibt es schlechtes Frame Pacing in Kombination mit Nvidia Reflex. Das sollten sich die Entwickler noch einmal anschauen.
| Dying Light: The Beast | Eigenschaften |
|---|---|
| Entwickler | Techland |
| Publisher | Techland |
| Engine | C-Engine |
| API | DirectX 12 |
| Nvidia Reflex | ✓ |
| Nvidia Reflex 2 | Nein |
| AMD Anti-Lag 2 | Nein |
| HDR | ✓ |
| Widescreen (21:9) | ✓ (Screenshot-Vergleich) |
| Kantenglättung | – |
| Temporales Upsampling | |
| Nvidia DLSS 4 Transformer | ✓ |
| Nvidia DLSS Super Resolution (SR) | ✓ |
| Nvidia DLSS Ray Reconstruction (RR) | Nein |
| Nvidia DLSS Frame Generation (FG) | ✓ |
| Nvidia DLSS Multi Frame Generation (MFG) | ✓ |
| AMD FSR 4 Super Resolution (SR) | ✓ |
| AMD FSR Super Resolution (SR) | ✓ |
| AMD FSR Frame Generation (FG) | ✓ |
| Intel XeSS Super Resolution (SR) | ✓ |
| Intel XeSS Frame Generation (FG) | ✓ |
| Native Auflösung + Upsampling | ✓ (DLAA, FSR, XeSS, TAAU Native) |
| Direkt zur Upsampling-Analyse | |
| Raytracing | |
| Nein (soll per Patch nachgeliefert werden) | |
| 60 FPS im Benchmark ab (mit DLSS/FSR) | |
| WQHD | RTX 5060 Ti / RTX 4070 / RX 9060 XT / RX 7900 XT |
| UWQHD | RTX 5070 / RTX 4070 / RX 9070 / RX 7900 XTX |
| UHD | RTX 5070 Ti / RTX 4070 Ti Super / RX 9070 XT |
| Direkt zu den Benchmarks | |
| Release-Datum | 18. September 2025 |
| Preis zum Release | 60 Euro 70 Euro (Deluxe Edition) |
ComputerBase hat Dying Light: The Beast von Publisher Techland zum Testen erhalten. Das Spiel wurde unter NDA zur Verfügung gestellt. Die einzige Vorgabe war der frühstmögliche Veröffentlichungszeitpunkt. Eine Einflussnahme des Herstellers auf den Testbericht fand nicht statt, eine Verpflichtung zur Veröffentlichung bestand nicht.
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