Marathon im Test: Benchmarks und Analysen zu Bungies Extraction-Shooter
Mit Marathon versucht sich Bungie an einer weiteren Multiplayer-IP nach Destiny. Der Titel starte heute um 18 Uhr. ComputerBase hat die PC-Version schon vorab im Benchmark-Test. Es zeigen sich – wie erwartet – recht geringe Anforderungen an die Grafikkarte. Sehr viele FPS gibt es dennoch nicht, denn das CPU-Limit liegt tief.
Marathon: Die Technik der PC-Version
Marathon hat es in sich. Gar nicht so sehr wegen des Spiels selbst – hier gibt ComputerBase traditionell keine eigene Bewertung ab, sondern konzentriert sich wie immer auf die Technik der PC-Version. Doch ist der Titel für den Entwickler Bungie äußerst wichtig. Nach dem zuletzt oft kritisierten Destiny 2 soll Marathon eine Art Befreiungsschlag werden. Und wenn dieser nicht gelingt, kann es schnell kritisch werden.
Die Grafik passt zum Genre
Mit Marathon hat sich Bungie dabei erneut für einen Multiplayer-Titel (Extraction-Shooter) entschieden, der im Co-Op-Modus gespielt werden kann. Die Anzahl der Spieler ist dabei entscheidend. Entsprechend ist auch die Technik aufgebaut. Die Entwickler setzen auf die hauseigene Tiger-Engine, die auch schon in Destiny 2 zum Einsatz gekommen ist. Die Anforderungen an den eigenen PC sind zumindest im Vergleich zu modernen AAA-Produktionen gering, optisch gibt es aber auch Einbußen.
Denn Marathon ist grafisch eher ein simples Spiel geworden, das mit einer recht bunten Farbgebung auffallen möchte. Die Animationen sind einfach gehalten, die Beleuchtung ebenso. Optische Highlights gibt es nicht. Unschön ist der Titel dabei keinesfalls, aber eben auch nicht schön. Irgendwo in der Mitte liegt Marathon. Unspektakulär, aber dem Einsatzzweck angemessen.
Mit Upsampling, aber ohne Frame Generation
Für mehr Performance und eine potenziell bessere Bildqualität bietet das Spiel mehrere Upsampling-Technologien an. Direkt ins Spiel integriert sind DLSS 4 (Preset K), FSR 3.1 sowie XeSS. Mittels der Treiber-Apps von Nvidia und AMD können problemlos DLSS 4.5 (alle GeForce RTX) oder FSR 4 (auf RX 9000) appliziert werden. Was es dagegen nicht gibt, ist Frame Generation. Also generell nicht. Auch Raytracing fehlt, was bei einem reinen Multiplayer-Titel aber auch nicht verwunderlich ist.
Ein Hinweis noch: Sämtliche Informationen und Benchmarks für diesen Artikel wurden mit dem frei zugänglichen „Server Slam“ erstellt. Entsprechend handelt es sich nicht um die finale Spielversion – erfahrungsgemäß gibt es so kurz vor dem Launch aber nur selten größere Änderungen an der Technik.
| Marathon | Eigenschaften |
|---|---|
| Entwickler | Bungie |
| Publisher | Bungie, Sony |
| Engine | Tiger |
| API | DirectX 12 |
| Nvidia Reflex | ✓ |
| Nvidia Reflex 2 | Nein |
| AMD Anti-Lag 2 | Nein |
| Intel XeLL | Nein |
| HDR | ✓ |
| Widescreen (21:9) | ✓ (Screenshot-Vergleich) |
| Kantenglättung | TAA |
| Temporales Upsampling | |
| Nvidia DLSS Super Resolution | ✓ (DLSS 4 im Spiel, DLSS 4.5 per Nvidia-App) |
| Nvidia DLSS Frame Generation | Nein |
| Nvidia DLSS Multi Frame Generation | Nein |
| Nvidia DLSS Ray Reconstruction | Nein |
| AMD FSR Upscaling | ✓ (Analytisch im Spiel, AI per AMD-App) |
| AMD FSR Frame Generation | Nein |
| AMD FSR Ray Regeneration | Nein |
| Intel XeSS Super Resolution | ✓ |
| Intel XeSS Frame Generation | Nein |
| Native Auflösung + Upsampling | ✓ (DLAA, FSR + XeSS Native) |
| Manuelles Nachschärfen | ✓ |
| Raytracing | Nein |
| 90 FPS im Benchmark ab (mit DLSS/FSR) | |
| WQHD | RTX 5060 / RTX 4060 Ti / RX 9060 XT / RX 7700 XT / B580 |
| UWQHD | RTX 5060 / RTX 4070 / RX 9060 XT / RX 7700 XT |
| UHD | RTX 5070 / RTX 4070 / RX 9070 / RX 7800 XT |
| Direkt zu den Benchmarks | |
| Release-Datum | 05. März 2026 |
| Preis zum Release | 40 Euro 60 Euro (Deluxe Edition) |
Widescreen im Kurz-Test
Die meisten Spiele unterstützen heute die beliebten Widescreen-Formate, alle Titel dann aber immer mal wieder doch nicht – oder auch nicht korrekt. ComputerBase hat folgende 2 Screenshots in der Auflösung 3.440 × 1.440 (UWQHD) sowie 2.560 × 1.440 (WQHD) aufgenommen, was dem 21:9- und dem klassischen 16:9-Format entspricht. Daran lässt sich erkennen, wie das Spiel mit Widescreen-Auflösungen umgeht.
Die offiziellen Systemanforderungen
| Minimal | Empfohlen | |
|---|---|---|
| Prozessor | Intel Core i5-6600 AMD Ryzen 5 2600 |
AMD Ryzen 5 3500 Core i5-12400 |
| Arbeitsspeicher | 8 GB RAM | 16 GB RAM |
| Grafikkarte | Nvidia GeForce GTX 1050 Ti AMD Radeon RX 5500 XT Intel Arc A580 |
Nvidia GeForce GTX 2060 AMD Radeon RX 5700 Intel Arc A770 |
| Speicherplatz | k.A. | |
| Betriebssystem | Windows 10 oder 11 (64 Bit) | |
Das Grafikmenü im Detail
| Eigenschaften | |
|---|---|
| Grafik-Presets | ✓ |
| Einzelne Grafikoptionen | ✓ |
| FPS-Limiter | ✓ |
| Dynamische Auflösung | ✓ |
| Spieleigenes Up-/Downscaling | ✓ / Nein |
| Spatiales Upscaling von AMD/Nvidia | Nein / Nein |
| FPS-Counter | ✓ |
| Sonstige Overlays | ✓ |
| VRAM-Auslastungsanzeige | Nein |
| Live-Vorschau | Nein |
| Vergleichs-Screenshots | Nein |
| Detaillierte Beschreibungen | Nein |
| Integrierter Benchmark | Nein |
Offizielle Steam-Deck-Kompatibilität
Wenn Spiele auf der Plattform Steam erscheinen, laufen sie auch oft auf dem Steam Deck. Zwar hat die Redaktion bei Technik-Tests nicht immer die Möglichkeit, die Performance auf der tragbaren Konsole zu überprüfen, doch gibt Steam bei den Titeln auch stets eine generelle Einordnung der Kompatibilität an. Wie sie ausfällt, findet sich hier im Artikel.
Marathon ist laut Valve inkompatibel mit dem Steam Deck, dafür dürfte das Anti-Cheat-System verantwortlich sein, das keine Freigabe unter Linux hat.