Star Trek: Voyager - Across the Unknown im Test: Fazit

 3/3
Wolfgang Andermahr
100 Kommentare

Star Trek: Voyager - Across the Unknown ist eine kleine Produktion, was man dem Spiel auch anmerkt. Vor allem die fehlenden Audioaufnahmen tun der Atmosphäre weh. Wen das nicht stört, erhält jedoch nicht nur das beste Star-Trek-Spiel seit Ewigkeiten, sondern zudem einen generell spannenden Titel im Strategie-Survival-Genre.

Das Spiel bietet zwar nicht viele 3D-Sequenzen. Aber diejenigen, die es gibt, sehen ziemlich gut aus. Vor allem das Modell der Voyager selbst ist gelungen, das hätte viel schlimmer werden können. Auch die Kämpfe sind optisch gelungen. Hier lässt es sich zweifellos sagen, dass die Entwickler zwar unter ihrem Budget zu kämpfen hatten, aber das Geld, das sie hatten, an den richtigen Stellen investiert haben.

Star Trek: Voyager - Across the Unknown im Technik-Test

Darüber hinaus ist die Performance der Unreal Engine 5.6 gut. In Verbindung mit DLSS 4 und FSR Upscaling AI muss es keine schnelle Grafikkarte sein. In WQHD erreichen auch eine GeForce RTX 4060 und eine Radeon RX 7600 noch 60 Bilder pro Sekunde – die für ein gutes Spielerlebnis ohnehin nicht nötig, sondern nur fürs Auge wichtig sind. Frame Generation und DLSS MFG sind ebenso mit von der Partie, XeSS fehlt dagegen gänzlich.

60 FPS werden in Star Trek: Voyager - Across the Unknown erreicht ab (Direkt zu den Benchmarks):
Nvidia AMD Intel
2.560 × 1.440 RTX 5060
RTX 4060
RX 9060 XT
RX 7600
B570
3.840 × 2.160 RTX 4070
RTX 5070
RX 9070
RX 7800 XT
X

GeForce- sowie Radeon-Grafikkarten kommen gut mit Star Trek: Voyager - Across the Unknown zurecht, ganz gleich ob es sich um die aktuelle oder eine ältere Generation handelt. Auch Intels Arc-Grafikkarten sind zumindest ab der Battlemage-Generation gut dabei. Hier gibt es generell wenig zu meckern.

Auch sonst gibt es keine technischen Probleme mit Star Trek: Voyager - Across the Unknown. Widescreen-Formate werden leider nur teilweise unterstützt, aber davon abgesehen läuft das Spiel problemlos. Wer mit den genannten Einschränkungen leben kann, erhält eine gute und stabile PC-Version.

Kommentar des Autors

Als Star-Trek-Fan freut es mich sehr, dass Star Trek: Voyager - Across the Unknown viel Spaß macht. Am vergangenen Wochenende hat der Titel auf jeden Fall problemlos mehrere Stunden verschlungen und ich freue mich bereits, die Reise in den Alpha-Quadranten fortzuführen.

Die technischen Limitierungen aufgrund des geringen Budgets finde ich jetzt natürlich nicht toll, aber sie stören den Spielspaß nur geringfügig. Ja, eine authentisch klingende Crew wäre natürlich besser gewesen. Aber das viele Textlesen stört mich nicht, zumal diese für eine Star-Trek-Serie geschrieben sind. Und ab und zu bietet der Titel ja auch etwas fürs Auge. Vier von fünf Kaffee-Tassen vergebe ich (als private Spaßwertung).

Die technischen Merkmale
Star Trek: Voyager - Across the Unknown Eigenschaften
Entwickler Gamexcite
Publisher Daedalic Entertainment
Engine Unreal Engine 5.6
API DirectX 12
Nvidia Reflex
Nvidia Reflex 2 Nein
AMD Anti-Lag 2 Nein
Intel XeLL Nein
HDR Nein
Widescreen (21:9) ✓ (teilweise) (Screenshot-Vergleich)
Kantenglättung TAA
Temporales Upsampling
Nvidia DLSS Super Resolution ✓ (Transformer 2 per Treiber)
Nvidia DLSS Frame Generation
Nvidia DLSS Multi Frame Generation ✓ (4×)
Nvidia DLSS Ray Reconstruction Nein
AMD FSR Upscaling ✓ (AI per Treiber + Analytisch)
AMD FSR Frame Generation ✓ (AI per Treiber + Analytisch)
AMD FSR Ray Regeneration Nein
Intel XeSS Super Resolution Nein
Intel XeSS Frame Generation Nein
Epic UE TSR Nein
Native Auflösung + Upsampling ✓ (DLAA, FSR Native)
Raytracing
Software-Lumen (UE5) ✓ (Beleuchtung, Reflexionen)
Hardware-Lumen (UE5) Nein
60 FPS im Benchmark ab (mit DLSS/FSR)
WQHD RTX 5060 / RTX 4060 / RX 9060 XT / RX 7600 / B570
UHD RTX 4070 / RTX 5070 / RX 9070 / RX 7800 XT
Direkt zu den Benchmarks
Release-Datum 18. Februar 2026
Preis zum Release 35 Euro
45 Euro (Deluxe Edition)

ComputerBase hat Star Trek: Voyager - Across the Unknown von Publisher Daedalic Entertainment zum Testen erhalten. Das Spiel wurde unter NDA zur Verfügung gestellt. Die einzige Vorgabe war der frühstmögliche Veröffentlichungszeitpunkt. Eine Einflussnahme des Herstellers auf den Testbericht fand nicht statt, eine Verpflichtung zur Veröffentlichung bestand nicht.

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