Inzone Mouse-A im Test: Fazit

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Fabian Vecellio del Monego
109 Kommentare

Mit der Mouse-A möchte Sony aus dem Stand ganz oben mitspielen. Da mag es nicht verwundern, dass bereits beim ersten Blick auf die Maus Parallelen zur G Pro X Superlight 2, Viper V3 Pro oder XM2w auftauchen. Dieses Bild zieht sich durch den gesamten Test: Die Mouse-A findet mit niedriger Masse, stabilen 8.000 Hz via 2,4-GHz-Funk und taktilen optischen Schaltern tatsächlich auf Anhieb Anschluss zum Feld der Gaming-Maus-Topmodelle. Als einzige Kinderkrankheit stört der sequenzielle und dreifach belegte Modus-Wechsel mit dem Knopf auf der Unterseite, aber abseits dessen gibt es gegenüber den Mitbewerbern kein Nachsehen.

Sonys Debüt-Maus ist folglich rundum solide und kann aus technischer Perspektive bedenkenlos gekauft werden, wenn es um hohe Leistung für kompetitives Spielen geht, insbesondere in Shootern und Echtzeit­strategie­spielen. Denn dafür sind leichtgewichtige Fingertip- oder Claw-Grip-Mäuse nach wie vor prädestiniert.

Aber ein solches Gesamtpaket bieten inzwischen viele Mäuse am Markt. Die Frage lautet folglich: Wieso sollte die Wahl auf die Mouse-A fallen und nicht auf die Modelle der Konkurrenz? Besser ist Sonys Maus nämlich nicht, wohl aber – teils deutlich – teurer. Wem die konkrete Passform der Mouse-A besonders schmeichelt oder wer auf die Konfiguration im Browser aus ist, kann sich den hohen Preis eventuell über diese Vorzüge rechtfertigen. Für die allermeisten Spieler wird es aber die sinnvolle Wahl sein, die maßgeblichen Features der Mouse-A andernorts günstiger zu erwerben.

Sony Inzone Mouse-A
04.02.2026
  • Optomechanische Primärtasten
  • Funkverbindung ohne Probleme
  • Äußerst niedriges Gewicht
  • Hohe Akkulaufzeit
  • USB-C-Kabel und PTFE-Gleitfüße
  • Grip-Tapes im Lieferumfang enthalten
  • Konfiguration ohne Download im Browser möglich
  • Mechanischer Schalter für die mittlere Maustaste
  • Mechanischer Drehgeber für das Mausrad
  • Sequenzieller, dreifach belegter Modus-Umschalter

Es bleibt abschließend zu erwähnen, was zukünftig wohl oder übel unter jedem Maustest stehen wird: Mit der Mouse-A werden Spieler irgendwann unter ungewollten Doppelklicks beim Mittelklick oder einem fehlerhaften Scrollverhalten des Mausrads leiden. Weil Sony und im Grunde genommen alle anderen Hersteller von Gaming-Mäusen an dieser Stelle mechanische Schalter und einen mechanischen Drehgeber verbauen, ist die Mouse-A ein Kauf auf Zeit – denn früher oder später wird sie an dieser Stelle kaputt gehen, weil der Hersteller ein wenig Geld sparen wollte. Das ist aber insofern kein Argument gegen die Mouse-A oder konkrete Kritik an Sony, sondern eine grundsätzliche Marktproblematik.

ComputerBase wurde die Mouse-A leihweise von Sony zum Testen zur Verfügung gestellt. Eine Einflussnahme des Herstellers auf den Testbericht fand nicht statt, eine Verpflichtung zur Veröffentlichung bestand nicht. Es gab kein NDA.

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