Gleich in zweifacher Hinsicht ist die Team Group NV5000 SSD ein Exot: Sie nutzt erstens einen Controller aus dem Hause Realtek und zweitens kommt NAND-Flash von Intel zum Einsatz. Was diese Kombination im Vergleich zu anderen SSDs mit PCIe 4.0 leistet, klärt der Test.
Der Name ist Programm, denn die NV5000 ist mit bis zu 5.000 MB/s spezifiziert. Das ist heute bestenfalls noch Mittelklasse, denn viele PCIe-4.0-SSDs reizen die Schnittstelle mit über 7.000 MB/s bereits aus. SSDs mit PCIe 5.0 sind noch viel schneller.
Im Formfaktor M.2-2280 bietet die Serie Speicherkapazitäten von 500 GB, 1 TB und 2 TB. Für den Test hat der Hersteller die Version mit 2 TB zur Verfügung gestellt, die mit 5.000 MB/s beim sequenziellen Lesen und 3.000 MB/s beim sequenziellen Schreiben angegeben wird. Angaben zu den maximalen IOPS macht Team Group ebenso wenig wie zur Leistungsaufnahme.
Team Group NV5000 SSD im Test
Bild 1 von 3
Unter dem Aufkleber, der mit einer Schicht aus Graphen einen gewissen Kühleffekt besitzen soll, sitzen die eher ungewöhnlichen Komponenten. Das ist zum einen der 8-Kanal-Controller Realtek RTS5772DL, der im hiesigen Markt sehr selten zu finden ist. Die Adata Legend 860 gehört zu den wenigen Ausnahmen. Der Chip ist „DRAM-less“ gestaltet, kann also auf keinen dedizierten DRAM-Cache zurückgreifen. Stattdessen sorgt die NVMe-Funktion Host Memory Buffer (HMB) für einen kleinen, vom Hauptspeicher abgezweigten Cache. Im Alltag ist dieser in der Regel ausreichend.
Ein heutzutage seltener Anblick sind auch die Speicherchips, deren Kennung „PF29F04T2AOCTJ1“ sie als TLC-NAND aus dem Hause Intel/Micron identifiziert. Die auch als B27A bezeichnete 96-Layer-Generation stammt noch aus dem Joint Venture IM Flash Technologies (IMFT), das allerdings schon vor über sechs Jahren sein Ende fand.
Eckdaten des Testmusters
Team Group NV5000 (2 TB)
Formfaktor
M.2-2280
Schnittstelle (Protokoll)
PCIe 4.0 x4 (NVMe 1.4)
Controller
Realtek RTS5772DL (8 Channel)
NAND-Flash-Speicher
3D-TLC (Intel/Micron B27A, 96 Layer, 512 Gbit)
DRAM-Cache
nicht dediziert (HMB)
SLC-Cache
✓
Seq. Lesen/Schreiben (max.)
5.000/3.000 MB/s
Random Read/Write (max.)
keine Angabe
Garantiedauer
3 Jahre
TBW
640 TB
Kühler
ohne (Graphen-Pad)
Leistungsaufnahme (Sleep/Read/Write)
keine Angaben vom Hersteller
Abmessungen (L × B × H)
80 × 22 × 3,7 mm (einseitig bestückt)
Garantie und TBW im Vergleich
Bei üblichen fünf Jahren Garantie erlischt diese nach Überschreiten einer vom Hersteller festgelegten Schreibmenge vorzeitig: die „Total Bytes Written“ (TBW). Bei der Team Group NV5000 mit 2 TB liegt diese bei 640 TB. Das liegt deutlich unter dem gängigen Wert für 2-TB-SSDs mit TLC-Speicher von 1.200 TB. Schafft man sich hiermit Luft für einen späteren Wechsel auf QLC-NAND? Bei der Kingston NV2 (Test), die sowohl TLC- als auch QLC-Speicher nutzt, liegt der Wert ebenfalls bei 640 TB.
TBW-Vergleich einiger NVMe-SSDs
Modell
5xx GB
1 TB
2 TB
4 TB
8 TB
Sandisk WD Blue SN5100 (QLC)
300 TB
600 TB
900 TB
1.200 TB
–
Crucial P310 (QLC)
–
220 TB
440 TB
–
–
WD Blue SN5000 (TLC/QLC)
300 TB (TLC)
600 TB (TLC)
900 TB (TLC)
1.200 TB (QLC)
–
Kingston NV2 (TLC/QLC)
160 TB
320 TB
640 TB
1.280 TB
–
Corsair MP600 Core (QLC)
–
225 TB
450 TB
900 TB
–
Team Group NV5000 (TLC)
160 TB
320 TB
640 TB
–
–
Sandisk WD_Black SN7100 (TLC)
300 TB
600 TB
1.200 TB
2.400 TB
–
Corsair MP700 Pro XT (TLC)
–
700 TB
1.400 TB
2.800 TB
–
Corsair MP700 Micro (TLC)
–
–
1.200 TB
2.400 TB
–
Biwin Black Opal NV7400 (TLC)
500 TB
1.000 TB
2.000 TB
4.000 TB
–
Crucial P510 (TLC)
–
600 TB
1.200 TB
–
–
Biwin Black Opal X570 (TLC)
–
600 TB
1.200 TB
2.400 TB
–
SK Hynix Platinum P51 (TLC)
300 TB
600 TB
1.200 TB
–
–
WD_Black SN8100 (TLC)
–
600 TB
1.200 TB
2.400 TB
4.800 TB
Samsung 9100 Pro (TLC)
–
600 TB
1.200 TB
2.400 TB
4.800 TB
Kioxia Exceria Plus G4 (TLC)
–
600 TB
1.200 TB
–
–
Seagate FireCuda 530R (TLC)
–
1.100 TB
2.400 TB
5.050 TB
–
Kingston KC3000 (TLC)
400 TB
800 TB
1.600 TB
3.200 TB
–
WD_Black SN850X (TLC)
–
600 TB
1.200 TB
2.400 TB
4.800 TB
Samsung 990 Pro (TLC)
–
600 TB
1.200 TB
2.400 TB
–
Corsair MP700 Pro SE (TLC)
–
–
1.400 TB
3.000 TB
–
MSI Spatium M580 Frozr (TLC)
–
700 TB
1.400 TB
3.000 TB
–
Crucial T705 (TLC)
–
600 TB
1.200 TB
2.400 TB
–
Kioxia Exceria Plus G3 (TLC)
–
600 TB
1.200 TB
–
–
WD_Black SN770M (TLC)
300 TB
600 TB
1.200 TB
–
–
Lexar NM790 (TLC)
500 TB
1.000 TB
1.500 TB
3.000 TB
6.000 TB
Seagate FireCuda 540 (TLC)
–
1.000 TB
2.000 TB
–
–
Preise und Eckdaten im Überblick
Die Team Group NV5000 ist aktuell zu Preisen von rund 140 Euro (1 TB) und 210 Euro (2 TB) zu haben. Für das Modell mit 500 GB gibt es zur Stunde kein Angebot.
PCIe 5.0 vs. PCIe 3.0/4.0 und SATA im neuen Testsystem
Die Probanden müssen im Test gegen die High-End-Konkurrenz mit PCIe 5.0 wie der SanDisk WD_Black SN8100 (Test) und der Samsung 9100 Pro (Test) sowie die Flaggschiffe der PCIe-4.0-Generation in Form der WD_Black SN850X (Test) und der Samsung 990 Pro (Test) antreten. Auch ein Vergleich mit SSDs der langsameren Sorte auf Basis von PCIe 3.0 und SATA sowie mit externen Modellen wird gezogen.
Die Corsair MP700 2 TB für PCIe 5.0 im Test
Der Wechsel auf PCIe 5.0 seitens der SSDs machte auch einen Wechsel des Testsystems von ComputerBase nötig. Die Wahl fiel auf AMDs aktuelle AM5-Plattform mit einem B650E-Mainboard von Asus und dem mit 65 Watt TDP antretenden 12-Kern-Prozessor Ryzen 9 7900 (Test). Der primäre M.2-Slot des Mainboards erhält PCIe 5.0 x4 direkt über die CPU. Beim Betriebssystem fand ein Umstieg auf Windows 11 statt.
Nachfolgend werden die aktuell für SSD-Tests verwendeten Hard- und Software aufgelistet.
Windows 11 Pro 22H2 22621.1413
AMD Ryzen 9 7900
Asus B650E-F Strix Gaming WiFi
DDR5-5200, 38-38-38-84
AMD-Chipsatztreiber 5.02.19.2221
GeForce RTX 2080 Ti mit GeForce-Treiber 531.29
GeForce RTX 3080 Ti mit GeForce-Treiber 552.22 (Zusatztest Direct Storage)
SoftPerfect RAMdisk 4.4
Asus BIOS 1222
Die Angabe und die dauerhafte Verwendung der konkreten Version von Windows 11 sind entscheidend, denn Microsoft hat zuletzt verstärkt an der Datenträger-Leistung im Explorer gearbeitet. So erzielt die neue Plattform beim Kopieren aus der RAM-Disk auf eine sehr schnelle SSD über 6,0 GB/s, während die alte Plattform mit denselben SSDs bei unter 2,5 GB/s an eine Grenze stieß. Auch das Kopieren auf der SSD ist mit dem neuen System und insbesondere mit dem aktuelleren Windows viel schneller. Die letzten inkrementellen Updates für Windows 11 22H2 brachten dabei noch einmal einen deutlichen Schub gegenüber der ersten Hauptversion aus dem 4. Quartal 2022 – mit der lag das Limit im Explorer noch bei knapp unter 4,0 GB/s.
Ein Benchmark musste raus
Zuletzt förderte der sogenannte Avocados-Benchmark, der offiziell als BulkLoadDemo für Microsofts DirectStorage-API bekannt ist, seltsame Ergebnisse zutage. Die eigentlich schnellsten Modelle konnten so nur kurzfristig die Spitzenleistung von rund 30 GB/s ermöglichen, brachen bei nachfolgenden Messungen aber spürbar ein, wodurch ihr Durchschnittswert geringer als erwartet ausfällt.
Mit Temperaturproblemen ist das nicht zu erklären, gerade weil neue Flaggschiffe viel weniger Energie benötigen als etwa die E26-Generation. Auch die sehr schnelle Corsair MP700 Pro XT (Test) verfehlte so das Spitzenfeld deutlich, was eigentlich nicht sein kann. Da die Ursache nicht zu ergründen war, verzichtet ComputerBase fortan auf diesen Benchmark.
Testergebnisse und Benchmarks
Das Testmuster wurde für die nachfolgenden Tests, sofern nicht anders vermerkt, unter dem SSD-Kühler des Asus ROG Strix B650E-F WiFi mit darüber blasendem 120-mm-Lüfter getestet.
Schreibleistung (SLC-Modus)
Wie ausdauernd der SLC-Modus ausfällt, testet ComputerBase wie folgt: Eine komprimierte RAR-Datei mit 10 GB Größe wird aus einer RAM-Disk mit fortlaufender Nummer in der Dateibezeichnung so oft ohne Pause auf die leere Test-SSD geschrieben, bis die Kapazitätsgrenze erreicht ist (grün). Für jeden Kopiervorgang wird die erreichte Transferrate protokolliert. Direkt nach dem letzten Transfer werden 50 Prozent der erstellten Dateien gelöscht. Im Anschluss wird der SSD für die interne Speicherverwaltung eine halbe Stunde Ruhe gegönnt. Dann wird sie abermals mit den RAR-Dateien vollgeschrieben (gelb). Der Test soll die Abhängigkeit des SLC-Modus vom Füllgrad der SSD ermitteln beziehungsweise aufzeigen, ob der einmal genutzte SLC-Modus sich nach Ruhephasen erholt.
Das 2-TB-Modell mit TLC-Speicher (3 Bit/Zelle) wird zunächst komplett im SLC-Modus (1 Bit/Zelle) beschrieben. Daher gibt es bis zu einem Drittel der Speicherkapazität (~700 GB) eine hohe Schreibrate von teils über 4.000 MB/s. Im Anschluss werden die Zellen mit den verbliebenen 2 Bit beschrieben. Das geschieht mit etwa 400 MB/s deutlich langsamer.
Farbkodierung der nachfolgenden Diagramme
Schwarz/Weiß: NVMe-SSDs (PCI Express 5.0, M.2)
Rot: NVMe-SSDs (PCI Express 4.0, M.2)
Blau: NVMe-SSDs (PCI Express 3.0, M.2)
Grün: Externe SSDs (USB, Thunderbolt)
Gelb: SATA-SSDs (2,5 Zoll)
Hinweis: Über die Schaltfläche oben rechts im Diagramm (+...Einträge) lassen sich weitere Ergebnisse einblenden, die zur besseren Übersicht zunächst versteckt sind.
Leseleistung
Zur Überprüfung der praktischen Leseleistung wird der Installationsordner des Spiels Shadow of the Tomb Raider (SotTR, 32 GB) auf das Testmuster kopiert und anschließend in die RAM-Disk gelesen. Das Gegenstück sollte in diesem Fall also erneut keinen Flaschenhals darstellen. Dies geschieht einmal mit völlig leerem Laufwerk und einmal praxisnah mit 80 Prozent Füllstand. Der Testlauf im leeren Zustand erfolgt 30 Minuten nach der Formatierung. Der Testlauf bei 80 Prozent wird auf dem zuerst zu 100 Prozent und dann ausgehend von 50 Prozent vollgeschriebenen Laufwerk durchgeführt, auf dem 20 Prozent gelöscht und dann 30 Minuten Pause eingelegt wurden.
Team Group MP44 8 TB PCIe 4.0, Phison E18 (dieses Muster)
3.039,5
Teracle T450 2 TB II PCIe 4.0, Innogrit IG5236
3.017,9
Samsung 990 Evo 2 TB (5.0) PCIe 5.0 x2, Samsung Piccolo
3.003,5
Teracle T450 2 TB PCIe 4.0, Innogrit IG5236
2.976,0
Samsung 990 Evo 2 TB (4.0) PCIe 4.0, Samsung Piccolo
2.867,4
Seagate FireCuda 530R 2 TB PCIe 4.0, Phison E18
2.624,0
LaCie Rugged SSD4 4 TB USB 4.0 (40 Gbit/s)
2.575,0
Corsair EX400U 2 TB USB 4.0 (40 Gbit/s)
2.404,0
Biwin NV7400 4 TB PCIe 4.0, Maxio MAP1602
2.392,0
Samsung 960 Pro 512 GB PCIe 4.0, Samsung Polaris
2.388,0
Crucial P5 2 TB PCIe 3.0, Micron DM01B2
2.372,0
Corsair EX400U Survivor 2 TB USB 4.0 (40 Gbit/s)
2.196,0
Lexar SL500 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
2.013,1
Samsung 950 Pro 256 GB PCIe 3.0, Samsung UBX
2.012,0
Crucial X10 Pro 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
2.000,8
Kingston XS2000 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
1.915,3
Corsair EX400U 2 TB II USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
1.897,8
Samsung 980 Pro 1 TB PCIe 4.0, Samsung Elpis
1.869,0
Biwin PR2000 8 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
1.567,1
Crucial X10 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
1.504,7
Samsung T9 2 TB (NTFS, 20 Gbit/s) USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
1.368,9
Samsung T9 2 TB (exFAT, 20 Gbit/s) USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
1.092,3
Kingston XS1000 2 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
1.030,4
Crucial X9 Pro 2 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
1.026,0
SanDisk Desk Drive 8 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
965,1
Samsung T9 2 TB (NTFS, 10 Gbit/s) USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
937,9
Corsair EX300U 2 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
790,9
Seagate Ultra Compact SSD 2 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
700,0
Crucial MX500 1 TB SATA, SMI SM2259H
547,7
Samsung T5 Evo 8 TB (NTFS, 10 Gbit/s) USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
404,4
Lexar TouchLock 1 TB USB 3.2 Gen 1 (5 Gbit/s)
362,1
Seagate IronWolf Pro 24 TB SATA
182,9
Einheit: Megabyte pro Sekunde (MB/s)
Die Team Group NV5000 zählt zu den langsameren SSDs mit PCIe 4.0 und erreicht nur etwa 3.000 MB/s im praktischen Lesetest. Allerdings bleibt die Leistung auch bei hohem Füllstand stabil, was nicht für alle SSDs dieser Klasse gilt.
Kopierleistung
Als Kopiertest (Lesen + Schreiben) hat die Redaktion einen 195 GB großen Steam-Ordner mit fünf installierten Spielen auf der SSD dupliziert. Dies geschieht einmal mit völlig leerem Laufwerk und einmal praxisnah mit 80 Prozent Füllstand. Der Testlauf im leeren Zustand erfolgt 30 Minuten nach der Formatierung. Der Testlauf bei 80 Prozent wird auf dem zuerst zu 100 Prozent und dann ausgehend von 50 Prozent vollgeschriebenen Laufwerk durchgeführt, auf dem 20 Prozent gelöscht und dann 30 Minuten Pause eingelegt wurden.
WD Blue SN580 1 TB PCIe 4.0, SanDisk 20-82-10082-A1
0,0
zu wenig Speicherplatz
Samsung 970 Pro 512 GB PCIe 4.0, Samsung Phoenix
0,0
zu wenig Speicherplatz
Samsung 960 Pro 512 GB PCIe 4.0, Samsung Polaris
0,0
zu wenig Speicherplatz
Samsung 950 Pro 256 GB PCIe 3.0, Samsung UBX
0,0
zu wenig Speicherplatz
Lexar TouchLock 1 TB USB 3.2 Gen 1 (5 Gbit/s)
0,0
Einheit: Megabyte pro Sekunde (MB/s)
Im Kopiertest reicht es für das untere Mittelfeld, wo sich die Team Group NV5000 zunächst ein enges Duell mit der Kioxia Exceria Plus G3 (Test) liefert. Bei hohem Füllstand hat die NV5000 die Nase deutlicher vorn.
Gaming-Leistung
Aufgrund zuletzt nicht mehr nachvollziehbarer Resultate verzichtet die Redaktion auf den DirectStorage-Benchmark (Avocados). In diesem Abschnitt wird fortan nur noch der auf die Gaming-Leistung von Massenspeichern ausgerichtete 3DMark Storage verwendet.
Samsung 990 Evo 2 TB (5.0) PCIe 5.0 x2, Samsung Piccolo
2.720
Biwin X570 Pro 4 TB PCIe 5.0, SMI SM2508
2.675
Samsung 980 Pro 1 TB PCIe 4.0, Samsung Elpis
2.377
Team Group MP44S 2 TB M.2 2230 PCIe 4.0, Phison E21T
2.307
Samsung 970 Pro 512 GB PCIe 4.0, Samsung Phoenix
2.245
Kingston NV2 2 TB PCIe 4.0, SMI SM2267XT
2.184
Corsair MP600 Core XT 2 TB PCIe 4.0, Phison E21T
2.145
Crucial P5 2 TB PCIe 3.0, Micron DM01B2
1.953
Samsung 950 Pro 256 GB PCIe 3.0, Samsung UBX
1.907
Team Group NV5000 2 TB PCIe 4.0, Realtek RTS5772DL
1.906
LaCie Rugged SSD4 4 TB USB 4.0 (40 Gbit/s)
1.841
Corsair EX400U 2 TB USB 4.0 (40 Gbit/s)
1.758
Corsair EX400U Survivor 2 TB USB 4.0 (40 Gbit/s)
1.736
Teracle T450 2 TB PCIe 4.0, Innogrit IG5236
1.728
Team Group MP44 8 TB PCIe 4.0, Phison E18 (dieses Muster)
1.478
Teracle T450 2 TB II PCIe 4.0, Innogrit IG5236
1.459
Samsung 960 Pro 512 GB PCIe 4.0, Samsung Polaris
1.370
Corsair EX400U 2 TB II USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
1.288
SanDisk Desk Drive 8 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
1.200
Crucial MX500 1 TB SATA, SMI SM2259H
1.170
Lexar SL500 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
1.116
Biwin PR2000 8 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
1.113
Kingston XS2000 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
1.098
Crucial X10 Pro 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
1.063
Crucial X10 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
1.054
Samsung T9 2 TB (NTFS, 10 Gbit/s) USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
1.035
Kingston XS1000 2 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
1.005
Samsung T9 2 TB (NTFS, 20 Gbit/s) USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
1.000
Samsung T9 2 TB (exFAT, 20 Gbit/s) USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
992
Lexar ES5 Magnetic 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
959
Crucial X9 Pro 2 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
958
Seagate FireCuda 530R 2 TB PCIe 4.0, Phison E18
936
Seagate Ultra Compact SSD 2 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
925
Corsair EX300U 2 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
881
Samsung T5 Evo 8 TB (NTFS, 10 Gbit/s) USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
673
Crucial X6 4 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
649
Lexar TouchLock 1 TB USB 3.2 Gen 1 (5 Gbit/s)
552
Seagate IronWolf Pro 24 TB SATA
269
Seagate Exos 18 TB SATA
248
WD My Passport 6 TB USB 3.2 Gen 1 (5 Gbit/s)
139
Seagate FireCuda Gaming Hard Drive 5 TB USB 3.2 Gen 1 (5 Gbit/s)
82
Einheit: Punkte
Auch im 3DMark Storage bewegt sich die Team Group NV5000 auf den hinteren Rängen. Die kleine MP44S vom gleichen Hersteller ist gut 20 Prozent besser.
Office-Leistung
Der Quick System Drive Benchmark des PCMark 10 soll leichtere Aufgaben im Alltag widerspiegeln. Das Szenario reicht vom Schreiben, Lesen und Duplizieren von Bilddateien über die Anwendung von Adobe Illustrator und Photoshop bis Microsoft Excel.
Team Group MP44 8 TB PCIe 4.0, Phison E18 (dieses Muster)
359,6
Seagate FireCuda 530 2 TB PCIe 4.0, Phison E18
354,4
Team Group MP44S 2 TB M.2 2230 PCIe 4.0, Phison E21T
353,1
Seagate FireCuda 530R 2 TB PCIe 4.0, Phison E18
350,4
Biwin NV7400 4 TB PCIe 4.0, Maxio MAP1602
343,3
Lexar NM790 4 TB PCIe 4.0, Maxio MAP1602
326,8
Samsung 980 Pro 1 TB PCIe 4.0, Samsung Elpis
319,2
Kingston NV2 2 TB PCIe 4.0, SMI SM2267XT
303,0
Crucial P5 2 TB PCIe 3.0, Micron DM01B2
231,1
Team Group NV5000 2 TB PCIe 4.0, Realtek RTS5772DL
207,0
LaCie Rugged SSD4 4 TB USB 4.0 (40 Gbit/s)
201,6
Corsair EX400U Survivor 2 TB USB 4.0 (40 Gbit/s)
199,5
Samsung 970 Pro 512 GB PCIe 4.0, Samsung Phoenix
191,5
Corsair EX400U 2 TB USB 4.0 (40 Gbit/s)
181,5
Samsung 950 Pro 256 GB PCIe 3.0, Samsung UBX
172,0
Corsair EX400U 2 TB II USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
153,3
SanDisk Desk Drive 8 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
146,9
Crucial X10 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
129,6
Seagate Ultra Compact SSD 2 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
127,9
Crucial MX500 1 TB SATA, SMI SM2259H
127,0
Corsair EX300U 2 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
120,2
Biwin PR2000 8 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
113,3
Samsung T9 2 TB (NTFS, 10 Gbit/s) USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
112,3
Crucial X10 Pro 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
106,8
Lexar SL500 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
106,5
Samsung T9 2 TB (exFAT, 20 Gbit/s) USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
103,6
Crucial X9 Pro 2 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
103,5
Kingston XS2000 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
101,4
Kingston XS1000 2 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
101,1
Samsung 960 Pro 512 GB PCIe 4.0, Samsung Polaris
96,0
Samsung T9 2 TB (NTFS, 20 Gbit/s) USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
92,0
Lexar TouchLock 1 TB USB 3.2 Gen 1 (5 Gbit/s)
78,2
Seagate IronWolf Pro 24 TB SATA
67,8
Crucial X6 4 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
64,3
Seagate Exos 18 TB SATA
62,2
Samsung T5 Evo 8 TB (NTFS, 10 Gbit/s) USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
55,4
Seagate IronWolf Pro 30 TB SATA
51,3
WD My Passport 6 TB USB 3.2 Gen 1 (5 Gbit/s)
30,5
Seagate FireCuda Gaming Hard Drive 5 TB USB 3.2 Gen 1 (5 Gbit/s)
16,8
Einheit: Megabyte pro Sekunde (MB/s)
Mit hoher Latenz und niedrigem Durchsatz reicht es nur für 1.668 Punkte. Das ist die unterste Liga der PCIe-4.0-SSDs und selbst manche PCIe-3.0-SSD schneidet hier besser ab.
Theoretische Leistung
Der CrystalDiskMark hat sich quasi zum Standard-Benchmark der Branche gemausert und dient auch den SSD-Herstellern zur Ermittlung der beworbenen Leistungswerte. Wenig praxisnah, wird der Test an dieser Stelle zur Überprüfung der theoretischen Spitzenleistung verwendet.
Team Group MP44S 2 TB M.2 2230 PCIe 4.0, Phison E21T
62,5
Team Group NV5000 2 TB PCIe 4.0, Realtek RTS5772DL
62,4
Corsair MP600 Core XT 2 TB PCIe 4.0, Phison E21T
62,0
Samsung 970 Pro 512 GB PCIe 4.0, Samsung Phoenix
61,1
Corsair EX400U 2 TB USB 4.0 (40 Gbit/s)
60,8
Teracle T450 2 TB PCIe 4.0, Innogrit IG5236
59,7
Teracle T450 2 TB II PCIe 4.0, Innogrit IG5236
59,4
Corsair EX400U Survivor 2 TB USB 4.0 (40 Gbit/s)
57,8
Crucial P5 2 TB PCIe 3.0, Micron DM01B2
57,1
Kioxia Exceria Plus G3 2 TB PCIe 4.0, Phison E21T
57,0
Samsung 960 Pro 512 GB PCIe 4.0, Samsung Polaris
54,5
LaCie Rugged SSD4 4 TB USB 4.0 (40 Gbit/s)
54,5
Samsung 950 Pro 256 GB PCIe 3.0, Samsung UBX
51,9
Kingston NV2 2 TB PCIe 4.0, SMI SM2267XT
51,3
SanDisk Desk Drive 8 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
40,6
Corsair EX400U 2 TB II USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
40,5
Lexar ES5 Magnetic 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
40,2
Seagate Ultra Compact SSD 2 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
37,8
Crucial MX500 1 TB SATA, SMI SM2259H
37,2
Samsung T9 2 TB (NTFS, 10 Gbit/s) USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
34,2
Samsung T9 2 TB (NTFS, 20 Gbit/s) USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
33,0
Corsair EX300U 2 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
32,1
Crucial X6 4 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
31,9
Samsung T9 2 TB (exFAT, 20 Gbit/s) USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
30,7
Crucial X10 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
27,8
Biwin PR2000 8 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
27,7
Lexar SL500 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
27,6
Crucial X10 Pro 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
24,3
Kingston XS2000 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
23,9
Crucial X9 Pro 2 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
23,8
Kingston XS1000 2 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
23,6
Lexar TouchLock 1 TB USB 3.2 Gen 1 (5 Gbit/s)
22,9
Samsung T5 Evo 8 TB (NTFS, 10 Gbit/s) USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
22,6
Seagate IronWolf Pro 24 TB SATA
1,1
Seagate IronWolf Pro 30 TB SATA
0,9
Seagate Exos 18 TB SATA
0,9
WD My Passport 6 TB USB 3.2 Gen 1 (5 Gbit/s)
0,5
Seagate FireCuda Gaming Hard Drive 5 TB USB 3.2 Gen 1 (5 Gbit/s)
0,5
Einheit: Megabyte pro Sekunde (MB/s)
Im Benchmark liefert die Team Group NV5000 dann doch ab und erreicht beim sequenziellen Lesen wie Schreiben sogar mehr als der Hersteller im Datenblatt angibt (5.000/3.000 MB/s). Das zufällige Lesen und Schreiben liegt der SSD aber alles andere als gut. Das in Kombination mit hohen Latenzen erklärt auch das schlechte Abschneiden in manchem Testabschnitt.
WD Blue SN5000 4 TB PCIe 4.0, SanDisk A101-000171-A1
299,7
Lexar NM1090 Pro 2 TB PCIe 5.0, SMI SM2508
280,8
Samsung 980 Pro 1 TB PCIe 4.0, Samsung Elpis
260,9
Lexar NM790 4 TB PCIe 4.0, Maxio MAP1602
256,0
Samsung 9100 Pro 8 TB PCIe 5.0, Samsung Presto
253,9
Biwin NV7400 4 TB PCIe 4.0, Maxio MAP1602
253,5
Kingston NV2 2 TB PCIe 4.0, SMI SM2267XT
253,4
Samsung 990 Evo 2 TB (5.0) PCIe 5.0 x2, Samsung Piccolo
251,3
Samsung 9100 Pro 4 TB (Heatsink) II PCIe 4.0, Samsung Presto
250,4
Samsung 990 Evo Plus 2 TB PCIe 5.0 x2, Samsung Piccolo
248,7
Samsung 990 Pro 1 TB PCIe 4.0, Samsung Pascal
247,5
Samsung 990 Pro 2 TB PCIe 4.0, Samsung Pascal
246,0
Samsung 9100 Pro 4 TB (Heatsink) PCIe 5.0, Samsung Presto
244,4
Samsung 990 Evo 2 TB (4.0) PCIe 4.0, Samsung Piccolo
242,3
Samsung 970 Pro 512 GB PCIe 4.0, Samsung Phoenix
240,3
Team Group NV5000 2 TB PCIe 4.0, Realtek RTS5772DL
229,9
Samsung 960 Pro 512 GB PCIe 4.0, Samsung Polaris
209,6
Samsung 950 Pro 256 GB PCIe 3.0, Samsung UBX
189,5
Corsair EX400U Survivor 2 TB USB 4.0 (40 Gbit/s)
180,7
Corsair EX400U 2 TB USB 4.0 (40 Gbit/s)
176,1
Crucial P5 2 TB PCIe 3.0, Micron DM01B2
133,3
LaCie Rugged SSD4 4 TB USB 4.0 (40 Gbit/s)
128,1
Crucial MX500 1 TB SATA, SMI SM2259H
118,8
Crucial X6 4 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
95,1
Samsung T9 2 TB (NTFS, 10 Gbit/s) USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
85,3
Seagate Ultra Compact SSD 2 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
81,2
Corsair EX400U 2 TB II USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
80,7
Corsair EX300U 2 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
80,7
Crucial X9 Pro 2 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
80,3
Crucial X10 Pro 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
80,2
Crucial X10 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
79,8
Kingston XS1000 2 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
79,4
Kingston XS2000 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
79,2
Lexar SL500 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
79,1
Lexar ES5 Magnetic 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
78,9
Samsung T9 2 TB (exFAT, 20 Gbit/s) USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
78,5
Biwin PR2000 8 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
78,2
Samsung T9 2 TB (NTFS, 20 Gbit/s) USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
77,4
Samsung T5 Evo 8 TB (NTFS, 10 Gbit/s) USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
45,7
SanDisk Desk Drive 8 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
42,0
Lexar TouchLock 1 TB USB 3.2 Gen 1 (5 Gbit/s)
24,6
Seagate Exos 18 TB SATA
18,6
WD My Passport 6 TB USB 3.2 Gen 1 (5 Gbit/s)
13,2
Seagate FireCuda Gaming Hard Drive 5 TB USB 3.2 Gen 1 (5 Gbit/s)
5,2
Seagate IronWolf Pro 24 TB SATA
3,8
Seagate IronWolf Pro 30 TB SATA
2,6
Einheit: Megabyte pro Sekunde (MB/s)
Temperaturen
Das Graphen-Pad im Aufkleber allein (Szenario „ohne Kühler“) wirkt keine Wunder. Bereits nach einer Minute Dauerschreiblast wird die Marke von 70 °C erreicht. Die Temperatur steigt weiter auf bis zu 79 °C an. Danach sinken die Temperaturen ab und steigen erst gegen Ende im gemäßigten Tempo wieder an.
Bei Betrachtung der Schreibrate zeigt sich eine Drosselung der Leistung, die ein Überhitzen verhindert. So muss es sein.
Schreibleistung – Team Group NV5000 2 TB nach Kühlung
Wird die SSD unter dem Kühler vom Mainboard platziert, sind zu hohe Temperaturen Geschichte und mit kaum mehr als 50 °C wird auch nicht mehr gedrosselt.
Leistungsrating
Im Durchschnitt liegt die Leistung der Team Group NV5000 auf sehr niedrigem Niveau und etwa auf Augenhöhe mit der älteren Kingston NV2 (Test). Selbst eine Crucial P310 (Test) im Mini-Format und mit QLC zieht ihr davon und liegt damit „nur“ im Mittelfeld. Die Spitze der PCIe-4.0-SSDs hat einen Vorsprung von über 50 Prozent.
WD Blue SN580 1 TB PCIe 4.0, SanDisk 20-82-10082-A1
0
Samsung 970 Pro 512 GB PCIe 4.0, Samsung Phoenix
0
Samsung 960 Pro 512 GB PCIe 4.0, Samsung Polaris
0
Samsung 950 Pro 256 GB PCIe 3.0, Samsung UBX
0
Crucial MX500 1 TB SATA, SMI SM2259H
0
Lexar ES5 Magnetic 2 TB USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)
0
Crucial X6 4 TB USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
0
WD My Passport 6 TB USB 3.2 Gen 1 (5 Gbit/s)
0
Seagate FireCuda Gaming Hard Drive 5 TB USB 3.2 Gen 1 (5 Gbit/s)
0
Seagate IronWolf Pro 30 TB SATA
0
Seagate Exos 18 TB SATA
0
Einheit: Prozent, Geometrisches Mittel
Hinweis zum Diagramm: Über die Schaltfläche oben rechts im Diagramm (+...Einträge) lassen sich weitere Ergebnisse einblenden, die zur besseren Übersicht zunächst versteckt sind. Da nicht alle SSDs in demselben Umfang getestet werden konnten, bleiben einige Modelle mit dem Ergebnis „0“ außen vor.
Fazit
Beim Blick unter die „Graphen-Haube“ wurde es spannend, denn die Team Group NV5000 nutzt ganz andere Komponenten als gewohnt. Den Realtek-Controller hatte ComputerBase zuvor noch nicht getestet und den TLC-Speicher aus der 96-Layer-Generation von Intel und Micron schon lange nicht mehr zu Gesicht bekommen.
Bei den Tests stellte sich jedoch schnell Ernüchterung ein, denn die Resultate sind im Vergleich zur aktuellen Konkurrenz mit PCIe 4.0 einfach schlecht. In vielen Abschnitten liegt die NV5000 auf den hintersten Plätzen und wird selbst von Mainstream-Modellen mit QLC deutlich überflügelt.
Team Group NV5000 SSD im Test
Ob der Controller mit schnelleren Speicherchips eine bessere Leistung abgeliefert hätte, kann an dieser Stelle nicht beantwortet werden. In dieser Kombination sind jedenfalls Latenz und wahlfreie Leistung (4K Random) wirklich schlecht.
Dass die komplette SSD-Kapazität im SLC-Modus betrieben wird, ist ein seltener positiver Aspekt. So können große sequenzielle Schreibtransfers zügig erfolgen und auch darüber hinaus stehen immerhin noch rund 400 MB/s zur Verfügung.
Nur wenn der Preis stimmt, ist die NV5000 vielleicht doch einen Blick wert, sofern die Leistung für den Käufer eine untergeordnete Rolle spielt. Das getestete 2-TB-Modell kostet allerdings aktuell rund 210 Euro. Das ist mehr als eine Crucial P310 oder eine WD Blue SN5100 kosten, die beide trotz QLC-NAND wesentlich schneller sind.
Mehr Informationen zu SSDs gewünscht? Die 17. Episode von „CB-Funk – der ComputerBase-Podcast“ bietet Details satt. Welche Unterschiede gibt es eigentlich zwischen SATA und PCIe Gen 3 bis 5 sowie TLC und QLC? Wie testet die Redaktion, was gilt es beim Kauf einer neuen SSD zu beachten und welche Modelle sind empfehlenswert? Die 17. Folge CB-Funk liefert Antworten.
CB-Funk lässt sich nicht nur über den eingebetteten Podigee-Player abspielen, sondern auch bequem direkt in den Podcast-Apps eurer Wahl abonnieren und hören. Verfügbar ist der ComputerBase-Podcast auf Spotify, Apple Podcasts, Google Podcasts, Amazon Music und Deezer.
ComputerBase hat die NV5000 SSD leihweise von Team Group zum Testen erhalten. Eine Einflussnahme des Herstellers auf den Testbericht fand nicht statt, eine Verpflichtung zur Veröffentlichung bestand nicht. Es gab kein NDA.
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