TestDisk Download

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Exzellentes Tool zum Wiederherstellen von verlorenen Partitionen. Repariert die Partitionstabelle und den Bootsektor (Partitionssektor). Schreibt auch wenn nötig den MBR komplett neu. TestDisk ist freie Software und lizenziert unter der GNU General Public License (GPL).

TestDisk im kostenlosen Download

Sind Daten erst einmal von der Festplatte oder dem USB-Stick verschwunden, ist der Ärger häufig groß. Mit dem kostenlosen Open-Source-Tool TestDisk besteht aber immerhin die Chance, verlorene Partitionen und Dateien wiederherstellen zu können. Voraussetzung ist, dass der Datenträger nicht physisch zu stark beschädigt ist und noch gelesen werden kann. Auch Dateien, die man aus dem Papierkorb entfernt hat, lassen sich so häufig wieder zurückgewinnen.

TestDisk unter Fedora 14 (Linux)
TestDisk unter Fedora 14 (Linux)

TestDisk ist für Windows (32 + 64 Bit), Linux (32 + 64 Bit) und macOS (Intel, PowerPC) erhältlich, auch unter DOS kann man das kleine Programm verwenden. Die Oberfläche ist sehr einfach gehalten, die Steuerung erfolgt über eine Eingabekonsole. Nach dem Download kann das Tool direkt über die EXE-Datei gestartet werden, eine Installation ist nicht erforderlich.

Tipps zur Nutzung von TestDisk

Bei Fragen zum Thema Datenrettung bzw. zur Bedienung von TestDisk empfehlen wir unseren Artikel Datenrettung mit „TestDisk“.

Sollte darin eine Frage nicht beantwortet werden, kann ein Blick in unser Datenrettungs-Forum helfen.

TestDisk kann:

  • die Partitionstabelle reparieren und gelöschte Partitionen wiederherstellen
  • einen FAT32-Bootsektor von seinem Backup wiederherstellen
  • einen FAT12/FAT16/FAT32-Bootsektor wieder aufbauen (Rebuild)
  • eine FAT-Dateizuordnungstabelle reparieren
  • einen NTFS-Bootsektor von seinem Backup wiederherstellen
  • einen NTFS-Bootsektor wieder aufbauen (Rebuild)
  • bei NTFS die MFT (MasterFileTable = Hauptdateitabelle) unter Verwendung des Spiegels (MFT mirror) wiederherstellen
  • einen „ext2/ext3 Backup SuperBlock“ lokalisieren
  • Dateien von gelöschten FAT-, NTFS- und ext2/ext3-Partitionen kopieren
  • gelöschte Dateien von FAT-, NTFS- und ext2-Dateisystemen wiederherstellen

Testdisk findet verlorene Partitionen für folgende Dateisysteme:

  • BeFS (BeOS)
  • BSD disklabel (FreeBSD/OpenBSD/NetBSD)
  • CramFS, Compressed File System
  • DOS/Windows FAT12, FAT16 und FAT32
  • Windows exFAT
  • HFS and HFS+, Hierarchical File System
  • JFS, IBMs Journaled File System
  • Linux ext2, ext3 und ext4
  • Linux RAID
    • RAID 1: mirroring
    • RAID 4: striped array with parity device
    • RAID 5: striped array with distributed parity information
    • RAID 6: striped array with distributed dual redundancy information
  • Linux Swap (Versionen 1 und 2)
  • LVM and LVM2, Linux Logical Volume Manager
  • Mac partition map
  • Novell Storage Services NSS
  • NTFS (Windows NT/2K/XP/2003/Vista/2008)
  • ReiserFS 3.5, 3.6 und 4
  • Sun Solaris i386 disklabel
  • Unix File System UFS und UFS2 (Sun/BSD/...)
  • XFS, SGIs Journaled File System

Exklusiv bieten wir für unsere Leser auch eine FreeDOS-Boot-CD von TestDisk an. Einfach herunterladen und starten. Die TestDisk-Boot-CD wird dabei sogar automatisch gebrannt. Geeignet sind diese Autostart-CDs vor allem dann, wenn kein Floppy-Laufwerk mehr zur Verfügung steht.

Alternativen zu TestDisk

Als Alternative zu TestDisk mit hübscher Benutzeroberfläche bietet sich Recuva (Download) an.

Lizenz: Freie Software

Mehr Infos: Produkt-Website

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