16.000er DSL und graue Kästen am Straßenrand?

HansDampf555

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Habe 16.000er DSL von der Telekom.

Einmal im Büro und einmal zu Hause.

Das Telekom Gebäude selber ist vom Büro ca. 400 Meter weg und zu Hause ca. 600 Meter.

Allerdings sind ja am Straßenrand immer auch diese grauen Kästen.

Im Büro habe ich ca. 17.000 Leitungskapazität Anzeige der Fritzbox und zu Hause nur ca. 14.000

auch die Dämpfung zu Hause ist ein bisschen größer.

Von was hängt das jetzt ab?

Liegt das an der Entfernung zu den grauen Kästen, oder an der Entfernung zum Telekom Gebäude selber?
 
Leitungslänge und Leitungsquerschnitt ergeben die Dämpfung und die Dämpfung ist letztendlich verantwortlich für die Geschwindigkeit.
 
die Frage ist schon etwas naja lustig.

Wenn es daran liegen würde ob und wie weit mal vom Telekom Gebäude weg ist dann hätte ich 56K ;)
 
AdoK schrieb:
Leitungslänge und Leitungsquerschnitt ergeben die Dämpfung und die Dämpfung ist letztendlich verantwortlich für die Geschwindigkeit.

Das ist mir klar.

Aber ab wo ist das entscheidend?

Wie sind diese grauen Kästen angebunden?
Gibts bis dahin auch schon eine Dämpfung?
 
Die grauen Käste(Verteiler) sind üblich mit Glasfaser angebunden.

Der Geschwindigkeitsunterschied hängt immer am Leitungsquerschnitt und der Entfernung von deinem Haus zum Verteiler ab.
 
estros schrieb:
die grauen käste(verteiler) sind üblich mit glasfaser angebunden.

Der geschwindigkeitsunterschied hängt immer am leitungsquerschnitt und der entfernung von deinem haus zum verteiler ab.


richtig
 
die Verteiler müssen nicht per Glasfaser angebunden sein und man muss auch nicht an dem hängen der vor der Haustür steht
 
Die Zuleitung zum 'grauen Kasten' = Verteiler sind oft mit Glasfaser verbunden, zumindest die Qutdoor-DSLAM worüber VDSL umgesetzt wird. Vom 'grauen Kasten' zu dir nach Hause/ Büro = 'letzte Meile' mit Kupfer. Und eben bei der letzten Meile sind Leitungslänge u. -querschnitt dafür verantwortlich was letztendlich ankommt.

Siehe z.B. http://www.onlinekosten.de/forum/showthread.php?t=58394 1.2.2 Berechnung der Dämpfung
 
Gleipnir schrieb:
die Verteiler müssen nicht per Glasfaser angebunden sein und man muss auch nicht an dem hängen der vor der Haustür steht
Das hat niemand berhauptet. Und doch, normal hängt man an dem vor der Haustür(??), da die Verteiler nicht nach Gutsherrenart aufgestellt werden, sondern immer einen gewissen Radius abdecken.
 
oDSLM ja, vielleicht auch noch die "aktiven" KVz, aber nicht die alten "passiven" KVz und wenn nur die Leitung KVz <-> APL relevant wäre würde bei mir viel mehr ankommen

@ estros

Meine Leitung hängt am KVz der bei Hausnummer 34 steht, es steht aber auch ein KVz vor dem Haus
 
Zuletzt bearbeitet:
Diese grauen Kästen sind Kabelverzweiger auch KVZ genannt und sind im Regelfall über Kupfer mit dem Hauptverteiler auch HVT genannt verbunden.
Die Bandbreite hängt nicht immer von der Entfernung zum HVT ab. Das stimmt nur sofern der DSLAM über den deine Leitung läuft im HVT ist. Es gibt aber auch Outdoor DSLAMs. Diese sind dann in den KVZ und damit näher am Verbraucher womit wieder mehr Bandbreite möglich ist.

Neuerdings wird aber die Vectoring Technik ausgebaut. Dabei werden die KVZ zu Multifunktionsgehäusen auch MFG genannt umgebaut. Diese sind dann statt über Kupfer mit Glasfaser an den HVT angebunden.
Außerdem wird bei der Vectoring Technik ein Gegensignal auf die Leitungen gelegt, die die Störgeräusche der anderen Leitungen die mit im Hauptkabel liegen terminieren. Denn jede Leitung verursacht Interferrenzen die die anderen Leitungen stören. Ähnliches Prinzip wie von Noise Cancelling bei Smartphones und Kopfhörern.
Dadurch können Bandbreiten bis zu 100 MBit/s erreicht werden.
 
Aktuell sind die bei uns noch nicht mit Glasfaser angebunden.

VDSL 25 ist nur ca. 300 Meter rund um den Hauptverteiler im Ort möglich.

Ich selber habe es leider bei beiden Orten nicht.

Nächstes Jahr kommt der Ausbau auf VDSL.

Da werden dann also diese grauen Kästen mit Glasfaser angeschlossen.
Es wird gebuddelt heißt es von seiten der Gemeinde.

Sehe ich es richtig:

Ich habe deshalb zu Hause eine schlechtere Verbindung, weil ich bis zum hauptverteiler nur Kupfer habe.

Nächstes Jahr wenn zu den Verteilern Galsfaser gelegt wird, hängts nur noch an der Entfernung vom Verteiler zu mir in die Räume, oder?
 
Richtig. Die Länge zum Verteiler ist eben das Entscheidende. Kupfer wird bei Dir auch bleiben, wenn VDSL ausgebaut wird. Die Leitungen zu den Häusern werden nicht angefasst.

Genau das macht die Telekom ja jetzt an allen Ecken. Neue Verteiler aufbauen mit VDSL Vectoring Technik. Und wenn der näher zu Dir hin kommt könntest Du dann auch in den Genuss von VDSL kommen.
 
Werden beim VDSL Ausbau nicht einfach alle bestehenden grauen Kästen einfach mit Glasfaser versorgt?

Der vor der Wohnung wäre nämlich nur ca. 100 Meter weiter.
 
Glasfaser spielt beim dem Thema erst einmal keine Rolle, wie gut Dein Sync zum Verteiler ist. Im Grunde ist das nur Marketing. Wie es vom Verteiler aus weiter geht, ob Kupfer, Glasfaser oder was auch immer, das hat eben Null Auswirkungen auf Deine Leitung.

Du bleibst mit der alten Kupferleitung am Verteiler angebunden.

Und wie ausgebaut wird liegt an den örtlichen Gegebenheiten. Hier wurden zig neue VDSL Verteiler aufgestellt. Und nur wenige ersetzt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hauptverteiler -> Kupfer -> grauer Unterverteiler -> Kupfer -> meine Wohnung.

Nach dem VDSL Ausbau würde es doch so aussehen.

Hauptverteiler -> Glasfaser -> grauer Unterverteiler -> Kupfer -> meine Wohnung.

Es würde also eine große Strecke Kupfer wegfallen.
 
Das spielt immer noch keine Rolle. Das einzige, was bei DSL und der Syncqualität eine Rolle spielt, das ist die Leitung vom Haus zum ersten Verteiler. Alles was danach kommt ist für Dich als DSL Kunde irrelevant.

DSL nutzt physikalische Eigenarten von Kupfer. DSL überträgt Daten via Kupfer ganz anders, als es bei einer reinen Datenverbindung der Fall wäre.
 
Wie ist es dann zu erklären, dass in unserem Ort ca. 300 Meter um den Hauptverteiler VDSL 25 möglich ist und im Rest vom Ort nicht?
 
Hm? Genau aus dem Grunde.

Weil längere Kabellängen bei VDSL keinen Sync mehr hin bekommen.
 
estros schrieb:
Die grauen Käste(Verteiler) sind üblich mit Glasfaser angebunden.

Das sind aber nur die einen grauen Kästen. Die anderen grauen Kästen sind mit Kupferkabel angebunden während die schwimmenden grauen Kästen mit Tauen angebunden sind.
Ergänzung ()

BlubbsDE schrieb:
Das spielt immer noch keine Rolle. Das einzige, was bei DSL und der Syncqualität eine Rolle spielt, das ist die Leitung vom Haus zum ersten Verteiler.

Das ist schlicht falsch. Die Länge des elektrischen Leiters ist einer der maßgebenden Faktoren.
 
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