1PC mehrere Terminals

Sydiusch

Cadet 1st Year
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Okt. 2004
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Hallo

Habe folgende "Idee"
1 Rechner der Fest im Raum ganz normal an ein Monitor ; Tastatur ; Maus usw. angeschlossen ist , und mehrere Terminals die mit monitor tastatur und maus ausgestatet vorzugsweise per WLAN mit ihm verbunden sind . Gibt es bereits solche lösungen ?
Die "bediener" an solchen Terminals sollten sich mit ihren account anmelden und auch ganz normal dem Hauptrechner ( je nach berechtigungsstufe ) verwenden können.

Da ich mir absolut nicht sicher bin ob so etwas realiesierbar ist bin ich für jegliche vorschläge offen

Gruß
Christoph
 
Mit Windows Server 2003 beispielsweise kannst du dir einen Terminalserver aufsetzen, auf den sich Clients remote anmelden können. Ähnliche Lösungen gibt es natürlich auch in der Linux-Szene, wo ich dir allerdings keine genauen Bezeichnungen sagen kann. Was ich dir dazu sagen kann: generell dürfte die Linux-Lösung billiger sein aber mehr Konfigurationsaufwand erfordern.

Da ich nicht weiß, was du genau vorhast noch eine zweite Möglichkeit: Thinclients. Das sind Mini-Rechner, normalerweise sogar ohne Festplatte, die ihre Kompletten Daten (inklusive OS) vom Server ziehen und komplett im Netzwerk arbeiten.

Wenn du genau sagst, was du vorhast, könnte man die Möglichkeiten darauf hin überprüfen, ob sie in deinem geplanten Einsatzfeld sinnvoll wären.
 
Sandmännchen


Du triffst eher das was ich meine . Das was ich so genau machen will hmm... dies zu beschreiben ist ein wenig schwer . Ich will nur 1 PC im haus auf mehrere Monitore verteilt . Mit 2 Pc an einem monitor nur das hier 2 bzw. 4 monitore (icl. Tastatur + maus ) stehen sollten und nur 1 PC . Die alles wie gesagt vorzugsweise irgend wie durch W-LAN

Doch ich schau mir die Thinclients an


Gruß
Christoph
 
Sowas ist möglich, beispielsweise gibt es Multi-Steckdosen, die einen DVI, LAN, Sound und Peripherieport bieten. Da die aber nicht günstiger und nicht so praktibal wie ThinClients sind, würde ich diese bevorzugen.

Ob LAN oder WLAN ist egal, die Wahl des Betriebssystems umso wichtiger.

Unter Windows wäre das der Terminalserver, für den du eine gesonderte Lizenz sowie die entsprechenden CALs braucht, die nicht grad günstig sind. Für Linux-Systeme gibts da bspw. den 2xTerminalServer, der im kleinen Umfang kostenlos ist, aber längst nicht so komfortabel einzurichten ist. Vorteil ist, dass du die Lizenzgebühren sparst.

Du könntest aber auch aufteilen. Wenn der Host-PC WS2003 nutzt und sich die Clients unter Linux (bspw. Ubuntu/SuSe etc) per RDP verbinden, sparst du die Lizenzkosten für die ThinClients.

Das ist ne ganz klare Preisfrage, je nachdem was du damit vorhast. Im privaten Bereich ist WS2003+TS kaum machbar, da viel zu teuer.
 
Wie bereits meine Vorredner bereits gesagt haben ist es möglich.

Ein solches System haben wir auch auf der Arbeit. (Der Server steht ca. 20km weit von unserem Büro weg :evillol: Das Funktioniert mit einer Standleitung)

Was ich aber auch an dieser Stelle anmerken wollte, ist das der PC über so einen Terminal scheinbar(!) nicht mehr so "rund" läuft. Ganz krass merkt man das, wenn man animierte Websites aufruft (oder sogar auch wenn man nur durch das Startmenü klickt).

Ans Zocken würde ich da nicht mehr denken! Ich habe sowas ähnliches bei mir zuhause mal ausporbiert, mit meinen alten PC (Sempron 2800+ SoketA) und PC (signatur) mit 100Mbit netzwerk. Filme kann man da auch nur sehr schlecht ansehen, stockt wie sau :(

Aber für die normalen Officearbeiten ist das allemals ausreichent.
 
Moin moin,

ich habe hier bei mir zur Zeit eine SunRay stehen. Das ist ein solcher ThinClient, gibt es in verschiedenen Versionen. Meiner ist noch aus der ersten Generation, aber reicht auch völlig aus.

Als Server verwende ich ein virtuelles System auf meinem PC, da läuft dann Debian Etch drauf. Noch einfacher wäre es mit Suse oder Fedora gewesen, da die Software normal leider nur auf SLES bzw RedHat läuft... oder natürlich auf Solaris ;)

Das ganze funktioniert eigentlich relativ simpel:
du schaltest den ThinClient an und dieser schickt dann einen Broadcast ins Netzwerk. Wenn dann der SunRay Server antwortet, connected die SunRay mit diesem und zeigt einen normalen Anmeldebildschirm an. Dort meldest du dich dann mit einem vorher am Server eingerichteten Benutzer an und kannst anfangen.
Vorteil des ganzen ist ganz klar, dass du eigentlich nur einen PC brauchst auf den dann mehrere Clients connecten. Mit VPN etc wird das Netzwerk relativ stark belastet, das SunRay Protokoll ist aber sehr harmlos. Ich kann also ohne Probleme vom Thin-Client aus Surfen, Filme schauen etc.
Sehr schön ist noch die SmartCard-Unterstützung. Dann brauchst du noch nichtmal mehr einen Benutzernamen und Passwort eingeben, sondern kannst einfach deine Karte einstecken und loslegen. Wenn der Server richtig konfiguriert ist, speichert er sogar deine letzte Session und du kannst da weitermachen, wo du aufgehört hast als du die Karte rausgezogen hast... egal an welchem deiner ThinClients.
 
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