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News2-nm-GAA-Chips aus Japan: Weitere Milliarden für Rapidus' große Chipfertigungs-Vision
Rapidus will westliche Firmen anlocken, die bei ihnen Chips produzieren lassen. Bis dahin braucht es aber weiter Geld vom Staat, der das Projekt in gutem Glauben mit weiteren Milliarden finanziert. Quasi ist Japan und der Steuerzahler Besitzer der Halbleiterfabrik, die nun auch noch Packaging anbieten will.
Gerne mehr News dazu, da sich Japan und Deutschland, was Wirtschaft und Industrie angeht, sehr ähnlich sind.
Dort gibt es sehr gewissenhafte Arbeiter, aber auch Endstadium Bürokratie, eingefahrene Strukturen und die Probleme, welche Großkonzerne mit sich bringen.
Wenn die es wirklich hinbekommen würden, gäbe es vielleicht noch ein bisschen Hoffnung für uns.
dient der laden jetzt nun zur geldwäsche, oder ist der staat so optimistisch bzw. hat die rosarote brille an, dass japan "aus dem nichts" sowas herzaubert?
da müssen doch alle alarmglocken läuten wenn keine rapidus will und weiterhin bei TSMC etc. bleibt.
Ist doch im Text beschrieben. Solang keiner weiß, was der Prozess kann, geht da keiner hin.
Würdest Du als AMD/Apple/nVidia mit deiner neuen Chipserie da hin gehen, ohne zu wissen, was der Chip dann tatsächlich kann? Und ob die genug liefern können? Da hängen komplette Serien dran. Da wird keiner unnötiges Risiko eingehen. TSMC liefert Stand jetzt halt.
Ne, die brauchen einen Einstiegskunden. Und den müssen sie wahrscheinlich erstmal bezahlen, sprich Miese machen.
Vielleicht sorgt aber auch die orangene Flitzpiepe dafür, dass diese Alternative die einzige wird. Wir werden es sehen.
Die Japaner probieren es zumindest. Auch wenn es vermutlich noch lange ein Minusgeschäft sein wird, könnte es sich am Ende doch noch lohnen. Abwarten, Tee trinken.
Wäre ja mal cool, wenn der Steuerzahler da auch seinen Aktienanteil bekommen würde 🤣
Ich stecke da nicht im Thema. Wo genau ist denn das Problem. Können die nicht halt einfach nur RAM herstellen und selber verticken. Müßte doch eigentlich weg gehen wie warme Semmeln.
Wobei man natürlich das Endprodukt benötigt. Was dann womöglich das Problem ist.
Ich drücke weiterhin alle Daumen die ich habe für dieses Projekt.
Schön wäre es, wenn sie einfach erstmal Aufträge kriegen würden. Wie wäre es mit RAM? Da muss es ja nicht die maximal beste Fertigung sein.
Aber es zeigt auch, das wir im Moment in Europa/Deutschland das ganze vergessen können.
Hier fehlt der Wille diesen steinigen Weg zu gehen, obwohl wir es müssten.
Selbst wenn Equipment und Prozess eingekauft sind, bis so was sauber läuft vergehen noch Jahre bis ein akzeptabler yield erzielt wird. Da muss man immer weiter optimieren, aus der Kalten wird das nie was.
Das ist doch das Problem bei allen Themen heute. Es braucht eine Anschubfinanzierung, und das kostet Milliarden. In den USA machen das die reichen Nutznießer der US Fiskalpolitik der letzten 30 Jahre und der Staat. (Pentagon z.B.).
In China der Staat und verknüpfte Unternehmen.
Und wir hoffen auf den "freien" Markt der Regeln soll.
Was bei Rapidus fehlt: Ein Unternehmen muss finanziert werden, dass Produkte abnimmt und implementiert. Ja, kostet auch Milliarden, aber man sieht bei den Chinesen nach einer Dekade auch Erfolge.
Am Ende bleibt die Frage erst einmal: billig und abhängig oder teuer und unabhängig.
Puh, jetzt lass den Taiwan Konflikt da ein wenig mehr fahrt aufnehmen, dann kann das einer der smartesten moves überhaupt gewesen sein Klar, alles nur Glaskugel, aber was aktuell geopolitisch so abgeht, ist das sicherlich keine schlechte Idee sich unabhängiger aufzustellen.