2 TB externe SSD selber bauen

HolgiW schrieb:
Mir schwebt da einen Samsung 970 EVO PLUS vor
Die würde ich nicht nehmen, die benötigt zu viel Strom. Das ist für den USB-Port problematisch und erzeugt auch viel mehr Hitze.
cvzone schrieb:
Der öfter verbaute Realtek RTL9210 ist ganz ok
Den würde ich allen anderen Controllern vorziehen. Der JMS583 ist zu heiß, der ASM2362 selten anzutreffen in Produkten.
Wishbringer schrieb:
Ich hatte hier mal eine Intel 660p in einem USB3.1 Gehäuse verpackt.
Die lief nur an einigen Rechnern problemlos.
Bei vielen Rechnern stieg sie irgendwann beim Lesen/Schreiben aus, da zuviel Strom benötigt wurde.
Das kann auch an dem Gehäuse gelegen haben. Eigentlich soll die 660p ja sehr sparsam sein.
Wishbringer schrieb:
Daher bin ich dazu über gegangen, Komplettlösungen zu kaufen.
Entweder bei 3.2 20GBps teurer, oder halt nur 10Gbps, dann aber im Preisrange des Selbstbaus.
Dafür aber Garantie, dass es läuft.
Komplettlösungen sind auch nicht zwangsläufig besser. Ich habe so viele schlechte Rezensionen über externe SSDs auch von Samsung und SanDisk gelesen, dass ich zu dem Schluss gekommen bin, dass es keinen Unterschied macht.
Es sind letztlich auch die gleichen Controller wie bei den externen Gehäusen und es ist auch eine M.2-SSD intern verbaut. Daher gibt es auch häufig die gleichen Probleme wie bei den externen Gehäusen.
HolgiW schrieb:
Bei den fertigen SSDs liest man irgendwie von mehr komplettausfällen als von diesen NVMe Speichern.
Genau das habe ich auch beobachtet.


Die Länge des Kabels ist bei hohen Geschwindigkeiten über USB wichtig. Deshalb haben die Gehäuse meist ein sehr kurzes Kabel beiliegen. Das kann bei HUBs problematisch werden.

Generell würde ich unbedingt ein Gehäuse mit RTL9210 als Chipsatz nehmen, da dieser viel kühler und eher zuverlässig ist.

Edit: Der RTL9210 zeichnet sich auch dadurch aus, dass es der einzige Controller ist, der SATA + NVME unterstützt.
 
HolgiW schrieb:
schlechte Erfahrungen mit großen USB C Sticks gemacht und wollte mir jetzt mal etwas größeres zum Mitnehmen gönnen.
Kann ich nachvollziehen und dann zur NMVe+Gehäuse zu greifen ist genau richtig. Nur ist selbst die Samsung 970 Evo Plus wohl schon zu gut. Aber das ist ja letzendlich eine Frage des Preises, vielleicht gibt es da ja gute Angebote.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hier noch eine Auswahl an Gehäusen mit Realtek RTL9210 aus meinen Lesezeichen:
https://www.amazon.de/Sabrent-Werkzeugloses-Gehäuse-PCIe-EC-SNVE/dp/B08RVC6F9Y
https://www.delock.de/produkte/2030_M-2/42004/merkmale.html
https://www.delock.de/produkte/2030_M-2/42634/merkmale.html
https://www.silverstonetek.com/product.php?pid=1007&area=de
https://www.akasa.com.tw/update.php?tpl=product/product.detail.tpl&no=181&type=Enclosures&type_sub=SSD Accessories&model=AK-ENU3M2-05
https://www.akasa.com.tw/update.php?tpl=product/product.detail.tpl&no=181&type=Enclosures&type_sub=SSD Accessories&model=AK-ENU3M2-04
https://www.inateck.de/collections/...-zu-c-und-usb-c-zu-c-kabel-werkzeuglos-fe2025
https://www.inateck.de/products/nvme-m-2-gehause-unterstutzt-m-2-nvme-und-sata-ssd-fe2026
https://www.inateck.de/collections/...ause-unterstutzt-m-2-nvme-und-sata-ssd-fe2027
https://www.lc-power.com/produkte/hdd-ssd-m2-gehaeuse/m2/lc-m2-c-multi/
https://www.amazon.de/Yottamaster-Thunderbolt-Thunderbolt3-Datenkabel-enthalten/dp/B08PK836T1?th=1
https://www.amazon.de/MOKiN-Enclosure-Unterstützung-UASP-Trim-SSD-Größe/dp/B08Z7CPW33
https://www.amazon.de/Gehäuse-Adapter-Festplattengehäuse-C-Festplatten-Caddy-Untersützt/dp/B091KTG3QV
https://www.amazon.de/FIDECO-Gehäuse-Festplattengehäuse-Festplatten-Caddy-Unterstützt-Schwarz/dp/B08CGJYJ7F

Zur SSD-Wahl:
Ich habe mir zwar noch keine NVME-SSD in ein externes Gehäuse getan, aber habe diesbezüglich mal wegen der Stromaufnahme recherchiert. Es gab Tests (von Tom’s Hardware glaube ich) die eindeutig zeigten, dass die WD Blue SN550 deutlich weniger Strom aufnimm, als die Samsung 970 Evo Plus. Generell scheint die SN550 hierzulande die sparsamste NVME zu sein, weshalb ich diese nehmen würde für einen Eigenbau. Die 970 Evo Plus ist die stromhungrigste SSD.
 
Zuletzt bearbeitet: (Spoiler buggt leider rum.)
  • Gefällt mir
Reaktionen: massaker, cvzone und PHuV
HolgiW schrieb:
Auf sehr hohe Geschwindigkeit kommt es mir also nicht so an aber auf Zuverlässigkeit ohne zusaätzliche Stromversorgung und auch, wenn man mal richtig viel Daten draufspielen möchte.
In dem Fall tut es auch eine klassische 2,5" Sata SSD (z.b. eine Samsung 870 QVO oder eine Crucial MX500 jeweils mit 2TB für grobe 160 Steine) mit einem
https://geizhals.de/logilink-usb-3-0-auf-sata-adapter-au0012a-a1566902.html
als Adapter als "Billiglösung" oder als bessere und nur unwesentlich teurere Lösung als robustere Lösung
https://geizhals.de/?cat=gehhd&xf=339_2.5"~696_SATA+6Gb%2Fs~840_USB+3~840_USB+3.1

Spart ordentlich Geld ein (grob gepeilt gut 90€)
 
HolgiW schrieb:
Mein Laptop hat einen USB C 3.1 Eingang aber überwiegend werde ich wohl an ganz normalen USB 3.0 HUBs arbeiten.
Dann reicht sowieso SATA Geschwindigkeit, NVMe ist Verschwendung, natürlich kann sich das ändern wenn Du mal einen neuen Laptop kaufst. SSD und HDDs an Hubs sollte man möglichst vermeiden, auch bei aktiven Hubs. Warum ist oft nicht so ganz klar, aber ich habe auch schon erlebt, das eine meiner SSDs an einem Hub plötzlich nicht ging, direkt am Rechner hatte ich das noch nie.
Vermutlich liegt es daran, das USB-Hubs grundsätzlich billige China Ware sind, wo dann gerade im Bereich Stromversorgung und Filterung derselben gespart wird.

HolgiW schrieb:
Unabhängig von den Stick möchte ich auch mehr Speicher zur mobilen Nutzung haben und schwanke halt zwischen fertige SSD oder Zusammenbau.
Wenn Du eh nur USB 3.1 hast, dann kannst Du eine billige SATA SSD + einen USB SATA Adapter nehmen. Habe sowas seid längerem mit einer 2TB Sandisk SSD Plus und einem Gehäuse von UGREEN. Man sollte drauf achten, das der Adapter die Trim Befehle durchleiten kann, etc. Erkennt man in der Regel daran, dass Windows im Taskmamager und in den Laufwerkseigenschaften das Gerät als "SSD" erkennt.

Die Kombi hat eine stabile Schreibrate von ca. 300MB/sec wenn man große Dateien (bei mir VM- Images mit ca. 100GB) drauf schreibt. Ist für den Preis, den ich dafür bezahlt habe, nicht schlecht.

"Schicker", vor allem kleiner sind aber fertige SSDs und wie gesagt letztendlich ist man sicher, das sie innerhalb der USB Spec laufen.
Ergänzung ()

Arcturus128 schrieb:
Ich habe so viele schlechte Rezensionen über externe SSDs auch von Samsung und SanDisk gelesen, dass ich zu dem Schluss gekommen bin, dass es keinen Unterschied mach
Es gibt auch viele schlechte Rezessionen über die USB Gehäuse/Adapter. Nach meiner Erfahrung ist das alles ein Ergebnis von Zuverlässigkeitsproblemen der USB Schnittstelle/Hubs/Kabel. USB ist aber nicht per Design unzuverlässig, sondern es sind die Implementierungen. Dann gehen die Leute ggf. auch noch falsch damit um (zu viele Geräte an einem passiven Hub, zu lange Kabel, usw.). Insofern sollte man auf die üblichen 1 Sterne Bewertungen bei Amazon nicht allzu viel geben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es ist zweimal die SSD verlinkt. Der zweite Link soll sicher auf ein Gehäuse verweisen, wie Festplatten & SSDs » Externe Gehäuse mit Formfaktor: 2.5", Datenträger Anzahl: 1, Besonderheiten: UASP

UASP: USB Attached SCSI Protocol

1634724975373.png


Vermutlich das Inateck Festplattengehäuse 2 5 Zoll mit UASP, TRIM, Werkzeuglos (FE2013). Das UGREEN Festplattengehäuse 2,5 Zoll mit UASP, TRIM geht genauso.

Passt: Auch das verlinkte UGREEN unterstützt UASP und TRIM.
 
Zuletzt bearbeitet:
Willi-Fi schrieb:
wobei niemand im Bekanntenkreis USB-C hat bzw. überhaupt in Erwägung zieht auf USB-C umzurüsten.
Bist du da sicher ? USB-C ist bei einen großen Teil der neueren Motherboards am IO-Shield vorhanden. Ist aber dann zu unbequem im Vergelich zu einem Front-USB am Gehäuse
 
Da mir das Thema ziemlich neu ist, sei mir die Frage gestattet, dass ich den Unterschied zwischen NVMe Riegel und SATA Riegel noch nicht kenne. Sicherlich ist NVMe die neuere und schnellerer Generation, oder.

Da mein Augenmerk nicht unbedingt auf die beste Geschwindigkeit liegt, könnte ich doch auch einen SATA Riegel in so ein Gehäuse, welches beides kann, einbauen, oder?

Sagen wir mal einen WD Blue M2 Sata 2TB in ein SATA Gehäuse mit RTL9210 Chipsatz.
 
HolgiW schrieb:
M2 Sata 2TB in ein SATA Gehäuse mit RTL9210 Chipsatz.
Klar, der Realtek kann beides. Sofern die M.2 nicht wesentlich teurer als ihr 2,5" Gegenstück ist kann man das so machen. Hat den Vorteil eines kleineren Gehäuses, aber sonst halt nix.
 
TomH22 schrieb:
"Schicker", vor allem kleiner sind aber fertige SSDs und wie gesagt letztendlich ist man sicher, das sie innerhalb der USB Spec laufen.
Da wäre ich mir nicht so sicher. Ich habe tests von fertigen externen SSDs gesehen, bei dem auch das Maximum für USB 3.0, nämlich 4,5 W überschritten wurde. Zwei Beispiele:
https://images.anandtech.com/reviews/das/2021-/pssd/Seagate-FireCuda-Gaming-SSD-1TB/CDMP.png
https://images.anandtech.com/reviews/das/2021-/pssd/WD_BLACK-P50-Game-Drive-SSD-1TB/CDMP.png

Auch wenn ein Kabel auf Typ-C beiliegt wird das mangels Verbreitung ja eh meist nicht genutzt, also hat man auch meistens eher max. 4,5 W.

TomH22 schrieb:
Es gibt auch viele schlechte Rezessionen über die USB Gehäuse/Adapter. Nach meiner Erfahrung ist das alles ein Ergebnis von Zuverlässigkeitsproblemen der USB Schnittstelle/Hubs/Kabel. USB ist aber nicht per Design unzuverlässig, sondern es sind die Implementierungen. Dann gehen die Leute ggf. auch noch falsch damit um (zu viele Geräte an einem passiven Hub, zu lange Kabel, usw.). Insofern sollte man auf die üblichen 1 Sterne Bewertungen bei Amazon nicht allzu viel geben.
Ich finde man sollte auf die ganzen positiven Rezensionen nicht allzu viel geben. Die wurden meist kurz nach Auspacken des Produktes erstellt. Die Kritikpunkte in kritischen Rezensionen stimmen meiner Erfahrung nach so gut wie immer.
 
HolgiW schrieb:
Sicherlich ist NVMe die neuere und schnellerer Generation, oder.

Es sind unterschiedliche Schnittstellen und das Protokoll. Deshalb schreibe ich immer Schnittstelle (Protokoll): SATA (AHCI) oder PCIe (NVMe). Der Formfaktor ist M.2 oder 2,5".

Eine SSD mit PCIe-Schnittsltelle (Protokoll: NVMe) hat gegenüber einer mit SATA-Schnittsltell (Protokoll: AHCI) wesentlich höhere sequenzielle Transferraten beim Schreiben und vor allem Lesen und sie hat beim wahlfreien Zugriff auf die Daten niedrigere Zugriffszeiten. Diese Mehrleistung macht sich jedoch nicht immer im Alltag bemerkbar, erst wenn die SSD auch wirklich gefordert wird, entsteht ein deutlicher Vorteil.

Siehe auch:
M.2 SSD Guide – PCIe, NVMe und Co. erklärt | hardware-helden.de
Die M.2 Schnittstelle | Delock - was vom Titel falsch ist, da M.2 der Formfaktor und nicht die Schnittstelle ist.
 
@HolgiW
Sehe da gar kein Kühlpad. Das wäre meiner Recherche nach mit der SN550 okay, weil die sehr kalt ist. Die Corsair MP510 ist da sicherlich nicht so sparsam und würde wahrscheinlich irgendwann drosseln.
 
Zurück
Oben