News 20.000 Konten kompromittiert: Meta bestätigt Angriff auf Instagram-Accounts

mischaef

Kassettenkind
Teammitglied
Registriert
Aug. 2012
Beiträge
7.573
  • Gefällt mir
Reaktionen: Seven2758
Was mich wirklich immer wundert, dass es immer die selben Firmen sind wo sowas passiert.
Hat schon ein komischer beigeschmack.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: pizza4ever, Werder_Basti und Termy
Das System wurde von Meta deaktiviert? Hmmm, seltsam. Als ich eure erste News dazu laß, wusste ich plötzlich, warum die E-Mail von Insta an meine zusätzlich hinterlegte Sicherheitsadresse kam, die das Rücksetzen meines Passwortes veranlassen wollte. Das habe ich unter der letzten News bereits erwähnt. Da ich Glück hatte und auch das Rücksetzen meines Passwortes bestätigen muss, konnte ich dem Ganzen entgehen.

Nun heißt es, das Meta das System deaktiviert habe. Das wundert mich insofern, dass ich diesen Samstag erneut eine Mail, die das Rücksetzen meines Passwortes veranlassen wollte. Auch diesmal habe ich das direkt wieder verneint und kein Dritter hatte Zugang zu meinem Account. Dennoch, also entweder hat Meta das System erst nach Samstag deaktiviert oder man versucht uns für dumm zu verkaufen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: the_IT_Guy
AvenDexx schrieb:
Das System wurde von Meta deaktiviert?
Wenn du die Mail bekommen hast, steckt da vermutlich etwas anderes dahinter. Der Trick war ja scheinbar, dass man dem Chatbot eine andere Mail-Adresse für den PW-Reset unterjubeln konnte, als die, die im Profil hinterlegt ist. Dass die Mailadressen nicht ordentlich verglichen wurde, ist einfach mega peinlich.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Otsy
@Cr4y
Die Anfrage ging an meine Sicherheitsadresse, nicht die Standardadresse, die für den Account hinterlegt war. Demnach, selbst wenn sie dem Mailbot eine andere Adresse untergejubelt haben, wurde eine zusätzliche Anfrage an meine Sicherheitsmail geschickt.

In der News steht ja auch:
News schrieb:
[...]Dadurch konnten Passwort-Reset-Links erzeugt werden, die den Zugriff auf fremde Konten ermöglichten. Besonders gefährdet waren Nutzer, die keine Zwei-Faktor-Authentifizierung aktiviert hatten[...]
Den Passwort-Reset-Link können sie ja erzeugt haben, aufgrund der 2FA muss ich das aber über meine zusätzlich hinterlegte Adresse nochmal bestätigen, was ich natürlich nicht getan habe.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: iron_monkey, the_IT_Guy und Cr4y
Der ganze Vorfall ist peinlich und irgentwie kurios.

Es ist nämlich einfach nicht so schwer den KI Prozess Bombensicher zu machen. Wirklich nicht.

Das Kernproblem liegt eher darin, dass "KI" kein Zaubermittel ist und für customer service nur bedingt geeignet ist. Hier wurde offenbar mit allen Mitteln versucht der "KI" einen nützlichen Einsatzbereich zu schaffen. Das Ergebnis steht in den news :D
 
Ich freue mich inzwischen sehr, dass ich meinen FB-Account gelöscht habe.
Instagram hatte ich nie - dafür fühle ich mich zu alt.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: ev4x
Gut, dass ich Instagram bis Heute nicht gerafft habe. Verstehe gar nicht was da als "Nicht-fluencer" überhaupt der Grund ist es zu nutzen. Bei Twitter habe ich es noch irgendwie verstanden, man "zwitschert" halt seine Meinung über aktuelles Ereignis XY in die Welt und ggf. reagieren Leute darauf. Das war sicher irgendwann mal ganz spaßig aber seit es da praktisch nur noch um Politik geht, wurde es da eigentlich nur noch ätzend und man bekam schlechte Laune von diesen Grabenkämpfen. Wenn ich da nur an Kachelmann denke.. wobei gut, das ist schon fast wieder Realsatire, mit seinen lustigen Meltdowns.

Aber Insta - geht an mir völlig vorbei. Bin aber ohnehin ein virtueller Einsiedler und habe bis auf Whatsapp und Telegram einfach gar nichts. Bis vor kurzem wusste ich auch gar nicht, dass Insta wohl so ziemlich der "Standard" geworden ist.
 
wurde man denn von Meta infomiert?
 
Ja, da bin ich auch froh, weder Facebook noch Instagramm zu benutzen....
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: ev4x, KeinNutzerName und the_IT_Guy
R O G E R schrieb:
Was mich wirklich immer wundert, dass es immer die selben Firmen sind wo sowas passiert.

Wirklich?

Für mich ganz logisch.
Du hast eine gigantische Anzahl DAUs denen du den Anmelde- und Registrierprozess so einfach wie möglich machen willst damit maximal viele Nutzer akquiriert werden.

Gleichzeitig vergessen pro Tag wahrscheinlich >10.000 ihr Passwort.

Da könntest du dann einen sechsstelligen Betrag pro Monat für Personalkosten ansetzen, die am Ende sicherlich auch nicht 100% fehlerfrei arbeiten.

Dann doch lieber ein automatisches System.
Zumal, so wie jetzt, auch keine echte Konsequenz zu drohen scheint.

Und wenn du dann doch mal eine Strafe zahlst, ist das immer noch weniger als hunderte Leute für den Support einzustellen.
 
Kein Mitleid. Und was dort "böse" Menschen finden, ist mir auch egal. Warum? Weil es den Betroffenen auch egal ist und sie sowieso nichts dazulernen (wollen). Die Arroganz der Unwissenheit. :rolleyes: :daumen:
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: iron_monkey
Ruff_Ryders88 schrieb:
wurde man denn von Meta infomiert?
Also abgesehen von meiner greifenden 2FA habe zumindest ich keine weiter Info von Meta erhalten.
 
|Moppel| schrieb:
Da könntest du dann einen sechsstelligen Betrag pro Monat für Personalkosten ansetzen, die am Ende sicherlich auch nicht 100% fehlerfrei arbeiten.

Meta hat letztes Jahr 200 Milliarden umgesetzt und 80 Milliarden Gewinn gemacht. Ein 6stelliger Monatsbetrag würde hier überhaupt nicht auffallen.
 
Gute Erinnerung, dem Bekanntenkreis 2FA zumindest beim E-Mail Account ans Herz zu legen 😬
 
dafun schrieb:
Ein 6stelliger Monatsbetrag würde hier überhaupt nicht auffallen.

Vielleicht ist es auch 8 stellig. War nur ein uneducated guess. ;)

Am Ende möchte ich damit sagen, dass diese Dinge finanziell durchkalkuliert sind und mangels Konsequenzen einfach das gemacht wird was am wenigsten kostet.
 
R O G E R schrieb:
Was mich wirklich immer wundert, dass es immer die selben Firmen sind wo sowas passiert.
Wem soll es sonst passieren? Dem kleinen Laden um die Ecke? Ja klar, die Hacker haben sicher ein Interesse daran, 5-10 Datensätze zu kompromittieren, anstelle von zehn- bis hunderttausenden oder im schlimmsten Fall sogar millionen. Also wieso immer wieder die selben Firmen betroffen sind, lässt sich nun wirklich mit einfachstem Verstand erklären.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: piepenkorn
Zurück
Oben