2026 Smarthome Neustart

Legolas

Lieutenant
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Sep. 2018
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721
Hallo,

wir werden uns in Kürze eine Bestandsimmobilie kaufen, die saniert wird und dann auch smart gemacht werden soll. In der aktuellen Wohnung haben wir Rolladensteuerung und Thermostate von Homematic, das funktioniert gut und zuverlässig. In dem neuen Haus wollen wir auch Licht (auch Präsenzmelder) damit steuern. Was ist denn aktuell empfehlenswert?

Danke
SW
 
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Ich empfehle Home Assistant, die verschiedenen Systeme unter einen Hut bekommen, große Community, sehr viele Erweiterungen/Integrationen und tatsächlich halbwegs einfach (etwas einarbeiten gehört aber schon dazu).
 
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Legolas schrieb:
Thermostate von Homematic
Besser drauf achten die Heizung gescheit einzustellen, ne gut eingestellte und ausgelegte Heizung braucht praktisch kaum noch ein Raumthermostat und das spart dann wirklich Geld. In Wohnungen ohne eigene Therme Sinn (Smart)Thermostate durchaus sinnvoll , da man die Heizung nicht noch eigenen Besürfnissen einstellen kann und sie zwangsweise eh in der Heizsaison „durchpowert“.
 
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Aber Handbücher musst du dafür wälzen, ein Fachbetrieb stell meiner Erfahrung nach die Heizung so ein, dass es gesichert warm, aber nicht unbedingt effizient wird.
 
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Würde auch auf Homeassistant zurück greifen.
Als Rolladenaktoren und Heizungsaktoren würde ich weiter auf Homatic IP setzen.
Die Rolladenaktoren nutze ich selber und sind absolut zuverlässig nach Jahren.

Also bin gerade selber am renovieren und meine zukünftiges Smarthome sieht folgerndermaßen aus.
HomeAssitant + OpenCCU (mit dem Stick) auf einem Proxmoxserver welcher auf einem Thinclient läuft.
Homatic regelt dann auch alle Rolladen + die Räume welche regelmäßig geheizt werden.
Räume die nicht regelmäßig geheizt werden bekommen ganz normale Themostate.
 
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Homeassistant kann mit fast allem Sprechen ;)
Du brauchst halt ne CCU als "Brücke"
 
wenn er aber HmIP hat mit dem Access Point, dann müsste er sich noch eine CCU zulegen (selbst bauen mit Funkstick und/oder Hat) und alle Aktoren/Sensoren umlernen. Dann kann er sie an HA anbinden.

Oder funktioniert die HA -> HmIP Cloud Anbindung dauerhaft und zuverlässig mittlerweile? Offiziell ist sie ja nicht.

Ich hab auch ganz viel von HmIP mit dem Access Point und meine Hoffnung ist ja, dass die HCU irgendwann mal Matter-Kompatibel wird :) in ein paar Jahren
 
Legolas schrieb:
die saniert wird und dann auch smart gemacht werden soll
Inkl. Fußbodenheizung?

Legolas schrieb:
In dem neuen Haus wollen wir auch Licht (auch Präsenzmelder) damit steuern
Ich habe bei mir das Bosch Gen. 1 System (baugleich Homematic) in Kombination mit Zigbee, gesteuert durch Home-Assistant.

Alle Aktoren (Rollläden, FBH, Wandheizkörper, Rauchmelder) laufen über Bosch, Licht und restliche Sensorik über Zigbee.

Durch Home-Assistant kannst du z.B. auch gute & günstige Aqara Sensoren mit Aktoren aus anderen Systemen koppeln.

Du kannst also auch 5 EUR Fensterkontakte nutzen, diese unsichtbar in den Fensterrahmen verbauen und damit Wandheizkörper steuern. Mit den Bosch/Homematic Fensterkontakten funktioniert das nicht. Außer du nimmst die extrem teuren HmIP-SWDO-I
 
Ich habe für die Rollläden Shellys 2PM im Einsatz und würde das auf jeden Fall wieder verbauen. Bei mir laufen sie sowohl in Home Assistant als auch mit direkter Alexa Verknüpfung, ich kann sie per Sprache steuern, das ist schon ziemlich praktisch.
Für 20 (gen3) oder 25€ (gen4) ist das auch relativ günstig und man bleibt flexibel.
 
calippo schrieb:
Für 20 (gen3) oder 25€ (gen4) ist das auch relativ günstig und man bleibt flexibel.
Wenn der TE eh saniert, kommt das Wippengeraffel auch noch dazu. Da bist du mit HMIP preislich nicht mehr weit weg von der Shelly Lösung, hast nicht noch jede Menge zusätzlicher WiFi Devices, sparst Strom und bleibst im bestehenden Ökosystem.

Die Shellies würde ich nur bei Nachrüstung und überschaubarer Anzahl nutzen. Bei einem Haus läppert sich das sonst recht schnell zusammen und dann stehen plötzlich 50W mehr Grundlast im Raum und das WLAN ist zugespammt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie wird denn saniert? Bisschen neue Böden und ein frischer Anstrich oder macht ihr Elektro neu? Wenn Elektro neu, würde ich mir keine Drahtlos-Lösungen ans Bein Binden sondern auf einen Bus gehen. Ich hab Loxone für Licht, Präsenz, Heizen, Rolladen, Fenster-/Türkontakte, Lüftungssteuerung, Multiroom Audio und PV/Speicher und Ubiquiti für Zutritt und Kameras. Beides ist absolut stabil und rennt einfach.

Darüber nutze ich Home-Assistant für die Integration nach Apple HomeKit und weitere Geräte wie Staubsauger, Kühlschrank, Waschmaschine etc.
 
SaxnPaule schrieb:
dann stehen plötzlich 50W mehr Grundlast im Raum und das WLAN ist zugespammt.
Gen4 läuft auch mit Zigbee. Ich finde die Lösung mit Standard Schaltern sehr gut, denn die halten 40 Jahre und länger, während man in dieser Zeit mit Sicherheit das Smart Geraffel mindestens ein Mal tauscht.

Beim Stromverbrauch muss ich allerdings zugeben, dass ich seit Installation meiner PV-Anlage nicht mehr auf den Stromverbrauch von Kleinverbrauchen achte. Ich habe aber auch nicht jeden Schalter und Steckdose mit Shellys ausgestattet, die Menge bleibt überschaubar.
 
calippo schrieb:
Gen4 läuft auch mit Zigbee. Ich finde die Lösung mit Standard Schaltern sehr gut, denn die halten 40 Jahre und länger, während man in dieser Zeit mit Sicherheit das Smart Geraffel mindestens ein Mal tauscht.
Meinst du mit Smart Geraffel den Shelly oder den Homematic Aktor?

Bei der Shelly Variante muss man auch bedenken, dass man deutlich tiefere Dosen benötigt als bei der Homematic Variante. Dem Homematic Aktor genügen 40er Dosen. Der kann bequem gegen einen bestehenden Schalter getauscht werden und ist Plug'n'play (nach einer Kalibrierungsfahrt) einsatzbereit ohne weitere Konfiguration.

Die Variante mit originalem Wippschalter benötigt 30mm + Shelly + Platz für Wago Klemmen. Da wird man mit einer 40er Dose nicht hinkommen. Installationsaufwand und Einrichtung ist auch deutlich aufwändiger.
(Nachtrag: https://community.simon42.com/t/erfahrungen-mit-shelly-2pm-gen4-im-zigbee-betrieb/65356 AUTSCH :evillol:)

Für welche Variante man sich entscheidet ist immer davon abhängig, ob man selbst in der Lage ist es zu installieren, es die baulichen Gegebenheiten hergeben und wie die sonstige Smart-Home Infrastruktur aussieht.

Um drei Rollläden in ner Mietwohnung einfach nachzurüsten würde ich vermutlich auch Shellies nehmen. Bei einer kompletten EFH Sanierung mit 10+ Rollläden eher nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn du sowieso an Renovieren bist würde ich auf KNX und Homeassistant gehen. Bei KNX wirst du in 20 Jahren wahrscheinlich immer noch Komponenten bekommen, bei Zigbee, Shelly,.. wäre Ich mir da nicht so sicher.
Vielleicht gibt es für das Licht auch noch andere Lösungen wie DMX oder Dali.

Wenn du schon am Renovieren bist mach dir bitte auch gleich noch Gedanken über die Netzwerkverkabelung.
 
iamahumanbeing schrieb:
bei Zigbee, Shelly,.. wäre Ich mir da nicht so sicher.
Vielleicht gibt es für das Licht auch noch andere Lösungen wie DMX oder Dali.
Zigbee ist ein Funkstandard, welchen unzählige Hersteller mit ihren Produkten implementieren. Wieso soll es da in 20 Jahren nichts mehr geben. Und wieso sollen dann die verbauten Komponenten auf einmal ihren Dienst versagen?

Wenn jetzt schon wegen der FBH die Budgetfrage im Raum steht, ist KNX direkt vom Tisch würde ich meinen. Zumal ja bereits Homematic Komponenten vorhanden sind.
 
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