2026 Smarthome Neustart

SaxnPaule schrieb:
Und wieso sollen dann die verbauten Komponenten auf einmal ihren Dienst versagen?
Die Frage ist halt ob es dann noch neue Komponenten gibt, oder ob man dann Standards mischen muss.
Ich würde auf jeden Fall schauen, dass zumindest grundlegende Sachen wie zum Beispiel Lichtschalter auch ohne einen zentralen Server gehen.
 
Bei ner FBH braucht man eh keine Smartthermostate, die sind so träge, dass ein Abschalten für ein paar Stunden nicht bringt, ggf. sogar teurer ist, denn bis der Estrich mal wieder auf Temperatur ist, braucht man ein paar KWH extra. Für Licht, Rollos und Co, ist das wie gesagt ein anderes Thema.

Am besten die FBH auf eine Vorlauftemperatur von maximal 40°C auslegen, was zwar kleine Verlegeabstände braucht und lange Heizkreisw, ergo viel Material benötigt, aber das spart man später wieder ein. Eher größere als kleinere Durchmesser helfen dabei dass die Pumpe nicht zu viel Strom frisst und man längere Heizkreise, was wieder Material an Rohr, Verteiler und Enerie spart.
 
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iamahumanbeing schrieb:
Ich würde auf jeden Fall schauen, dass zumindest grundlegende Sachen wie zum Beispiel Lichtschalter auch ohne einen zentralen Server gehen.
Das ist ja das schöne an Bosch/Homematic. Die Lichtschalter und auch Rollladenaktoren funktionieren auch dann, wenn die Zentrale tot ist. Ist aber auch bei Shellies der Fall.

@conf_t Das ist richtig. Wenn man aber bei gleichem oder marginal höherem Preis Temperatur und Luftfeuchtigkeit pro Raum ins Smart-Home bekommt, hat sich das "smarte" Thermostat schon gerechnet. Ist natürlich nur ein Argument, wenn eh neu gekauft werden muss.

Zentrale Nachtabsenkung ist auch nur dann sinnvoll, wenn davon ausgegangen wird, dass alle Raume auch bewohnt/genutzt werden. Wenn es aber ungenutzte Räume (z.B. Gästezimmer) gibt, die unter der Absenktemperatur sind, sind smarte Thermostate gar keine so doofe Idee. Wenn natürlich die Türen dauerhaft überall offen stehen ist es allerdings sinnlos.
Ein gemischtes Heizsystem aus FBH und Wandheizkörpern macht die Angelegenheit dann nochmal komplizierter. Gerade bei sanierten Altbauten nicht untypisch. Da muss die Vorlauftemperatur deutlich höher sein, damit die Wandheizkörper überhaupt sinnvoll heizen können. Da könnte dann eine Nachtabsenkung je Raum doch schon wieder sinnvoll sein. Mache ich jedenfalls so.

Man kann nicht immer von einem top gedämmten Neubau mit Wärmepumpe und 100% Flächenheizung ausgehen.
 
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SaxnPaule schrieb:
Smart Geraffel den Shelly oder den Homematic Aktor?
Beides bzw. alles, ich glaube nicht, dass irgendwas davon wirklich Jahrzehnte hält und Support erhält. Tiefe Dose ist natürlich notwendig.

iamahumanbeing schrieb:
bei Zigbee, Shelly,.. wäre Ich mir da nicht so sicher.
Deswegen bleibe ich flexibel und halte die Kosten für die Erstinstallation überschaubar. Wenn ich dann in 10 oder 20 Jahren noch mal umrüsten muss, komme ich immer noch günstiger weg.

KNX würde ich nur dann installieren, wenn Geld wirklich gar keine Rolle spielt. Das Geld stecke ich lieber in andere schöne oder praktische Sachen im Haus.
 
blablub1212 schrieb:
Ich hab Loxone für Licht, Präsenz, Heizen, Rolladen, Fenster-/Türkontakte, Lüftungssteuerung, Multiroom Audio und PV/Speicher und Ubiquiti für Zutritt und Kameras. Beides ist absolut stabil und rennt einfach.
Loxone ist ne ganz andere Preisklasse.

Schöne finde ich bei Homatic, dass du die Schalter 1 zu 1 tauschen kannst. Und wenn es irgendwann nicht mehr geht kann man jedes anderes System einbauen. Oder einfach einen normalen schalter wie früher.

Bei den ganzen Bus zeugs weiß ich nicht. Finde ich mitlerweile überholt.

Mach auf jedenfall tiefe Dosen wo es möglich ist.
 
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@SaxnPaule Ja, du hast das schon ganz gut ausdifferenziert, ich wollte das bewusst etwas einfacher halten. Einen ungenutzen Raum nicht zu heizen und durch Smarthome dann unter Berücksichtigung des Taupunkts zu Heizen und ggf. idealerweise auch zu belüften wäre natürlich top und. könnte am Ende eine Schimmelsanierung ersparen - also rechnet sich definitiv, aber nicht alle haben einen ungenutzten Raum und konsequent die Tür zu.... Ich fürchte wir bewegen uns in die Richtung eines Problems, das ggf. nicht beim TE existiert? Für den Wohnbereich ist gerade mit FBH halt ein Smartthermostat bestenfalls Spielerei - aber hilft nicht beim Sparen.

R O G E R schrieb:
Mach auf jedenfall tiefe Dosen wo es möglich ist.
This, unbedingt. Und ganz ehrlich die Elektriker machen die Raumverteilung meist hinter dem Lichtschalter (da steht nie ein Schrank davor und man braucht keine klassischen Verteilerdosen, die sich unter der Tapete hervordrücken, da wird es dann eh schon eng, ganz ohne Smartzeugs. Alleine die Tasterschalter im Treppenhaus brachte die 65er Dosen schon alleine an ihre Grenze (Verteilung für Steckdosen + Taster + Zuleitung, der Taster selbst war das kleinste Übel).
 
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conf_t schrieb:
Für den wohnbereich ist gerade mit FBH halt ein Smartthermostat bestenfalls Spielerei - aber hilft nicht beim Sparen.
Ich habe meinen letzten Post nochmal edititiert.
Evtl. hast du ja Erfahrungen zu gemischten Heizsystemen.

Ich habe im UG und OG Wandheizkörper mit einer Vorlauftemperatur von 40 - 50°C und im EG FBH mit 30 - 40°C Vorlauf (Nacht/Tag).

Die nötige Vorlauftemperatur ermittelt die Heizanlage selbständig. Ich habe in der Anlagenkonfiguration nur die globale Solltemperatur der Räume zu bestimmten Tageszeiten eingestellt.

Wenn ich aber Räume mit abweichenden Temperaturen vom Standard (19/22°C) habe, muss ich das doch in jedem Raum einstellen können. Bestes Beispiel Büro. Mo - Fr 23°C, Wochenende/Urlaub 18°. Da bietet sich doch ein smartes Thermostat an.
Gästezimmer dauerhaft 18°C, außer Besuch hat sich angekündigt.
Kellergeschoss dauerhaft 16°C außer Party oder Fitness steht an.

Da sind so viele Variablen drin, ich denke nicht, dass man so etwas mit einem hydraulischen Abgleich so gut hinbekommt, dass auch in Extremsituationen wie Weihnachten, wo alle Räume genutzt werden, alles warm wird. Oder man im Rest des Jahres zu viel heizt.
 
SaxnPaule schrieb:
Die nötige Vorlauftemperatur ermittelt die Heizanlage selbständig.
Das tut sin i.d.R. immer ;) meine Heizlast wurde für -12°C in Rhein-Main (DIN EN 12831) berechnet und darauf die VL Temperatur ausgelegt. Welche VL tatsächlich anliegt, steuert die Heizung und die Heizkurve. Man kann dort ein Maximum eingeben, um z.B. die Beläge auf der FBH, bzw. deren Kleber nicht zu zerstören. Im 1. OG habe ich ein besonders wenig aufbauendes System, dass vom Hersteller auf maximal 43°C VL zugelassen ist, und der Parketkleber nur 40°C VL zugelassen ist. Daher hatte ich einen harten "Deckel".

Mal kurz zu meiner Situation:
Ich habe mein FBH selbst berechnet (hatte Zugriff auf Heizlastberechnungssoftware) und selbst verlegt. War mit der Verlegequalität des Fachmanns nicht einverstanden, da ich eine gewissen Anzahl an Metern an Leitung im Boden haben musste, um ausreichend W/qm Heizleistung zu haben (und die Heizlast wurde auch nicht berechnet) und wenn 20 m pro Heizkreis fehlen, ist das schon nen Thema. In 2 Räumen hat es dennoch nicht gereicht (Bäder), aber nur weil ich eine höhere Zielraumtemperatur höher sein sollte (bei gleicher VL wie alle anderen Räume), so 23°C während die anderen Räume 20°C haben, hat was mit dem Verhältnis für die FBH nutzbare Raumfläche und Raumvolumen zu tun. Da habe ich dann jeweils 2 Röhrenheizkörper mit Heizungshalter (Arbona) installieren lassen, die noch mal bei 40°C irgenwas um die 250 -300 Watt leisten.

Die Heizlastberechnung hat auch den Hydraulichen Abgleich berechnet, also welche Strömungsgeschwindigkeit bzw. Volumen an Durchsatz benötigt wird. Damit war ich in der Lage meinen eigenen Hydraulichen Abgleich zu machen.


Und da kommt meine Erfahrung mit "gemischten" Systemen ins Spiel, ich fahre die Heizörper mit der gleichen VL, wie meine FBH. Habe dafür halt große Heizkörper, um auf die Leistung zu kommen.

Mein Haus ist von 1892 und ich komme bei 105 qm Heizfläche auf unter 4500 kwh im Jahr (ohne WW) und 20,5°C Raumtemperatur. Ja, ich habe es saniert, aber nicht gewaltig gedämmt, 7 cm unterm Estrich (PUR und EPS Tackerplatte), habe noch die oberste Geschossdecke gedämmt und es waren vom Vorbesitzer 6 cm EPS an der Fassade. Der Wärmedurchgangskoeffizient liegt je nach Außenflächen zwischen 0,23 bis 0,7 W/mK. Nur die Fenster (Glas plus Rahmen) liegen im rechnerischen Durchschnit von 1,29 W/mk.

Von der Nachtabsenkung bin ich wegen der FBH praktisch ganz weg und das Ergebnis gibt mir Recht, war nie so sparsam wie aktuell unterwegs. Ok, faktisch ist sie noch da, aber nur 0,5°C niedriger als die Tagestemperatur. Denn damit es morgens um 6 im Bad warm ist muss um so früher wieder angefangen werden zu heizen je größer das Delta zwischen den Temperaturen ist.

SaxnPaule schrieb:
Wenn ich aber Räume mit abweichenden Temperaturen vom Standard (19/22°C) habe, muss ich das doch in jedem Raum einstellen können. Bestes Beispiel Büro. Mo - Fr 23°C, Wochenende/Urlaub 18°. Da bietet sich doch ein smartes Thermostat an.
Gästezimmer dauerhaft 18°C, außer Besuch hat sich angekündigt.
Kellergeschoss dauerhaft 16°C außer Party oder Fitness steht an.
Das hängt schwer von der persönlichen (Wohn)Situation ab.

Habe einen unbeheizten Gewölbekeller mit Zugang von außen. Da muss ich nicht heizen.
Mein Arbeitszimmer für Homeoffice ist auch gleichzeitig mein Privates Arbeitszimmer, also will ich es dort auch am Wochenende warm haben. Gästezimmer habe ich nicht.
Ich habe kein Zimmer "zuviel". Spart am meisten, da brauche ich keinen Raum für Ereignisse aufzuheizen. :D
 
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