230 Volt und Telefonkabel in einem Kabelschacht

Samson999

Lt. Commander
Registriert
Nov. 2008
Beiträge
1.626
Moin moin,

habe eine Fritzbox 7390 und laut meinem DSL Anbieter stabile 15500.

Der graue Kasten steht etwa 350 m von hier entfernt. Meine Fritzbox sagt mir auch das ich super gutes DSL habe.

Leider resettet sich mein Router mindestens 1 x täglich und da wir VOIP haben stört das doch.

Ferner habe ich erhebliche Geschwindigkeitsschwankungen. Tests zu verschieden Tageszeiten durchgeführt und es ist zwischen 3000 bis 12500 geblieben

Nachdem ich das Problem jetzt schon Monate habe und alle erdenklichen Versuche durchgeführt habe bleibt mir nur noch die Frage ob es störend sein kann das die ersten 10 Meter im Haus die Telefonleitung in einem Kabelschacht liegt wo auch noch ca. 20 Stromkabel mit drin liegen.

Alles geschirmt natürlich

Wäre nicht das große ding das Kabel anders zu verlegen aber natürlich nur wenn es auch was bringen würde.

Was meint ihr...

Gruß
 
naja Datenleitungen sollte man nie direkt parallel zu Stromleitungen führen ( deswegen gibt es in Kabelkanälen auch Trennteile die eine saubere Trennung ermöglichen)
aber ich glaube kaum das es daran liegt ...

Wäre nicht das große ding das Kabel anders zu verlegen aber natürlich nur wenn es auch was bringen würde.

also wenn es kein großes Ding wäre, was spricht dagegen es zu machen ? ...
 
Samson999 schrieb:
Der graue Kasten steht etwa 350 m von hier entfernt. Meine Fritzbox sagt mir auch das ich super gutes DSL habe.
Die Entfernung zum Schaltkasten sagt nicht viel, es ist ja nur ein Zwischenverteiler. Wichtig ist die Entfernung zur Vermittlungsstelle. Bei VDSL ist es aber anders.
Samson999 schrieb:
Nachdem ich das Problem jetzt schon Monate habe und alle erdenklichen Versuche durchgeführt habe bleibt mir nur noch die Frage ob es störend sein kann das die ersten 10 Meter im Haus die Telefonleitung in einem Kabelschacht liegt wo auch noch ca. 20 Stromkabel mit drin liegen.

Nein, daran liegt es nicht ... so stark sind die Störungen durch ein normales Stromkabel nicht
 
Samson999 schrieb:
Leider resettet sich mein Router mindestens 1 x täglich und da wir VOIP haben stört das doch.

Nachdem ich das Problem jetzt schon Monate habe und alle erdenklichen Versuche durchgeführt habe...
-Was heißt resettet sich? Startet der Router ungefragt neu? Das sieht man an fehlenden Anruflisten. Verliert er die DSL-Synchronisation? Zu sehen in System, Ereignisse.
-Welche Firmware hat die 7390? Zu sehen auf der Startseite unter Fritz!OS. Eventuell aktualisieren.
-Und unter Internet, DSL, Störsicherheit die Regler verschieben.

PS: Ein 50 Hz Stromkabel stört DSL nicht.
 
Mindestens einen Neustart pro Tag? Das hört sich nach Firmware an. Hast du die neueste Version drauf?

Teste mal einen Tag (oder zwei Tage) ohne VOIP.

Kannst du dir nicht mal einen anderen DSL-Router ausleihen und testen?
Ich selbst habe bisher mit Telekom-Router gute Erfahrungen gemacht, auch wenn viele das nicht behaupten können.
 
Natürlich beeinflußt ein stromführendes Kabel ein Telefonkabel - aber wie in Deinem Fall wahrscheinlich nur eher marginal und hat mit Deinen berichteten Unzukümmlichkeiten wenig zu tun. Vor allem wird es eher keine gravierenden Geschwindigkeitsschwankungen mit sich bringen, eher vielleicht syncVerluste. Dein Prob ist daher mehr wo anders zu suchen.
 
Die Geschwindigkeitsschwankungen können beim Anbieter liegen, weil zu viele zugreifen. Evtl. sind einfach nur die Server etwas überfordert. Usw...
 
Den Weg vom Hausanschluss zur Fritzbox so kurz wie möglich gestalten!
Ich hab meine in den Keller und mit einem Patchkabel 30cm direkt an den Hausanschluss geklemmt.
Vorher hatte ich ca. 11k schwankend. Jetzt absolut null Fehler und meist 14k Download und 2,6K Up.
Fazit:
Router so nahe wie möglich an die TAE Dose und iwie mit LAN,DLAN, WLAN weiter!
 
Ost-Ösi schrieb:
Natürlich beeinflußt ein stromführendes Kabel ein Telefonkabel...
Inwiefern stören 50 Hz des Stromnetzes die weit höheren Frequenzen von Datenübertragungen? Datenübertragungen werden von Störern im selben Frequenzband beeinflusst wie DVB-C/S/T, Wlan, Dlan, DECT, Mobilfunk. PS: Dlan läuft sogar im Stromkabel.
 
Die Leitungen selbst stören nicht, aber elektrische Geräte die angeschlossen können stören. Damit kann sein, daß sich die Störimpulse über die Stromkabel mit übertragen. Bei Wohnblöcken ist es oft so, daß sich der elektrische Störer in irgendeiner Wohnung befinden und sich in die andere Wohnung überträgt. Meistens ist es irgendein Netzteil.
 
@wilhelm14
Nicht die Frequenz ist es die stört, es reicht schon 1Hz oder weniger. Bekanntlich produziert ein stromdurchflossener Leiter Induktionsströme (im benachbarten Leiter). Somit kommt es zu Störimpulen und die verfälschen letzendlich des gewünschte Nutzsignal und machen es kurzfristig unbrauchbar (--> retries).
 
Hi,

also um es zusammen zu fassen werde ich jetzt das Kabel anders verlegen "pure Verzweiflung" vielleicht hilft es ja.

Danke @ all
 
Ost-Ösi schrieb:
@wilhelm14
Nicht die Frequenz ist es die stört, es reicht schon 1Hz oder weniger. Bekanntlich produziert ein stromdurchflossener Leiter Induktionsströme (im benachbarten Leiter).

Was glaubst du denn, warum dieDatenleitungen verdrillt (twisted) sind?
 
Ost-Ösi schrieb:
@wilhelm14
Nicht die Frequenz ist es die stört, es reicht schon 1Hz oder weniger. Bekanntlich...

Bekanntlich gibt beispielsweise mehrere TV-Sender auf unterschiedlichen Frequenzen ("Kanälen") im selben Kabel, die sich gegenseitig nicht stören. Störungen gibt es, wenn auf derselben Frequenz etwas anderes funkt. Manche Kanäle im Astra Satellitenfernsehen lagen auf derselben Frequenz wie DECT-Telefone. Daher wurde der Kanal auf dem Satellit einfach umgestellt. Kabel-TV stört Flugfunk. 5 GHz WLAN wechselt von alleine den Kanal. Frequenzbänder.
Elektrische Leitungen, die mit niederfrequenten technischen Wechselströmen beschickt werden, sind auf Grund ihrer im Vergleich zur Wellenlänge (mehrere 1000 km!) geringen Länge sehr schlechte Strahler.
Die 50 Hz im Wechselstrom hört das DSL also nicht.
 
Zurück
Oben