256GB SSD 470 MZ-5PA256 mit BIOS Lock plattmachen

8

8087

Gast
Moin.

Ich habe hier eine gebrauchte
256GB SSD 470
MZ-5PA256

welche beim Einstecken in ein Notebook ein Kennwort haben will. Das ist soweit in Ordnung, da die ja aus einem System kommt, wo ein Lock im BIOS gesetzt war. An die Daten will ich nicht dran. Was ich machen will ist, die SSD weiter benutzen. Gibt es eine Möglichkeit, die SSD quasi auf Werkseinstellungen zu setzen? Der Samsung Magician war hier nicht hilfreich, da er mir die Option zum Erstellen eines USB Sticks mit "Samsung Secure Erase" nicht anbietet. Wie komme ich an die Software dran?

Anmerkung: Die SSD ist voll funktionsfähig und kam zuvor in einem Lenovo W520 zum Einsatz. Das Notebook ist leider gestorben und damit sind BIOS Einstellungen nicht zugänglich. Mir geht es, wie gesagt, um die Weiterverwendung der SSD, nicht darum an die Inhalte zu kommen.

Weiß jemand Rat?

Die wäre doch viel zu schade, um sie wegzuwerfen @Bild;)
 

Anhänge

  • IMG_20190906_182106.jpg
    IMG_20190906_182106.jpg
    1,3 MB · Aufrufe: 244
Hast du die Möglichkeit ein relativ aktuelles Linux zu booten ?
Dann könnte man mit Gparted die SSD-Platte löschen und danach eine NTFS-Partition erstellen und auch als NTFS formatieren.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 8087
Nicht wirklich. Ein ATA Passwort bekommt man nicht weg. Ohne Passwort kannst Du sie als Briefbeschwerer nutzen.

Das alte Notebook und die Bioseinstellungen sind wurscht. ATA Passwort ist ein Standard. Aber Du musst es halt kennen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: konkretor und 8087
Eishunter schrieb:
Hast du die Möglichkeit ein relativ aktuelles Linux zu booten ?
Dann könnte man mit Gparted die SSD-Platte löschen und danach eine NTFS-Partition erstellen und auch als NTFS formatieren.

Ich probiere das mal. Richte mir aktuell GParted auf einem Stick ein.
Ergänzung ()

BlubbsDE schrieb:
Nicht wirklich. Ein ATA Passwort bekommt man nicht weg. Ohne Passwort kannst Du sie als Briefbeschwerer nutzen.

Das alte Notebook und die Bioseinstellungen sind wurscht. ATA Passwort ist ein Standard. Aber Du musst es halt kennen.

Ich kenne das Passwort beim Boot vom Notebook. Das bringt aber nichts um die SSD zu entsperren. Das Notebook hat beim Boot nach einem Passwort für das Laufwerk gefragt und das Passwort ist bekannt, denn ich nutze es auch auf einem zweiten System. Bin dahingehend also etwas ratlos. Denn natürlich habe ich das so schon probiert:)
Ergänzung ()

Eishunter schrieb:
Hast du die Möglichkeit ein relativ aktuelles Linux zu booten ?
Dann könnte man mit Gparted die SSD-Platte löschen und danach eine NTFS-Partition erstellen und auch als NTFS formatieren.

Probiert. Er kann das Device gar nicht ansprechen, bringt also eine Fehlermeldung beim Zugriff auf sdb (so wurde die zweite SSD eingehängt)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
  • Gefällt mir
Reaktionen: 8087
8087 schrieb:
Ich kenne das Passwort beim Boot vom Notebook. Das bringt aber nichts um die SSD zu entsperren. Das Notebook hat beim Boot nach einem Passwort für das Laufwerk gefragt und das Passwort ist bekannt, denn ich nutze es auch auf einem zweiten System. Bin dahingehend also etwas ratlos. Denn natürlich habe ich das so schon probiert:)

Ich hatte damals das gleiche Problem und die Lösung war, das SATA Passwort auf einem Notebook der gleichen Baureihe zu entfernen. Bei mir war es der Umzug von einem T61 zu einem W520. SSD ins W eingebaut, trotz korrektem PW kein Zugriff, rückgebaut ins T und ich konnte mit dem gleichen PW die Platte entsperren.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 8087
JNS-K schrieb:
Ich hatte damals das gleiche Problem und die Lösung war, das SATA Passwort auf einem Notebook der gleichen Baureihe zu entfernen. Bei mir war es der Umzug von einem T61 zu einem W520. SSD ins W eingebaut, trotz korrektem PW kein Zugriff, rückgebaut ins T und ich konnte mit dem gleichen PW die Platte entsperren.

Ich habe leider nur ein (defektes) W520 herumliegen. Mal sehen, vielleicht hole ich mir dort eine gebrauchte Hauptplatine. CPU ist ja zum Glück gesockelt wie auch RAM, heißt, ich brauche nur die nackte Platine. Das könnte eventuell dann klappen und wiederbeleben wollte ich das (4*3,6 Ghz i7, 16 GB Ram) gute Stück eigentlich eh.
 
Eishunter schrieb:
Hast du die Möglichkeit ein relativ aktuelles Linux zu booten ?
Dann könnte man mit Gparted die SSD-Platte löschen
Ein Linux zu booten ist eine gute Idee, mit dem Gparted wird man aber nicht weit kommen, da die Partitionen nur Daten an einer bestimmten Stelle auf der SSD sind und eine Platte (egal ob SSD oder HDD) die mit einem Userpasswort versehen ist, jede Lese- oder Schreibbefehl mit einem I/O Error beantwortet, solange sie nicht mit diesem Passort entsperrt wurde.

Hier kann nur ein Secure Erase mit dem Masterpasswort helfen, was bei Samsung aus 32 Leerzeichen bestehen müsste, sofern es nicht geändert wurde. Wurde es verändert und ist daher ebenso wie das Userpasswort nicht bekannt, hat man nur noch einen Briefbeschwerer.

hdparm --user-master m --security-erase "<32 Leerzeichen>" /dev/sdx

Ggf. muss ein sudo davor, statt <32 Leerzeichen> sind die 32 Leerzeichen einzugeben, aber die Forensoftware kürzt diese wenn ich das hier mache und statt dem x in /dev/sdx ist das korrekt Device der SSD anzugeben, vorher mit hdparm -I prüfen ob die Frozen ist und ob man überhaupt die richtige Platte zu fassen hat. Hier gibt es eine gute Anleitung dazu.
 
@Holt - danke für die Info - immer erst alles klein machen - aber dann

Holt schrieb:
hdparm --user-master m --security-erase "<32 Leerzeichen>" /dev/sdx

sagen - das kein anderes Linux das kann - oder ? - Dein Linux scheint das beste zu sein, was gibt - welches ist es denn ?
 
Zuletzt bearbeitet:
Eishunter schrieb:
Dein Linux scheint das beste zu sein, was gibt
Wieso mein Linux? Ich habe mich nicht auf eine bestimmte Distribution festgelegt, sondern nur gesagt, dass man ein SE mit dem Masterpasswort machen muss, wenn man das Userpasswort nicht kennt, denn die Partitionierungsinformationen kann man sonst weder auslesen noch ändern.
 
Problem gelöst.

Ich hatte zwar kein W520 griffbereit, da meines ja kaputt ist. Mit einem anderen Lenovonotebook und in dem Fall einem uralten X61, konnte ich den ATA Lock im BIOS deaktivieren.

Was mich wundert: Ich hatte die SSD zuvor an anderen Geräten angeschlossen und habe dort das entsprechende Passwort eingegeben, was aber nicht zu einem Unlock geführt hat. Ist das wirklich herstellerabhängig? Nun, sei es drum, hat jetzt ja geklappt.
 
Zurück
Oben