2malXeon 5345 welches Windows?

dm-pandora

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Hallo miteinand.

Das Physikinstitut einer deutschen Uni braucht mehrere Rechner mit viel Rechenpower für Berechnungen von Molekülen und zum Steuern von Messungen.

Die Wahl ist auf das Intel S5000XVN, zwei Xeon 5345 (Quadcore mit 8MB L2 Cache) und 8-16GB FB Dimm gefallen.

Das Problem: bisher läuft die hauptsächlich selbstgebastelte Software unter WinXp und 2000 auf ziemlich lahmen Möhren, keiner weiß ob die Software unter WinVista läuft.

Frage: Kann WinXP Prof.64Bit die beiden Prozessoren mit den 8 Kernen gescheit verwalten und die Rechenleistung auf die Software selbstständig verteilen? Jemand Erfahrung mit WindowsVistaBusiness und mehreren Mehrkernprozessoren? Oder doch WindowsServer?

Linux ist keine Alternative.
 
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Wende dich einfach an den Händler, bei dem gekauft werden. Denn eine 5000€-Workstation baut niemand selbst zusammen, oder?

Dell bietet hochwertigen Support, HP oder FJS über ihre Handelspartner auch. Adressen findest Du ihm Internet.
 
Aus Budgetgründen werden die quasi selbstgebaut, öffentliche Hand und so...
 
Gerade wenn es selbst beastelte Software ist, würde es mich wundern wenn der kram nicht unter jedem Windows läuft. Darüber würde ich mir kaum gedanken machen!
 
Ich würde mir unbedingt den Mac Pro mit 8-Kernen ansehen, der hat meines Wissens genau diesen Xeon drin und man kann ohne Probleme Windows darauf installieren. Ausserdem hat er eine gute und sehr leise Kühlung.

Das Scheduling bei 8 Kernen unter XP ist nicht soo der Hammer, das selbe gilt auch bei Vista. Handelt es sich um eine Java Applikation oder C(++)?

Edit:
Habe gerade die Preise im Shop gecheckt, den Dual-Quad gibts ab 3.969,00 Euro in der Minimalkonfig (250GB HD, 1gb Ram, Dual Gigabit Lan etc). Die zusätzlichen FB Dimms sollten natürlich keinesfalls bei Apple gekauft werden (bei 16gb wäre das mehrere tausend Euro teurer).

http://www.apple.com/de/macpro/specs.html
 
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Fast alles in C++, teilweise noch Sachen in Marple und in den Steuerungsprogrammen(Assembler?). Die Progammierung der Software is eher suboptimal, das sind hier alles Physiker nicht Informatiker, deswegen soll durch Rechenpower die schlampige Programmierung wieder ausgeglichen werden :) .

Beim Mac mit Windows hab ich ja immer noch mein Ausgangsproblem, welches Windows?
 
Falls es eine Software ist die mehrere Prozessoren unterstützt werdet Ihr um die Windows 2003 Server Enterprise Edition nicht herumkommen wenn ihr alle 8 Prozessoren benutzen wollt! Kein anderes Windows unterstützt sonst 8 Cores.
 
dm-pandora schrieb:
Beim Mac mit Windows hab ich ja immer noch mein Ausgangsproblem, welches Windows?
Ja das stimmt ;). Die normale Windowsversionen haben bei 8 Core ein wenig überzeugendes Scheduling. Das Spielt aber nur eine Rolle, wenn ihr mehrere unabhänge Programme gleichzeitig laufen lasst, wenn die Software die Threads selber (gescheit) verteilt, hat der Scheduler wenig bis keinen Einfluss.
Eine Servervariante von Windows scheint also schon Pflicht zu sein, ob die allerdings wirklich besser sind als die "normalen" Versionen weiss ich nicht...
 
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Immer langsam. Win XP Pro unterstützt zwei Sockel. Wie viele Kerne in den CPUs sind, interessiert das OS nicht. XP Pro in der 64Bit Variante reicht aus.

Aber zum Thema Selbstbau. Gerade wenn Kostenerwägungen eine Rolle spielen, sollte man zu einem Komplettsystem greifen. FB-DIMMs etwa laufen nicht in jedem Board. Was ist, wenn die Kiste nicht startet/abstürzt, sprich einfach Probleme auftauchen, von denen kein Mensch weiß, wie sie zu beheben sind?

Bei Defekten ist mangels Austauschhardware nach einiger Zeit nichts mehr zu machen. Was, wenn nach 2 1/2 Jahren das Board abraucht und kein Ersatz aufzutreiben ist? Wird der Rechner dann verschrottet?

Kostenerwägungen sind kein Grund, leichtfertig Geld auszugeben. Jede Uni, jedes Institut hat einen EVD-Beauftragten und in aller Regel gibt es Richtlinien für die Anschaffung von Hardware. Ein Selbstbau wird meist eh nicht gestattet. Allein Haftungsgründe sprechen dagegen.
 
panda_prc schrieb:
Kein anderes Windows unterstützt sonst 8 Cores.

Aha ... siehe Anhang (Windows Vista übrigens)
 

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Natürlich Unterstützt auch ein XP 8-Kerne, bei vielen Threads verschenkt jedoch der Scheduler von XP und Vista Performance.
 
Die Sachen werden von einem ortansässigen Händler zusammengebaut, der auch für die Gewährleistung etc. geradesteht, darum geht es gar aber gar nicht.

Hauptsächlich geht es um die Molekülsoftware, ein Server schickt einzelne Pakete zum Berechnen an die Clients und wenn die fertig sind schicken sie es zurück und holen sich nen neues Paket. Die Software selbst (auf die Clients bezogen) ist eher nicht threaded optimiert, daher die Frage welches Windows am besten die Prozessorleistung verteilen kann?
Gelöst werden vorrangig nichtlineare Differentialgleichungen.

Das Geld stammt aus Drittmitteln daher interessieren die öffentlichen Richtlinien nur peripher.
 
@dm-pandora

Ich glaube nicht, dass zwischen XP und Vista ein grosser Unterschied im Scheduler besteht. Gerade vor ein paar Wochen geriet ja der "neue" Scheduler von Vista in Kritik (uneffizeint bei mehr als 4 Kernen).
Falls ihr die Rechner noch nicht bestellt habt, würde ich unbedingt die Offerte des Händlers mit dem Appleangebot vergleichen. Denn wenn ihr noch Bildungsrabatt kriegt, wird kaum jemand eine günstigere 8 Kern Workstation anbieten können. Erst recht nicht mit Dual Gigabit (macht sinn bei Server-Client Clustern).
 
Das Intelboard hat auch DualNics und Apple hat halt Apothekenpreise beim Aufrüsten für den Speicher außerdem hab ich da Angst was die Treiber angeht.
 
Ich habe selber einen Mac Pro (allerdings mit Dual-Dualcore) und nutze den mehr oder weniger regelmässig auch unter Windows. Treiberprobleme hatte ich in den letzten 9 Monaten keine.
Wie gesagt, Speicher sollte man nie bei Apple/Dell etc kaufen. Mit FB Dimms von Kingston habe ich jedenfalls sehr gute Erfahrungen gemacht.
 
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