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News3.000 USD teure RAM-Spielerei: CQDIMMs mit 128 GB pro Modul bei der CES-Demo
Adata präsentiert gemeinsam mit MSI und Gigabyte auf der CES 128 GB fassende DDR5-Module, die dem CQDIMM-Standard angehören. Dabei handelt es sich um 4-Rank-CUDIMM mit dem sich 256 GB in nur zwei DIMM-Slots auf Client-Plattformen realisieren lassen. Auf der CES wird eine hohe Geschwindigkeit mit 7.200 MT/s demonstriert.
Mich regt diese Clowns Electronics Show auch nur noch auf. Tech Bros drängen durch ihre elende KI-Blase den klassischen Konsumenten doch komplett aus dem Markt, diese Show ist doch nichts anderes als ein Netzwerktreffen für Branchen-Vertreter für unbezahlbare Machbarkeitsstudien.
Und Tech-Journalisten gehen dort alle brav hin und berichten, als wäre nichts gewesen.
@CDLABSRadonP...
Bitte dann auch gleich die RAM-"Sockel" (wie nennt man das hier?) auf die Rückseite des Mainboards legen. Die M.2-Slots dürfen auch gerne auf die dunkle Seite wechseln, dann ist das Gedrängel auf der hellen Seite etwas reduziert.
Sehr zu begrüßen, dass sich sich beim RAM endlich etwas tut.
Ich habe 96gb/2x48 verbaut. Hätte aber großes Interesse an 256-512gb RAM.
Aber dann kommt man abgesehen von der nicht Verfügbarkeit, wieder nur zu epyc/ threadripper, aufgrund der Controller oder Limitierung bei consumer hardware auf 4 RAM Slot, wo in der Realität nur 2 vernünftig verwendet werden können...
Alles sehr frustrierend
@Agba
Wieso frustrierend? Solche Spezialitäten sind (aktuell) im Consumer-Bereich nicht üblich und mir fällt gerade auch kein typischer Consumer-Anwendungsfall ein, bei dem mal 1/4 bis 1/2 TB RAM braucht.
Wer wirklich viel Arbeitsspeicher braucht, musste schon immer in den Workstation- oder Server-Bereich schauen. Ist auch gar nicht sooo teuer. Ein Epyc 9015 kostet aktuell ca. 450 €, ein passendes Board bekommt man ab ca. 800 €. Da gehen dann auch 4 TB rein.
Sehr zu begrüßen, dass sich sich beim RAM endlich etwas tut.
Ich habe 96gb/2x48 verbaut. Hätte aber großes Interesse an 256-512gb RAM.
Aber dann kommt man abgesehen von der nicht Verfügbarkeit, wieder nur zu epyc/ threadripper, aufgrund der Controller oder Limitierung bei consumer hardware auf 4 RAM Slot, wo in der Realität nur 2 vernünftig verwendet werden können...
Alles sehr frustrierend
Wärs bei solchen RAM Mengen eh nicht besser gleich direkt auf HEDT zu gehen? Weil wenn man wo viel benötigt limitiert eh die CPU (max 16 Cores) oder PCIe Lanes bzw RAM Bandbreite irgendwann.
Die auf Nachfrage genannten 3.000 US-Dollar pro Modul sind eher als symbolisch zu verstehen. Bei den immer noch spärlich verbreiteten CUDIMMs kostet ein 64-GB-Modul aktuell rund 900 Euro.
@CDLABSRadonP...
Bitte dann auch gleich die RAM-"Sockel" (wie nennt man das hier?) auf die Rückseite des Mainboards legen. Die M.2-Slots dürfen auch gerne auf die dunkle Seite wechseln, dann ist das Gedrängel auf der hellen Seite etwas reduziert.
Die ATX Konformität hat man mit Rückseitigen Stromanschlüssen eh schon gebrochen, also einen Bereich in der Rückseite und eine Max Höhe definieren* und gib ihm!
Insbesondere für mini ITX wäre das großartig, beidseitig bestücken ist aber teurer...
*Damit Gehäuse so konstruiert werden können das die Rückseite eingebaut an diesen Bereichen zugänglich ist und genug Abstand zum Netzteil oder Außenwand und auch Airflow gegeben ist.
Sehr zu begrüßen, dass sich sich beim RAM endlich etwas tut.
Ich habe 96gb/2x48 verbaut. Hätte aber großes Interesse an 256-512gb RAM.
Aber dann kommt man abgesehen von der nicht Verfügbarkeit, wieder nur zu epyc/ threadripper, aufgrund der Controller oder Limitierung bei consumer hardware auf 4 RAM Slot, wo in der Realität nur 2 vernünftig verwendet werden können...
Alles sehr frustrierend
Sehe ich auch so, ich habe vor 6 Jahren auf 4x16GB gesetzt und bin sehr froh, komme mit meinen 64GB gerade so aus, da ich noch ein 64GB NAS habe auf dem ich einzelne Loads realisieren kann.
Ich hatte schon zu LGA775 Zeiten 32GB (DDR2-667) und das ist doch schon über ein Jahrzehnt her.
Krik schrieb:
@Agba
Wieso frustrierend? Solche Spezialitäten sind (aktuell) im Consumer-Bereich nicht üblich und mir fällt gerade auch kein typischer Consumer-Anwendungsfall ein, bei dem mal 1/4 bis 1/2 TB RAM braucht.
Wer wirklich viel Arbeitsspeicher braucht, musste schon immer in den Workstation- oder Server-Bereich schauen. Ist auch gar nicht sooo teuer. Ein Epyc 9015 kostet aktuell ca. 450 €, ein passendes Board bekommt man ab ca. 800 €. Da gehen dann auch 4 TB rein.
Stromverbrauch von HEDT ist aber auch nicht ohne und auch ITX/mATX Hardware ist eher selten. Wenn es mal mATX oder ITX Boards gibt, sind meistens weniger RAM Slots vorhanden (2-4).
TheInvisible schrieb:
Wärs bei solchen RAM Mengen eh nicht besser gleich direkt auf HEDT zu gehen? Weil wenn man wo viel benötigt limitiert eh die CPU (max 16 Cores) oder PCIe Lanes bzw RAM Bandbreite irgendwann.
Meine Workloads (Virtualisierung, Big Data, ML/AI) sind eher selten CPU limitiert, oft scheiterts am RAM.
Hier ein kleines Beisipiel, wielange es dauert den RAM zu füllen bei 7.200 MT/s.
Auch wenn die aktuellen RAM-Preise den potentiellen Kaeuferkreis dieser Module wohl fuer einige Zeit stark reduzieren, sind sie fuer Leute, die auf Mainstream-Boards ans Speichermaximum gehen wollen, sehr interessant, gerade weil DDR5 offenbar Geschwindigkeitsprobleme bei der Bestueckung mit 4 DIMMs hat, und hier bekommt man die selbe Menge Speicher offenbar mit guter Geschwindigkeit. Die genannten Timings sind fuer RAM-Overclocker vielleicht enttaeuschend, sind aber in ns gerechnet besser als JEDEC-Timings.
Ergänzung ()
Krik schrieb:
mir fällt gerade auch kein typischer Consumer-Anwendungsfall ein, bei dem mal 1/4 bis 1/2 TB RAM braucht.
Mag sein, aber "Consumer" ist nur eine Marketingeinteilung. Wir haben eine Reihe von Servern mit AM4 und Socket 1200, die das Maximum an Speicher haben, das mit 4 DDR4-UDIMMs moeglich ist (128GB), und das seit 2019 (damals kamen die 32GB-DDR4-ECC-UDIMMs auf den Markt). Wenn wir jetzt ein AM5-System bauen wuerden, wuerden wir gerne die derzeit bei AM5 maximal moeglichen 256GB einbauen (ja, angesichts der Speicherpreise wuerden wir jetzt warten, vor 3 Monaten haetten wir das aber gemacht). Solche Module wie in dieser Meldung ermoeglichen das, ohne auf Speicherbandbreite zu verzichten.
Wer wirklich viel Arbeitsspeicher braucht, musste schon immer in den Workstation- oder Server-Bereich schauen.
Fuer 256GB reicht derzeit AM5, Socket 1700 und Socket 1851. Dass man fuer "wirklicht viel" was anderes braucht, mag sein, tut aber nichts zur Sache.
Ergänzung ()
TheInvisible schrieb:
Wärs bei solchen RAM Mengen eh nicht besser gleich direkt auf HEDT zu gehen? Weil wenn man wo viel benötigt limitiert eh die CPU (max 16 Cores) oder PCIe Lanes bzw RAM Bandbreite irgendwann.
Nicht nach unserer Erfahrung. Wir haben in den letzten Jahren zwei Systeme abgeloest, weil ihr Speicher zu klein wurde (sie konnten maximal 32GB). Sowohl die jeweils 4 Kerne dieser Systeme (ein Xeon X3460, und ein Xeon E3-1220) waren vollkommen ausreichend, als auch die PCIe Lanes und die RAM Bandbreite.