Der Diskmanager
Bei den großen Festplatten braucht man, wenn das BIOS versagt, einen sogenannten Plattenmanager. Erst EZ Drive von Microhouse oder der Diskmanager von Ontrack hilft Ihnen über die Klippen. Normalerweise liegt einer der beiden Ihrer Festplatte auf Diskette bei, außer wenn Sie eine OEM-Platte haben (dann sollten Sie sich eins der Programme bei Ihrem Händler beschaffen). Wenn Sie die Programme kaufen wollen Preis ca. 150,-- €.
Sie sollten aber auch mal bei ihrem Boardhersteller nachschauen, eventuell stellt dieser auf seiner Homepage das Tool kostenlos zur Verfügung. EZ-Drive von WD läuft nun nur noch mit WD-Platten. Doch IBM bietet auf der Homepage den ONTRACK-Diskmanager 9.55 kostenlos an.
Der Diskmanager nistet sich im Master Boot Record (MBR) der Festplatte ein. Er kommt beim Bootvorgang vor dem eigentlichen Betriebssystem zum Einsatz und installiert sich im Speicher. Er ersetzt die fehlenden BIOS-Routinen zum Ansprechen der Festplatte. Es reicht also aus, das BIOS irgendwie zum Starten des MBR zu bewegen. Man erreicht dies wenn man die Festplatte mit verringerter Größe im CMOS-Setup einträgt oder die Kapazität mit Hilfe der Jumper reduziert. Der Diskmanager übernimmt dann den Rest und stellt dem Betriebssystem unabhängig vom BIOS die volle Kapazität der Festplatte zur Verfügung.
Falls das BIOS allerdings bereits bei Anwesenheit einer großen Festplatte abstürzt, hilft ihnen auch ein Diskmanager nicht weiter. Dieser Fall ist allerdings selten.
Hier eine Adressen wo Sie Bootmanager finden. Falls der Link nicht mehr stimmt, bitte mitteilen.
http://www.zdnet.de/treiber/products/festplatten-wc.html