Ab welchem Produktionsjahr ist euch rückblickend die Grafik von 3d Spielen gut genug?

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PC_Geek

Gast
Wenn man sich rückblickend die letzten 30 Jahre der 3d Spiele anschaut, dann ist im Durchschnitt betrachtet mit jedem fortschreitenden Jahr eine spürbare Verbesserung in der 3d Grafik und deren Detailgrad der Spiele zu erkennen.
Die Auflösung wurde höher, die Texturen und 3d Modelle wurden detaillierter und Licht und Schatteneffekte kamen hinzu.

Natürlich waren damals gute Spiele mit damaliger guter Grafik damals gut genug und manche für die damalige Zeit sogar beeindruckend, aber wie gut muss Grafik eurer Meinung nach rückblickend aus heutiger Sicht für euch sein, damit ihr von einem Nostalgiespiel keinen Augenkrebs bekommt?

Die Frage sollte unabhängig davon beantwortet werden, ob dieses Nostalgiespiel vom Gameplay her ausgezeichnet ist.


Wer die Frage an einer konkreten 3d Engine festmachen will, der kann das als Ergänzung zur eigentlichen Antwort natürlich noch anfügen.
Allerdings sollte dann klar sein, das auch aus einer alten Engine mit entsprechend hochauflösenden Texturen und 3d Objekten mit einem hohen Detailgrad noch sehr viel herauszuholen ist und dies dann kein besonders aussagekräftiger Maßstab ist.
 
Gerade eine Runde Duke Nukem 3D und Shadow Warrior gespielt, und zwar die Classic nicht die aufpolierte.

Mir ist Grundsätzlich die Grafik egal wenn das Spiel im Ganzen passt.

​Bei einem Nostalgiespiel gibt es kein Augenkrebs, denn die Augen schauen da nicht auf die Grafik ;)
 
Kommt auf das Spiel, oder die Plattform an.

Denke ab dem Jahr 2000 war vieles ansehnlich. Wobei ich aber Nintendo auch nicht schlecht fand (SNES, N64, GamBoy), aber das meiste war ja Arcade und da benötige ich keine spitzen Grafik. Aber aufs Gameplay darf man hier ja nicht eingehen. :P
 
ca. um die Jahrtausendwende ... 2000 kam glaube ich Diablo 2 heraus ... natürlich kann man nicht ein bestimmtes Jahr festmachen, aber so ungefähr der Zeitraum.
 
Die gothic1 Grafik find ich immer noch ausreichend schön :) aber da ist auch ganz viel fanboy empfinden mit dabei...
 
Ab Half-Life 1 (Hardware beschleunigt, nicht Software) wurde es echt gut.
 
Hm... Unreal, Blood2 und Need for Speed III, hab ich damals auf einer Voodoo Banshee gezockt :-).
Der Unterschied zu z.B. Doom (2) oder Wing Commander 2 hat mich geflasht.
Das Ergebnis hatte ich im Ansatz wieder, als ich Crysis gespielt habe (davor aber lange Shooter-"Grafiktreiber"-Pause gehabt).

Viele Grüße,
ErichH.
 
Für mich persönlich gibt es einen gefühlten Rückschritt in der Erträglichkeit während der späteren 90er.
Während Sprite-Gegner und ungefilterte Texturen gut aushaltbar sind, kann ich überhaupt nichts mit 50 Polygon-Modellen und extrem niedrig aufgelösten und dennoch gefilterten "Matschtexturen" anfangen. ;)
Also zwischen dem Software-3D-Krams von Anfang bis Mitte 90er und dem erträglichen 3D von Ende 90er liegt eine Phase der extrem schlecht gealterten "voll"-3D-Spielen. ;)
 
Thor79 schrieb:

Ich erinnere mich noch genau, wie ich QII in 1600x1200 startete und zu mir selber sagte: 'Besser kann es nicht mehr werden.'

Ansehnlich waren allerdings schon Doom I + II, D3D, Blood und co., allerdings sind dies ja an sich nur 2 1/2D-Shooter. QI hingegegen empfand ich damals als hässlich, wobei das Spiel an sich grandios war.
 
Okay, ich sage dann mal meine Meinung.

Technisch von der Engine waren die Spiele eigentlich schon mit der Unreal 1 und Quake 3 Engine gut genug, womit das Jahr auf Ende 1999 bzw. Anfang 2000 fallen würde.
Allerdings gibt es da einen Haken, wenn man sich die Spiele genau anschaut. Dann sind die 3d Objekte eigentlich noch viel zu klobrig und die Texturen in der Regel zu niedrigauflösend, Licht und Schatteneffekte sind zwar rudimentär vorhanden, aber noch recht dürftig in deren Fähigkeiten.

Dann gibt es Spiele wie z.B. die Mod Urban Operation für Rainbow Six Rogue Spear, bei der dann mit viel Liebe zum Detail und einer gezielten Auswahl an möglichst vielen guten verschiedenen Texturen die Grafik sehr ansehnlich aussieht, aber bei genauerem Blick kann das dann dennoch nicht über die klobigen 3d Objekte und schlechten Lichteffekte hinwegtäuschen.
Gothic 1 ist auch so ein Kandidat, der mit viel Liebe zum Detail aus dem damals möglichen eine recht ansprechende Grafik macht, allerdings sind auch hier die Texturen noch zu niedrig aufgelöst und die Objekte zu grob.

Deswegen würde ich sagen, dass ab dem Jahr 2003 die Spiele anfangen wirklich ansehnlich zu werden.
Ab da werden schon vermehrt hochauflösende HighRes Texturen eingesetzt, die sehr viel wett machen, und die 3d Objekte haben einen Detailgrad erreicht, bei der sie dann nicht mehr all zu eckig wirken, wie 2 Jahre davor.
Unreal 2, welches Anfang 2003 erschien, ist hier eigentlich ein recht ansprechendes Beispiel.


@Otsy

So etwas sagte ich mir mal, als Jedi Knight erschien. :)
Und dann kam Unreal und UT99 und ich wurde etwas besserem belehrt.
 
Mir ist auf Anhieb Quake eingefallen (ich glaub Teil3), wo man sich noch nach persönlichen Geschmack zwischen D3D und OpenGL entscheiden konnte. Das Spiel in Verbindung mit einer gescheiten Grafiklösung zauberte mir das erste Aha Erlebnis ins Gesicht.
 
2014 u.U.?
Kein Spiel sieht Realistisch aus. Auch wenn Blockbuster wie BF4 nahe kommen erkennt man trotzdem noch dass es ein Spiel ist. Mir ist somit die Grafik noch nicht gut genug.

um deine Frage sinnvoll zu beantworten, würde ich Quake als Maßstab nehmen, der erste "echte" 3D Shooter (wenn man Descent nicht als Shooter zählt) ;)
 
Tomb Raider 1 und 2 finde ich durchaus immer noch gut spielbar. Die grobe Grafik gehört da schon dazu und stört mich nicht weiter. Als ich neulich allerdings mal wieder DeusEx, Flashpoint und GTA3 ausgepackt habe, fand ich deren Grafikpracht eher mäßig. Wenn man ein Spiel mit vermeintlich guter Grafik lange nicht mehr zockt, dann ist die Grafik in Erinnerung besser. D.h. man gewöhnt sich schnell ans Bessere und die Erinnerung verwischt die älteren Tatsachen ein wenig.
Wenn das Spiel gut ist, dann finde ich die Grafikpracht (im Fall von 3D) ausreichend, sobald man nicht wie durch ein grobes Sieb schaut.
 
Oha,

hallo in die Runde, hier sind ja viele sehr genügsam mit dem, was sie als gut genug empfinden :) Ich war zwar noch nie jemand, der all zu sehr auf die Grafik geachtet hat, wenn sie mich jedoch zu beeindrucken wusste, war ich immer fasziniert von der Spielwelt, unabhängig davon, ob der Kern vom Spiel gut war. z.B. waren das damals für mich Strike Commander, Bioforge oder System Shock i, irgendwann kam noch Final Fantasy mit vorgerenderten Hintergründen dazu. Kannte das Spiel damals nicht und hatte es nur wegen der hübschen Bilder auf der Rückseite als kleiner Junge gekauft ;)

Mittlerweile kann ich sagen, dass ich keine rechteckigen Augen mehr bekomme, wenn Spiele so aussehen wie "The Last of Us, Alan Wake oder Heavy Rain" um mal sehr unterschiedliche Spieltypen zu nennen. Wenn ich jedoch daran denke was uns bevorsteht mit der VR-Brille Ocolus Rift, der Full HD Auflösung oder auch mehr und wie einige Spiele aussehen können und welchen Wert das besitzt die Immersion unglaublich zu steigern, auch auf Seite des Sounds (da freue ich mich vor allem auf AMD True Audio), so komme ich leider zu dem Schluss, das wir das Level an Grafikqualität gerade eben erst erreicht haben, mit dem ich mich zufrieden geben kann.

Um mal ein paar selbstgeschossene Bildbeispiele von mir selbst zu bringen, was ich darunter verstehe











Gut, ist zwar heftig gemoddet udn stark verbessert worden, aber das stelle ich mir unter sehr guter Immersion vor und was ich gerne als Minimum in absehbarer Zukunft sehen würde, was ja mit Ankunft der neuen Konsolen bald der Fall sein dürfte, da die Möglichkeiten eine große Spielwelt und/oder große Schauplätze zu erschaffen dramatisch gestiegen sind, wie auch die Nutzung von deutlich besseren Texturen wegen Grafikkarten mit 2-4GB Videospiecher.

Daher freue ich mich vor allem auf die kommenden Jahre, da sie für mich den neuen Meilenstein legen werden und ich erwarte noch bessere Spiele, welche hoffentlich einige Kinderkrankheiten der Vergangenheit nicht mit sich bringen werden (Kisten für Items aufschlagen, bunte Leuchtkugeln für EXP einsammeln, Nimmersatttasche und die Möglichkeit nahezu unbegrenzt viel Waffen/Munition tragen zu können, deutlich weniger Feinde/Gegner, damit es nicht zur Schießhausbude verkommt usw.)

Bzw. netter Thread. Muss man sofort an all die alten Spiele denken :) Zwischen 2002-2009 hatte ich der Spielwelt über einen sehr langen Zeitraum den Rücken zugekehrt, da ich die Lust und Begeisterung verloren hatte, weil die Entwicklung nur noch richtung Grafik ging und dern Kerninhalt der Spiele stark vernachlässigt wurde, allerdings wird man mit Final Fantasy, Baldur's Gate &Co auch stark vorbelastet, was Storyentwicklung und Charakterzeichnung betrifft, da kann kaum ein Spiel mithalten.
 
Für mich ist seit Pacman ein Grafiklevel erreicht, der keine Verbesserung mehr benötigt.

Damit will ich sagen, die Grafik ist mir relativ egal, wenn das Spiel eine Atmosphäre transportieren kann. Das geht auch ohne Grafik. Nicht umsonst hat der Mensch etwas, das man Phantasie nennt.
 
früher war ich reiner konsolenspieler. kann mich daran genauer erinnern dass die 3d grafik erstmalig mit der playstation 2 auftrumpfte. keine zitternden texturen mehr, keine groben pixel

beispiele: gta 3, Tony Hawk 3, baldurs gate DA usw
alle so im jahre 2001. am pc war die grafik vielleicht schon 1 jahr früher besser
 
Zuletzt bearbeitet:
@PaladinX

Zwischen einer dreidimensionalen Welt (das Thema hier) und einer zweidimensionalen Welt gibt es aber schon noch einen Unterschied.


@holzbursche

Am PC war die Grafik schon mit der Voodoo Graphics Ende1996 besser, sofern die Spiele diese unterstützen.
Die Voodoo Graphics sorgte nämlich schon für Texturefiltering und konnte AFAIK auch schon Multitexturing, ein Feature, welches der PS2 übrigens noch fehlte.
 
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