Ab welchem Produktionsjahr ist euch rückblickend die Grafik von 3d Spielen gut genug?

PC_Geek schrieb:
Zwischen einer dreidimensionalen Welt (das Thema hier) und einer zweidimensionalen Welt gibt es aber schon noch einen Unterschied.

Egal ob 2D oder 3D, er hat schon recht wenn er sagt dass die grafik zweitrangig ist solange das Spiel eine gute Atmosphäre liefert. Mir geht es da genauso.

Explizit auf die Grafik bezogen ist es für mich auch wichtiger das sie in sich stimmig wirkt, als das sie irgendwelche High-End Effekte benutzt die dann völlig aufgesetzt wirken. So gefällt mir Final Fanatsy XI besser als Guild Wars, da letzteres an enigen Stellen arg gekünstelt wirkt mit seinem gefakten Lichteinfall und recht statischen Wasseroberflächen.

Ab wann mir 3D gefallen hat ist schwer zu sagen... ein Doom oder Heretic ist zwar arg Pixelig, hat aber trotzdem schon einen guten Eindruck abgeliefert. Mit dem Aufkommen der 3D-Beschleuniger gabs dann erst mal auch viel Schrott dass 3D nur benutzt hat weil es "Hip" war... Diablo 2 mit seiner 2D Grafik war da deutlich besser als ein Nox (das war mit seiner 3D Kameraführung einfach kaum spielbar...)

Das erste Spiel bei dem ich mich so richtig in der 3D Grafik verloren hab weil sie so hübsch und "realistisch" war? Das war wohl Final Fanatsy XIV 1.0, also noch gar nicht so lange her. ("Realistisch" in Anführungszeichen, weil doch stark fantasy-lastig ;-)
 
Strategiegame: Z - The Bitmap Brothers(ca. Bj.1996)

Action/Adv.: Indianer Jones (1-4)+Legende der Kaisergruft(Bj. 2003) und TR 2 (ca. Bj.1996)

... Diablo 1+2 (ab Bj. 1995)

3D Ballergame: Duke Nukem 3D (ca. Bj.1996)

Sport/Renngame: NFS Underground (ca. Bj.2003)
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Je nach Game ist das bei mir unterschiedlich, aber "unterm Strich" wird das bei PC ab 1996 sein.
 
Quake und Unreal!
Ab da gings los:-)

Geil fand ich bei (dem letzten?) Monkeyisland den "3d Beschleunigung aktivieren" Button :freaky:
 
Also........

Gothic 2 (2002) ZenGin 2.0 Engine
fand ich schon richtig gut. Aber so richtig fing es mit

Half Life 2 (2004) Source Engine-mit aufgebohrter Havok Physics-.
an einfach nur WOW was geht da ab:eek: hier reicht die Grafik auch heute noch, da sie in sich total stimmig ist. Die Atmosphäre ist 1A. Besser eine etwas schlechtere Grafik in kauf nehmen, dafür aber ein Top Game........als andersherum.

Heutzutage ist immer noch

Crysis (2007) CryEngine
für mich neben

Metro 4A Engine (2010)
absoluter Hammer bzw. mehr brauch ich gar nicht.

Wenn ich Realität in 3D will......... schaue ich aus dem Fenster. Scheiß Game aber super Grafik :evillol::evillol:

LG Praxed
 
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Ich zähl mal grob die einzelnen Grafikrevolutionen auf. Da haben einige der bekanntesten Spiele auf verschiedenen Gebieten was gehabt. Bischen ins Detail gehen schadet nie.

Die PS1 inkl PC Ära lasse ich mal weg. Das lohnt sich nicht.

2001, Gran Turismo 3. Das erste ansehnliche Autorennspiel.
2001, GTA 3. Zum ersten Mal konnte man weiter gucken als 20 Meter, man konnte aus der Ferne den anderen Stadtteil sehen.
2002, Medal of Honor Frontline für PS2. Für die Zeit überdurchschnittlich detailreich und nette Texturen. Das Pendant Medal of Honor Allied Assault für PC sah nicht so gut aus.
2002, Morrowind und Baldurs Gate Dark Alliance. Das erste realistische Wasser war geboren, gehört heute noch zum besten
2004, Half Life 2 und Far cry 1. Beide definierten den neuen Grafiksprung
2007, Crysis. Weiterer Grafiksprung definiert
Dann wurden die Sprünge kleiner, Metro LL hat wieder gezeigt dass es noch besser geht.
 
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LarryLaffer1987 schrieb:
Doom war für mich schon 3D Grafik genug :D

war aber kein richtiges 3d;)

@topic
ab der voodoozeit gings los ansehnlich zu werden... , war aber noch meilenweit von gut genug entfernt.

2004 mit farcry und halflife wurde es signifigant besser.

seit 2006 crysis stagniert dei enwicklung wegen der hd konsolen...

aber gut genug ist sie auch heute net. wird jetzt mit den neuen konsolen wieder besser werden.., aber ist alles noch ausbaufähig.
 
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Ich finde schon immer, seit es 3D Grafik gibt. Ich mache ein Spiel am Spielspaß aus und nicht an der Grafik, leider gibt es davon aber genug denen das Spiel vollkommen egal ist, hauptsache die Grafik ist toll.
Aber davon mal abgesehen, man sieht ältere Grafik einfach mit den Augen von heute und das kann man nicht vergleichen, es gab damals schon gute Games mit für damalige Verhältnisse prächtigen 3D Welten und die waren umwerfend, wenn man mal an die PlayStation 1 dabei z.B. denkt, das war doch eine Wucht, heute lächelt man nur müde darüber. (sollte nur als Beispiel verstanden werden, gibt da auch noch andere und auch ältere Sachen die gut waren, so auch die ganzen 2D Games die es lange gab hatten was "magisches" und man vermisste auch kein 3D so wirklich, sei es (S)NES, oder Master System oder was auch immer.
Von daher ist ansehnlich auch immer nur subjektiv, mir gefiel auch der Atari 2600 mit seinen schönen Klötzchen am Bildschirm, man kannte es ja gar nicht anders, aber ok, das ja nun kein 3D.
Um nun auch noch was konstruktives zum Thema beizutragen, dann wäre es für mich wohl eben angesprochene PS1 mit der es bei mir anfing auch mal auf sowas zu achten, aber wirklich wichtig war und ist es mir nie.
 
Der Sprung vom Snes auf die PS1, war damals schon klasse. Für mich war ein großer Meilenstein Final Fantasy 8 von 1999 (Spiele es gerade wieder und ist einfach genial wie teilweise Renderszenen mit dem Spielgeschehen verschmelzen) und das erste Unreal Tournament bzw. die Quake 3 Engine. Aber auch Final Fantasy X fand ich für ein Ps2 Game damals schon echt klasse anzusehen.

Danach noch die Source Engine und das erste Crysis. Seitdem tut sich ja nicht mehr viel, außer das die Anforderungen an die Hardware massivst steigen und der Krempel mit Motion Blur und HDR Effekten übertünscht wird. Damit kaschiert man eigentlich das sich nicht mehr viel tut.

Es hat auch viel damit zu tun, dass ein heutiges TV höher aufgelöst ist. Damals hat man die Spiele auf einem Röhrenmonitor gespielt, anfangs sogar oft auf einem kleinen, da hat man die niedrigere Auflösung der Spiele nicht so wahr genommen. Würde man selbiges auf einem neuen LED TV abspielen, sieht das natürlich schon etwas anders aus. Aber im Endeffekt ist das auch egal ich finde auch ein Zelda vom Snes heute noch ansehnlich, weil der Grafikstil einfach passt.

Dennoch bin ich auch der Meinung, dass man sich eigentlich zu viele Gedanken um die Grafik macht. Wenn man bedenkt wie viel Wert da von einigen drauf gelegt wird und damit man nur kaschiert, dass sich das Gameplay einiger Spiele seit Jahren nicht weiter entwickelt, dann ist das eine traurige Entwicklung.
 
Jesterfox schrieb:
Egal ob 2D oder 3D, er hat schon recht wenn er sagt dass die grafik zweitrangig ist solange das Spiel eine gute Atmosphäre liefert. Mir geht es da genauso.

Grundsätzlich sehe ich das auch so. Spielspaß ist eigentlich unabhängig von der Grafikqualität. Aber es gibt schon Extremfälle, wo die Grafik rückblickend so primitiv ist, dass es bei aller Nostalgie nicht mehr ihren Zweck erfüllt.

Bei mir war das z.B. bei "Secret Weapons of the Luftwaffe" der Fall. Das Spiel habe ich damals geliebt und fand die Grafik ganz toll. Auch von den diversen Testern wurde sie gelobt. Aber aus heutiger Sicht (per DOSBox-Emulator gespielt) sind die winzigen 2D-Flugzeug-Sprites in VGA-Auflösung einfach nur unidentifizierbarer Pixelbrei. Das ist dann doch zu heftig. Man ist nur verwirrt, was das darstellen soll und der alte Spielspaß will nicht wieder aufkommen.
Früher hat man das einfach anders empfunden, weil 3D-Grafik (auch Pseudo-3D aus Sprites) an sich was ganz neues war und man keine besseren Vergleichwerte hatte. Und dass man viel Fantasie braucht um aus der Handvoll Pixel was sinnvolles zu erkennen, war man noch aus Atari-Zeiten gewohnt. ;)

Andererseits sehe ich aber auch nicht wirklich ein "gut genug" bei Spielgrafik. Solange die Spiele keine perfekten virtuellen Realitäten ala Star-Trek-Holodeck oder Matrix sind, ist noch Luft nach oben. Und davon sind wir heute immer noch weiter entfernt, als der Weg von den ersten Atari-Sprites bis zu aktuellen AAA-3D-Shootern. :)
 
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"Die Grafik [gut] genug" .. hmm, ich weiß nicht, ich urteile ein Spiel nicht nach der Grafik sondern nach dem Inhalt und anhand dessen, ist kein Spiel wirklich gut genug oder messbar gleich, wie eins aus den 90er.

Ich mein, mal Hand aufs Herz, wann gab es zum letzten Mal ein Spiel wie Wing Commander / Privateer, welches halb aus Film und Spiel bestand? Wo es noch Spass machte es zu spielen und zu sehen. Wann gab es mal wieder ein Spiel an welchen man länger als 2-3 Std. zu ackern hatte (ja ja Skyrim ausgelassen)?

Also für mich sind wir heut zu tage nicht besser als früher, nur weil es besser ausschaut.
 
@Sam.Spade
Wing Commander ist ein gutes Beispiel, weil es sich über mehrere Grafik-Generationen erstreckt. Ich könnte mir vorstellen, dass es auch heute noch Spaß machen würde, Wing Commander III, IV und V zu spielen. (Als ich es zuletzt versucht habe, hatte DOSBox noch große Probleme mit dem Speichermangement, aber vielleicht geht es inzwischen ja besser.) Die Mischung aus 3D-Flugmissionen und Filmeinlagen sieht natürlich nicht mehr zeitgemäß aus, aber reicht wahrscheinlich aus, um den Spielspaß rüber zu bringen.

Bei Wing Commander I und II hätte ich allerdings meine Zweifel, eben wegen der rudimentären Sprite-Grafik. Ich fürchte diese primitive Grafik ist aus heutiger Sicht eben doch nicht mehr "gut genug", um richtigen Spielspaß aufkommen zu lassen. Das Problem sehe ich bei den meisten der allerersten "Pseudo-3D-Spiele" (z.B. auch "SWotL"), die noch voll auf 2D-Sprites statt Poligongrafik setzten. Damals hat man über den ruckartig zuckenden Pixelbrei hinweggesehen, weil mehr mit der alten Hardware einfach nicht drin war, aber aus heutiger Sicht bekommt man davon spontan Augenkrebs. ;)

WC I und II sind sicher als reiner Nostagie-Tripp einen Versuch wert (und wegen der immer noch nett anzusehenden Pixelgrafik-Zwischensequenzen), aber als Spiel an sich werden sie den meisten heutzutage nicht mehr viel Spaß machen. Auch denen, die es früher mit Begeisterung gespielt haben. Die sonstigen Qualitäten werden von der unzureichenden Grafik brutal abgewürgt.

Dabei kommt es auf das Spiele-Genre an. Klassische 2D-Spiele ala Turrican oder alte Mario-Titel oder auch Adventures usw. kann man auch heute noch gut spielen, weil die 2D-Sprite-Grafik dafür vollkommen ausreicht. (Aus dem Grund setzen auch viele aktuelle Indie-Spiele auf diesen Stil.) Aber die ersten 3D-Shooter sind viel weniger vorteilhaft gealtert. (Frühe Ego Shooter wie DOOM und Duke Nukem 3D würde ich davon ausnehmen, weil da immerhin die Spielwelt schon aus 3D-Poligongrafik bestand, die realistisch genug wirkt, um ein "Mitten drin"-Gefühl zu erzeugen.)
 
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Quake 2, Unreal, Half Life.

Diese drei Spiele sind Meilensteine. Optisch und spielerisch.

Mit einer Voodoo damals einfach der reine Wahnsinn.
 
PC_Geek schrieb:
Die Voodoo Graphics sorgte nämlich schon für Texturefiltering und konnte AFAIK auch schon Multitexturing, ein Feature, welches der PS2 übrigens noch fehlte.
Hmmm ja und die PS2 berechnet Z-Buffer Info in 32Bit und gibt in 20Bit aus, während Vodoo Graphics noch in 16Bit rechnet/ausgibt. Just FYI.

@Topic:
Für Ego-Shooter reicht mir schon Unreal 1 Grafik völlig. Für RPGs wäre Final Fantasy VII in höherer Auflösung für mich ebenfalls OK.

Solange Spielmechanik und Gameplay Spaß machen, ist mir Grafik ziemlich Latte. Ich sehe auch keinen automatischen positiven Effekt durch bessere Grafik. Die Devs haben ihr Design an die Möglichkeiten anzupassen!

Mal als negativ-Beispiel:
In Dragon Age: Origins sucht man doch diese Urne mit der Asche drinne.
Wenn ich warum auch immer nicht in der Lage bin der Urne eine vernünftige Textur zu verpassen, dann zoome ich in der Cutscene nicht unnötig die Urne heran!
 
DannyBoy schrieb:
Quake 2, Unreal, Half Life.

Diese drei Spiele sind Meilensteine. Optisch und spielerisch.

Mit einer Voodoo damals einfach der reine Wahnsinn.


also bei halflife war dei voodoo 2 schon bissl überfordert. hatte ich zum release im rechner.
mit ner riva tnt war es dann deutlich besser zu spielen.., auch in 32bit;)
war auch dar anfang vom ende für 3dfx.
 
Alle 2D Spiele und die ganz ersten 3D Spiele sahen IMHO gut aus. Da steckt wirklich liebe im Detail.

Als sich dann die 3D Spiele entwickelten gabs aber ne Zeit, in der die Grafik einfach nur gruselig war. Es fehlte vollkommen der Charme, da die entwickler im gegensatz zu 2D Grafik ihre Kreativität gar nicht ausleben konnten, aufgrund technischer Limitationen. Die Spiele um 2000 sehen IMHO einfach nur schrecklich und gruselig aus. Ab 2006/2007 wurde die Grafik dann wieder ansehnlich und mittlerweile sehen auch technisch nicht so aufwendige titel sehr gut aus. Siehe Bioshock Infinite oder Thief. Fotorealismus wird zwar noch lange nicht erreicht (und ist auch nicht nötig), aber nun kann zumindest jede beliebige Vorstellung im Spiel umgesetzt werden. Aktuell sind nahezu keine limits mehr gesetzt, was am Bildschirm angezeigt werden soll und Artworks lassen sich nahezu 1:1 ins Spiel bringen.
 
Das ist vollkommen unwahr.

Die Pixelorgien hörten mit der PS2 auf. Ab wann es am PC so weit war, keine Ahnung.

Und du willst doch nicht etwa sagen, dass Half Life 2 oder Far Cry 1 (2004) unansehnlich waren.
 
Gegeben schrieb:
Das ist vollkommen unwahr.

Die Pixelorgien hörten mit der PS2 auf. Ab wann es am PC so weit war, keine Ahnung.

Und du willst doch nicht etwa sagen, dass Half Life 2 oder Far Cry 1 (2004) unansehnlich waren.


HL2 und FC2 nicht unbediengt. Das Waren aber auch Ausnahmespiele.

Wenn ich mir da aber Spiele wie HalfLife 1 oder GTA Vice City ansehe dann läufts mir eiskalt den Rücken runter. Die Games sahen einfach trostlos, langweilig und hölzern aus und haben auch heute für mich nichts "kultiges" wie die ersten 3D Games oder die 2D Games. Natürlich jetzt nur auf Grafik bezogen.

Erst 2006 mit titeln Wie TES IV Oblivion wurde die Grafik durchgehend in sämtlichen Spielen wieder "schön".


Muss aber dazu auch sagen, dass mir die Technik nicht sehr wichtig ist. Das Game muss einfach stimmig aussehen, mehr nicht.
 
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