Abgriff Glasfaser-Signale seitlich am Kabel und nicht am Ende?

ftenn2

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Wie ist das denn eigentlich bei der Signalübertragung über eine Telekom-Glasfaseranschlusses am Accesspunkt eines Hauses.

Ich dachte bisher, dass die ankommenden Signale am ENDE der Faser von einer Diode abgegriffen werden.

Soviel ich jetzt mitbekommen habe scheint das nicht der Fall zu sein. Die Glasfaser Signal werden seitlich am Glasfaserstrang abgegrifen während sie vorbei rauschen.

Sehe ich das richtig?
 
Wie soll das funktionieren?
 
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ftenn2 schrieb:
seitlich am Glasfaserstrang abgegrifen während sie vorbei rauschen.
ich glaube, da sind viele Fasern drin, einige gehen bis zu dir, der Rest geht weiter. Stimmt so?
 
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Einfach eine dünne Faser auf die dicke Hauptfaser verdrillen, bisschen lötzinn drauf und umbiegen. NICHT ;)
Ich tippe auch auf Telekomiker...
@washieiko hat ja schon verlinkt.
 
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@ftenn2

Vermutlich verwechselt da jemand Speedpipes mit der eigentlichen Glasfaser.
Die Speedpipes sind einfach nur dünne Plastikröhrchen in denen dann später eine Glasfaser verläuft.
Es gibt mehrere Varianten von "Kabeln" die mal mehr mal weniger mal größere mal kleinere Speedpipes enthalten.

Wenn man jetzt eine Abzweigung (Dabei geht eine Speedpipe mit x Glasfasern ab) realisiert könnte das so aussehen als würde man nur an der Seite etwas abzweigen, aber in Wirklichkeit gehen die Glasfaser aus der Speedpipe ab. Die leere Speedpipe (nur das Plastikröhrchen) bleibt aber im Hauptkabel weil es für die Stabilität wichtig ist.

Hier sieht man es gut:
https://www.gabocom.de/speedpipe-erdverlegung/abzweige-und-markierungssysteme/abzweige/
 
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Photon Near End Crosstalk könnte die nächste Stufe sein - Fibre Vectoring bis 1.000 Terabyte / s. Bin beim Patentamt.
 
Cia, NSA lassen grüßen. Es soll ja möglich sein, die transkontinentalen Glasfaserkabel mittels U Booten anzuheben zu biegen und so Lauschangriffe durchzuführen.
Der 1. April ist vorbei.
 
Glasfaser ordentlich biegen und mit sau teuren speziellen Empfänger die wenigen Photonen einfangen die wegen der Biegung nun doch austreten. Das fällt dann auch kaum dem Betreiber der Strecke auf weil nur die Dämpfung etwas zunimmt.
Wie eben der verlinkte Netzpolitik Artikel es bestätigt.
 
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