Absegnung gamer-pc

Ich weiß nicht warum, aber manchmal wird hier im Forum gesprochen, dass Cl9 bei den Phenoms X4 Probleme macht, deswegen würde ich auf Nummer sicher gehen.
Jetzt ist mir was eingefallen. Ram ist dieser hier sehr gut:
http://geizhals.at/deutschland/a478966.html
Zukunftssicherheit: Spiele sind noch nicht einmal anständig auf 4 Kerner ausgelegt, bis sich das auf die Sechskerer auswirkt werden 3-4 Jahre vergehen. Und dann kommen die Achtkerner.....
 
BPhoenix schrieb:
Das ist Unsinn, da meines Wissen 1600er Speicher von AMD nicht wirklich unterstützt werden...

Intel und AMD unterstuetzen nur 1333 im Normalbetrieb. Trotzdem waehre 1600 oder hoeher fuer OC guenstig, falls die Preisdifferenz im Rahmen bleibt. Falls kein OC bzw nur ueber Multi geplant ist, reicht 1333 aus.

BPhoenix schrieb:
Lancool? Hmm hab ich mal vor Jahren was von gehört und da waren es mit Abstand die billigsten (im schlechten Sinne) Gehäuse die es gab und sind fast schon durchs Anpusten in sich eingestürzt. !

Wie bitte? Lancool nutzt als Tochter von Lian Li viele der Technologien und Patente (z.B. bei tool less design) des Mutterhauses mit. Die Gehaeuse sind zwar in Stahl (nicht Alu, wie bei Lian Li), aber Aehlich gut verarbeitet. Lancool gehoert mit Sicherheit zu den besten Herstellern in dieser Preisklasse.
 
hey Base Jumper, arbeitest Du bei Foxconn, weil DU auch ein Motherboard von den hast...:evillol:
4GB macht bei 64bit einfach generell keinen Sinn. Das ist wie 32bit mit 3Gb. Weil unter einem 64bit Betriebssystem braucht jedes Programm ca.50% mehr Speicher. 8Gb würde ich schon gleich reinmachen. Ok, ich mache auch nur selten Spiele, hauptsächlich CAD, da ist selbst 8Gb nur mittelklasse. Aber bei Win64 (Vista/7) hat man doch schon 2 GB verbraucht nachdem nur das System vollständig gebootet ist.
4GB finde ich schon ein bisschen wenig. Ram kann man nie genug haben, und immer lieber langsamerer und dafür mehr Ram, die Regel gilt schon seit 20 Jahren.
 
mytea schrieb:
4GB macht bei 64bit einfach generell keinen Sinn. Das ist wie 32bit mit 3Gb. Weil unter einem 64bit Betriebssystem braucht jedes Programm ca.50% mehr Speicher.

Warum wuerde denn jedes Programm unter 64 bit 50% mehr Speicher brauchen? Werden die dann irgendwie "aufgeblasen"?
 
weil für jede Variable im Speicher 64bit anstatt 32bit Speicher reserviert werden müssen. Deswegen für die Variablen 100% mehr Speicherbedarf, in der Praxis ergeben sich dann meist ca. 50% mehr Speicherbedarf
 
mytea schrieb:
. Deswegen für die Variablen 100% mehr Speicherbedarf...

Beispiel:

Das 32 bit Program x (z.B. ein Spiel) benotigt 1,8 Gig in einem 32 bit OS. Wuerde das selbe 32 bit Program dann in einem 64 bit OS dann 1,8 Gig + 50% = 2,7 Gig brauchen? Ist deine Aussage so zu Interpretieren?
 
http://www.tomshardware.de/Microsoft-Windows-Vista,testberichte-239936-5.html
Bei den 64-Bit-Versionen nimmt Windows bedeutend mehr Speicher ein. Dies liegt daran, dass bei 64-Bit-Anwendungen sämtliche Variablen statt in 32 Bit Wortlänge jetzt in 64 Bit vorliegen. Typischerweise werden die Anwendungen um 20 % bis 40 % größer und nehmen auch entsprechend mehr Speicher ein. Datenformate wie Musikdateien und Videos sind hiervon nicht betroffen.

Es ist als deutlich zu erkennen, dass die Installation einer 64-Bit-Version nichts bringt, wenn man bei einem Speicherausbau von 4 GB - von denen unter Vista 32 Bit 3,5 GB erkannt werden - den fehlenden Speicher gewinnen möchte. Durch den erhöhten Speicherbedarf des 64-Bit-Betriebssystems wird der Gewinn wieder zunichte gemacht. Erst ab einem größeren Speicherausbau lohnt sich eine 64-Bit-Variante.
Da ein Programm nicht ausschließlich aus Variablen besteht und auch 64-bit Software optimiert mit dem RAM umgehen kann sind 50-100 % übertrieben.

014_chart_memusage_swap.png

Allerdings sollte man auch daran denken dass neben Nachteilen wie mehr RAM Verwendung auch Vorteile wie das Nutzen von SSEx Anweisungen moderner CPUs erst mit 64-bit möglich werden:
http://www.heise.de/ct/artikel/Umsteigen-auf-64-Bit-291510.html
Darüber hinaus sind 64-Bit-Anwendungen aber auch nicht grundsätzlich schneller als ihre 32-Bit-Gegenstücke. Das 64-Bit-Programm belegt mehr Speicher, da Zeiger darin immer 64 Bit groß sind. Dadurch kann der Prozessor weniger Daten und Instruktionen im schnellen Cache halten und muss häufiger auf den langsameren Hauptspeicher zugreifen, was Leistung kostet. Vorteilhaft ist, dass 64-Bit-Prozessoren doppelt so viele und doppelt so breite Register bieten, was Compilern zumindest theoretisch mehr Möglichkeiten der Code-Optimierung gibt.

Außerdem unterstützen 64-Bit-CPUs generell die schnellen SSEx-Instruktionen. Daher kann der Compiler Code erzeugen, der diese sehr leistungsfähigen Befehle nutzt. Ein 32-Bit-Programm muss hingegen in der Regel auch auf Prozessoren laufen, die nur die älteren und weniger effizienten Architekturen x87 sowie MMX und 3DNow! unterstützen. Dadurch werden Berechnungen deutlich ausgebremst.

Die SSEx-Instruktionen der neueren Prozessoren stehen auch 32-Bit-Anwendungen zur Verfügung, wenn Rückwärtskompatibilität keine Pflicht ist. Daher setzt Adobe für den Photoshop CS3 eine Pentium-4- oder Pentium-M-CPU voraus, die SSE2-Instruktionen versteht. Die Intel-Konkurrenz wird in Photoshops Systemvoraussetzungen nur mit einem „oder kompatibel“ bedacht, ist aber ab Athlon 64 und VIA C7 auch dabei.
Das Nutzen von doppelt mehr RAM ermöglicht eben auch doppelt so viele Daten in einem Takt abzuarbeiten. Auch der Cache heutiger CPUs ist entsprechend gewachsen um dem Rechnung zu tragen. Es sit also nicht sinnvoll die ganze 32-bit<->64-bit Geschichte nur auf den RAM verbrauch zu beschränken und daraus zu schließen dass es keine Vorteile gibt bei der Nutzung von 64-bit OS mit 4GB RAM. Auch die CPU nutzt unter 64-bit schnellere Befehlssätze für Software.
 
mytea schrieb:
4GB macht bei 64bit einfach generell keinen Sinn. Das ist wie 32bit mit 3Gb. Weil unter einem 64bit Betriebssystem braucht jedes Programm ca.50% mehr Speicher. 8Gb würde ich schon gleich reinmachen. Ok, ich mache auch nur selten Spiele, hauptsächlich CAD, da ist selbst 8Gb nur mittelklasse.
weil für jede Variable im Speicher 64bit anstatt 32bit Speicher reserviert werden müssen. Deswegen für die Variablen 100% mehr Speicherbedarf, in der Praxis ergeben sich dann meist ca. 50% mehr Speicherbedarf
Da du es so gerne mit Prozenten hast hier ein Prozentwert für dich: Das ist 100%iger Blödsinn!

Erstmal egal ob 32 Bit oder 64 Bit die kleinste Adressierbare Einheit ist das Byte (8 Bit). Zudem gibt es unterschiedliche Datentypen. Es gibt für gewöhnlich (diese ganzzahligen) Datentypen: 8, 16 und 32 Bit. Die 64 Bit Technik führt erst mal nur ganzzahlige 64 Bit Variablen ein. Bei einer 64 Bit Maschine werden die 64 Bit eben auf 8 Byte abgebildet (8 kleinste adressierbare Einheiten), jedoch wenn man eine 8 Bit Variable nutzt dann verbraucht diese 8 Bit Variable nicht auf einmal 64 Bit bei einer 64 Bit Maschine oder 32 Bit bei einer 32 Bit Maschine sondern eben genau 8 Bit, da sie genau auf eine dieser kleinsten adressierbaren Einheiten abgebildet werden kann und so nichts aufgefüllt werden muss oder sonstiger Blödsinn! Die Variablen einer 64 Bit Anwendung die aber nur 32 Bit Variablen benutzt verbrauchen im Speicher genau so viel wie bei einer 32 Bit Anwendung!

Jedoch gibt es tatsächlich eine Erhöhung des Speicherverbrauchs aber nicht weil jede Variable automatisch 64 Bit ist sondern wegen zwei ganz anderen Gründen die wiederum aber auch gerade die Vorteile widerspiegeln:

Der erste Grund ist, dass die Zeiger (Referenzen) nicht die Variablen mehr Bit besitzen, dies ist nötig da mit 32 Bit Zeigern nur maximal 2 Gigabyte (signed) oder 4 Gigabyte (unsigned) bereit stünden! Daher muss man den Zeigern auch mehr Bits geben damit man diese Hürden endlich ohne umständliche Tricks (die wiederum sogar mehr Speicher und Rechenzeit bräuchten als das hier) nutzen kann.

Der zweite Grund ist, dass man jetzt wo man 64 Bit Variablen hat diese auch nutzt um damit Berechnungen zu beschleunigen oder gar erst ohne umständliche Tricks (die wieder mehr Speicher und Rechenleistung bräuchten) zu realisieren oder eben um größere Zahlenbereiche abzudecken! Zum Beispiel die bekannte Unixtime kann in 32 Bit maximal den Januar 2038 angeben wenn weiter auf 32 Bit gesetzt würde, würde dort das echte "Jahr 2000 Uhrenproblem" auftreten und etliche Systeme Fehler produzieren oder ihren Dienst verweigern. Man kann das zwar auch mit 32 Bit umgehen, dies würde aber mehr Rechenleistung verschlingen und mindestens genau so viel Speicher wie wenn man es gleich als 64 Bit nutzen könnte. Ähnlich verhält es sich bei 64 Bit Anwendungen die sinnvollerweise auch 64 Bit Variablen einsetzen! Natürlich kann man auch unsinnvollerweise alles als 64 Bit Variable deklarieren aber dann liegt das Problem nicht an der Technik sondern am Entwickler!

Also im Endeffekt hat man je nach Anwendung vielleicht gerade mal 20-40% mehr Speicherverbrauch (hängt davon ab ob man viele kleine Variablen und viele Referenzen auf diese hat oder ob man eher mit wenigen Referenzen und großen zusammenhängenden Daten auskommt), etliche Vorteile und kann selbst bei 4 GB RAM auf den gesamten RAM zugreifen und nicht wie unter 32 Bit Systemen (aus Anwendungssicht) auf maximal nur 2 GB RAM. Und nein das ist kein Schreibfehler oder ähnliches, denn das ist die Grenze bei 32 Bit Programmen, beim Betriebsystem sind es durch einen kleinen Trick 4 GB. Selbst da ist es aber fraglich wie viel nutzbar ist, da es System abhängig ist und bei einigen System trotz 4GB verbautem RAM nur unter 2 GB RAM zu Verfügung stehen können!

Ich hätte das jetzt zwar noch weiter ausführen können (etliches weggelassen oder nicht genau angegangen) aber das würde den Beitrag zu sehr aufblähen. Meiner Meinung sind 64 Bit selbst bei 4 GB verbautem RAM in den aller meisten Fällen sinnvoll, da hier einer 64 Bit Anwendung (auch effektiv) mehr Speicher zur Verfügung steht!

Mehr als 4GB RAM sind heute weder notwendig (auch nicht bei 64 Bit Systemen) noch uneingeschränkt sinnvoll! Einzig bei sehr speicherlastigen 64 Bit Anwendungen wird man hier Vorteile erhalten aber solche sind momentan leider noch nicht so häufig.

Abgesehen davon gibt es auch andere Vorteile die, die 64 Bit Technik bringt...
mytea schrieb:
Aber bei Win64 (Vista/7) hat man doch schon 2 GB verbraucht nachdem nur das System vollständig gebootet ist.
Das liegt weniger an den 64 Bit sondern daran, dass Vista / Win7 eben die Politik verfolgt, dass nur genutzter Speicher sinnvoller Speicher ist. Somit wird auch viel verbraucht wenn viel vorhanden ist. Alles andere wäre auch Unsinn, denn ungenutzter Speicher ist eben nutzloser Speicher!
mytea schrieb:
4GB finde ich schon ein bisschen wenig. Ram kann man nie genug haben, und immer lieber langsamerer und dafür mehr Ram, die Regel gilt schon seit 20 Jahren.
Unsinn! Eine Menge Speicher der nicht genutzt wird bringt dir gar nichts. Man sollte nicht ohne Verstand so viel rein hauen wie geht sondern so viel wie benötigt wird nicht mehr und auf keinen Fall weniger!

Die 4 GB RAM sind für 32 Bit Spiele (was fast alle Spiele ausmacht) die nur (ohne Tricks) 2 GB RAM nutzen können mehr als ausreichend. Für das Bearbeiten von Video reicht das auch aus sofern es da ohnehin eine 32 Bit Anwendung ist und / oder er es da nicht zu sehr übertreibt. Gerade wegen letzterem könnte man höchstens noch ans aufrüsten von Speicher denken aber hier muss er selbst entscheiden ob es für sein Bedürfnisse ausreichend ist oder nicht und zur Not lässt sich sowas auch nachträglich aufrüsten.
 
ist schon richtig Deine ausführungen.
Aber: mit nem 6 Core- Video Bearbeitung und Spiele.
Es gibt ja auch Multitasking, wohl auch ein guter grund für einen 6-Kern CPU.
Videorendering dauert immer noch lange, während das rechnet will ich nebenbei noch was anderes machen können. Und wenn es eh schon ein 6-Kerner ist, dann auch noch dabei spielen.
Dann sind 4GB sehr schnell eben doch zu wenig.
Wenn man nur eines gleichzeitig am PC macht, ok. Aber zu was dann Multicore.

Aber ok, ich bin auch schon immer gewohnt mehr Ram einzusetzen weil ich Speicherintensive Programme laufen lassen. Wenn man da mehr gleichzeitig laufen hat bin ich auch mit 8 GB öfters mal an der Grenze. Aber ok, SPiele wird man nicht soviele gleichezeitig machen...
 
mytea schrieb:
Es gibt ja auch Multitasking, wohl auch ein guter grund für einen 6-Kern CPU.
Videorendering dauert immer noch lange, während das rechnet will ich nebenbei noch was anderes machen können. Und wenn es eh schon ein 6-Kerner ist, dann auch noch dabei spielen.
Dann sind 4GB sehr schnell eben doch zu wenig.
Mir ging es eben darum, dass du sagtest, dass 4GB bei 64 Bit Unsinn sind und so der Eindruck erweckt wurde, dass man bei bis zu 4GB lieber auf 32 Bit setzen sollte oder bei 64 Bit mehr als 4GB verbauen muss.

Du hast hier zwar Recht, dass man bei so einer Nutzung an die RAM Grenzen kommen sollte aber hier muss eben der Threadersteller entscheiden ob er so viel RAM benötigt (weil er sowas macht) oder ob eben nicht. Nachträglich aufrüstbar wäre das sowieso mit dem EVO von Asus, da es 4 Slots hat.
 
ne Unsinn ist es naütrlich nicht 4Gb und 64bit. Ich meinte damit auch eher dass die 64bit erst dann richtig Spaß machen wenn man 8Gb drin hat, dann ist man ganz eindeutig besser als mit 3GB und 32bit. Aber, es hängt davon ab was der User mit dem PC macht, ob er viel gleichzeitig am laufen hat. Wenn man den Speicher nicht annähernd ausnutzt liegt er natürlich auch nur brach, dann bringt es gar nichts.
Und RAM kann man auch sehr einfach nachrüsten. Aber das selbe wie für den Ram gilt halt auch für die 6 Kerne, nutzt auch kein Programm aus, bringt auch nur was wenn man viel gleichzeitig macht. Aus dem Grund ist meine Meinung wenn viele Kerne, dann auch mehr Ram.
 
mytea schrieb:
Wenn man den Speicher nicht annähernd ausnutzt liegt er natürlich auch nur brach, dann bringt es gar nichts.
Die 4GB wird er wahrscheinlich schon zum großen Teil ausnutzen nur eben nicht mehr.
mytea schrieb:
Und RAM kann man auch sehr einfach nachrüsten. Aber das selbe wie für den Ram gilt halt auch für die 6 Kerne, nutzt auch kein Programm aus, bringt auch nur was wenn man viel gleichzeitig macht. Aus dem Grund ist meine Meinung wenn viele Kerne, dann auch mehr Ram.
Es ist nicht ganz das selbe, denn die CPU müsste man beim Aufrüsten komplett ersetzen und die alte wird dann komplett nutzlos und kann womöglich nicht mehr für einen vernünftigen Preis verkauft werden. Den RAM kann man aber einfach dazu stecken falls er nötig wird und das bisherige im vollen Umfang weiter nutzen. Auch ist der Preis zwischen 4 und 6 Kernen nicht so hoch. Der Preisunterschied zwischen 4GB und 8GB sind aber 100% der 4GB. Auch wird der Preis des RAMs in Zukunft sinken. Das wird sicher auch der Preis des X6er aber wenn du einmal den X4er und dann den X6er kaufst, ist das mit Sicherheit ungünstiger als wenn du gleich den relativ günstigen X6er nimmst. Beim RAM ist das genau anders rum, da kommt man sicher günstiger weg, wenn man jetzt (wo mehr noch nicht nötig ist) 4GB nimmt und später dann weitere 4 oder 8GB (die in der Zwischenzeit sicher billiger geworden sind) dazu steckt.

Auch müssen Programme die viel Rechenleistung benötigen, nicht viel Speicher brauchen. Viel Speicher brauchen eher Hauptanwendungen wie ein Spiel oder eine Videobearbeitungssoftware von denen man in der Regel nicht gerade viele laufen hat und die im Moment der 32 Bit Zeit ohnehin für sich meist weniger als 2GB brauchen. Die ganzen Anwendungen die normal im Hintergrund laufen, benötigen in der Regel nicht so viel Speicher aber ggf. hin und wieder etwas mehr Rechenleistung. Auch profitiert man in vielen Bereichen jetzt schon von einem X6er. Ein Beispiel wäre hier das nutzen eines Multicore optimierten Spieles (bis zu 4 Kerne können durchaus selbst heute schon sinnvoll von Spielen genutzt werden), so dass dann die anderen 2 Kerne komplett die Hintergrunddienste abarbeiten können und die Hauptanwendung ungehindert ist. Solche Hintergrunddienste könnten zum Beispiel Verschlüsselungsprogramme und / oder Virenkiller sein. Auch profitiert jede Hauptanwendung direkt von einem X6er wenn diese auf mehrere Kerne ausgelegt ist. Beim encoden eines Videos benötigt man auch eher mehr Rechenleistung als Speicher.

Alles in allem bin ich der Meinung, dass ein X6er eine sinnvollere Investition wäre als jetzt unbedingt mehr wie 4 GB zu nutzen, sofern man diese nicht auf Grund von speziellen Anwendungen benötigt, gerade weil man Speicher einfach unproblematisch dazu stecken kann und 2 weitere Kerne eben nicht!
 
kann ich sehr gut nachvollziehen Deine Argumente, sind auch richtig.
Aber: der x6 ist pro Kern langsamer getaktet als die Kerne des x4.
Also wenn die 6 Kerne nicht genutzt werden sind sie langsamer. Dazu ist der Takt des X4 in der Black Edition frei einstellbar, beim X6 ist der Multiplikator nicht frei wählbar.
Wenn nur 4 Kerne genutzt werden ist der X4 schneller.

Ram wird zudem nicht unbedingt immer billiger. Ich habe meine 8Gb vor über einem Jahr gekauft, Januar 2009. Waren damals günstiger als heute! Aber im Moment ist Ram sehr teuer, das ist richtig, von daher wird er schon eher wieder nach unten gehen.
Die CPU Preise gehen immer zuverlässig nach unten. Da kann man schon so kaufen dass er optimal genutzt wird, und in nem halben Jahr nen dann günstigeren schnelleren nachkaufen.

Also, ganz falsch liegt man mit beiden Varianten nicht, liegt an den Präferenzen des Anwenders.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein 6-Kern CPU, aber so ne schwache Graka, sind für einen Gaming-PC völlig am Ziel vorbeigeschossen.
 
Rosenkohl schrieb:
Ein 6-Kern CPU, aber so ne schwache Graka, sind für einen Gaming-PC völlig am Ziel vorbeigeschossen.
Erstens ist das kein reiner Spiele PC und zweitens wurde das schon paar mal angemerkt :rolleyes:. Auch kann die CPU wenn im Hintergrund Rechenaufwendige Sachen laufen selbst bei einem Spiele PC sinnvoll sein.
[QUOTEE=mytea]Dazu ist der Takt des X4 in der Black Edition frei einstellbar, beim X6 ist der Multiplikator nicht frei wählbar.[/QUOTE]
Ja und? Übertakten ist sowieso meiner Meinung Schwachsinn und so was als Vorraussetzung für eine Entscheidung eines Kaufes zu nennen erst Recht, besonders da das Übertakten immer eine Glücksache ist und wenn man Pech hat bekommt man einen mit freiem Multiplikator der aber beim übertakten sofort aussteigt!
mytea schrieb:
Aber: der x6 ist pro Kern langsamer getaktet als die Kerne des x4.
Also wenn die 6 Kerne nicht genutzt werden sind sie langsamer.
Also in aktuellen Spielen bei normal genutzten Auflösungen ist der X6er icht wirklich großartig langsamer oder eben sogar gleich auf oder auch besser (siehe oben verlinkten CB Test). Übrigens keine ernsthafte Anwendung benötigt bei einem oder zwei Kernen viel mehr als 3Ghz um gut zu laufen, da es schlicht und ergreifend sonst nur auf ganz wenigen CPUs vernünftig laufen würde die in Zukunft sicher so schnell nicht mehr Ghz bekommen werden! Daher werden Anwendungen die so viel Rechenleistung benötigen eher auf mehreren Kernen laufen (so auch zukünftige Spiele) und hier ist der Support (egal ob Spiele oder normale Programme) sogar deutlich besser als bei 64 Bit (und somit auch überhaupt mehr als 2/4GB RAM)!
mytea schrieb:
Die CPU Preise gehen immer zuverlässig nach unten. Da kann man schon so kaufen dass er optimal genutzt wird, und in nem halben Jahr nen dann günstigeren schnelleren nachkaufen.
Und beide Investitionen zusammen sind sicher dennoch teuerer als den X6er gleich zu kaufen...
mytea schrieb:
Ram wird zudem nicht unbedingt immer billiger. Ich habe meine 8Gb vor über einem Jahr gekauft, Januar 2009. Waren damals günstiger als heute! Aber im Moment ist Ram sehr teuer, das ist richtig, von daher wird er schon eher wieder nach unten gehen.
Viel teuerer wird der RAM mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr sondern billiger, daher macht es jetzt wenig Sinn 8 GB zu holen wenn gar keine 8 GB benötigt werden. Bei der CPU würde man sicher mehr Geld ausgeben wenn man wartet, beim RAM aber weniger!

Zwar wird der X6er momentan nicht immer seine volle Power ausspielen können, momentan ist das aber meistens die bessere Investition als in mehr wie 4 GB RAM zu investieren!
 
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