News Abwerben von Fachkräften: OpenAI will Kampf um Mitarbeiter gegen Meta aufnehmen

mischaef

Kassettenkind
Teammitglied
Registriert
Aug. 2012
Beiträge
7.089
  • Gefällt mir
Reaktionen: wexoo, nuego und SweetOhm
So sieht Fachkräftemangel aus. Nicht dieses "wir haben keine hochqualifizierten Leute mehr die bereit sind für einen Hungerlohn zu arbeiten" was bei uns immer gejammert wird.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Zockmock, Andrej.S., Samhein und 12 andere
Also Mark zahlt gerne und freiwillig viel, Sam aber eher nur ungern - naja, da Geld das einzigste ist was einen Mitarbeiter wirklich zu Spitzenleistungen animiert, würde ich sagen "Da wird Sam wohl nochmal drüber schlafen und sich anpassen müssen". ;)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Zockmock und Wallwatcher
Wenn die Last zu hoch ist, hilft auch Geld nicht mehr! Es macht schlichtweg keinen Sinn, sich selbst für den Job unter die Erde zu arbeiten. Nicht einmal dann, wenn es die eigene Firma ist, aber erst recht nicht als Angestellter.
Die heutige Gesellschaft hat dies zum größten Teil verstanden und den Unternehmern gefällt das gar nicht - na ja hierzulande ist Unternehmer mit Politik gleichzusetzen 😬

Schuld sind mal ausnahmsweise die alten Leute, unsere Rentner 😅

Insofern kann ich die Mitarbeitenden von Open AI gut verstehen - ich denke die sind nicht nur des Geldes wegen gegangen!
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: Wallwatcher, ro///M3o und tritratrullala
Ko3nich schrieb:
So sieht Fachkräftemangel aus. Nicht dieses "wir haben keine hochqualifizierten Leute mehr die bereit sind für einen Hungerlohn zu arbeiten" was bei uns immer gejammert wird.
So sieht aber auch perfekte Zuwanderung aus.
Man holt sich gute Leute aus dem Ausland, bildet diese extrem gut weiter und profitiert von deren Leistung massiv
 
In der Verhandlungsposition der Wissenschaftler wäre ich gerne. Oh man die Glücklichen haben ausgesorgt.
Bietet die Agentur für Arbeit Umschulungen an?
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Wallwatcher
anexX schrieb:
naja, da Geld das einzigste ist was einen Mitarbeiter wirklich zu Spitzenleistungen animiert, würde ich sagen

Wenn du kleine Kinder hast, ist Geld nicht alles um gute Leistung bringen zu wollen. Wenn du 80h die Woche hast, bringt der Frau und dem Baby das Geld auch nix. Mein alter Chef und junger Vater war kurz nach der Geburt wieder 6-19 Uhr in der Firma. Der hat sein Kind eigentlich nur am WE mal nicht schlafen sehen. Der war iwann doch sehr gefrustet. Zeit mit der Familie kann man sich nicht mit Geld kaufen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Wallwatcher, DNS81, hansdampf84 und 5 andere
Ko3nich schrieb:
So sieht Fachkräftemangel aus. Nicht dieses "wir haben keine hochqualifizierten Leute mehr die bereit sind für einen Hungerlohn zu arbeiten" was bei uns immer gejammert wird.
Deutschland kann auch nichts mehr erfinden außer Gesetzte und Steuern. Bei der Nr. sind wir schon lange raus.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: m4dd0gg, Kuristina und ro///M3o
Ich möchte gar nicht wissen, was so ein Mitarbeiter verdient.
Grundsätzlich sind die Gehälter natürlich nicht mit deutschen Gehältern vergleichbar, aber trotzdem verdient ein Entwickler in der USA deutlich mehr als jemand in Deutschland. Soweit ich mich erinnern kann, liegt das Durchschnittsgehalt eines Google-Mitarbeiters bei über 300k.
 
Wer nichts weiter tut als Geld verdienen, verdient auch nichts weiteres als Geld ... :freaky:
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: COME GET SOME!
tree-snake schrieb:
Wenn du kleine Kinder hast, ist Geld nicht alles um gute Leistung bringen zu wollen. Wenn du 80h die Woche hast, bringt der Frau und dem Baby das Geld auch nix. Mein alter Chef und junger Vater war kurz nach der Geburt wieder 6-19 Uhr in der Firma. Der hat sein Kind eigentlich nur am WE mal nicht schlafen sehen. Der war iwann doch sehr gefrustet. Zeit mit der Familie kann man sich nicht mit Geld kaufen.
Naja, kann man aber nicht wirklich vergleichen weil in den Gehaltsdimensionen wie bei KI könnten die auch nur 1 Jahr arbeiten und hätten lebenslänglich ausgesorgt - dann hätten die immer noch Dekaden an Zeit für die Familie - und das mit extrem viel Kohle für ein göttliches Leben in der Rückhand. ;)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: ro///M3o
SweetOhm schrieb:
Wer nichts weiter tut als Geld verdienen, verdient auch nichts weiteres als Geld ... :freaky:
Geld ist nicht alles, aber ohne Geld ist alles nichts.

Wenn im Jahr ne gute sechsstellige Summe rollt, ist auch Familie, Haus und Hof angenehmer zu managen.
Von daher zieht dass das Spitzenpersonal natürlich an. 🤷🏻‍♂️
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Wallwatcher, Kuristina und ro///M3o
Auf der einen Seite entlassen die großen Unternehmen Mitarbeiter, die durch KI ersetzen werden.

Und auf der anderen Seite dann so was ...
 
tree-snake schrieb:
Zeit mit der Familie kann man sich nicht mit Geld kaufen.
Ein Jahr, 100 Mio - dann haste alle Zeit der Welt für die Familie :P
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Divad, the_IT_Guy, Bulletchief und 2 andere
Karl S. schrieb:
In der Verhandlungsposition der Wissenschaftler wäre ich gerne. Oh man die Glücklichen haben ausgesorgt.
Bietet die Agentur für Arbeit Umschulungen an?

Naja, dass sind die Topleute in ihrem Bereich. Selbst wenn du im Studiumgang bei dir der mit Abstand beste bist, gehörst du noch lange nicht dazu. Das wäre so, als ob du dich heute entscheidest Fußballprofi zu werden und glaubst, dann du auf das Niveau eines Messis oder Ronaldos kommst.

Wahrscheinlich braucht man ein 140+IQ und dazu eine Passion für diesen Job. Und dann gehörst du, wenn alles optimal läuft, eben dann dazu. Die meisten Wissenschaftler verdienen auch in den Top Firmen einen Bruchteil davon.

Silencium schrieb:
Wenn die Last zu hoch ist, hilft auch Geld nicht mehr! Es macht schlichtweg keinen Sinn, sich selbst für den Job unter die Erde zu arbeiten. Nicht einmal dann, wenn es dir eigene Firma ist, aber erst recht nicht als Angestellter.

Naja, am Ende ist es ja erstmal egal ob man die Arbeit bei Meta oder OpenAI macht. Aber wenn man sich ein paar Jahre reinhängt, dann seinen 30M Euro Check bekommt, dann hat man alleine durch 2-3 Jahre eine Freiheit, die wahrscheinlich keiner von uns erreichen kann.

Sie können sich dazu entscheiden in Rente zu gehen. Sie könnten aber z.B. auch ihr eigenes Unternehmen gründen, wenn sie an etwas bestimmtes glauben oder eben nur noch Halbtags arbeiten. Kaputt arbeiten tun sich die meisten doch eher als normale Arbeitskräfte, z.B. in der Pflege über Jahrzehnte...
Ergänzung ()

Zoba schrieb:
Ein Jahr, 100 Mio - dann haste alle Zeit der Welt für die Familie :P

#

Ein LKW Fahrer verdient wenig, hat keine großen Freiheiten und sieht die Familie sehr selten, je nach Arbeit. Und das geht dann 40 Jahre ohne Ausweg.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: DNS81
Zoba schrieb:
Ein Jahr, 100 Mio - dann haste alle Zeit der Welt für die Familie :P
Es verdient niemand dort ein klassisches Gehalt von 100 Millionen im Jahr.

Das werden weitestgehend Stock Options sein, die erst im Laufe der nächsten 3-4 Jahre verfügbar sein werden und an bestimmte Performance Goals geknüpft sind.

Wer nicht liefert, bekommt weniger. Wer zu früh geht, bekommt nichts. Wenn der Wert der Anteile sinkt, sinkt auch die Kompensation.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Alphanerd und Scirca
Ayo34 schrieb:
Ein LKW Fahrer verdient wenig, hat keine großen Freiheiten und sieht die Familie sehr selten, je nach Arbeit. Und das geht dann 40 Jahre ohne Ausweg.
Dafür brauchst Du für LKW fahren keine 8-jährige Ausbildung.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 7hyrael
neutrongummi schrieb:
So sieht aber auch perfekte Zuwanderung aus.
Man holt sich gute Leute aus dem Ausland, bildet diese extrem gut weiter und profitiert von deren Leistung massiv
Dann frag dich mal warum die so dumm sein sollten, in die Steuer-Hölle mit Dumping-Lohn einzuwandern.
Wer als wirklich hochqualifizierte Arbeitskraft die dazu auch noch entsprechend durch den Lebenslauf und Empfehlungen vergangener und aktueller Arbeitsstellen verifiziert, sich entscheidet nach Deutschland zu gehen, dem ist doch echt nicht mehr zu helfen...

Die Leute von denen du romantisiert sprichst, kommen eben nicht nach Deutschland. Die gehen vorher in die Schweiz, Luxemburg, Lichtenstein, USA, Irland, Skandinavien und div. weitere Länder die sich auch politisch darauf ausgelegt haben nicht zur verlängerten Werkbank verkommen zu wollen.

Einfaches Rechenbeispiel:
120.000€ Jahresgehalt bringen dir nach allen Abgaben, Steuern, Sozi.Vers., Soli, AN und Co am ende ein Netto-Jahreseinkommen von ~ 61.000€ als Single. In der Schweiz beläuft sich das Nettoeinkommen excl. Krankenversicherung auf ~93.000 CHF. Ja Lebenskosten sind etwas höher, aber keine 50%.

Für wen sollte das interessant sein? Die Leute von denen du sprichst sind in der Regel intelligent genug zu merken, wenn sie verarscht werden. Allein schon die Krankenversicherung die mit ~800€ zu Buche schlägt. Das ist lächerlich gemessen an der Qualität und Verfügbarkeit in DE. Das sind locker 250€ mehr als in der Schweiz selbst für sehr teure (aber dann eben auch sehr gute) Krankenversicherer dort.

Selbst wenn du mit dem Kinder-Thema und den langen Mutterschutzzeiträumen etc. argumentierst, argumentiere ich dagegen dass es Augenwischerei ist. Willst du gute Bildung für dein Kind dann hau ab aus Deutschland.

Deutschland hat sich mit seiner Lohn-, Bildungs- und Sozialpolitik schon vor Jahren ins Abseits geschossen auf dem Markt der Top-Leute und Hochtechnologien. Da zehrt man noch in einigen wenigen bereichen von den Errungenschaften der Vergangenheit aber das Schiff liegt schon seitlich.

Und einfach um das noch gesagt zu haben: 120.000 CHF im Jahr wäre was ein ganz normaler Software-Engineer in der Schweiz schnell mal verdient. Ohne Führungsverantwortung, ohne Projektverantwortung, ohne hochspezialisierte, sehr seltene und am Markt extrem nachgefragte Fähigkeiten die du dir vergolden lassen kannst. Klar, du arbeitest eher mal in 40-42h Pro Woche, da bekommen viele in DE ja schon Schnappatmung :evillol:

Und dann noch die Frage: Wer bildet diese Leute weiter? Die "Ausbildung" braucht teilweise Jahre, und mit den theoretischen Grundlagen hast du nur das Minimum abgedeckt. Praktische Erfahrung ist sehr viel mehr wert als ein paar auswendig gelernte Patterns, Algorithmen und Guidelines. Intuition und Gespür für den richtigen Grad an Pragmatismus, Abstraktion, Effizienz und Wirtschaftlichkeit für das Projekt/Feature usw. was du gerade vor dir hast... DAS ist was gewünscht und gebraucht wird, ganz abgesehen von Kommunikativen Skills, Sorgfalt usw.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: Andrej.S., m4dd0gg, KlaasKersting und 6 andere
7hyrael schrieb:
Dann frag dich mal warum die so dumm sein sollten, in die Steuer-Hölle mit Dumping-Lohn einzuwandern.
Wer als wirklich hochqualifizierte Arbeitskraft die dazu auch noch entsprechend durch den Lebenslauf und Empfehlungen vergangener und aktueller Arbeitsstellen verifiziert, sich entscheidet nach Deutschland zu gehen, dem ist doch echt nicht mehr zu helfen...

Die Leute von denen du romantisiert sprichst, kommen eben nicht nach Deutschland. Die gehen vorher in die Schweiz, Luxemburg, Lichtenstein, USA, Irland, Skandinavien und div. weitere Länder die sich auch politisch darauf ausgelegt haben nicht zur verlängerten Werkbank verkommen zu wollen.

Einfaches Rechenbeispiel:
120.000€ Jahresgehalt bringen dir nach allen Abgaben, Steuern, Sozi.Vers., Soli, AN und Co am ende ein Netto-Jahreseinkommen von ~ 61.000€ als Single. In der Schweiz beläuft sich das Nettoeinkommen excl. Krankenversicherung auf ~93.000 CHF. Ja Lebenskosten sind etwas höher, aber keine 50%.

Für wen sollte das interessant sein? Die Leute von denen du sprichst sind in der Regel intelligent genug zu merken, wenn sie verarscht werden. Allein schon die Krankenversicherung die mit ~800€ zu Buche schlägt. Das ist lächerlich gemessen an der Qualität und Verfügbarkeit in DE. Das sind locker 250€ mehr als in der Schweiz selbst für sehr teure (aber dann eben auch sehr gute) Krankenversicherer dort.

Selbst wenn du mit dem Kinder-Thema und den langen Mutterschutzzeiträumen etc. argumentierst, argumentiere ich dagegen dass es Augenwischerei ist. Willst du gute Bildung für dein Kind dann hau ab aus Deutschland.

Deutschland hat sich mit seiner Lohn-, Bildungs- und Sozialpolitik schon vor Jahren ins Abseits geschossen auf dem Markt der Top-Leute und Hochtechnologien. Da zehrt man noch in einigen wenigen bereichen von den Errungenschaften der Vergangenheit aber das Schiff liegt schon seitlich.
Die Mängelliste ist noch länger aber ganz gut zusammengefasst.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: m4dd0gg und 7hyrael
Zitat aus dem Artikel: "So berichtet CEO Sam Altman in einem Podcast mit seinem Bruder Jack Altman, dass Mitarbeiter für ihren Wechsel zu Meta bis zu 100 Millionen US-Dollar in Aussicht gestellt wurden.

Experten sollen gehalten werden – aber nicht um jeden Preis"

Das liest sich gut :D erst wird für einen Normalo eine schier unglaublich hohe Summe auf den Tisch gelegt und im nächsten Absatz-Titel .. mal ganz ruhig Brauner, für Top-Leute zahl´n wa jetzt auch nicht jeden Kurs...

Ich sehe das im übrigen so. Wir reden hier über Forscher in einem immer noch recht jungen aber auch immens umkämpften, schnelllebigen Themengebiet.
In diesem Bereich eine forschende Person zu sein für die es Unternehmen wie Meta und OpenAI für nötig halten zu buhlen kommt nicht von ungefähr.
Da muss man schon ein bisschen was auf den Kasten haben. Flachatmen und Felgen vom Chef putzen zählt da z.B. nicht zu.

Schade eigentlich ...
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 7hyrael
Zurück
Oben