Access 2003 nicht genügend Arbeitspeicher

Shorty88

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Hallo

ich stehe vor einen Problem , ein Kunde von mir hat Access 2003 noch im Einsatz dieses läuft auf ein Windows Server 2012 R2 , dieser Schaltet sich Remote rauf um abfragen zu machen. Wir haben das Access 2003 vor ca 4 Monaten von Windows Server 2008R2 migriert. Seit dem kommt immer Wieder diese Fehler .


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64 GB RAM

Kann ich Vielleich Händisch in der Registry den RAM hoch setzten?

Patches wurden Alle Installiert
 
Habt ihr an den Einstellungen zur Auslagerungsdatei was verändert? Wenn ja, wieder rückgängig machen. So eine Meldung kommt von Windows idR, wenn eben was mit dem Pagefile nicht passt. Wenn es das nicht ist.

Access 2003 wird bald 20. Ist eine 32 Bit Anwendung. Was hat sie auf einem solchen

Shorty88 schrieb:
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Rechner zu suchen?
 
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was soll ich dazu Sagen den Kunden darauf hingewiesen, dass es bald 20 wird
 
Das Problem ist, dass auch 9999 TB RAM nichts nützen, weil die Anwendung auf 2GB RAM limitiert ist:-) Evtl. gibt es Tools, die solche Migrationen hinbekommen oder ihr testet einfach mal in einer zweiten Umgebung, obs mit Access 2019 64-bit (Oder ab Access 2007) ein Problem gibt

Es könnte aber auch ein Problem mit dem VBA-Code sein, der eben wirklich nur auf den alten Kisten kompatibel ist.

Bitte beachte, dass nächstes Jahr der Supportlifecycle von Win Svr 2008/R2 endet und Patches/Fixes extrem teuer verrechnet werden.
 
Diese Access ist nicht nur uralt es wird auch schon lange nicht mehr unterstützt und ist anfällig für Schadprogramme (vermutlich sind die anderen 2003er Officeteile auch noch drauf?).
Ich würde aber vermuten Access kommt mit dem schnellen Rechner und der Masse an Speicher nicht so ganz klar. Vielleicht das Programm mal im XP-Kompatibilitätsmodus testen ?
 
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Wenn in Sachen Pagefile alles auf Standard steht, dann müsste Ihr halt dem Kunden mitteilen. Ist vorbei. Wenn sie mit der DB weiterarbeiten wollen ist ein Softwareupdate notwendig. Was soll man sich damit herum schlagen?

Als Dienstleister seid ihr auch im gewissen Maße dazu verpflichtet, den Kunden das eindringlich mitzuteilen. Mit so einer Software, die seit Jahren EoL ist, arbeitet man nicht mehr produktiv.
 
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Das ist eine 32 App mehr als 4 GB geht eh nicht. Aber ich glaube nicht dass du soviel Speicherverbrauch für msaccess.exe siehts. Troubleshooting für 20 Jahre alte software macht eigentlich wenig Sinn. Da steht Arbeitsaufwand und Kosten für neue Software in keinem guten Verhältnis
 
Sonst eben virtuell ein isoliertes Windows 7 mit 4 GB vRAM und 2 vCores laufen lassen, da dürfte sowas noch laufen.
Und dann gucken dass diese Software asap auf min. Access 2013 oder gleich 2019 Level migriert wird. Vielleicht lässt sich das ja auch auf ein SQL Server Express migrieren - wenn die Access Anwendung z.B. nur als Datenbank fungiert aber sonst keine Formulare oder sowas hat.

Ansonsten lassen sich (je nach Anwendungsfall) Abfragen von Datenbanken auch aus dem Excel heraus machen und man bindet Access (oder eben der SQL Express) als Datenquelle (ODBC) ein (via Netzlaufwerk Freigabe) - so könnte die Problematik ggf umgangen werden.
 
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BlubbsDE schrieb:
Als Dienstleister seid ihr auch im gewissen Maße dazu verpflichtet, den Kunden das eindringlich mitzuteilen. Mit so einer Software, die seit Jahren EoL ist, arbeitet man nicht mehr produktiv.

Ach was, das hättest Du gerne und ist sicherlich auch sinnvoll unter Sicherheitsaspekten, aber dennoch nicht immer möglich. Wir setzen in der Firma auch noch Office 2000 mit Access 2000 ein, einfach weil Microsoft ab Office 2007 Funktionen gestrichen hat, womit die Firmeneigene ERP Lösung (derzeit) nicht mehr funktioniert. Eine Umstellung auf eine neue Access Version ist im Gange.

Aber deswegen sagt man dem Kunden nicht: Pech gehabt ;) So wirst Du nie was im Geschäftsleben. Gut, bei Großen Firmen mag das so gehen, die wechseln ja häufig auch alle 3-4 Jahre alle PCs durch ... aber in kleinen Betrieben/Mittelstand werden z.B. PCs solange benutzt bis sie auseinander fallen ... nicht ohne Grund haben wir z.B. auch noch ein paar PCs mit Windows XP im Einsatz ... und in der Produktion läuft noch ein PC mit Windows 98 (weil es keine neueren Treiber für die SCM Säge gibt, die mal über 120.000 € gekostet hat).
 

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