FAQ Der ideale Office Laptop

species_0001

Fleet Admiral
Dabei seit
Feb. 2010
Beiträge
10.586
Diese FAQ wird ständig aktualisiert und derzeit noch erweitert. Letzte Änderung: 23.02.2019


Zum Diskussionsthread geht es hier entlang -> Diskussionsthread

Inhalt

  1. Vorwort
  2. Definition und grundlegende Eigenschaften
    1. Consumer vs. Business
    2. Größe und Gewicht
    3. Display
    4. Stabilität und Qualität
    5. Wartungszugänglichkeit
    6. Akku
    7. SSDs
    8. Arbeitsspeicher
    9. Anschlüsse und Konnektivität
    10. Tastatur
    11. Lautstärke
  3. Empfohlene Modelle in verschiedenen Preisklassen
    1. 350€/400€/No-Budget
    2. 500€
    3. 650€
    4. 800€
    5. 1000€
    6. 1500€
    7. Besonderheiten außer Konkurrenz und open Limit
  4. Workstation Klasse
1 Vorwort

Täglich werden hier im Forum Kaufberatungen für Laptops gestartet. Diese FAQ soll dazu dienen, den geneigten Käufer*innen vorab einige Informationen mit auf den Weg zu geben; Hilfe zur Selbstfindung der eigenen Bedürfnisse geben und auch schon die ein oder andere konkrete Empfehlung geben.

Dabei werden in verschiedenen Preisklassen Modelle empfohlen. Die Empfehlung resultieren dabei aus einer intensiven kritischen Beschäftigung mit verfügbaren Testberichten; persönlichen Erfahrung des Autors und derer von einem Kern an fleißigen Mithelfern an dieser FAQ und natürlich dem Feedback von Usern hier im Forum.

Grundsätzlich gibt es zu jedem Laptopmodell in der Regel viele Geschwistermodelle mit Abweichungen mal bei der CPU, RAM, oder SSD Ausstattung. Es kommt auch vor, dass identisch ausgestattete Modelle mit mehreren händlerspezifischen Produktnummern angeboten werden. Es lohnt sich also immer das verlinkte Modell als Anhaltspunkt zu nehmen und nochmal links und rechts auf die Geschwistermodelle zu schauen.

Die täglich angefragten Laptops lassen sich dabei ganz grob in 2 Kategorien einteilen:
  • Gaming Laptops als reines Spielzeug - dies soll nicht Inhalt dieser FAQ sein.
  • Im weitesten Sinn Arbeitsmittel. Mit dieser FAQ angesprochen fühlen sollen sich dabei die folgenden Zielgruppen:
    • Homeoffice Nutzer*in - klassische Anforderung: "mal 'nen Brief schreiben, Steuerklärung machen, Internet surfen und ein bisschen youtuben"
    • Schüler/Student*innen - robustes Arbeitsmittel zum täglichen Einsatz in Schule/Uni
    • professionelles Arbeitsgerät im Beruf zum Geld verdienen, sei es als Selbstständiger oder Angestellter
Die früher gern gebräuchliche Kategorie "Multimedia Laptop" ist heutzutage im Prinzip hinfällig. Optische Laufwerke zum Abspielen von DVDs/Blu-Rays sind dabei auszusterben und das Streamen von Videos ausm Netz stellt keine extra zu betrachtende Anforderung dar.


2 Definition und grundlegende Eigenschaften

Die Hauptaufgabe des Laptops ist natürlich seine in ihn gestellten Ansprüche reibungslos zu bewältigen und dabei für eine angenehme Arbeitsatmosphäre zu sorgen.

Doch was sind nun Eigenschaften die "Ansprüche reibungslos bewältigen" und "angenehme Arbeitsatmosphäre schaffen" begünstigen oder behindern?

Dazu seien im Folgenden einige Punkte aufgeführt worin sich Laptops unterscheiden und die zur Selbstfindung der Wünsche und Anforderungen dienen sollen:


2.1 Consumer vs. Business

Wer das erste Mal auf der Suche nach einem Laptop ist wird bald folgendes feststellen: Nicht nur dass es viele Hersteller gibt - soweit so verständlich - sondern dass es mit einer vordergründig identischen Ausstattung auch von einem Hersteller mehrere verschiedene Modelle gibt. Huch, warum dies?

Also warum gibt es z.B. ein Lenovo Ideapad und ein Lenovo Thinkpad mit quasi identisch klingendem Datenblatt, wo alle möglichen Eckdaten aus CPU, RAM, SSD, Display, usw. gleich sind? Dann soll aber ein Thinkpad gut und gerne mal das Doppelte oder Dreifache kosten?

Möchte man nicht für sein Geld die bestmögliche Ausstattung bekommen und nicht unnötig Geld dafür ausgeben, dafür dass da Thinkpad draufsteht? Welchen sinnvollen Grund sollte es also geben das Doppelte oder Deifache für ein Thinkpad auszugeben?
(Dies gilt analog natürlich für alle Hersteller die sowohl Consumer als auch Business Geräte im Sortiment haben)

Die Antwort darauf liegt im Consumer Laptop vs. Business Laptop.
Hierzu ein wenig externer Lesestoff:
PCWelt.de : Consumer-Notebook gegen Business-Laptop - das macht den Unterschied
Hardwareluxx : Consumer- vs. Business-Notebooks

Die Preisunterschiede liegen also in den Sekundäreigenschaften, die nicht direkt im Datenblatt stehen.
Dabei gibt es durchaus auch funktionale Unterschiede (z.B. Windows Home vs. Windows Professional, TPM (TrustetPlattformModul) aber viele der Sekundäreigenschaften lassen sich mit "mehr Qualität" zusammenfassen.

Weitere Erläuterungen:

Wer also in einen Elektronikmarkt geht, wird dort kaum die teureren Business Modelle vorfinden. Sie würden sich ja schließlich schlecht verkaufen, wenn bei gleichen vordergründigen Eigenschaften der 3fache Preis dran stehen würde. Und ob jeder dieser Elektronikmarkt"berater" in der Lage wäre die Qualitäten der Businessgeräte zu erläutern.... nun ja :rolleyes: Und so ein Markt lebt schließlich von Umsatz von Privatkunden. Am besten von wiederkehrendem Umsatz alle 2 Jahre. Und wenn die Werbung nicht ausreicht um das Bedürfnis nach alle-2-Jahre-ein-Neugerät zu schüren, dann muss man die Geräte ja nicht so konstruieren, dass sie länger als die freiwilligen 24-Monats-Garantie überleben. Zu viele Kunden kennen das auch nicht anders oder leben damit. Und so funktioniert eben das Geschäftsmodell.

Ganz anders sieht es in der Businesswelt aus. Hardwareanschaffungen im großen Stil werden oft über einen Zeitraum von 3 Jahren abgeschrieben. Ergo müssen die Geräte auch mindestens 3 Jahre überleben und dabei wesentlich mehr Belastungen aushalten. Dazu kommt, dass oftmals Businessgeräte mit Serviceverträgen von mindestens 3 Jahren versehen werden. Auch hier ist es für den Laptop Hersteller, dass er zwar den Service Vertrag verkauft, aber dann möglichst geringen Aufwand mit den Geräten hat. Denn ein Großkunde mehrere tausend Geräte zurück gehen lassen würde, weil sie schon nach 2 Jahren ausfallen wäre das für den Laptop Hersteller kostspielig.


Wie wird als die bessere Qualität und Langlebigkeit erreicht?


Materialwahl

Consumer
Oft minderwertige Kunststoffe, geringe Stabilität (Verwindungssteifigkeit) sowie für Kratzer, Materialabplatzer und Fingerabdrücke anfällige Oberflächen. Und sowas wird dann z.B. gerne auch noch als edle Klavierlackoptik beworben.

Business
Auch in Businessgeräten kommt Kunststoff zum Einsatz. Aber: Kunststoff ist nicht gleich Kunststoff. höherwertiger Kunststoff an sich, ggf. ergänzt durch Aluminium, Magnesium oder Carbon Strukturen erzeugen eine viel höhere Stabiltät und Haltbarkeit.


Displayscharniere und Ladebuchsen.

Man kann Displayscharniere konstruieren die nach relativen wenigen Öffnen-und-Schließen-Vorgängen aus dem Gehäuse brechen. Oder man kann Displayscharniere konstruieren die auch mehrere tausend Öffnen-und-Schließen-Vorgänge aushalten. 1x dürft Ihr raten welcher Scharniertyp in welcher Geräteklasse eingebaut ist.

Gleiches gilt für die Buchsen für den Stromanschluss der bei jedem An- und Abstecken des Steckers belastet wird.


Garantie & Service

Es fängt schon mit dem Kontakt zum Hersteller an. Wer einmal vergleichsweise bei der Consumer-Hotline und der Businesshotline ein und desselben Herstellers angerufen hat weiß um den Unterschied. Es sind unterschiedliche Nummern. ;)

Es geht mit der Sprachenfähigkeit der Hotline Mitarbeiter los Auch wenn osteuropäische oder fernöstliche Hotline Mitarbeiter bestimmt nette und hilfsbereite Menschen sein mögen, so sind zusätzliche Sprachbarrieren bei der Problembeschreibung und Lösungsfindung nicht unbedingt hilfreich. Und auch die inhaltliche Qualität der Lösungsansätze ist bei den Businesshotlines einfach höher.

Garantieabwicklung:
Consumer
Meist 24 Monate Garantie. Aber:
In der Regel nur "bring-in". Im Garantiefall muss das Notebook eingeschickt werden und kann dann gut und gerne mal x Wochen weg sein - wobei nicht auszuschließen ist, dass der Laptop mit demselben Mangel wieder zurückkommt (die Foren sind voll mit solchen Fällen!). Gerne wird auch der erstbeste Strohhalm heran gezogen sich ganz um die Garantie zu drücken (angeblicher Wasser- oder Sturzschäden). Schlecht, wenn man produktiv an dem System arbeitet (Büro, Studium) und man dann das Gerät ewig weg ist. Vor-Ort-Services, wo zunächst ein Techniker zu einem kommt und geringfügige Schäden reparieren kann, gibt es bei Consumer-Kisten nicht.

Business
Meist 12 Monate Garantie. ABER:
Durch die gute Verarbeitung muss man diese selten in Anspruch nehmen. Lebensdauer von Profi-Notebooks: 5 Jahre und mehr.
Bei Business Geräten ist es üblich die Basis Garantie durch die schon genannten Service Verträge zu verlängern und erweitern. D.h. meist man bucht dann einen Vor-Ort-Services. Dabei kommt am nächsten Werktag der Techniker vorbei und das Gerät wird repariert.
Bei teuren, gut ausgestatteten Profi-Books sind 3 Jahre Vor-Ort-Service Standard und müssen nicht mehr extra geordert werden.

Grundsätzlich ist es zumindest ein Indiz für bessere Qualität, wenn der Hersteller für ein Laptop Modell eine Garantieerweiterung anbietet.

Noch etwas Lesestoff dazu:
Notebookcheck Artikel zur Service- und Supportzufriedenheit verschiedener Hersteller

Wartung

Consumer
Es gibt fast nie Wartungsklappen. Ein Öffnen und Wartung durch den Kunden sind nicht vorgesehen. Die Hersteller weisen darauf hin, dass beim Öffnen des Gehäuses die Garantie erlischt und manchmal gibt es eine Schraube hinter einem Garantiesiegel, dass man zerstören müsste, wenn man den Laptop aufschrauben will. So kommt man z.B. auch nicht rein um mal einen Lüfter zu reinigen... Folge... Hitzeproblem. Auch das Innenleben ist nicht auf Austauschbarkeit einzelner Komponenten ausgelegt.

Business
In der Regel wesentlich besser. Wartungsklappen sind die Regel und man kommt gut an alle Komponenten heran. Sei es zum Reinigen der Lüfter oder zum Tausch von Komponenten. In der Regel gibt es auch über viele viele Jahre Ersatzteile.

Supportdauer und Treiberpflege

Consumer
Oft gibt es nur die Bios- und Treiberausführung des Release. Selbst bei kritischsten Sicherheitsproblemen (Stichwort: Spectre und Meltdown) gibt es keine Updates und Patches.

Business
Auch nach 4, 5 Jahren und mehr gibt es sicherheitsrelevante Patches und Updates. Für sonstige Hardwaretreiber meist 3 Jahre.

Ergonomie

Consumer
Oft Mäßige Qualität von Tastatur und Touchpads.

Business
Es wird viel Wert auf gute Eingabegeräte (Tastatur, Touchpad, Trackpoint) gelegt.

Betriebssystem
Business Laptops werden, wenn mit Windows, dann immer mit Windows Professional ausgeliefert. Soll der Laptop in eine Windows Server Domäne eingebunden werden ist Windows Professional Pflicht. Für den Privatuser schadet Windows Professional natürlich nicht.

Natürlich gibt es nicht nur schwarz und weiß. Innerhalb der Consumer- und Business Laptops gibt es auch wieder aufsteigende Klassen und ein guter Consumer Laptop kann hier und da bessere Eigenschaften haben als ein Business Einstiegsgerät.

Für professionelle Zwecke (Büro, Unternehmen, Studium - eben, wenn man damit produktiv arbeitet) sollte man generell die Finger von Consumer-Notebooks lassen!

Aber auch für normale Homeoffice- und Multimedianutzung ist man mit Business Laptops tendenziell auf der sichereren Seite. Das mehr investierte Geld lohnt sich auf Dauer.


2.2 Größe und Gewicht

Fangen wir an mit der gewünschten Größe und dem Gewicht. Hier spielen natürlich persönliche Vorlieben, aber auch der Einsatzzweck eine wichtige Rolle. Man kann dies mal an zwei Beispiel-Aussagen verdeutlichen:
  • Ein großes Display ist mir wichtiger als die Tragelast und ich benötige einen Nummernblock auf der Tastatur. Gewicht spielt eher eine sekundäre Rolle - in diesem Fall kann man bedenkenlos zu Geräten von meist 15,6" oder sogar 17" greifen.
  • Mir ist die Mobilität, also u.a. das Gewicht in erster Linie wichtig. Mit einem kleineren Display kann ich besser leben als mit einem zu hohen Gewicht - ist das der Fall so empfehle ich Notebooks bis zu einer Größe von 14".
Die Displaygröße ist dabei nur das erste Kriterium darüber wie groß und schwer der Laptop dann wird. Eine gleiche Displaygröße kann zu unterschiedlicher Größe und Gewicht führen. In der Regel müssen kompaktere und leichtere Gerät bei gleicher Displaygröße mit teils deutlichem Aufpreis erkauft werden.


2.3 Display

Inzwischen sind matte Displays zum Glück Standard und es gibt immer weniger Laptops mit glänzenden Displays (mit Ausnahme von Touch Displays). Dennoch sei hiermit empfohlen, dass das Display eines Office-Laptops matt sein sollte. Geht es um einen Laptop im beruflichen Einsatz ist ein matter ("blendfreier") Bildschirm durch die Arbeitsstättenverordnung für Bildschirmarbeitsplätze sogar zwingend vorgeschrieben.
Nur so ist gewährleistet, dass das Arbeiten auch unter schwierigen Lichtverhältnissen möglich ist. Lichtreflexion wie es bei einem glänzenden Display sind oft störend. Für das Arbeiten im Freien ist zudem die Helligkeit des Displays wichtig.

Als Auflösung sollte heutzutage nichts unterhalb von FHD (1920x1080) im Datenblatt stehen.

Grundsätzlich ist zu sagen, dass es bei Notebooks sehr schwierig (oder kostspielig) ist, ein sehr gutes Display zu bekommen, das alle Kriterien erfüllt. Die Güte der Displays dient den Herstellern als ein wesentliches Instrument die Kosten in der Herstellung zu bestimmen, als auch vom Kunden höhere Preise für gehobene Modelle zu verlangen.
Oft muss man dabei sehr genau in die Testergebnisse von Laptop Modellen und deren Displays schauen wie die tatsächliche Qualität des Displays ist. Werbewirksame Schlagworte wie "IPS Display" können Hinweisgeber für ein gutes Display sein, sind aber allein noch kein Qualitätskriterium. Oder anders ausgedrückt: ein gutes TN Display kann besser sein als ein miserables IPS Display.


2.4 Stabilität und Qualität

Je öfter der Laptop mobil unterwegs ist (und auch zu Hause vom Arbeitstisch zur Couch und zurück ist mobil unterwegs sein ;) ) desto wichtiger ist die Stabilität und Verwindungssteifigkeit der so genannten Baseunit. Ist die Verwindungssteifigkeit schlecht überträgt sich bei jedem Anheben die Verwindung auf das Innenleben. Passiert das zu oft, kann so ein Mainboard schonmal einen Haarriss bekommen und schon gibts Probleme.

Also: je nach Benutzer oder Einsatzbereich muss ein Office-Notebook mehr oder weniger viel aushalten können. Je öfter es bewegt wird, desto wichtiger ist die Stabilität.

Weitere Betrachtungen zur Qualität und Lebensdauer: siehe Consumer vs. Business


2.5 Wartungszugänglichkeit

Im Laufe eines Laptoplebens wird es in den meisten Fällen die Notwendigkeit geben mal an das Innenleben zu kommen. Sei es man möchte den RAM oder die SSD/HDD aufrüsten, oder man möchte nach einigen Jahren fleißigen Schaffens mal den Lüfter reinigen. Auch die Erneuerung der Wärmeleitpaste kann nach einigen Jahren hilfreich sein.

Ein Laptop mit guter Wartungszugänglichkeit zeichnet sich dadurch aus, dass der Akku von außen abnehmbar ist, dass es separate Wartungsklappen für RAM und SSD/HDD gibt, oder dass die Bodenplatte einfach zu entfernen ist und dabei nur durch wenige Standardschrauben befestigt ist.

Ein Laptop mit schlechter Wartungszugänglichkeit zeichnet sich dadurch aus, dass es in der Regel eine Bodenplatte gibt die komplett entfernt werden muss um an das Innere zu gelangen. Die Bodenplatte ist in den Fällen oft durch Schrauben (ggf. durch Spezialschrauben, für die nicht jeder einen Schraubendreher sein Eigen nennt), aber auch durch zusätzliche Plastikclips fixiert. Je nach Model braucht man zum zerstörungsfreien Lösen der Plastikclips sehr sehr viel Fingerspitzengefühl und passendes Werkzeug dafür.

Darüber hinaus gibt es auch Laptops ohne jegliche Möglichkeit an das Innere zu gelangen und sind daher unter dem Gesichtspunkt der Wartbarkeit nicht zu empfehlen.


2.6 Akku

Die in der Werbung angepriesenen Laufzeiten sind oftmals nicht realitätsnah mit sehr abgedunkelten Displays gemessen. D.h. reale Akkulaufzeiten und gelegentlicher CPU Last und hellem Display sind in der Regel deutlich geringer. Akkulaufzeiten unter Volllast sind abermals deutlich geringer.

D.h. je wichtiger für den persönlichen Anwendungsfall die Akkulaufzeit ist, desto genauer muss in entsprechende Tests mit tatsächlichen Akkulaufzeiten unter verschiedenen Lastzuständen schauen. Möchte man eine hohe Laufzeit ist es auch ratsam auf einen extern tauschbaren Akku zu achten. So kann man mit Austausch Akkus oder ggf. mit speziellen besonders großen Akkus arbeiten.


2.7 SSDs

Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass SSDs eine enorme Leistungssteigerung erbringen können, wenn es um die Arbeitsgeschwindigkeit geht. Vorteile die eine SSD im Notebook bietet sind:

● Deutlich bessere Zugriffszeiten und Transferraten
● Sparsamer als eine Festplatte - begünstigt erhöhte Akkulaufzeiten
● Lautlos, da elektronisch und nicht mechanisch
● Störungsunempfindlicher, d.h. sie ist nicht anfällig für Stöße / Stürze. Das bringt also eine erhöhte Datensicherheit mit sich

Es sollte daher kein Laptop mehr ohne System-SSD mehr gekauft werden. Hier hat sich die Größe von 256GB etabliert und dürfte in vielen Fällen ausreichen. Wird mehr Speicherkapazität benötigt, kann dies durch eine größere System SSD oder die Kombination aus kleiner System SSD und extra HDD erreicht werden.


2.8 Arbeitsspeicher

Auch wenn eine Größe von 4GB in vielen Fällen genügen wird, werden die meisten Modelle bereits mit mindestens 8Gb verkauft. Hier sollte man auch zugreifen und nur zu 4GB Modellen greifen, wenn es um jeden € ankommt. Nachteilig sind fest verlötete Arbeitsspeicher zu sehen. Hierdurch wird erstens die Aufrüstung erschwert oder verhindert. und Zweitens ist Arbeitsspeicher eines der elektronischen Bauteile die durchaus mal kaputt gehen können und daher leicht auszutauschen sein sollten.


2.9 Anschlüsse und Konnektivität

Ein gerne zu wenig beachtetes Thema ist die Ausstattung an Anschlüssen. Hier gilt vorab es die eigenen Bedürfnisse abzuklären und bei der Modell Auswahl zu berücksichtigen.

Soll z.B. mehr als ein Monitor oder ein Monitor mit 4K Auflösung angeschlossen werden bedarf es die entsprechenden Displayausgänge. Z.B. sind nach wie vor die meisten Consumer Modelle mit HDMI 1.4 Anschlüssen ausgestattet womit 4K Auflösungen auf maximal 30Hz begrenzt sind. Mittels einem HDMI Anschlusses lässt sich darüber hinaus auch nur 1 Monitor anschließen.

Vor einigen Jahren ein klares Business-Only-Feature waren Anschlüsse für Dockingstationen. Derzeit geht der Trend auch bei den Business Geräten zum Wegfall der klassischen Dockingstationen hin zu USB C mit DisplayPort Mode bzw. USB C mit Thunderbolt 3 Signal. Mit diesen Anschlüssen kann man dann über entsprechende USB C bzw. Thunderbolt Portreplikatoren weitere Monitoranschlüsse herstellen.

Für den geneigten Hobby- oder Profifotografen kann z.B. ein FullSize SD Kartenslot kaufentscheidend sein. Hier geht der Trend aktuell z.B. dahin, dass nur noch Micro-SD Kartenslots verbaut werden.

Wer unterwegs auf Internet angewiesen ist freut sich sicherlich über integrierte LTE Antennen/Modems.

Optische Laufwerke hingegen sind so gut wie ausgestorben. Der Trend geht zu immer flacheren und leichteren Laptops, wo schlicht kein Platz mehr für ein optisches Laufwerk ist. Besteht Bedarf an einem optischen Laufwerk, kann dies mittels USB DVD/BD Laufwerken realisiert werden.


2.10 Tastatur

Für Vielschreiber muss die Tastatur genauso robust sein wie das Gehäuse sein und für ein gutes Tippgefühl garantieren. Hier gibt es bei Sachen wie z.B. den Druckpunkt der einzelnen Tasten sehr individuelle Vorstellungen und Vorlieben. Daher sollte die Tastatur vor dem Kauf, wenn möglich, ausprobiert werden um herauszufinden, ob sie zu einem passt. Die Notwendigkeit eines Nummerblockes muss für sich selbst entschieden werden. Modelle mit Nummernblock sind jedoch immer 15,6" und größer. Ein Nummernblock ist alternativ aber auch extern über USB für wenig Geld erhältlich.

Bei einigem Modellen sind die Tastaturen spritzwassergeschützt. D.h. die Tastatur ist so vom weiteren Innenleben gekapselt das Flüssigkeiten in begrenztem Maße nach außen abgeleitet und nicht ins Innere gelangen können.


2.11 Lautstärke

Hier geht es um die Arbeitsatmosphäre. Viele Menschen können sich richtig konzentrieren, sobald sie abgelenkt oder gestört werden. Stören tut ein surrender Lüfter oder ein Lüfter mit Nebengeräuschen ungemein. Daher ist es wichtig auf dem Lärmpegel zu achten. Es gibt Office-Notebooks, die das ganz gut hinbekommen - andere Notebooks bekommen es weniger gut hin.
Jeder Lüfter dreht ab einer gewissen Hardwareauslastung schonmal auf, beim normalen Office-Alltag sollte das dennoch kaum bis gar nicht sein.

Viele Lüfter lassen sich mit dem Tool NoteBookFanControl regeln. Zu erhalten ist das Tool hier

Es erfordert eine Einlesezeit und eine Konfiguration. Hat man das Tool einmal verstanden, lässt sich das Thinkpad per Mausklick passiv betreiben und macht keinen unnötigen Lärm (Festplatte ausgenommen) mehr. Das Tool sollte aber mit Vorsicht angewendet werden, bei falscher Konfiguration kann es zu dauerhaften Schäden kommen!



Versionsverlauf:
02.10.2018 - Erstentwurf
04.10.2018 - Strukturoptimierung, Sprungmarken, Vorwort und Kapitel Consumer vs. Business überarbeitet
09.10.2018 - Kategorie 350€/400€/No-Budget hinzugefügt
16.10.2018 - Strukturoptimierungen, Detaillierungen 500€ und 650€ Empfehlungen, Ergänzungen allgemeine Erläuterungen.
17.01.2019 - Aktualisierung Links und Empfehlung in No-Budget, 500€ und 650€ Kategorie
23.02.2019 - kleinere Textanpassungen, Aktualisierung Links und Empfehlungen.

(c) Bilder: Alle Bilder sind den Geizhals Bildergalerien der jeweiligen Produkte entnommen.
 
Zuletzt bearbeitet:

species_0001

Fleet Admiral
Ersteller dieses Themas
Dabei seit
Feb. 2010
Beiträge
10.586
3) Empfohlende Modelle in verschiedenen Preisklassen

Nach so viel Lesestoff nähern wir uns langsam den konkreten Empfehlungen in verschiedenen Preisklassen.
  • Da die Mehrzahl der Interessent*innen Windows nutzten wird, verlinke ich grundsätzlich Modelle mit Windows an Bord. Ggf. gibt es vom gleichen Modell aber auch eine günstigere Version ohne Windows.
  • In der Regel werde ich das Modell verlinken welches bei den meisten Händlern verfügbar ist. Es kann aber sehr wohl ein gleich ausgestattes Modell mit leicht andererer Modellnummer geben, welches bei anderen Händlern zu erwerben ist.
  • Tests welche mit "Vergleichbar" gekennzeichnet sind, beinhalten nicht das erwähnte Modell, aber ein vom Aufbau her sehr ähnliches und gut vergleichbares aus der selben Serie. Auch wenn sich z.B. die Leistungswerte der CPU zwischen verlinktem Empfehlungs- und Testmodell unterscheiden, so sind mit ziemlicher Sicherheit die Resultate bei den Sekundäreigenschaften - also Gehäusebeschaffenheit, Anschlüsse, Lautstärke, Temperaturen, Displaygüte vergleichbar.
  • Englische Tests sind durch "Englisch" gekennzeichnet.
350€/400€/No-Budget


Allgemeines:

Eigentlich kann es hier keine Empfehlung geben. Jedenfalls nichts was den Begriff "Empfehlung" verdient und ich als Autor guten Gewissens ein Gerät verlinken und dazu schreiben kann "kauf das, das ist gut, du wirst zufrieden sein".

Da wir hier aber jeden Tag Kaufgesuche mit diesem Wunschpreis haben sei trotzdem was dazu gesagt.

Das Problem an dieser Preisklasse ist, dass man sämtlichen Geräten, egal von welchem Hersteller, an allen Ecken und Enden ansieht, dass sie massiv mit Rotstift designt und billigstmöglich zusammen geschraubt sind. Und eigentlich hat jedes Gerät ein oder mehrere eklatante Schwächen hat, wovon jedes eigentlich ein KO Kriterium ist. Typische Schachstellen sind: miese Gehäusequalität, mieserable Displayeigenschaften, miese Eingabegeräte, verlöteter Ram.

D.h. für jede/n Interessent*in wo sich der Preiswunsch willkürlich ergeben hat und eigentlich mehr Geld zur Verfügung steht, gilt: tut euch einen Gefallen und gebt mehr Geld für was Richtiges aus.

Es ist natürlich keinesfalls verwerflich, wenn jemand nicht mehr Geld ausgeben kann. Das Problem ist nur, wenn 300€/350€/400€ schon verdammt viel Geld ist, ist es m.M.n. um so schlimmer wenn man dafür unbrauchbaren Müll kauft und das wenige kostbare Geld zum Fenster raus geschmissen ist.

Im Preisbereich 300-4X0 ist es daher in den meisten Fällen ratsam zu gebrauchten ehemals High End Businessgeräten zu greifen. Diese Geräte stammen in der Regel aus Rückläufern von Firmenleasing Verträgen. Es gibt viele Händler die darauf spezialisiert sind solche Geräte in großen Mengen aufzukaufen, aufzubereiten und mit Händlergewährleistung wieder zu verkaufen. Dabei sind solche Geräte, obwohl schon 3/4/5 Jahre alt, 1. immernoch wertvoll und kosten teils mehr als die billigsten Neugeräte und 2. trotzdem jedem Billigst-Neugerät in allen Belangen überlegen - sowohl leistungsmäßig, als auch hinsichtlich sämtlicher qualitativer Eigenschaften.
Auf Grund der um Welten höheren Qualität dieser Geräte gegenüber Billigst-Neugeräten kann man selbst bei 3/4/5 Jahre alten ehemals High End Business Geräten auf eine höhere Restlebenserwartung hoffen als bei Billigstneugeräten. Ein gewisses Lotteriespiel ist die Akkulaufzeit. Meist gewährleisten die Händler 30min Laufzeit und tauschen erst dann den Akku um. Man kann hier also Pech haben. Man kann aber auch Glück haben und der Akku hält durch wie ein Neuer. Ist man auf lange Akkulaufzeiten angewiesen muss man den Kauf eines neuen Akkus zumindest einplanen.

Grundsätzlich empfehlenswerte Gebraucht-Serien nach denen man schauen kann:

12"
Lenovo X2x0, HP Elitebook 820, HP EliteBook Folio 1020, Dell Latitude 72x0
14"
Lenovo T4x0, Lenovo Carbon X1, HP Elitebook 840, Dell Latitude 74x0
15"
Lenovo T5x0, Lenovo W5x0, HP Elitebook 850, HP ZBook 15, Dell Latitude 55x0, Dell Precision M4x00
17"
HP Probook 470

Dabei möglichst auf eine SSD und hochauflösende Displays achten.

Auf Verlinkungen verzichte ich hierbei, die konkreten Links auf einzelne Geräte sind dafür zu kurzlebig.
Als Händler, um sich auf die Suche zu begeben, seien beispielhaft genannt:
... und bestimmt unzählige mehr und es gibt viele Händlern die über Ebay anbieten.


Wenn es nun aber unbedingt ein Neugerät sein soll:
Auf Geräte mit CPUs die Intel Celeron/Pentium Nxxxx oder AMD Ex-xxx sollte ein weiter Bogen gemacht werden. Das sind im Grunde Tablet CPUs die bei einem ausgewachsenem Windows für viele Frustmomente sorgen werden. Auch auf eine SSD sollte heute nicht mehr verzichtet werden..

Was bleibt also übrig:
14":
Lenovo 330s-14IKB in Minimalkonfiguration mit Pentium Gold 4415U, nur 4GB RAM und nur 128GB SSD, ab379€
15":
Lenovo V130-15IKB mit Pentium Gold 4415U, nur 8GB RAM, 256GB SSD, ab 399€
Asus F540LA mit i3-5005U, 8GB RAM und 256GB SSD, ab 389€
17":
Lenovo V320-17IKB mit Pentium Gold 4415U, 8GB RAM, 256GB SSD, aber leider nur 1600*900er Display.



Versionsverlauf:
09.10.2018 - Urversion
17.01.2019 - Aktualisierung Links
23.02.2019 - Ergänzung Akku Problematik Gebrauchtgeräte
 
Zuletzt bearbeitet:

species_0001

Fleet Admiral
Ersteller dieses Themas
Dabei seit
Feb. 2010
Beiträge
10.586
bis 500€


Allgemeines:


Auch in dieser Preisklasse kann es sich in vielen Fällen lohnen auch einen Blick auf gebrauchte Laptops zu werfen. Denn wir haben es in dieser Preiskategorie mit den gleichen Laptopmodellen zu tun, die sich auch schon im Niedrigstpreis Segment tummeln - nur mit besserer Austattung. D.h. die Laptops haben immernoch die gleichen Schwächen wie zuletzt und nur die CPU/RAM/SSD Austattung ist besser.

Auch wenn man auf der Suche nach etwas Besonderem ist, kann man bei Gebrauchten sehr interessante Geräte finden, z.b. ein Lenovo Carbon X1 aus 2015.

12":

derzeit keine Empfehlung für Neugeräte.


13":

derzeit keine Empfehlung für Neugeräte. Die bisherigen Empfehlungn sind deutlich aus dem Preisbereich entstiegen.


14":

Lenovo Ideapad320s-14IKB

717219
Schicker Blender. Sowohl im positiven Sinn: für wenig Geld gibt es ein augenscheinlich atraktives nach Aluminium aussehendes Gerät. Aber es ist natürlich nur Schein und es ist doch nur Plastik mit Aluminium Oberfläche.

positivesnegatives
  • Preis
  • 24 Monate Herstellergarantie
  • für den Preisbereich gutes Display
  • leise Lüfter
  • Platz für eine separate 2,5" HDD
  • edel anmutendes Gehäuse...
  • ... Gehäuse mehr Schein als sein, mit klassischentypischem instabilem Plastikgehäuse und
  • sehr erschwerte Zugänglichkeit für Wartung und Aufrüstung
  • verlöteter Arbeitsspeicher
  • nur 128GB SSD
  • USB C Port ohne Displayport oder Power Deliver Mode

Testberichte:
Notebookcheck

Alternative:
Lenovo Ideapad 330S-14IKB
Der Nachfolger zu o.g. Empfehlung, günstiger, mit größerer SSD ausgestattet, dafür noch billiger wirkendem Gehäuse.

HP 14-ck0102ng
Auch hier gibts mit einer größeren SSD ein atraktives Pluss an Ausstattung. HP verbaut leider nur sehr dunkle Displays in seinen preiswertesten Modellen


15":

Fujitsu Lifebook A357

717220
Das Fujitsu Lifebook A357 ist ein rundum gut ausgestatter Business Laptop für wenig Geld. Fujitsu erreicht den Preisbereich indem sie von sich selbst ein älteres Businessgehäuse weiter verwenden. Dadurch sieht der Laptop durchaus etwas betagter und klobiger aus und ist nicht so stylisch wie jüngere Modelle. Aber das muss nichts schlechtes bedeuten. Wer mit der Optik leben kann, bekommt dadurch eine ganze Menge guter Eigenschaften für wenig Geld. So gibt es beim Fujitsu als eines der wenigen Modelle noch ein optisches Laufwerk. Als CPU kommt der inzwischen etwas betagte i3-6006U zum Einsatz. Auch dies ist dem Preisbereich geschuldet, sollte aber für die meisten Alltagsaufgaben ausreichen. Bemerkenswert ist hierzu, dass auf dieser CPU der Einsatz von Windows 7 möglich ist.

positivesnegatives
  • Preis
  • für den Preisbereich gutes Display
  • sehr gute Eingabegeräte
  • schnelle SSD und schneller Fullsize SD Kartenleser
  • gute Akkulaufzeiten
  • kühl
  • grundsätzlich leise
  • Gehäuse mit guter Wartungszugänglichkeit...
  • ... welches etwas altbacken ist und stabiler sein könnte
  • etwas nervöse Lüftersteuerung
  • altbackene Schnittstellen
  • kein USB C
  • nur 1x 2,5" Sata Anschluss, damit nur Platz für Sata SSD oder HDD


Testbericht:
Vergleichbar (abseits CPU Ausstattung): Notebookcheck

Acer Aspire 3 A315 (Intel-Version)
Acer Aspire 3 A315 (AMD-Version)
Testbericht: Notebookcheck
An sich gut ausgestattet, macht das fürchterlich dunkle Display jeden Gedanken an eine Empfehlung zu nichte.

Asus Vivobook 15 X540UA

HP 250 G6
Testbericht (vergleichbar) Notebookcheck
Wenn nicht das fürchterlich dunkle Display wäre, hätte es der HP 250 G6 durchaus zu Empfehlung in dieser Kategorie schaffen können. Und es hat auch nur 1x 2,5" Sata Anschluss, damit nur Platz für Sata SSD oder HDD.

HP 15-db0103ng
Hier haben wir das erste interessante Modell mit dem AMD Ryzen 2500U. Leider ist die Informationslage zu diesem HP 15 zu dünn, als das man hier eine uneingeschränkte Empfehlung aussprechen könnte.

Lenovo Ideapad 330s
Testbericht (vergleichbar) Notebookcheck
Auch hier verhindert der verlötete Arbeitsspeicher eine uneingeschränkte Empfehlung. Auch das Display könnte besser sein. Auf der positiven Seite steht ein für diese Preisklasse durchaus gelungenes, solides Gehäuse. Mit Platz für separate 2,5" HDD.


17":
derzeit keine Empfehlung für Neugeräte



Versionsverlauf:
09.10.2018 - Urversion
17.01.2019 - Aktualisierung Links
23.02.2019 - Entfernung 13" Empfehlung, Aktualisierung 14", 15", 17"
 
Zuletzt bearbeitet:

species_0001

Fleet Admiral
Ersteller dieses Themas
Dabei seit
Feb. 2010
Beiträge
10.586
bis 650€


Allgemeines:

● Auch in dieser Preisklasse kann sich ein Blick auf gebrauchte Laptops durchaus noch lohnen. Seien es jüngere Versionen der genannten Lenovo T, HP Elitebook, Dell Latitude oder extravagantere Geräte wie z.B. Lenovo Carbon X, HP Elitebook 1020 oder Fujitsu S9xx.


12"

Das Prädikat "empfehlenswert" möchte ich auf Grund der lahmen CPU und nur 4GB verlötetem Ram nicht vergeben, aber mangels Auswahl sei das Acer Travelmate Spin B1 erwähnt. Testbericht Notebookcheck

______________________________________________


13":

Lenovo Ideapad 320s-13ikb

320s-13_2.jpg
Siehe Beschreibung bei 500€, aber mit stärkerer CPU und 256GB SSD, leider nur 4GB RAM.


Testberichte:

Vergleichbar (abseits der CPU/GPU Ausstattung: Notebookcheck


Alternative:
Dell Inspiron 5370
Preislich etwas darüber (daher keine Empfehlung) gibts auch das Inspiron 5370 mit stärkerer CPU, 8GB RAM und 256GB SSD.
Test Notebookcheck

Dell Latitude 3390
Dell ist auch bei dem Businessgerät Latitude 3380 bei der 128GB SSD knausrig. Das reicht nicht für eine Empfehlung.

Toshiba Satelite Pro A30-D-125
Das Acer punktet zwar mit guter CPU/RAM/SSD Ausstattung und ordentlichen 3 Jahren Garantie, dem gegenüber stehen aber ein mieses Display. Und ob Acer irgendwann zukünftig auch mal über einen längeren Zeitraum Treiber und Bios Updates für seine Laptops raus bringt, bleibt in den Sternen.
Test (vergleichbar) Chip.de


______________________________________________


14":


Lenovo E485

485.jpg
Das Lenovo ThinkPad E485 ist das zur Zeit günstigste ThinkPad, das Lenovo anbietet. Die E-Serie der ThinkPads deckt den Einsteigerbereich der Office-Notebooks ab. Mit seinem 14" FullHD IPS-Display und einem Gewicht von 1,75 Kg ist es noch immer relativ gut mitzunehmen, jedoch auch groß genug um bei der Arbeit genug zu erkennen. Das relativ robuste Aluminiumgehäuse hat in dieser Preisklasse keine Konkurrenz.. In 14" gibt es das E480 mit Intel CPUs und das hier empfohlene E485 mit AMD CPU. Die höhere iGPU Leistung der AMD CPU gegenüber der Intel iGPU kann je nach Anwendungsfall und Software auch im Office Alltag hilfreich sein. z.b. bei GPU Beschleunigung bei Bildbearbeitung oder der Darstellung von CAD Plänen. Für das ein oder andere anspruchslose Spiel nach Feierabend taugt sie darüber hinaus auch. Durch das unschlagbare Preis/Leistungsverhältnis der AMD Version geht die Empfehlung daher ganz klar an das E485.


positivesnegatives
  • sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis
  • für die Preisklasse stabiles Gehäuse...
  • für die Preisklasse sehr gutes Display
  • sehr gute Eingabegeräte
  • USB C mit Displayportsignal
  • Platz für eine separate 2,5" HDD
  • Windows Professional
  • ... was für ein Businessgerät eine schlechte Wartungszugänglichkeit hat.
  • fehlende Tastaturbeleuchtung in der AMD Variante
  • niedrigere Akkulaufzeit der AMD Variante gegenüber der Intel Variante


Testberichte:
Golem.de
● Vergleichbar: Notebookcheck (E480)
Erfahrungen von Computerbase Nutzern


Alternativen:

Acer Swift 3 SF314
Wer auf einen farbenfrohen Laptop aus ist, kann hier fündig werden. Mit verlötetem RAM reicht es nicht für eine generelle Empfehlung.
Test vergleichbar Notebookcheck

ASUS VivoBook F411UA
Eine maue Informationslage sowie der verlötete RAM verhindern hier eine Empfehlung.

HP Pavilion 14-ce0401ng
Auch hier verhindert eine maue Informationslage eine Empfehlung. Positiv zu erwähnen ist der USB C mit Displayport Mode und die beleuchtete Tastatur.

Lenovo V330-14IKB
Für eine Thinkpad Intel Version hat es in diesem Preisbereich nicht gereicht, daher gibt es von Lenovo mit Intel CPU nur das Lenovo V330. In allen Belangen dem Thinkpad E485 unterlegen, kann man hier keine Empfehlung aussprechen.


______________________________________________


15":


Lenovo E585

585.jpg
Der große Bruder des E485 übernimmt all dessen Stärken und die wenigen Schwächen und ergänzt dies mit einem größeren Display und einer Tastatur mit Nummernblock

positivesnegatives
  • sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis
  • für die Preisklasse stabiles Gehäuse...
  • für die Preisklasse sehr gutes Display
  • sehr gute Eingabegeräte
  • USB C mit Displayportsignal
  • Platz für eine separate 2,5" HDD
  • ... was für ein Businessgerät eine schlechte Wartungszugänglichkeit hat.
  • fehlende Tastaturbeleuchtung in der AMD Variante
  • niedrigere Akkulaufzeit der AMD Variante gegenüber der Intel Variante


Testberichte
Notebook und mobiles.de
Vergleichbar: Notebookcheck (E580)
Erfahrungen von Computerbase Nutzern

Alternativen:
Acer Aspire 3 A315
Ein Stück weit Wundertüte: unzählige Varianten mit ganz unterschiedlichen positiven und negativen Eigenschaften, wo man nur schwer versprechen kann, welche der Eigenschaften denn nun bei dieser oder jener Variante drin steckt. Tests Notebookcheck: 1 2 3 4

Acer Swift 3 SF315
Acers Swift Serie(n) bieten durchaus edle Gehäuse mit guter Ausstattung. Hier in der Ryzen 5 Variante. Ein einzelnes verlötetes Ram Modul (Ryzen CPUs profitieren sehr von einer 2 Modul Konfiguration) und ein spiegelndes Display verhindern hier eine Empfehlung.
Test vergleichbar (englisch): Ultrabookreview.com

Asus VivoBook 15 X540UA
Ein Blender: zu viele Schwächen in edel anmutendem Gehäuse.
Test vergleichbar Notebookcheck

Dell Vostro 15 5568
Dell Vostros sind der Einstieg in Dells Business Laptops. Ein TN Display verhindert hier eine Empfehlung.
Test Notebookcheck

Dell Inspiron 15 5570
Aus Dells Consumer Sparte haben wir das etwas älter Inspiron 15 5570 im Abverkauf. Nicht wirklich schlecht, aber auch nicht begeisternd gut. Der Nachfolger Inspiron 15 5580 ist in vernünftiger Ausstattung nicht in dieser Preisklasse zu finden.
Test englisch laptopmedia.com

Fujitsu Lifebook A357
Die 500€ Empfehlung mit stärkerer CPU. Hat es für 500€ noch für die eindeutige Empfehlung mangels besserer Alternativen gereicht, reicht es bei 650€ nicht mehr für eine Empfehlung. Das altbackene Gehäuse mit den nicht mehr zeitgemäßen Schnittstellen und die ältere 2Kerne i5-7200U CPU verhindern dies.. Als eines der letzten Vertreter mit optischem Laufwerk und einer guten Akkulaufzeit kann es dennoch noch seine Käufer finden.
Test Notebookcheck

HP 15-da0404ng
HPs Schachstelle bei Billiggeräten: Das Display. Daher keine Empfehlung.
Test vergleichbar Notebookcheck

HP Pavilion 15-cs0201ng
Anderes Serie, gleiche Schwachstelle: Das Display. Keine Empfehlung
Test vergleichbar Notebookcheck

Lenovo V330-15IKB
Wie schon bei 14" reicht es bei Lenovo bis 650€ nicht für eine Intel Thinkpad Version und es bleibt nur das V330-15IKB (bzw das praktisch baugleiche Idepad 330). Auch hier haben wir wieder das KO Kriterium verlöteter RAM, dazu ein mieses Display. folglich keine Empfehlung
Test vergleichbar Notebookcheck

Wortmann Terra Mobile 1515


______________________________________________


17":

Wortmann Terra Mobile 1715

Terra 1715.jpg
Trotz dünner Informationslage geht meine Empfehlung in diesem Fall an das Wortmann Terra Mobile. Eine gute Ausstattung, mit DVD Laufwerk, beleuchteter Tastatur, einigermaßen passabler Wartungszugänglichkeit und unverlötetem RAM (im Gegensatz zu den 2 Mitbewerbern) führen hier zur Empfehlung.

Alternativen:
Lenovo V320-17IKB
Testbericht:
Vergleichbar Notebookcheck

Acer Aspire 5 A517-51


Versionsverlauf:
09.10.2018 - Urversion
16.10.2018 - Lenovo A275 entfernt - nicht mehr verfügbar
17.01.2019 - 17" Empfehlung ausgetauscht, Aktualisierung Links
 
Zuletzt bearbeitet:

species_0001

Fleet Admiral
Ersteller dieses Themas
Dabei seit
Feb. 2010
Beiträge
10.586
bis 800€


12"

derzeit keine Empfehlung für Neugeräte.

______________________________________________


13"

Lenovo L380

L380.jpg
Auch wenn es die 800€ knapp überbietet, ist es doch den bisher genannten Consumer Ideapads so deutlich überlegen, dass die Empfehlung gar nicht anders lauten kann.
Lenovos L Serie bildet in der Thinkpad Hirarchie die nächste Stufe nach der E-Einstiegsklasse. Hier bekommt man langsam alles was man von einem Thinkpad erwartet.

positivesnegatives
  • gute Gehäusequalität
  • gute Wartungszugänglichkeit
  • sehr gute beleuchtete Tastatur
  • sehr gutes WLAN
  • umfangreiche Anschlüsse inkl.s USB C mit Displayport
  • anständiges Display
  • kühl und leise
  • sehr gute Akkulaufzeit
  • Display Farbraumabdeckung reicht noch nicht für gehobene Bildbearbeitung
  • proprietärer Lenovo Mini LAN Anschluss


Testberichte:
Notebookcheck


Alternativen:
Asus Zenbook UX310UA
Auch das Asus hat an der Empfehlungsposition gekratz. Es gibt ein edles Gehäuse, ein sehr gutes Display, eine gute Akkulaufzeit, Full Size SD Kartenleser bei kaum signifikanten Schwächen... tja, wenn Asus nur den RAM nicht verlötet und den LAN Anschluss weg gelassen hätte. Für den Fotografen gibt es hier auf Grund des Displays und Full Size SD Kartenlesers dennoch das interessantere Paket als beim Lenovo L380.
Test (vergleichbar) Notebookcheck

weitere besser ausgestattete Varianten vom Dell Inspiron 13 5370
Nun endlich auch mit 8GB RAM und 256GB SSD und damit einen Blick wert.

Dell Vostro 5370
Das Dell Vostro 13 5370 ist baugleich mit dem Inspiron 13 5370. Für den Businesskunden gibts hier aber Windows Professional dazu.

Dell Latitude 3380
Für 700€ jetzt immerhin mit 256GB SSD. Bedingt durch die ältere CPU Generation reicht das nicht mehr für eine Empfehlung.

HP Probook 430 G5
Prinzipiell ist ein HP Probook immer einen Blick wert. Aber das 13" Modell ist fast genauso groß wie das 14" Modell. D.h. das 430 hat ein 13" Display in einem etwas zu groß geratenem Gehäuse. Daher überzeugt das 430 als 13" Modell nicht so richtig. Wer ein HP Probook 4x0 kaufen möchte ist meiner Meinung nach mit dem 14" 440 besser beraten.

weitere besser ausgestattete Varianten vom Lenovo Ideapad 320s
z.B. mit 512GB SSD ab Werk.

Lenovo Ideapad 720s AMD Version
Ein schwieriger Fall. Auf der positiven Seite stehen ein tolles edles kleines flaches leichtes Aluminium Gehäuse mit einem sehr gutem Display. Wenige Anschlüsse und keine Wartungsmöglichkeiten sind nicht schön, könnte man aber vielleicht noch der Optik wegen akzeptieren.
Leider ist das Ideapad in der AMD Version ein Fall davon, dass sich Laptophersteller - aus welchen Gründen auch immer - bei der AMD Version keine Mühe geben und die weit hinter den Möglichkeiten zurück bleibt. In diesem Fall hätte es schlicht mehr Feintuning am Kühlsystem gebraucht, damit die theoretische Mehrleistung der AMD CPU gegenüber der Intel CPU auch zum tragen kommen kann. Kommt sie nicht, stattdessen wird sie unnötig beschnitten. D.h. man bekommt hier zwar immernoch einen sehr stylischen Laptop mit einem unschlagbaren Preisleistungsverhältnis. Mit ein bisschen mehr Mühe seitens Lenovo hätte der Laptop aber noch viel besser werden können.
Testbericht Notebookcheck
Testbericht Intel Version Notebookcheck


Toshiba Satelite Pro A30-D-125
13" mit DVD Laufwerk. Wer sowas sucht muss hier zuschlagen. Auf der positiven Seite stehen darüber hinaus noch: gutes Gehäuse, sehr gutes Display, sehr gute Akkulaufzeiten. Schade ist, dass die CPU Plattform schon etwas betagt ist.
Testbericht vergleichbar Chip


______________________________________________


14"


Lenovo E480 und Lenovo E485

485.jpg480.jpg
Doppelspitze.
Zum schon beschriebenen Lenovo E485 im Preisbereich für 650€ gesellt sich nun bei 800€ auch die Intel Version hinzu. Da sich beide Varianten alle wesentlichen Eigenschaften teilen, teilen sie sich auch gemeinsam die Empfehlung auch im 800€ Budget.
Wesentlicher Unterschied dabei ist: Die Version mit Intel CPU punktet dabei mit einer höheren Akkulaufzeit muss aber hinsichtlich GPU Leistung im Vergleich zurück stecken und kostet mehr als die AMD Version. Zu welcher Version der Käufer greift ist dann aber schon eine Sache der persönlichen Vorlieben.


positives (bezogen auf Intel E480)negatives (bezogen auf Intel E480)
  • sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis
  • für die Preisklasse stabiles Gehäuse...
  • für die Preisklasse sehr gutes Display
  • sehr gute Eingabegeräte
  • über Lenovo Homepage mit Tastaturbeleuchtung konfigurierbar
  • USB C mit Displayportsignal
  • Platz für eine separate 2,5" HDD
  • Windows Professional
  • ... was für ein Businessgerät eine schlechte Wartungszugänglichkeit hat.
  • Variante mit RX550 GPU ist auf Grund von Hitzeproblemen nicht zu empfehlen


Testberichte:
Golem.de
Notebookcheck (E480)


Alternativen:
weitere besser ausgestattete Varianten vom Acer Swift 3 SF314
Noch mehr Farben und Varianten vom Acer Swift 3.
Test vergleichbar Notebookcheck

Acer Travelmate P249
Eines der wenigen noch erhältlichen Modelle in 14" mit optischem Laufwerk. Die ältere CPU Plattform und das miese Display verhindern eine generelle Kaufempfehlung.
Test vergleichbar Notebookcheck

Asus VivoBook S14 S406UA
Optisch lehnt es sich sehr an Asus' edlen High End Zenbooks an. Dummerweise sorgte der Rotstift für ein zwar schickes, aber dennoch instabiles Plastikgehäuse, dazu ein maues Display. Das reicht nicht für eine generelle Empfehlung.
Test Notebookcheck

Asus VivoBook S14 S430UA
Dem S14 S406UA nah verwandt; in ganz viel bunt. Ich zähle derzeit 10 Farbvarianten. Die Kritikpunkte wie beim S14 S406UA bleiben bestehen. Aber manchmal geht Farbe ja über die sonstigen Eigenschaften.

Dell Latitude 3490
Gut, aber nicht gut genug für die Spitzenposition.
Test Notebookcheck

Fujitsu Lifebook U747
Restposten. Wenn weg dann weg. Nicht mehr aktuelle CPU Plattform, aber mit LTE an Bord für 800€ verdient eine Erwähnung.
Test Notebookcheck

HP Probook 440 G5
Auch gut, und auch nicht gut genug für die Spitzenposition. Immerhin hat ein brauchbares IPS Display in HPs 400er Probook Einzug gehalten. Die Gehäusequalität war dafür bei früheren 400er Probooks schonmal besser und kann nicht mit dem Lenovo E48x mithalten. Mit SSD+HDD erhältlich.
Test Notebookcheck




______________________________________________


15":


Lenovo E580 und Lenovo E585

585.jpgE580.jpg
Doppelspitze, die zweite.
Auch in 15" sichern sich das Lenovo E580 (Intel Version) und E585 (AMD Version) gemeinsam die Spitze.
Wesentlicher Unterschied dabei ist abermals: Die Version mit Intel CPU punktet dabei mit einer höheren Akkulaufzeit muss aber hinsichtlich GPU Leistung im Vergleich zurück stecken und kostet mehr als die AMD Version. Zu welcher Version der Käufer greift ist dann aber schon eine Sache der persönlichen Vorlieben.

positives (bezogen auf Intel E580)negatives (bezogen auf Intel E580)
  • sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis
  • für die Preisklasse stabiles Gehäuse...
  • für die Preisklasse sehr gutes Display
  • sehr gute Eingabegeräte
  • über Lenovo Homepage mit Tastaturbeleuchtung konfigurierbar
  • USB C mit Displayportsignal
  • Platz für eine separate 2,5" HDD
  • Windows Professional
  • ... was für ein Businessgerät eine schlechte Wartungszugänglichkeit hat.
  • Variante mit RX550 GPU ist auf Grund von Hitzeproblemen nicht zu empfehlen


Testberichte
Notebookcheck (E580)

Alternativen:
Toshiba Satelite Pro A50

HP Probook 450 G5
Test Notebookcheck

Dell Latitude 3590

Dell Inspiron 15 5580

ASUS VivoBook S15 S530UA
Test ultrabookreview.com (englisch)

Acer Aspire 5 A515
Test (vergleichbar) Notebookcheck

______________________________________________


17":

HP Probook 470 G5

470.jpg
War im Bereich bis 650€ die Auswahl sehr sehr dünn, zum m.M.n einzig wirklich guten 17" Office Laptop. Dem HP Probook 470 G5.
Rundum gelungen und ohne nenneswerte Schwächen führt hier kein Weg dran vorbei.

positivesnegatives
+ guter FHD IPS Bildschirm
+ gute Ausstattung u.A. mit Full Size SD Kartenleser
+ USB C mit Displayport Mode
+ Sehr gute Tastatur
+ Tastenbeleuchtung
+ Sehr gute Akkulaufzeiten
- Gehäuse könnte noch stabiler sein
- Oberflächen anfällig für Fingerabdrücke
- HDD Montagekäfig nur vorhanden wenn HDD ab Werk verbaut ist

Testbericht:
Notebookcheck

Alternativen:
Acer Aspire 5 A517
Besser ausgestattete Version des Aspire 5 A517.

Asus VivoBook 17 P705UA
geringe Informationslage und der fehlende USB C Displayportmode reichen nicht für eine Empfehlung. Aber als günstige Alternative einen Blick wert.

HP 17
Auf dem ersten Blick ist das HP's Consumer Modell dem HP Probook sehr ähnlich. Bei gleicher Konfiguration günstiger, bzw. bei gleichem Preis besser ausgestattet (CPU, RAM; SSD, HDD Kapazität), dafür fehlt der USB C Displayportmode und die Wartungszugänglichkeit ist Consumer Modell typisch bescheiden. Als Alternative zum HP Probook nur relevant wenn man wirklich jeden € sparen muss und sich über die Nachteile bewusst ist.

Lenovo V320-17IKB
Besser ausgestattete Version des V320. Hier gilt das gleiche wie beim HP 17. Im Vergleich zum H Probook bei gleicher Konfiguration günstiger, bzw. bei gleichem Preis besser ausgestattet (CPU, RAM; SSD, HDD Kapazität), dafür fehlt der USB C Displayportmode und die Wartungszugänglichkeit ist Consumer Modell typisch bescheiden. Als Alternative zum HP Probook nur relevant wenn man wirklich jeden € sparen muss und sich über die Nachteile bewusst ist.


Versionsverlauf:
09.10.2018 - Urversion
16.10.2018 - Lenovo A275 entfernt - nicht mehr verfügbar
18.01.2019 - Aktualisierung Links
 
Zuletzt bearbeitet:
Top