Leserartikel Der ideale Office-Laptop

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Fleet Admiral
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Der ideale Office-Laptop
finde den passenden Laptop für Studium, Home-Office und Multimedia

Letztes Update: 20.11.2019
(Wir wissen, dass es inzwischen einige Nachfolgemodelle der hier genannten Laptops gibt. Dank Corona ist die tatsächliche Lieferbarkeit sämtlicher Laptops, egal ob neu oder alt, schwierig und kaum mehr vorher zusagen. Gleichzeitig gibt es noch kaum Tests und Erfahrungsberichte der neuen Modelle. Daher sind sie im Moment hier noch unberücksichtigt. Wir behalten den Markt aber selbstverständlich im Auge und werden diese FAQ wieder aktualisieren wenn sich wieder ein vernünftiger Informationsstand eingestellt hat)

(c) Bilder: Alle Bilder sind den Geizhals Bildergalerien der jeweiligen Produkte entnommen.


Täglich werden hier im Forum Kaufberatungen für Laptops bzw. Notebooks gestartet. Diese FAQ soll dazu dienen, den geneigten Käufer*innen vorab einige Informationen mit auf den Weg zu geben; Hilfe zur Selbstfindung der eigenen Bedürfnisse geben und auch schon die ein oder andere konkrete Empfehlung geben. Einige Fragen, die sich jeder Person vor dem Kauf eines Laptops selber stellen sollte, finden sich in diesem Leitfaden.

Diese FAQ richtet sich an Personen, die kein Vorwissen im Bereich Laptops besitzen, erfahrungsgemäß sind viele der Tipps und Hinweise aber auch für Personen interessant, die sich mit der Materie schon beschäftigt haben. Diese FAQ thematisiert Office-Laptops, also Geräte, die im weitesten Sinne für die Arbeit genutzt werden. Es geht also nicht um Gaming-Laptops. Ganz grob richtet sich die FAQ also an die folgenden Nutzergruppen:
  • Homeoffice Nutzer*in - klassische Anforderung: "mal 'nen Brief schreiben, Steuerklärung machen, Internet surfen, Netflix etc."
  • Schüler*innen und Studierende - robustes Arbeitsmittel zum täglichen Einsatz in Schule/Uni
  • professionelles Arbeitsgerät im Beruf zum Geld verdienen, sei es als Selbstständiger oder Angestellter
Im ersten Teil der FAQ werden dazu Informationen und Empfehlungen zu einzelnen Komponenten von Laptops gegeben, beispielsweise zur Verarbeitungsqualität, zur Akkuleistung und zur Prozessorleistung. Hier ist die Unterscheidung zwischen den sogenannten Consumer- und Business-Laptops wichtig. Erste sind richten sich an die Otto-Normal-Verbraucher, letztere richten sich an Unternehmen bzw. professionell Nutzer und zeichnen sich meist durch eine bessere Verarbeitungsqualität, besseren Garantieleistungen etc. aus. Mehr dazu im entsprechende Abschnitt.

Im zweiten Teil werden einige wichtige Anmerkungen für bestimmte Nutzgruppen und Formfaktoren gemacht. Unter anderem geht es um Laptops für Studierende und Convertibles.

Im dritte Teil der FAQ werden ausgewählte Laptops in den jeweiligen Preisklassen empfohlen. Wir haben weder den Anspruch jeden Laptop in einer Preisklasse zu bewerten, noch können wir alle tagesaktuelle Sonderangebote berücksichtigen. Stattdessen empfehlen wir in jeder Preisklasse die Laptops mit dem "rundesten Gesamtpaket", dabei probieren wir Notebooks in allen gängigen Displaygrößen zu empfehlen. Dabei gilt es zu beachten, dass Laptops immer Teil einer Modellserie bzw. Modellreihe sind. Das Gehäuse und sonstige Sekundäreigenschaften (Display, Akku, Tastatur etc.) sind bei einer Modellreihe gleich, aber es werden unterschiedliche Prozessoren, Festplatten etc. verbaut. Diese ist bei der Suche nach Tests für ein bestimmtes Modell relevant, denn die entschiedenen Faktoren bei Tests sind die Gehäusequalität, Displayqualität etc, nicht die genaue Hardwareausstattung.



Inhaltsverzeichnis
  1. Vorwort
  2. Definition und grundlegende Eigenschaften
    1. Consumer vs. Business
    2. Größe und Gewicht
    3. Display
    4. Stabilität und Qualität
    5. Tastatur
    6. Wartungszugänglichkeit
    7. Akku
    8. SSDs
    9. Arbeitsspeicher
    10. Anschlüsse und Konnektivität
    11. Lautstärke
  3. Anmerkungen für bestimmten Nutzergruppen
    1. Convertibles und 2-in-1-Geräte
    2. Laptops für Studierende
    3. Workstation-Laptops
  4. Empfehlungen in verschiedenen Preisklassen
    1. Hinweise zur Auswahl der Empfehlungen
    2. 0€ bis 500€
    3. 500€ bis 749€
    4. 750€ bis 1000€
    5. über 1000€
    6. Besonders ausgefallene Modelle
  5. Workstation Klasse




2 Definition und grundlegende Eigenschaften

Die Hauptaufgabe des Laptops ist natürlich seine in ihn gestellten Ansprüche reibungslos zu bewältigen und dabei für eine angenehme Arbeitsatmosphäre zu sorgen. Doch was sind nun Eigenschaften die "Ansprüche reibungslos bewältigen" und "angenehme Arbeitsatmosphäre schaffen" begünstigen oder behindern? Dazu seien im Folgenden einige Punkte aufgeführt worin sich Laptops unterscheiden und die zur Selbstfindung der Wünsche und Anforderungen dienen sollen:


2.1 Consumer vs. Business

Wer das erste Mal auf der Suche nach einem Laptop ist wird bald folgendes feststellen: Nicht nur dass es viele Hersteller gibt - soweit so verständlich - sondern dass es mit einer vordergründig identischen Ausstattung auch von einem Hersteller mehrere verschiedene Modelle gibt. Huch, warum dies?

Trotz der vordergründig gleichen Hardwareausstattung unterscheiden sich diese Modelle in der Verarbeitungsqualität, Displayqualität, Servicequalität und weiteren „Qualitäten“ bzw. Sekundäreigenschaften, die sich nicht direkt aus dem Datenblatt ablesen lassen. Um einen einfachen Überblick zu gewinnen ist die Unterscheidung zwischen „Business-“ und „Consumer-Laptops“ eine Wichtige. Erste richten sich an Unternehmen und bieten besseren Service, bessere Verarbeitungsqualität etc., außerdem gibt es einige weitere Unterschiede, die aber nur für große Unternehmen relevant sind (bspw. Smartcard oder die Pro-Version von Windows). Diese Vorteile im Vergleich zu Consumer-Laptops gibt es natürlich nicht umsonst, sondern werden mit einem deutlich höheren Preis erkauft; das doppelte bis dreifach ist möglich. Viele dieser Eigenschaften lassen sich nicht auf den ersten Blick erkennen, daher empfiehlt es sich Tests zu unterschiedlichen Modellen zu lesen.

Natürlich gibt es nicht nur schwarz und weiß. Innerhalb der Consumer- und Business Laptops gibt es auch wieder aufsteigende Klassen und ein guter Consumer Laptop kann hier und da bessere Eigenschaften haben als ein Business Einstiegsgerät und natürlich sind auch Consumer-Laptops in den oberen Preisklassen sehr hochwertige Geräte. Aber für professionelle Zwecke (Büro, Unternehmen, Studium - eben, wenn man damit produktiv arbeitet) sollte man generell die Finger von Consumer-Notebooks lassen! Aber auch für normale Homeoffice- und Multimedianutzung ist man mit Business Laptops tendenziell auf der sichereren Seite. Das mehr investierte Geld lohnt sich auf Dauer.

Hierzu ein wenig externer Lesestoff:
PCWelt.de : Consumer-Notebook gegen Business-Laptop - das macht den Unterschied
Hardwareluxx : Consumer- vs. Business-Notebooks

Wer also in einen Elektronikmarkt geht, wird dort kaum die teureren Business Modelle vorfinden. Sie würden sich ja schließlich schlecht verkaufen, wenn bei gleichen vordergründigen Eigenschaften der 3fache Preis dran stehen würde. Und ob jeder dieser Elektronikmarkt"berater" in der Lage wäre die Qualitäten der Businessgeräte zu erläutern.... nun ja :rolleyes: Und so ein Markt lebt schließlich von Umsatz von Privatkunden. Am besten von wiederkehrendem Umsatz alle 2 Jahre. Und wenn die Werbung nicht ausreicht um das Bedürfnis nach alle-2-Jahre-ein-Neugerät zu schüren, dann muss man die Geräte ja nicht so konstruieren, dass sie länger als die freiwilligen 24-Monats-Garantie überleben. Zu viele Kunden kennen das auch nicht anders oder leben damit. Und so funktioniert eben das Geschäftsmodell.

Ganz anders sieht es in der Businesswelt aus. Hardwareanschaffungen im großen Stil werden oft über einen Zeitraum von 3 Jahren abgeschrieben. Ergo müssen die Geräte auch mindestens 3 Jahre überleben und dabei wesentlich mehr Belastungen aushalten. Dazu kommt, dass oftmals Businessgeräte mit Serviceverträgen von mindestens 3 Jahren versehen werden. Auch hier ist es für den Laptop Hersteller, dass er zwar den Service Vertrag verkauft, aber dann möglichst geringen Aufwand mit den Geräten hat. Denn ein Großkunde mehrere tausend Geräte zurück gehen lassen würde, weil sie schon nach 2 Jahren ausfallen wäre das für den Laptop Hersteller kostspielig.


Wie wird als die bessere Qualität und Langlebigkeit erreicht?


Materialwahl

Consumer
Oft minderwertige Kunststoffe, geringe Stabilität (Verwindungssteifigkeit) sowie für Kratzer, Materialabplatzer und Fingerabdrücke anfällige Oberflächen. Und sowas wird dann z.B. gerne auch noch als edle Klavierlackoptik beworben.

Business
Auch in Businessgeräten kommt Kunststoff zum Einsatz. Aber: Kunststoff ist nicht gleich Kunststoff. höherwertiger Kunststoff an sich, ggf. ergänzt durch Aluminium, Magnesium oder Carbon Strukturen erzeugen eine viel höhere Stabiltät und Haltbarkeit.


Displayscharniere und Ladebuchsen.

Man kann Displayscharniere konstruieren die nach relativen wenigen Öffnen-und-Schließen-Vorgängen aus dem Gehäuse brechen. Oder man kann Displayscharniere konstruieren die auch mehrere tausend Öffnen-und-Schließen-Vorgänge aushalten. 1x dürft Ihr raten welcher Scharniertyp in welcher Geräteklasse eingebaut ist.

Gleiches gilt für die Buchsen für den Stromanschluss der bei jedem An- und Abstecken des Steckers belastet wird.


Garantie & Service

Es fängt schon mit dem Kontakt zum Hersteller an. Wer einmal vergleichsweise bei der Consumer-Hotline und der Businesshotline ein und desselben Herstellers angerufen hat weiß um den Unterschied. Es sind unterschiedliche Nummern. ;)

Es geht mit der Sprachenfähigkeit der Hotline Mitarbeiter los Auch wenn osteuropäische oder fernöstliche Hotline Mitarbeiter bestimmt nette und hilfsbereite Menschen sein mögen, so sind zusätzliche Sprachbarrieren bei der Problembeschreibung und Lösungsfindung nicht unbedingt hilfreich. Und auch die inhaltliche Qualität der Lösungsansätze ist bei den Businesshotlines einfach höher.

Garantieabwicklung:
Consumer
Meist 24 Monate Garantie. Aber:
In der Regel nur "bring-in". Im Garantiefall muss das Notebook eingeschickt werden und kann dann gut und gerne mal x Wochen weg sein - wobei nicht auszuschließen ist, dass der Laptop mit demselben Mangel wieder zurückkommt (die Foren sind voll mit solchen Fällen!). Gerne wird auch der erstbeste Strohhalm heran gezogen sich ganz um die Garantie zu drücken (angeblicher Wasser- oder Sturzschäden). Schlecht, wenn man produktiv an dem System arbeitet (Büro, Studium) und man dann das Gerät ewig weg ist. Vor-Ort-Services, wo zunächst ein Techniker zu einem kommt und geringfügige Schäden reparieren kann, gibt es bei Consumer-Kisten nicht.

Business
Meist 12 Monate Garantie. ABER:
Durch die gute Verarbeitung muss man diese selten in Anspruch nehmen. Lebensdauer von Profi-Notebooks: 5 Jahre und mehr.
Bei Business Geräten ist es üblich die Basis Garantie durch die schon genannten Service Verträge zu verlängern und erweitern. D.h. meist man bucht dann einen Vor-Ort-Services. Dabei kommt am nächsten Werktag der Techniker vorbei und das Gerät wird repariert.
Bei teuren, gut ausgestatteten Profi-Books sind 3 Jahre Vor-Ort-Service Standard und müssen nicht mehr extra geordert werden.

Grundsätzlich ist es zumindest ein Indiz für bessere Qualität, wenn der Hersteller für ein Laptop Modell eine Garantieerweiterung anbietet.

Noch etwas Lesestoff dazu:
Notebookcheck Artikel zur Service- und Supportzufriedenheit verschiedener Hersteller

Wartung

Consumer
Es gibt fast nie Wartungsklappen. Ein Öffnen und Wartung durch den Kunden sind nicht vorgesehen. Die Hersteller weisen darauf hin, dass beim Öffnen des Gehäuses die Garantie erlischt und manchmal gibt es eine Schraube hinter einem Garantiesiegel, dass man zerstören müsste, wenn man den Laptop aufschrauben will. So kommt man z.B. auch nicht rein um mal einen Lüfter zu reinigen... Folge... Hitzeproblem. Auch das Innenleben ist nicht auf Austauschbarkeit einzelner Komponenten ausgelegt.

Business
In der Regel wesentlich besser. Wartungsklappen sind die Regel und man kommt gut an alle Komponenten heran. Sei es zum Reinigen der Lüfter oder zum Tausch von Komponenten. In der Regel gibt es auch über viele viele Jahre Ersatzteile.

Supportdauer und Treiberpflege

Consumer
Oft gibt es nur die Bios- und Treiberausführung des Release. Selbst bei kritischsten Sicherheitsproblemen (Stichwort: Spectre und Meltdown) gibt es keine Updates und Patches.

Business
Auch nach 4, 5 Jahren und mehr gibt es sicherheitsrelevante Patches und Updates. Für sonstige Hardwaretreiber meist 3 Jahre.

Ergonomie

Consumer
Oft Mäßige Qualität von Tastatur und Touchpads.

Business
Es wird viel Wert auf gute Eingabegeräte (Tastatur, Touchpad, Trackpoint) gelegt.

Betriebssystem
Business Laptops werden, wenn mit Windows, dann immer mit Windows Professional ausgeliefert. Soll der Laptop in eine Windows Server Domäne eingebunden werden ist Windows Professional Pflicht. Für den Privatuser schadet Windows Professional natürlich nicht.

2.2 Größe und Gewicht

Fangen wir an mit der gewünschten Größe und dem Gewicht. Hier spielen natürlich persönliche Vorlieben, aber auch der Einsatzzweck eine wichtige Rolle. Man kann diesl an zwei Beispiel-Aussagen verdeutlichen:
  • Ein großes Display ist mir wichtiger als die Tragelast und ich benötige einen Nummernblock auf der Tastatur. Gewicht spielt eher eine sekundäre Rolle - in diesem Fall kann man bedenkenlos zu Geräten von meist 15,6" oder sogar 17" greifen.
  • Mir ist die Mobilität, also u.a. das Gewicht in erster Linie wichtig. Mit einem kleineren Display kann ich besser leben als mit einem zu hohen Gewicht - ist das der Fall so empfehle ich Notebooks bis zu einer Größe von 14".
Die Displaygröße ist dabei nur das erste Kriterium darüber wie groß und schwer der Laptop dann wird. Eine gleiche Displaygröße kann zu unterschiedlicher Größe und Gewicht führen, hier gibt es denselben Trend wie bei Smartphones zu immer dünneren Displayrändern, wodurch sich die Länge und Breite von zwei Laptops mit der augenscheinlich selben Displaygröße deutlich unterscheiden können. In der Regel müssen kompaktere und leichtere Gerät bei gleicher Displaygröße mit teils deutlichem Aufpreis erkauft werden.

Es sei außerdem angemerkt, dass die Anzahl von Laptopmodellen mit 17“ seit Jahren rückläufig ist und durch den Trend zu immer dünneren Displayrändern gibt es quasi keine Laptops mehr mit Displaygrößen kleiner 13“.


2.3 Display

Display für einen Office-Laptop sollten matt (also nicht-spiegelnd) sein, um die störenden Spiegelungen von glänzenden Displays zu vermeiden. Das ist zum Glück bei fast allen Laptops-Standard, eine Ausnahme sind Touch-Displays, die bauartbedingt meistens spiegelnd sind. Eine Auflösung von FullHD (1920x1080) ist heutzutage ebenfalls eine Minimalanforderung. Außerdem sollte man auf eine hohe Displayhelligkeit achten
Grundsätzlich ist festzuhalten, dass ein (sehr) gutes Display in einem Laptop schwierig zu finden ist und diese Modell im Vergleich kostspieliger sind. Die Qualität des Displays lässt sich nur schwer beim im Geschäft erkennen und erst Recht nicht aus dem Datenblatt ablesen, hier empfiehlt es sich also Tests zu dem gewünschten Modell zu lesen. Werbewirksame Schlagworte wie "IPS Display" können Hinweisgeber für ein gutes Display sein, sind aber allein noch kein Qualitätskriterium. Oder anders ausgedrückt: ein gutes TN Display kann besser sein als ein miserables IPS Display.


2.4 Stabilität und Qualität

Je öfter der Laptop mobil unterwegs ist (und auch zu Hause vom Arbeitstisch zur Couch und zurück ist mobil unterwegs sein) desto wichtiger ist die Stabilität und Verwindungssteifigkeit des Gehäuses. Ist die Verwindungssteifigkeit schlecht überträgt sich bei jedem Anheben die Verwindung auf das Innenleben. Passiert das zu oft, kann so ein Mainboard schonmal einen Haarriss bekommen und schon gibt es Probleme. Also: je nach Benutzer oder Einsatzbereich muss ein Office-Notebook mehr oder weniger viel aushalten können. Je öfter es bewegt wird, desto wichtiger ist die Stabilität. Weitere Betrachtungen zur Qualität und Lebensdauer: siehe Consumer vs. Business


2.5 Tastatur

Für Vielschreiber muss die Tastatur genauso robust sein wie das Gehäuse sein und für ein gutes Tippgefühl garantieren. Hier gibt es bei Sachen wie z.B. den Druckpunkt der einzelnen Tasten sehr individuelle Vorstellungen und Vorlieben. Daher sollte die Tastatur vor dem Kauf, wenn möglich, ausprobiert werden. Die Notwendigkeit eines Nummernblocks muss für sich selbst entschieden werden. Modelle mit Nummernblock sind jedoch immer 15,6" und größer. Ein Nummernblock ist alternativ aber auch extern über USB für wenig Geld erhältlich. Bei einigen Modellen sind die Tastaturen spritzwassergeschützt. D.h. die Tastatur ist so vom weiteren Innenleben gekapselt das Flüssigkeiten in begrenztem Maße nach außen abgeleitet und nicht ins Innere gelangen können.


2.6 Wartungszugänglichkeit

Im Laufe eines Laptoplebens wird es in den meisten Fällen die Notwendigkeit geben mal an das Innenleben zu kommen. Sei es man möchte den RAM oder die Festplatte aufrüsten, oder man möchte nach einigen Jahren fleißigen Schaffens mal den Lüfter reinigen.

Ein Laptop mit guter Wartungszugänglichkeit zeichnet sich dadurch aus, dass der Akku von außen abnehmbar ist oder leicht durch eine separate Wartungsklappe zugänglich ist. Über dieselbe Wartungsklappe sollten auch RAM, Festplatte und Lüfter zugänglich sein. Dabei sollte die Bodenplatte nur mit Standardschrauben fixiert sein.

Ein Laptop mit schlechter Wartungszugänglichkeit zeichnet sich dadurch aus, dass es in der Regel eine Bodenplatte gibt die komplett entfernt werden muss um an das Innere zu gelangen. Die Bodenplatte ist in den Fällen oft durch Schrauben (ggf. durch Spezialschrauben, für die nicht jeder einen Schraubendreher sein Eigen nennt), aber auch durch zusätzliche Plastikclips fixiert. Je nach Model braucht man zum zerstörungsfreien Lösen der Plastikclips sehr sehr viel Fingerspitzengefühl und passendes Werkzeug dafür. Darüber hinaus gibt es auch Laptops ohne jegliche Möglichkeit an das Innere zu gelangen und sind daher unter dem Gesichtspunkt der Wartbarkeit nicht zu empfehlen.


2.6 Akku

Die in der Werbung oder im Datenblatt angepriesenen Laufzeiten sind meistens unter realitätsfernen Bedingungen gemessen (z. B. niedrigste Displayhelligkeit). Die Herstellerangaben zur Akkulaufzeit können also getrost ignoriert werden. Auch die Akkukapazität bieten keinen Anhaltspunkt, weil ein Modell unterschiedlich gut auf niedrigen Energieverbrauch optimiert sein kann. Je wichtiger für den persönlichen Anwendungsfall die Akkulaufzeit ist, desto genauer muss in entsprechende Tests mit tatsächlichen Akkulaufzeiten unter verschiedenen Lastzuständen schauen.


2.8 SSDs

In Laptops sollten nur noch Solid State Disks (SSDs) als Massenspeicher genutzt werden. Im Vergleich zu klassischen Laptops haben SSDs den Vorteil von einer deutlich erhöhten Geschwindigkeit und einem niedrigeren Energieverbrauch im Vergleich zu altehrwürdigen HDDs. Aber der entscheidende Vorteil im Laptop ist, dass SSDs deutlich Störungsunempfindlicher sind, weil es keine beweglichen Komponenten im Inneren gibt. Das heißt eine SSD ist kaum anfällig für Stürze und die passieren bei einem Laptop schneller als einem Lieb ist. Ein letzter Vorteil ist, dass SSDs lautlos sind.

Aus diesen Gründen sollte kein Laptop mehr ohne SSD gekauft werden. Hier hat sich die Größe von 256GB etabliert und dürfte in vielen Fällen ausreichen. Wird mehr Speicherkapazität benötigt, kann dies durch eine größere System SSD oder die Kombination aus kleiner System SSD und extra HDD erreicht werden, denn gerade bei großen Datenmengen sind HDDs noch immer günstiger als SSDs.


2.9 Arbeitsspeicher

Heutzutage sind 8GB das Minimum beim Arbeitsspeicher (auch RAM genannt) für Laptops und viele Modelle werden auch nicht mehr mit weniger Arbeitsspeicher angeboten. Nachteilig sind fest verlötete Arbeitsspeicher zu sehen. Hierdurch wird einerseits das Aufrüsten unmöglich gemacht, andererseits ist Arbeitsspeicher eines der elektronischen Bauteile die durchaus mal kaputt gehen können und daher leicht auszutauschen sein sollten.


2.10 Anschlüsse und Konnektivität

Ein gerne zu wenig beachtetes Thema ist die Ausstattung an Anschlüssen. Hier gilt vorab es die eigenen Bedürfnisse abzuklären und bei der Modell Auswahl zu berücksichtigen. Zu unterscheiden ist hier ganz grob zwischen Stromanschluss/Dockinganschluss, Displayausgängen, USB-Anschlüssen, SD-Kartenreadern und dem Klinkenanschluss (für Kopfhörer). Die letzten beiden sind entweder vorhanden oder auch nicht, aber bei den ersten drei kann es zu großen Unterschieden kommen. Weitere Eigenschaften sind ein DVD-Laufwerk oder ein Modem für mobiles Internet, beide werden aber nur noch selten verbaut.

Beim Stromanschluss/Dockinganschluss hat jeder Hersteller seinen eigenen Anschluss, manche Hersteller haben sogar mehrere. Stromanschlüsse werden, wie der Name sagt nur zum Laden genutzt. Dockinganschlüsse werden genutzt um den Laptop mit einer Dockingstation auf dem Tisch zu verwenden, dieses Feature war lange Business-Laptops vorbehalten. Mit dem neuen USB Typ C Anschluss hält es auch immer mehr bei Consumer-Laptops Einzug, aber mehr dazu im übernächsten Absatz.

Bei den Displayausgängen gibt es viele verschiedenen Standards, weshalb viele Laptops verschiedenen Monitorausgänge besitzen. Die wichtigsten Standards bei Laptops sind HDMI, Displayport und VGA, wobei es von den ersten beiden noch unterschiedliche Formfaktoren gibt. Außerdem kann derselbe Anschluss unterschiedlich hohe Auflösungen übertragen, je nachdem wie der Displayausgang intern angeschlossen ist. Das ist aber nur bei Auflösungen von über FullHD (1920x1080p) relevant. Der VGA Anschluss ist schon sehr alt und kann keine Auflösungen über FullHD übertragen, ist aber z. B. bei vielen Beamern noch Standard. Im Notfall kann man sich hier mit einem Adapter behelfen, wobei es je nach Anschluss auch hier einiges zu beachten gibt.

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Und zu guter Letzt noch ein paar Worte zu USB-Anschlüssen. Der klassische USB-Anschluss (Typ A) findet sich bei jedem Laptop, meistens sogar mehrere. Bei aktuellen Laptops unterstützt auch mindestens einer dieser Anschlüsse den schnellen USB 3.0 Standard (oder höher). Soweit so einfach. Aber dann gibt es noch den neuen USB Typ C Anschluss. Dieser kann sowohl als Displayausgang, Stromanschluss oder als reiner USB-Anschluss genutzt werden, eventuell sogar für alles drei parallel. Dadurch ist es möglich den USB Typ C Anschluss als Dockinganschluss zu benutzen. Aber leider liegt es im Ermessen des Herstellers ob ein Laptop via USB Typ C geladen werden kann oder den USB Typ C Anschluss als Displayausgang nutzen kann. Gerade bei günstigeren Modellen werden diese Funktionen nur selten unterstützt und die Hersteller sind nicht besonders transparent, welche Funktionen der USB Typ C Anschluss einen Laptops am Ende wirklich unterstützt. Hier helfen wieder nur Tests zum Modell weiter. Und wem das noch nicht komplex genug war: Es gibt noch Thunderbolt 3 das ebenfalls den USB Typ C Anschluss nutzt, aber noch höhere Datentransferraten erlaubt. Mehr Informationen zu der gesamten Problematik findet ihr hier.


2.11 Lautstärke

Jeder Lüfter dreht ab einer gewissen Hardwareauslastung schonmal auf, beim normalen Office-Alltag sollte das dennoch kaum bis gar nicht sein. Dies stört die Konzentration und lenkt ab, insbesondere, wenn man als Käufer hier empfindlich ist sollten vorher Tests gelesen werden.
Viele Lüfter lassen sich mit dem Tool NoteBookFanControl regeln. Zu erhalten ist das Tool hier. Es erfordert eine Einlesezeit und eine Konfiguration. Das Tool sollte aber mit Vorsicht angewendet werden, bei falscher Konfiguration kann es zu dauerhaften Schäden kommen!
 
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Anmerkungen für bestimmten Nutzergruppen



Im Folgenden sollen einige Anmerkungen zu drei bestimmten Nutzergruppen gemacht werden. Einerseits den zu 2 in 1 Geräten bzw, Convertibles, also Laptops, die gleichzeitig auch als Tablet genutzt werden. Im Anschluss sollen ein paar Anmerkungen für Studierenden gemacht werden und zu guter Letzt einige Kommentare für Käufer von Workstation-Laptops.

3.1 Convertibles, Detachables und 2-in-1-Geräte

In der Klasse der 2-in-1-Geräte, also Geräten die Tablets und Laptops vereinen, gibt es eine Vielzahl an grundsätzlich unterschiedlichen Modellen. In dieser Klasse ist grundsätzlich zwischen zwei verschiedenen Formfaktoren zu unterscheiden: Einerseits die „Folder“, bei denen das Display um 180° gedreht werden kann. Andererseits die „Detachables“, bei denen das Display von der Tastatur getrennt werden kann. Das Gerät ist also nur noch ein Tablet. Ganz allgemein lässt sich festhalten, dass Detachables mobiler sind. Im Gegensatz dazu sind Folder vollwertige Laptops und haben meistens besser Akkulaufzeiten, aber auch anfälliger für Beschädigungen, denn im Tablet-Modus ist die Laptop-Tastatur die Unterseite des Geräts.

Produktbild von HP, dass sowohl Detachable als auch Folder zeigt

Detachables lassen nochmal in zwei Sub-Kategorien zu trennen. Tastaturdocks können so konstruiert sein, dass die Tastatur wirklich nur eingesteckt wird und das Tablet selber einen „Standfuß“ besitzt (z. B. Microsoft Surface), in diesem Fall ist das Gerät eher ein Tablet als ein Laptop. Es kann auch ein Tastaturdock sein, dass wie die Tastatur bei einem richtigen Laptop funktioniert und ein Scharnier bietet (z. B. Microsoft Book). Unabhängig von der Subkategorie haben diese Modelle, dass Problem, dass die ganze Technik und damit das gesamte Gewicht hinter dem Display sitzt. Wird ein solches Modell mit angeschlossenem Tastaturdock als Laptop genutzt ist es sehr „kopflastig“, fällt also leicht nach vorne über. Auch die Qualität der Tastatur ist nicht immer gut.

Ein weiterer Aspekt von Convertibles, dem an dieser Stelle Beachtung geschenkt werden soll sind Digitzer, also die Möglichkeit einen Stift für die Eingabe zu nutzen. Hierbei geht es um Stifte, die druckempfindlich und auf bestimmte Hardware im Convertible angewiesen sind. Es gibt zwei konkurrierende Technologien: N-Trig (HP, Microsoft, Dell) und Wacom (Lenovo, Dell). Die Unterschiede zwischen diesen Technologien sind nicht groß, weshalb an dieser Stelle nur auf die Vor- und Nachteil der Eingabe mit einem Stift im Allgemeinen eingegangen werden soll. Es ist ganz offensichtlich, dass ein Stift sich zum Zeichnen anbietet oder für mathematische Formeln. Je nach persönlichen Vorlieben ist es auch angenehmer Notizen „handschriftlich“ anzufertigen, schließlich können diese ganz allgemein besser erinnert werden. Ob ein Digitizer eine Bereicherung für den persönlichen Workflow ist, muss jeder für sich selber entscheiden und lässt sich nicht allgemeingültig formulieren. Hier empfiehlt es sich verschiedenen Geräte bei Freunden oder Bekannten zu testen, das lesen von Erfahrungsberichten kann das selbständige Ausprobieren nicht ersetzen.

3.2 Laptops für Studierende

Student*in (oder Schüler*in oder Lehrkraft) zu sein stellt an sich keine anderen Anforderungen an den Laptop als man sonst seine Wünsche an einen Laptop definiert. Sei es ein reiner Office Laptop, ein Gaming Laptop oder eine Workstation Laptop für anspruchsvolle Arbeiten. Insofern gilt: zunächst seine Wünsche an die Nutzung des Gerätes definieren, auf die Gerätesuche machen und dann nach Vorteilen für diese Personengruppe zu suchen.

Denn man kann von dem ein oder anderen Vorteil profitieren:

1. nimmt die Bildungseinrichtung an einem der entsprechenden Programm von Microsoft teil, kann man Windows kostenlos über die Bildungseinrichtung bekommen.
https://news.microsoft.com/de-de/kostenloses-windows-10-education-fuer-schueler-und-studierende/
Ob das im Einzelfall so ist, muss der/die interessierte User*in an der eigenen Bildungseinrichtung in Erfahrung bringen.
2. nimmt die Bildungseinrichtung am entsprechenden Programm von Microsoft teil, kann man Office 365 kostenlos bekommen.
https://products.office.com/de-de/student
3. gibt es von den meisten Laptop Herstellern entweder spezielle Campus Modelle (Acer, Asus, Lenovo, HP) oder Rabattprogramme für Student*innen (Dell, HP). Der Kauf der Campusmodelle bzw. die Teilnahme an den Rabattprogrammen setzt in der Regel den Nachweis als Schüler*in/Student*in/Lehrkraft voraus.

Eine Suchmaschinenabfrage nach "Campus Laptop" fördert unzählige Shops mit Campus Modellen verschiedener Hersteller zu Tage. Es gibt sowohl spezialisierte Campus Laptop Shops, als auch Unterrubriken mit Campus Modellen bei den sonstigen großen üblichen IT Händlern.

Da man aus 1. ggf. Windows kostenlos über die Bildungseinrichtung bekommt (oder meinetwegen gar kein Windows nutzen möchte) gibt es sehr oft günstigere Campus Modelle ohne Windows ab Werk. Aber auch Modelle mit Windows ab Werk sind als Campus Versionen oft günstiger als normale Versionen.

Da das Internet täglich irgendwo mit neuen Rabatten und Aktionen beglückt wird, muss eine Campus Version jedoch nicht immer zwangsläufig günstiger als eine normale Version sein. Also gilt abermals: erst die Überlegungen zum gewünschten Modell abschließen und dann auf Schnäppchensuche sowohl auf dem freien Markt, als auch bei den Campus Angeboten gehen.

3.3 Workstation-Laptops

Hier werden wir aus dem sonstigen Schema dieser FAQ ausscheren müssen. D.h. es wird keine Empfehlungen "beste Workstation zum Preis X" geben sondern wir versuchen die wichtigsten grundlegenden Zusammenhänge zu erläutern.

huch... keine konkreten Empfehlungen? warum dies?
Es wird etwas kompliziert :D

Der Reihe nach:
Workstation Laptops im allgemeinen Sprachgebrauch und im Sinne dieser FAQ sind eine Reihe reine Business Workstation Laptop Serien. D.h. es gibt gewissermaßen keine Consumer Workstation Laptops (Ausnahmen bestätigen die Regel, dazu später mehr).

Was macht einen Laptop zu einem Workstation Laptop?
Es gibt 3 Kerneigenschaften:
  • Workstation Grafikkarten statt Gaming Grafikkarten
  • besonderer Fokus auf Qualität und Lebensdauer
  • Servicequalität.
  • (und: teuer teuer teuer)

Halt, Stopp, Workstation GPU? Was ist das?
Gaming Grafikkarten (AMD Radeon und Nvidia Geforce) und Workstation Grafikkarten (AMD Radeon Pro WX und Nvidia Quadro) haben grundsätzlich die gleichen Grafikchips (GPU). D.h. es gibt immer eine Gaming GPU und eine chipidentische Workstation GPU. Die Taktraten können leicht unterschiedlich sein, aber das lassen wir mal unter den Tisch fallen.
Der Hauptunterschied liegt im Treiber. Die Workstation Treiberversionen können
  • bestimmte Funktionen auf den Chips freischalten, die die Gaming Treiber nicht frei schalten,
  • unter Umständen gibt es größere Ausbaustufen beim VRAM
  • sind (hoffentlich) gründlicher auf Fehler getestet,
  • sind auf diverse professionelle Anwendungsprogramme (meist CAD Software) optimiert,
  • Softwarehersteller professioneller Anwendungen testen und zertifizieren in der Regel nur die Workstation GPU Treiber.
Aus dieser Kombination ergeben sich teils erhebliche Geschwindigkeitsvorteile von bestimmten Anwendungen wenn sie eine Workstation GPU statt einer chipgleichen Gaming GPU bekommen.

Wie groß der Unterschied ist kommt sehr auf die konkrete Anwendung an. Das kann von kaum spürbar bis hin zu eklatant (läuft auf Workstation GPUs und ist unbrauchbar auf Gaming GPUs) gehen.
Ob man also eine Workstation GPU braucht oder nicht kommt auf die konkrete Anwendung an.
Hier gilt es in die Systemanforderungen der Software zu schauen. Doch hier liegt der Teufel im Detail.
Es gibt Hersteller die sich Mühe geben und sowohl allgemein erklärende Worte als auch konkrete Empfehlungen (Gaming Modelle ja/nein) geben. (z.b. hier ganz gut geschehen)
Viele Hersteller flüchten sich in Allgemeinplätzchen "wir empfehlen zertifzierte Workstation GPUs" ohne weiter auf Notwendigkeit oder nicht einzugehen.
Und auch zu viele Hersteller schreiben gar nichts.

Zumindest ein Indiz in welche Richtung die Reise gehen kann ist, wenn es eine Angabe zu Direct X oder OpenCL gibt. Wird Direct X als Grafikrenderpfad genutzt (bei Autodesk Produkten meistens der Fall), erbringen Gaming GPUs zumindest keinen Nachteil in Darstellungsqualität und Geschwindigkeit. Wird von OpenCL gesprochen schlägt das Pendel erstmal in Richtung Workstation GPU. Wenn von CUDA gesprochen wird, wird es wieder einfacher: dann sind Nvidia GPUs gesetzt, und erstmal egal ob Workstation oder Gaming GPU.

Wer braucht sowas? Wozu sind die Workstation Laptops gut?
Kurz gesagt jede*r der/die die Leistung braucht und professionell arbeitet und sein/ihr Geld damit verdient.

Workstation Laptops für Studierende
Diese Anfragen an Kaufberatungen haben wir sehr oft und sind wahrscheinlich die schwierigsten Anfragen die wir haben.
Denn dann heißt es "wir machen im Studium CAD" und Geld ist keins vorhanden.
Braucht man also als Studierende*r einen Workstation Laptop?
Oft nicht, manchmal ja.

Hier kommen mehrere Faktoren zusammen:
1. fehlendes Geld. Ist als Student in den meisten Fällen einfach so.

2. Eigentlich macht gerade das Studentenleben mit hohem Mobilitätsanteil einen qualitativ hochwertigen und robusten Laptop erforderlich, was sich schon mit 1. beißt.

3. sind sehr oft die Modellgrößen nicht so groß wie im späteren Arbeitsleben. D.h. die benötigte Rechnenleistung ist nicht so groß. Das ist erstmal gut, denn meistens braucht es gar nicht High End Leistung. :)
Also man kann durchaus Glück haben und die Anforderungen bleiben gering, so dass vielleicht auch ein reiner Office Laptop ohne dedizierte Grafikkarte ausreicht. Prima.

Aber: 4. Es kann natürlich auch anders sein und es könnte die dicke Rechenleistung bei gleichzeitig geringem Geld brauchen, dann haben wir ein Problem, weil Zielkonflikt.
Dann haben wir zur Auswahl:
4a: Gaming Laptops haben für Geld x eine deutlich höhere GPU-Rohleistung, Aber eben keine zertifizierten Workstation GPU Treiber.
4b. gebrauchte Workstation Laptops haben zertifizierte Workstation GPU Treiber, aber auf Grund ihres Alters eine vergleichsweise geringe GPU-Rohleistung und sind immernoch vergleichsweise teuer. Die CPU Leistung ist bei diesen Geräten aber kein Problem und reicht.
4c. Es gibt relativ "günstige" (günstig im Sinne von 1000€ + ; was immernoch teuer ist) Workstation Modelle wie z.b. HP ZBook 15v. Hier haben wir zertifizierte Workstation GPU Treiber, aber auch relativ schwache GPU-Rohleistung und diese HP ZBook 15v basiert auf einem qualitativ nur mittelprächtigem HP Pavilion. Robustheit ist was anderes.
4d. echte Workstation Laptops mit viel Leistung = teuer teuer (locker 2000€ +)

Also, irgendwas ist immer.
Ob die fehlende Rohleistung wenn man sich für 4b oder 4c entscheidet oder die fehlenden zertifizierten Treiber falls man sich für 4a entscheidet ein größeres Problem sind... tja: großes kommt drauf an: Auf die konkrete Software und auf die Entwicklung der Anforderungen. Die Software weiß man vielleicht noch am Anfang des Studiums. Besonders die Entwicklung der Anforderungen leider nicht.

Und wäre das nicht kompliziert genug, kommt gerne auch die Anforderung CAD + Gaming hinzu. Also wenn man schon die Erkenntnis gewonnen hat, dass es für die CAD Software 4b oder 4c braucht, aber dann AAA Spiele gespielt werden sollen, sehen 4b und 4c kein Land und es bräuchte eigentlich 4a, womit dann die CAD Software nicht mehr richtig läuft. :)

Also ihr seht, CAD und Studium birgt ganz viel "wie man es macht, macht man es falsch"
Hier kann man aus der Ferne eigentlich nur empfehlen.
Befragt die Lehrkräfte, befragt ältere Semester was sich in diesem Deinen Studiengang als nützliche und weniger nützliche Geräte erwiesen hat.


Workstation Laptops für professionell Schaffende

Hier schlägt dann das Pendel eindeutig in Richtung Workstation Laptops aus. Selbst wenn Autodeskprodukte mit Direkt X Nutzung eigentlich die Verwendung von Gaming Hardware zulassen würde.
Im professionellen Arbeitsumfeld spielen dann einfach die Sekundärtungenden: Qualität, Robustheit, Lebensdauer, Servicequalität wenn doch was sein sollte eine ungleich höhere Rolle als "ich habe ein paar € gespart, weil ich mir einen Gaming statt Workstation Laptop gekauft habe".
Denn nichts ist tödlicher wenn in ein paar Tagen Projektabgabe ist, der Laptop ausfällt, und die Reparatur auf den Consumer Service Kanälen ein paar Wochen dauern kann. Dann muss die Kiste am nächsten Tag repariert sein.
Auch beim Service Anruf beim CAD Softwarehersteller bei einem Softwareproblem sollte man sich mit nicht-zertifizierter Hardware keine all zu großen Hoffnungen auf Hilfe machen.
Und je Branche wäre der Einsatz eines Gaming Laptops mit stimmungsvoller RGB Beleuchtung und ein Auftritt damit bei einem Kunden schon ein deutlicher Minuspunkt und schlecht fürs Geschäft.

Zurück zum Anfang.
huch... keine konkreten Empfehlungen für Gerät X zum Preis Y? warum dies?
Es mag zunächst verwunderlich klingen. Aber oft spielt bei der Frage nach dem geeigneten Arbeitsmittel nicht mehr der Preis die entscheidende Rolle, sondern die zu bewältigende Aufgabe.

Bei der Geräteauswahl spielen die Hersteller erfreulicherweise auf einem vergleichbarem Niveau und es sind bei vergleichbaren Serien keine Totalausfälle dabei. Sprich als Beispiel: Ob man ein Lenovo P53 oder Dell Precision 7540 kauft... keins davon ist ein Fehlkauf, natürlich gibt es jeweils Stärken und Schwächen. Aber hier spielen in den Firmen existierende Rahmenverträge, eingespielte Vertriebs- und Servicewege oftmals eine größere Rolle als wenn irgendein Detail an einem Laptop ein bisschen besser oder weniger toll ist.

De facto gibt es eine überschaubare Anzahl an Workstation Serien:

low End:
Dell Precision 35x0
HP ZBook 15v
Lenovo P43s
Lenovo P53s
Einstiegsworkstation Laptopserie um das Feature "zertifizierte Hardware" zu erfüllen. Da hier nur die kleinsten Workstation GPUs verbaut werden, ist die Serie nichts für den großen Leistungshunger.
Wenn man Software einsetzt die diese zertifizierte Hardware zwingend voraussetzt und ansonsten nur kleine Projektgrößen hat, ist das selbstverständlich ok. Nach oben sind aber schnell Grenzen gesetzt.
Beim HP ZBook 15v kommt hinzu, dass es auf dem HP Pavilion Gaming 15 basiert und nicht mit den höchsten Qualitätswerten punkten kann.

für Leistungshungrige:
Dell Precision 7540 (15")
Dell Precision 7740 (17")
Fujitsu Celsius H780
Fujitsu Celsius H980
HP ZBook 15
HP ZBook 17
Lenovo P53
Lenovo P73
Die Branchenprimusse. Die höchsten Ausbaustufen der GPUs gibt es in der Regel nur in den 17" Modellen.

Es gibt trotzdem auch noch die anderen:
Acer ConceptD 5
Acer ConceptD 7
MSI WS65
MSI WS75
diverse Laptop Bauer die auf Basis von Clavo Barebones Laptops zusammen setzen und da eine Quadro GPU einbauen.
Hier bekommt man zweifellos die gleiche Leistung wie bei den Branchenprimussen. Allerdings sind die Vertriebs und Servicekanäle nicht auf Business eingestellt.


Die besonderen:
Precision 5540
Lenovo P1
HP ZBook 15 Studio
Razer Blade 15 Studio
Asus ProArt StudioBook Pro X
Apple Macbook Pro

(Beschreibungen werden noch detailliert)
 
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Empfehlungen in verschiedenen Preisklassen


Hinweise zur Auswahl der Empfehlungen

Nach so viel Lesestoff nähern wir uns langsam den konkreten Empfehlungen in verschiedenen Preisklassen.
  • Grundsätzlich ist jedes Laptopmodell Teil einer Modellreihe. Das Gehäuse und die sonstigen Sekundäreigenschaften sind also dasselbe, aber es gibt unterschiedliche Hardwareausstattungen (unterschiedliche CPU, RAM, oder SSD). Es kommt auch vor, dass identisch ausgestattete Modelle mit mehreren händlerspezifischen Produktnummern angeboten werden. Es lohnt sich also immer das verlinkte Modell als Anhaltspunkt zu nehmen und nochmal links und rechts auf die Geschwistermodelle zu schauen.
  • Wir haben folgenden minimale Hardwareanforderungen für Laptops in dieser FAQ aufgestellt: min. FullHD Display, min. 8GB RAM, min. 4C/8T (ab Kaby Lake; Ryzen nur wenn die Konfiguration passt), min. 250GB SSD
  • Da ein Großteil der Interessierten Windows nutzt, sind nur Laptops mit vorinstalliertem Windows verlinkt. Es kann aber sein, dass es günstigere Versionen ohne Betriebssystem gibt.
  • In der Regel werde ich das Modell verlinken welches bei den meisten Händlern verfügbar ist. Es kann aber sehr wohl ein gleich ausgestattetes Modell mit leicht anderer Modellnummer geben, welches bei anderen Händlern zu erwerben ist.
  • Tests welche mit "vgl." gekennzeichnet sind, beinhalten nicht das erwähnte Modell, aber ein vom Aufbau her sehr ähnliches und gut vergleichbares aus derselben Serie. Auch wenn sich z.B. die Leistungswerte der CPU zwischen verlinktem Empfehlungs- und Testmodell unterscheiden, so sind mit ziemlicher Sicherheit die Resultate bei den Sekundäreigenschaften - also Gehäusebeschaffenheit, Anschlüsse, Lautstärke, Temperaturen, Displaygüte vergleichbar.
  • Englische Tests sind durch "eng." gekennzeichnet

Preisklassebis 12"13"14"15"17"
bis 500€----LinkLinkLink
500 bis 749€--LinkLinkLinkLink
750€ bis 999€LinkLinkLinkLink
über 1000€LinkLinkLinkLinkLink
 
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Laptops bis 500€



Eigentlich kann es hier keine Empfehlung geben. Jedenfalls nichts was den Begriff "Empfehlung" verdient und ich als Autor guten Gewissens ein Gerät verlinken und dazu schreiben kann "kauf das, das ist gut, du wirst zufrieden sein". Da wir hier aber jeden Tag Kaufgesuche mit diesem Wunschpreis haben sei trotzdem was dazu gesagt. Das Problem an dieser Preisklasse ist, dass man sämtlichen Geräten, egal von welchem Hersteller, an allen Ecken und Enden ansieht, dass sie massiv mit Rotstift designt und billigstmöglich zusammen geschraubt sind. Und eigentlich hat jedes Gerät ein oder mehrere eklatante Schwächen hat, wovon jedes eigentlich ein KO Kriterium ist. Typische Schachstellen sind: miese Gehäusequalität, mieserable Displayeigenschaften, miese Eingabegeräte, verlöteter Ram.

D.h. für jede/n Interessent*in wo sich der Preiswunsch willkürlich ergeben hat und eigentlich mehr Geld zur Verfügung steht, gilt: tut euch einen Gefallen und gebt mehr Geld für was Richtiges aus.

Es ist natürlich keinesfalls verwerflich, wenn jemand nicht mehr Geld ausgeben kann. Das Problem ist nur, wenn 300€/350€/400€ schon verdammt viel Geld ist, ist es m.M.n. um so schlimmer wenn man dafür unbrauchbaren Müll kauft und das wenige kostbare Geld zum Fenster raus geschmissen ist. Gerade im Preisbereich bis 400€ ist es daher in den meisten Fällen ratsam zu gebrauchten ehemals High End Businessgeräten zu greifen. Diese Geräte stammen in der Regel aus Rückläufern von Firmenleasing Verträgen. Es gibt viele Händler die darauf spezialisiert sind solche Geräte in großen Mengen aufzukaufen, aufzubereiten und mit Händlergewährleistung wieder zu verkaufen. Dabei sind solche Geräte, obwohl schon 3/4/5 Jahre alt; 1. immernoch wertvoll und kosten teils mehr als die billigsten Neugeräte und 2. trotzdem jedem Billigst-Neugerät in allen Belangen überlegen - sowohl leistungsmäßig, als auch hinsichtlich sämtlicher qualitativer Eigenschaften.
Auf Grund der um Welten höheren Qualität dieser Geräte gegenüber Billigst-Neugeräten kann man selbst bei 3/4/5 Jahre alten ehemals High End Business Geräten auf eine höhere Restlebenserwartung hoffen als bei Billigstneugeräten. Ein gewisses Lotteriespiel ist die Akkulaufzeit. Meist gewährleisten die Händler 30min Laufzeit und tauschen erst dann den Akku um. Man kann hier also Pech haben. Man kann aber auch Glück haben und der Akku hält durch wie ein Neuer. Ist man auf lange Akkulaufzeiten angewiesen muss man den Kauf eines neuen Akkus zumindest einplanen.

Grundsätzlich empfehlenswerte Gebraucht-Serien nach denen man schauen kann:

Displaydiagonaleempfehlenswerte Modelle
12"Lenovo X2x0, HP Elitebook 820, HP EliteBook Folio 1020, Dell Latitude 72x0
14"Lenovo T4x0, Lenovo Carbon X1, HP Elitebook 840, Dell Latitude 74x0
15"Lenovo T5x0, Lenovo W5x0, HP Elitebook 850, HP ZBook 15, Dell Latitude 55x0, Dell Precision M4x00
17"Lenovo Thinkpad P7x, HP Probook 470, HP ZBook 17, Dell Precision M6x00
Dabei möglichst auf eine SSD und hochauflösende Displays achten. Außerdem nachschauen, wie viel ein neuer Akku kosten würde.



Auf Verlinkungen verzichte ich hierbei, die konkreten Links auf einzelne Geräte sind dafür zu kurzlebig.
Im Reddit Forum hat sich jemand die Mühe gemacht eine Übersicht über diverse Händler für Gebrauchte zu machen.


Soll es trotzdem ein Neugerät sein findet ihr im folgenden einige halbwegs empfehlenswerte Modelle:

HP 14-ck2330ng (14")
HP 14-ck2330ng.png

Für die Preisklasse bietet das HP 14 eine gute Leistung und angenehme Tastatur. Allerdings ist das Display nicht die erste Wahl und die Akkulaufzeiten bleiben unter den Erwartungen. Dazu kommt die nicht optimale Auswahl an Schnittstellen. Die Verarbeitung ist durchschnittlich, aber robust. Alles in allem also keine schlechte Wahl.
Testberichte: Notebookcheck (vgl.), Chip (vgl.), TechAdvisor (vgl., eng.)


Acer Aspire 3 A315 (15")
Acer Aspire 3 A315.jpg

Das Acer Aspire 3 A315 ist in dieser Preisklasse ein guter Kompromiss, bei dem zwar nichts perfekt ist, aber auch nichts negativ heraussticht. Die Akkulaufzeiten und das Display könnten besser sein, dazu kommt die geringe Schnittstellenauswahl. Auf der haben Seite steht die für die Preisklasse überdurchschnittliche Verarbeitungsqualität und die gute Wartbarkeit.
Testberichte: Notebookcheck (vgl.), Notebookcheck (vgl.)


Wenn ihr euch für ein anderes Modell entscheidet beachtet bitte folgendne Hinweis zu Prozessoren:
Auf Geräte mit CPUs die Intel Celeron/Pentium N4xxx oder AMD Ex-xxx sollte ein weiter Bogen gemacht werden. Das sind im Grunde Tablet CPUs die bei einem ausgewachsenem Windows für viele Frustmomente sorgen werden. Wo man notdürftig mit leben kann sind neuerdings Intel CPUs aus der Pentium N5xxx Serie. Auch auf eine SSD sollte heute nicht mehr verzichtet werden..
 
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Laptops zwischen 500€ und 749€



Lenovo ThinkBook 13s (13")
Lenovo ThinkBook 13s.jpg
Lenovo ThinkBooks ordnen sich irgendwo in der Mitte zwischen klassischen Business- und Consumer-Laptops ein und dieser Spagat gelingt. Die Verarbeitungsqualität des kompakten 13-Zollers ist über alle Zweifel erhaben und die Akkulaufzeiten sind sehr gut. Kleine Kritikpunkte sind der eingeschränkte USB-C-Port und das große Displaybezel an der Unterseite.
Testberichte: Notebookcheck (vgl.), Golem (vgl.), PCWorld (vgl., eng.)


Lenovo Thinkpad E495 & Thinkpad E490 (14")
Lenovo ThinkPad E490.jpg
Die E-Serie der ThinkPads deckt den Einsteigerbereich der Office-Notebooks ab. Mit seinem 14" FullHD IPS-Display und einem Gewicht von 1,75 Kg ist es noch immer relativ gut mitzunehmen, jedoch auch groß genug um bei der Arbeit genug zu erkennen. Das relativ robuste Aluminiumgehäuse hat in dieser Preisklasse keine Konkurrenz. Eine Tastaturbeleuchtung gibt es leider nur bei höherpreisigen Intel-Modell, dem E490.
Testberichte: Notebookcheck (E495, vgl.), Notebookcheck (E490, vgl.)


HP ProBook 440 G6 (14")
HP ProBook 440 G6 .jpg
Die ProBook 400er Serie ist die Einstiegsserie von HP und daher der direkte Konkurrent von Lenovos E-Serie. Die Verarbeitung der ProBook 440 ist sehr gut, genauso wie die Akkulaufzeiten. Dazu kommt eine Vielzahl an Sicherheitsfeatures. Nicht zu überzeugen weiß das Displaypanel und die Temperatur der Oberseiten des Laptops.
Testberichte: Notebookcheck (vgl.), Anandtech (vgl., eng.), Laptopmedia (vgl., eng.)


Lenovo E595 (15")
Lenovo ThinkPad E595.jpg
Der große Bruder des E495 übernimmt all dessen Stärken und die wenigen Schwächen und ergänzt dies mit einem größeren Display und einer Tastatur mit Nummernblock. Zwei kleine Wermutstropfen sind das Display und das die Grafikkarte nicht ihre volle Leistung ausnutzen kann.
Testberichte: Notebookcheck (vgl.)




HP EliteBook 755 G5 (15")
HP EliteBook 755 G5.jpg
Bei den HP Modellen der 700er Serien handelt es sich um eins HPs Topmodellen mit AMD Prozessor. Dadurch kommt das Modell mit einer langen 36 Monaten Garantie, robuster Verarbeitung, hoher Anschlussvielfalt und einem hochwertigem Display. Nur ein SD-Kartenslot ist nicht verbaut.
Testberichte: Notebookcheck (vgl.)




HP ProBook 470 G5 (17")
HP ProBook 470 G5.jpg
Das HP ProBook 470 ist eines der letzten empfehlenswerten 17" Notebooks, auch in den höheren Preisklassen gibt es nicht viele bessere Modelle. Das Gehäuse ist gut verarbeitet, die Tastatur knackig (und beleuchtet). Sogar die Akkulaufzeiten lassen sich sehen, wobei die bei einem 17"-Laptop ja eher sekundär sind.
Testberichte: Notebookcheck (vgl.)
 
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Laptops zwischen 750€ und 1000€



Lenovo L390 (13")
Lenovo ThinkPad L390.jpg
Lenovos L-Serie bildet in der Thinkpad Hierarchie die nächste Stufe nach der E-Einstiegsklasse. Hier bekommt man langsam alles was man von einem Thinkpad erwartet, wobei noch nicht alle Business-Features vorhanden sind. Der Nachteil des L390 ist vor allem das Display. Auf der Habenseite stehen die Eingabegeräte, der lautlose Betrieb und das robuste Gehäuse.
Testberichte: Notebookcheck



HP EliteBook 830 G5 (13")
HP EliteBook 830 G5,.jpg
Dieser Laptop gehört zu HPs Top-Serie und kommt daher ab Werk mit einer 36 Monate langen Garantie. Dieser Klasse entsprechend sind auch die Eingabegeräte und die Verarbeitung. Auch das Display und die Wartbarkeit sind hervorragend. Leider ist das Elitebook 830 vergleichsweise groß und die Akkulaufzeit bleibt hinter den Erwartungen zurück.
Testberichte: Notebookcheck (vgl.), Netzwelt (vgl.), LaptopMag (vgl., eng.)



Dell Latitude 5400 (14")
Dell Latitude 5400.jpg
Beim Latitude 5400 sticht zuallererst der mit 68Wh sehr große Akku heraus, der lange Laufzeiten ermöglicht. Dazu gibt es alle Anschlüsse, die das Herz begehrt, sogar Thunderbolt 3. Die Tastatur ist wegen ihrer schmalen Tastenkappen nicht für jedermann geeignet, aber gehört zu den sehr guten Modellen. Display und Verarbeitungsqualität lassen ebenfalls keine Wünsche offen.
Testberichte: LaptopMedia (vgl.)


Huawei MateBook D 14 (14")
Huawei MateBook D 14.jpg
Huawei ist relativ neu auf dem Laptopmarkt unterwegs und hat sich beim Design seiner Laptop eindeutig bei einem großen kalifornischem Hersteller inspirieren lassen. Hier wurden direkt die Nachteile der schlechten Wartbarkeit und der wenigen Anschlüsse übernommen, leider ist auch das Display nur mittelmäßig. Dafür sind Verarbeitung, Laufzeit und Eingabegeräte hervorragend.
Testberichte: Notebookcheck (vgl.), LaptopMag (vgl. eng.)


Lenovo ThinkPad L480 (14")
Lenovo ThinkPad L480.jpg

Wie nicht anders von einem Thinkpad zu erwarten zeichnet sich auch dieses Modell durch eine robuste Verarbeitung und erstklassige Eingabegeräte aus. Das Display mag hierzu nicht so recht passen, denn es ist nicht besonders hell und insgesamt auch nicht besonders gut.
Testberichte: Notebookcheck (vgl.), PCWorld (vgl., eng.)



Dell Latitude 15 5500 (15")
Dell Latitude 15 5500.jpg

Wieder ein Modell aus der Latitude 5000er von Dell, also den mittelpreisigen Business-Laptops. Es bietet eine Vielzahl von Sicherheitsfeatures, bietet lange Laufzeiten und ein solides Gehäuse. Fraglich ist die Qualität der Lüftersteuerung, aber hier hat Dell in der Vergangenheit immer nachgebessert. Daher sollte bei einem Kauf auf jeden Fall die Firmware aktualisiert werden.
Testberichte: Notebookcheck (vgl.)



HP EliteBook 850 G5 (15")
HP EliteBook 850 G5.jpg

Wieder ein Modell aus der Top-Serie von HP, diesmal mit 15". Wie die anderen Modelle der Serie besitzt es keinen SD-Kartenleser. Aber das ist auch schon der größte Nachteil des Elitebooks 850. Positive ist das robuste und hochwertige Gehäuse hervorzuheben, die drei Jahre Garantie und das gute Display.
Testberichte: Notebookcheck (vgl.)



HP ProBook 470 G5 (17")
HP ProBook 470 G5.jpg
Das HP ProBook 470 ist eines der letzten empfehlenswerten 17" Notebooks und bleibt auch in der höheren Preisklasse das Modell der Wahl.
Testberichte: Notebookcheck (vgl.)
 
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Laptops ab 1000€



DIESER ABSCHNTT IST NOCH IN ARBEIT

Apple MacBooks (alle Displaygrößen)
Apple.jpg
An dieser Stelle soll einmal gesammelt auf alle MaBooks hingewiesen werden. Da diese nicht mit Windows ausgeliefert werden erfüllen sie nicht die Kriterien dieser FAQ. Nichtsdestotrotz handelt es sich um exzellente Laptops, mit sehr guter Verarbeitung, sehr langen Laufzeiten und hochwertigen Displays (16:10). Leider haben alle Modelle auch alle ähnliche Schwächen: Die schlechte Wartbarkeit und nur USB-Typ-C-Anschlüsse. Dazu kommt die bei allen Modellen fehleranfällig Tastatur (es gab in der Vergangenheit mehrere Rückrufprogramme), deren Tippgefühl auf Grund des kurzen Hubs nicht jedem zusagt. Erst das MacBook Pro 16" hat diese Tastaturprobleme nicht mehr und ist daher rundrum empfehlenswert.


Lenovo ThinkPad X390 PPS (13")
Lenovo ThinkPad X390 PPS.jpg
Wie alle Business-Laptops kommt das Thinkpad mit 36 Monaten Garantie, das Gehäuse ist sehr robust und die Eingabegeräte hervorragend. Das Paket wird von einem guten Display und vielen Anschlüssen abgerundet. Kleine Wehrmutstropfen sind die schlechte Wartbarkeit und der fest verlötete RAM.
Testberichte: Notebookcheck (vgl.)



Dell XPS 13 9380 (13")
Dell XPS 13 9380.jpg
Das XPS 13 ist Dells Konkurrent zu Apples MacBooks, es zeichnet sich durch ein schlichtes Design und eine ausgezeichnete Verabrietungsqualität aus. Durch die sehr kompakten Ausmaße ist es außerdem sehr mobil. Ein Nachteil ist, dass es nur noch USB-Typ-C Anschlüsse gibt, es können also keine normalen USB-Sticks etc. genutzt werden. Dieses Modell ist wegen seines guten Preis-Leistungsverhältnis sehr beliebt, weshalb sich noch viel mehr Tests finden lassen als unten verlinkt.
Testberichte: Notebookcheck (vgl.), Notebookcheck (vgl.), ComputerBase (vgl.), LaptopMag (vgl., eng.)


HP EliteBook 840 G6 Touch (14")
HP EliteBook 840 G6 Touch.jpg
Ein Modell mit Touchscreen? Das liegt an der niedrigen Displayhelligkeit, die diese Modell ansonsten auszeichnet. Leider ist auf Grund des Touch-Screens auch ein glänzendes Display verbaut. Das Display des Elitebook kann per Kopfdruck gegen neugierige Blick von der Seite geschützt werden (gibt es auch bei anderen Business-Notebooks). Ansonsten ist es genau, was man von einem Business-Laptop dieser Preisklasse erwartet. robust, keine Schwächen, lange Garantie, teuer.
Testberichte: Laptopmedia (vgl., eng.)



Lenovo ThinkPad T490s (14")
Lenovo ThinkPad T490s.jpg
Die Ausstattung des Thinkpads zeigt ein rundes Bild. Der Laptop ist leicht und ausdauernd, also sehr mobil. Auch die Eingabegeräte und das Display wissen zu gefallen. Ein Nachteil ist der festverlötete RAM und die generell schlechte Wartbarkeit. Wer es etwas günstiger mag und dafür mit einem etwas weniger mobilen Gerät zufrieden ist greif zum T490 (ohne s).
Testberichte: Notebookcheck (vgl.), PCMag (vgl., eng.)



Dell Latitude 7400 (14")
Dell Latitude 7400.jpg

Das Latitude 7400 kommt in einem im Vergleich zum Vorgänger vollständig überarbeiten Gehäuse, das leicht zu öffnen ist und sehr gute Eingabegeräte bietet. Dau kommen Thunderbolt 3, lange Laufzeiten und 36 Monate Garantie. Eine kleine Schwäche ist der pfeifende Lüfter.
Testberichte: Notebookcheck (vgl.)




Lenovo ThinkPad T590 (15")
Lenovo ThinkPad T590.jpg
Das T590 ist der große Bruder des T490 und macht sich das größere Gehäuse zunutze um einen großen Akku unterzubringen, der herausragende Laufzeiten ermöglicht. Die Eingabegeräte und die Verarbeitung insgesamt werden den hohen Standards der Thinkpad-T-Serie gerecht. Nicht ganz in dieses Bild passen das nicht so gute Displaypanel.
Testberichte: Notebookcheck (vgl.), Laptopmedia (vgl., eng.)



Dell XPS 15 7590 (15")
Dell XPS 15 7590.jpg
Der MacBook Konkurrent aus dem Hause Dell, eigentlich ein Consumer-Laptop, aber es steht den hier genannten Business-Modellen in nichts nach. Im Gegensatz zu den meisten in der FAQ genannten Modellen hat das XPS 15 eine starke dedizierte GPU verbaut (ist bei anderen Modellen aus der FAQ teilweise gegen Aufpreis möglich) und daher auch für kleinere Spiele geeignet. Diese massive Leistung kann auf Grund des dünnen Gehäuses nicht immer voll ausgenutzt werden. Die Garantiedauer beträgt kurze 12 Monate, aber das XPS 15 weiß ansonsten zu überzeugen. Das Gehäuse ist sehr hochwertig, das Display überzeugt auf ganzer Linie und die Laufzeiten ebenfalls. Hier ist auch das preislich deutlich attraktivere Vorgängermodell aus dem letzten Jahr eine Empfehlung Wert.
Testberichte: Notebookcheck (vgl.), Notebookcheck (vgl.), LaptopMag (vgl., eng.), Golem (vgl.)


HP ProBook 470 G5 (17")
HP ProBook 470 G5.jpg
Das HP ProBook 470 ist eines der letzten empfehlenswerten 17" Notebooks und bleibt auch in der höheren Preisklasse das Modell der Wahl.
Testberichte: Notebookcheck (vgl.)
 
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Changelog:
21.11.2019 - Neue Empfehlungen in den restlichen Preisklassen
20.11.2019 - Neue Empfehlungen in Preisklasse bis 750€
19.11.2019
- Überarbeitung der Texte im ersten Abschnitt, Ergänzung eines Abschnitts zu bestimmten Nutzergruppen
08.11.2019 - Überarbeitung des gesamten Designs
18.10.2019 - Aktualisierung Links und Empfehlung in No-Budget, 500€ und 650€ Kategorie
23.02.2019 - kleinere Textanpassungen, Aktualisierung Links und Empfehlungen, Alternativgeräte in Spoilerfelder gepackt
17.01.2019 - Aktualisierung Links und Empfehlung in No-Budget, 500€ und 650€ Kategorie
16.10.2018 - Strukturoptimierungen, Detaillierungen 500€ und 650€ Empfehlungen, Ergänzungen allgemeine Erläuterungen.

09.10.2018 - Erstentwurf
09.10.2018 - Kategorie 350€/400€/No-Budget hinzugefügt
04.10.2018 - Strukturoptimierung, Sprungmarken, Vorwort und Kapitel Consumer vs. Business überarbeitet
 
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Fleet Admiral
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Kaufberatungen, individuelle Systemabsegnungen oder allgemeine Fragen zu den Produkten sind im dafür passenden Teil des Forums, und nicht hier zu stellen!

Dieser Thread hier sollte für Anregungen, Tipps und Erweiterungen rund um die FAQ genutzt werden, was auch dankend angenommen wird.

Ich bitte euch eure Empfehlungen sachlich zu begründen und dabei die Kriterien, die ein Office-Notebook erfüllen soll zu berücksichtigen.



Die FAQ ist noch in Bearbeitung. Wünsche/Beschwerden/Anregungen sind natürlich auch jetzt schon willkommen.
 

Yann1ck

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Das sieht ja alles schon richtig gut aus!

Außerdem würde ich noch einen Abschnitt einbauen um das Für und Wider von Convertibles und Digitzieren zu diskutieren, vor allem für Studierende. Sonst habe ich es jetzt gerade erst überflogen, vielleicht schaffe ich es heute Abend noch drüber zu lesen.

Bisschen was optisches: Ich würde das ganze in mehrere Beiträge aufteilen, dann lassen sich Links im Inhaltsverzeichnis besser setzen. Und langfristig vielleicht diese riesigen Bilder der Laptops ein bisschen runterskaliern, damit die auf dem Desktop nicht mehr die ganze Seite einnehmen.
 

usb2_2

Captain
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Dann mache ich mal weiter, die Version mit AMD lass ich dir natürlich über.

Hört sich jeder meiner Beiträge eigentlich im Text zu sehr nach Werbung an? Würde mich über Feedback der anderen freuen.

Preis bis 1500€

HP EliteBook 840 G5 LTE

Mit dem EliteBook 840 G5 stellt HP seine Premium-Serie auf die neuen Intel Core Prozessoren in Achter Generation um. Das überarbeitete Gehäuse ist sehr stabil, bietet die neusten Anschlüsse, inklusive Thunderbolt 3 und erwärmt sich im Betrieb nicht sehr stark. Die Tastatur und das trackpad sind angenehm in der Benutzung. Das Display ist sehr hell und in Kombination mit dem integrierten LTE Modul ist das EliteBook auch gut zur Arbeit in hellen Räumen oder draußen geeignet. Die Version ohne LTE ist günstiger erhältlich.

Testberichte:

Notebookcheck.de (ohne LTE)

+ Helles, mattes Display
+ Full HD
+ Kein PWM
+ Thunderbolt 3
+ LTE für mobiles Internet

- Farbstich im Auslieferungszustand
- Kein Kartenleser
- Drosselt CPU
- Akkulaufzeit unter der der Konkurrenz
Falls sie jemand durchgucken will, ist etwas viel. In einem Spoiler scheint das nicht zu funktionieren.
Bis 1100€

Für Vielschreiber:

ASUS ZenBook S UX391UA

Das ASUS Zenbook S ist ein 13,3" großes Ultrabook mit beleuchteter Tastatur, die aufgrund des Scharnierdesigns im geöffneten Zustand angewinkelt ist. ASUS nennt es "ErgoLift". Auf einer ebenen Fläche ist die Tastatur so um 5,5 Grad zum Nutzer gerichtet. Ein Nebeneffekt dieses Designs ist, dass der Lüfter freiliegt und die Luftzufuhr auch auf einem weicherem Untergrund nicht blockiert wird. Als CPU setzt ASUS auf Intels Core Serie in der achten Generation, in diesem Modell ist es ein i5 8250u, dem 8 GB RAM zur Seite stehen. Darüberhinaus bietet es zwei Thunderbolt 3 Anschlüsse und für besonders leises arbeiten einen Quiet Mode, der die CPU drosselt und so für eine nahezu lautlose Arbeitsumgebung sorgen soll.

Testberichte:

Notebookcheck.de
tomshardware.co.uk (englisch)

+ Gute, angewinkelte Tastatur
+ Mit knapp über 1 Kg leicht und dünn
+ Hochwertiges Gehäuse
+ OS inkl.
+ Optionaler Quiet Mode
+ Full HD
+ Mattes IPS Panel
+ 4k Option
+ 2 Thunderbolt 3 Anschlüsse
+ Kleines Dock im Lieferumfang

- RAM verlötet, nur 8GB
- Drosselt schnell
- Queit Mode sehr langsam
- Akkulaufzeit mit ~8h für den Preis unterdurchschnittlich
- Helligkeit von 300 cd/m² geringer als bei der Konkurrenz
Bis 1500€

Mobilere Alternativen:

1. Fujitsu Lifebook U938

Bei dem Fujitsu Lifebook U938 handelt es sich um ein sehr leichtes 13,3" großes Ultrabook mit LTE. Da es sehr kompakt ist und überall mit dem Internet verbunden werden kann, ist das Lifebook U939 vor allem für Unterwegs sehr praktisch. Wer also im Außendienst arbeitet oder einfach nur unterwegs arbeiten möchte kann dies hiermit super tun. Das Display kann auch im freien genutzt werden.

Testberichte:

Notebookcheck.de
techradar.com (englisch)

+ LTE-Modul
+ Mattes IPS Display
+ Full HD
+ Leicht und kompakt
+ Leichte Wartungsmöglichkeiten
+ USB-C und USB-A, HDMI Port, Gigabit-Ethernet Port, SD Kartenleser, SmartCard-Lesegerät
+Erweiterbarer RAM, aber...

- ... 4 GB RAM sind verlötet, max. 20 GB
- PWM bei niedriger Helligkeit
- Akkulaufzeit kürzer als bei der Konkurrenz
- Keine beleuchtete Tastatur
- Langsamer als das Dell XPS 13
Bis 1100€

ASUS ZenBook UX331UN

Das ASUS ZenBook 13 (UX331UN) bietet neben einem i5 8250u auch eine MX150, ist dennoch mit 1,15Kg leicht und sehr mobil. Dafür handelt es sich bei der GPU allerdings um die langsamere 1D12 Variante der MX150. Das IPS-Display ist matt und hell, wodurch sich das ZenBook 13 gut für den Außeneinsatz eignet. Der Akku hält dafür auch lange genug. Abstriche muss man dafür bei der Tastatur machen.

Testberichte:

Notebookcheck.de
techradar.com (englisch)

+ Mattes Full HD Display
+ Gute Helligkeit
+ Hochwertiges Gehäuse
+ Akkulaufzeit

- Schlechte Tastatur
- Drosselt stark und schnell
- Kein Thunderbolt 3
- Laut unter Last
Preis: Bis 1200€

ASUS ZenBook UX3430UN-GV174T

Das Asus Zenbook UX3430UN ist ein 14" Notebook mit einer dGPU in form einer Nvidia MX150. Das Gehäuse ist, wie für ZenBooks typisch, hochwertig und gut verarbeitet, die Eingabegeräte sind ebenfalls typisch für ein ZenBook und damit sehr gut. Aufgrund der dGPU kann das Notebook vielseitig eingesetzt werden. Neben GPU Beschleunigung bei der Arbeit kann man dank der MX150 auch ältere und anspruchslosere Spiele in Full HD flüssig spielen. Dazu ist das Notebook im Betrieb leise und stört nicht durch ein andauerndes Surren des Lüfters.

Testberichte:

Notebookcheck.de

+ Mattes Full HD Display
+ Gute Helligkeit
+ Gute Blickwinkel
+ Gute Tastatur
+ Hochwertiges Gehäuse
+ MX 150 ist schneller als die Intel UHD 620
+ Nicht die langsamere MX150 1D12
+ 16 GB RAM...

- ... die leider verlötet sind
- Schwächen beim Display, Farbraum, Farbtemperatur, Schwarzwert
- Takt unter Last, sowohl CPU, als auch GPU
- Akkulaufzeiten unterhalb der Konkurrenz (8h)
 
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Yann1ck

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Es klingt schon ziemlich nach Werbung :D Aber ich glaube das liegt an dem ziemlich teuren Modell, da gibt es einfach wenig negatives zu erwähnen.

Ich glaube es sieht besser aus, wenn man die Details zu einem Laptop in einer Tabelle zusammenfasst. Ungefähr so:
Mit dem EliteBook 840 G5 stellt HP seine Premium-Serie auf die neuen Intel Core Prozessoren in Achter Generation um. Das überarbeitete Gehäuse ist sehr stabil, bietet die neusten Anschlüsse, inklusive Thunderbolt 3 und erwärmt sich im Betrieb nicht sehr stark. Die Tastatur und das trackpad sind angenehm in der Benutzung. Das Display ist sehr hell und in Kombination mit dem integrierten LTE Modul ist das EliteBook auch gut zur Arbeit in hellen Räumen oder draußen geeignet. Die Version ohne LTE ist günstiger erhältlich.
+ Helles, mattes Display
+ Full HD
+ Kein PWM
+ Thunderbolt 3
+ LTE für mobiles Internet
- Farbstich im Auslieferungszustand
- Kein Kartenleser
- Drosselt CPU
Testberichte:
-
Notebookcheck.de (ohne LTE)
Link zum Preisvergleich

Man könnte auch noch eine weiteren kurzen Abschnitt zu Business vs Consumer Laptops einbauen. Ein bisschen wie im Luxx oder bei Netzwelt nur kürzer.
 

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Captain
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Fleet Admiral
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ToDo's:

die fehlenden Preisklassen

kleine Tabelle mit + und - finde ich gut, mache ich noch.
erledigt

manch Empfehlungslaptop hat sicherlich auch noch 1-2 Sätze mehr verdient.
erledigt

Und auch bei den jeweiligen Alternativen habe ich mir vorgenommen jeweils ein paar + und - dazu zu schreiben.
Ich denke man muss auch nicht immer alle + und - von Notebookcheck übernehmen. Manchmal ist da auch recht triviales dabei. nur das was echte Unterscheidungsmerkmale sind.

erledigt

ja, consumer / business
ich denke zusätzlich zu den Luxx und PC Welt Links kann man da ja auch noch ne kleine Tabelel mit signifikanten Unterschieden machen.

erldigt

irgendwo würde ich schon noch intels spectre erwähnen. weniger des Intel Bashings wegen. Sondern es ist ja ein Qualitätskriterium, dass es für einen 5 Jahre alten Lenovo, HP, Dell noch Bios Updates gibt.... bei nem Acer Travelmate (was sich ja Business schimpft) eben nicht.
erledigt

Convertibles... ja...
habe ich nur noch keine richtige Idee wie und wo ich es dazwischen schiebe. Aber findet sich noch.


aber für heute mache ich erstmal Pause.... :D
und morgen bin ich unterwegs
also Donnerstag gehts weiter

Danke an alle Unterstützer :daumen:
 
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Moselbär

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Gut - ist ja mal auf dem richtigen Weg mMn - und der wird verdammt lang werden.
 

Yann1ck

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So generell sind keine Pros und Contra-Punkte nur von Notebookcheck zu wenig. Das ist ein Grund die FAQ offline zu nehmen, weil es keine eigene Leistung gibt. Also voll Zustimmung daran etwas zu ändern.

Vielleicht kann man ja unter "Extras" so Dinge wie Spectre, Convertibles, Business vs Consumer aufnehmen. da passt es mMn auch gut rein.
 
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