ärztemangel, zu wenig Medizin Studienplätze?

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HD4890

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Hallo
Ich war heute bei 3 Augenärzten und bei allen 3 wurde ich weiter geschickt da sie keine Neu-patienten mehr annehmen. Ich bin in der stadt neu (umzug wegen studium) und kenne mich daher nicht besonders gut aus. Ich finde es furchtbar, dass neupatienten wie n dr*ck behandelt werden. In jedem Wartezimmer saßen mindestens 10 leute, daher besteht kaum ne hoffnung dass ich in den nächsten 2 Wochen dran komme.. :freak:

Manchmal frage ich mich, warum nicht mehr ärzte ausgebildet werden. N medizin Studienplatz
zu bekommen ist ja fast n 6er im lotto. Über 1.5 ist nicht mal dran zu denken.
 
Das hat nichts bis wenig damit zu tun. Neuzulassungen von Fachärzten werden regional reglementiert, sodass es nicht zu einer unausgewogenen Mischung an (Fach-)Ärzten in einer Region kommt.

Statt sich darüber Gedanken zu machen würde ich zum Telefon greifen und mich bei der Ärztekammer und deiner Krankenkasse unter Angabe der Praxen über diese beschweren.
 
Es gibt keinen Ärztemangel....nur keine "gerechte" verteilung!

In Wolhabendenden gegenden gibt es eine Überversorgung (teilweise 200-300%)
und in manchen gegenden (arm oder ländlich) halt ne unterversorgung!

Dem müsste man halt mit zuckerbrot und peitsche entgegenwirken....

Als ich noch in Blankenese gewohnt hab hatte ich 15 Ärtze in meiner Nachbarschaft....jetzt wohn ich auf der Veddel (Multikulit...etc....) und ich habe genau 1 Arzt der total überfüllt ist!

Es lohnt sich für mich mehr 10 Minuten S-Bahn zu fahren in ein "Reichenviertel" wo es ein Überschuss an Ärzten gibt als 30 Minute im Wartezimmer des arztes schräg gegenüber zu verbringen...
 
Wenn du keinen Arzt findest der dich aufnimmt, dann rufe einfach bei deiner Krankenkasse an und schildere ihnen dein Problem. Sie können dir dann Ärzte empfehlen, die noch Patienten aufnehmen können.
 
In Wolhabendenden gegenden gibt es eine Überversorgung (teilweise 200-300%)
Das liegt daran, dass Ärzte bei Privatpatienten den 2,3-fachen Satz abrechnen können. Jetzt könnte man natürlich auf den Gedanken kommen, dass Privatpatienten deshalb eher behandelt werden und es in Deutschland eine 2 Klassenmedizin gibt...

Das ist die eine Seite. Die andere ist, dass der Stundenlohn der Ärzte sehr niedrig ist (für 6 Jahre schweres Studium und danach Facharztweiterbildung, Spezialisierungen...). Dann ist da noch der Stress in den Kliniken: Z. B. 3 mal die Woche die Nacht durcharbeiten.
Deswegen gehen viele nach dem Studium nicht in das Gesundheitswesen, sondern in einen anderen Bereich.

Außerdem wird die Gesellschaft immer älter. Ergo gibt es mehr Patienten. In absoluten Zahlen gibt es wesentlich mehr tätige Ärzte als vor 10 Jahren. Jedoch sind die Patientenzahlen deutlich "hoch" gegangen und es gibt viele neue Bereiche der Medizin, die mit Personal abgedeckt werden müssen.
 
Meistens bringt es auch nichts beim Arzt dranzukommen. Ich war bei drei Ärzen und die waren ratlos. Dann ging ich zu einem Arzt der zusätzlich TCM macht. Der hat sofort erkannt was es ist und die erste Verschreibung beseitigte gleich mehrere Symptome.

Da fragt man sich schon was die normalen Ärzte so lange lernen. Um Organe rauszuschneiden die man auch behandeln könnte, sollte man vielleicht Metzger fortbilden.
 
@ pilso

Welche Erkrankung war es denn und was hast du dann bekommen?
Man sollte sich aber immer vor Augen halten, dass ein Arzt kein wandelndes Medizinlexikon ist und jeder seine Stärken und Schwächen hat...
Vor allem Allgemeinärzte sind arme Schweine, weil man von ihnen erwartet, dass sie sich mit jeder erdenklichen Krankheit auskennen...
 
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Habe auch nicht dich gemeint ;).
Wollte nur diese dumme Pauschalisierung meines Vorposters nicht einfach so stehen lassen.
 
Es war etwas was in der westlichen Medizin als eine von diversen Lebererkrankungen diagnostiziert werden kann und auch weit verbreitet ist. Bekommen habe ich eine Mischung aus verschiedenen Kräutern. Ok, hier war es nicht richtig von mir zu pauschalisieren. Aber es ist wohl gängige Praxis die Gallenblase bei Steinen rauszuschneiden anstatt sie zu behandeln.

@OP:

Klar man will immer das Optimale, aber man muß hier auch bedenken, daß die Augen sich nicht für die heutigen Anforderungen (wie z.B. Bildschirmarbeit) entwickelt haben. Ich weiß zwar, daß man z.B. in der TCM einiges für die Augen tun kann, aber ob sich die Kosten rentieren um ein paar Pausen zu vermeiden ist die andere Frage.
 
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Hier geht es doch nicht um (persönliche) Berufs- und Zukunftssaussichten.
Das Thema Ärztmangel, Bezahlung usw. gehört nicht in diesem Thread.
 
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