News AI-Racks: Intel zeigt D270-GPU und stattet Server mit 46.080 Kernen aus

Volker

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Zum OCP Global Summit 2026 hat Intel die neue GPU D270, Codename Crescent Island, als finale Version mit bis zu 480 GByte Speicher im Gepäck. Und auch reine CPU-Racks sind wieder in Mode, wie nicht nur AMD heute bereits enthüllt hat: Intel packt über 46.000 Kerne mit Xeon-Prozessoren in Serversysteme.

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Da anscheinend als pcie-Karte ausgeführt, wäre die D270 tatsächlich spannend - also zumindest theoretisch, leistbar sicherlich nicht. Aber ein Test hier somit auch möglich... :D
 
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Eine Frage wieder nicht beantwortet:
Can it run Crysis?

Ontopic: Es ist faszinierend, wie sich der technologischen Fortschritt entwickelt hat: Vor ca. bescheidenen 25 Jahren gab es die ersten Dualcore-Cpus. Davor waren es Serverboards, die 2-4 Singlecore-CPUs drauf hatten. Die Netzwerkanbindung war bei 10 Mbit, bei Servern 100mbit. Jetzt sind es 30-60k CPUs, die gemeinsam schuften. Ich werde alt :/
 
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"Können" die neuen Xeons und Boards dafür auch LPCAMM2 oder ähnliches? Mittlerweile ist RAM ja der größte Teil der Kosten, und das Problem mit dem allgemeinen Trend hin zu LPDDR RAM (egal ob 5 und 6) ist bis dato, daß dieses RAM eben nicht austauschbar ist, dh mal schnell updaten/erweitern oder umsetzen ist erstmal nicht. Ein Umstieg auf LPCAMM wär hier ein starkes Argument für eine Server Plattform, die das anbietet.
 
sloven schrieb:
Jetzt sind es 30-60k CPUs, die gemeinsam schuften. Ich werde alt :/
Schon 1993 hatte Intel ein System mit maximal 4096 CPUs, das ist jetzt kein besonderer Wert, IBMs Blue Gene hatte so viel zu Jahrtausendwende. Viel erschreckender finde ich den Stromverbrauch eines einzelnen Schranks, da schlägt man langsam die früheren Supercomputer, auch wenn die Leistung natürlich eine völlig andere ist.
 
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Toll, da hat Intel einmal ein gutes Namensschema für dGPUs und dann zerhauen sie es so --- die D270 müsste eine Einsteiger-Consumer-Karte auf Basis von Druid sein...
 
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xexex schrieb:
Viel erschreckender finde ich den Stromverbrauch eines einzelnen Schranks,
Sehe ich auch so mit 133 kW kann man schon einen ganzen Wohnblock mit ca. 15-20 Wohnungen heizen.

Die AI Firmen sollten diese Server in die Heizungskeller von MFHs stellen und mit der Abwärme das Haus heizen anstatt Rechenzentren auf der grünen Wiese zu bauen und Trinkwasser zur Kühlung zu verwenden und die Wärme damit zu verschwenden.
 
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Auch wenn das Firmen nicht stören wird, hätte ich doch einen anderen Namen verwendet, der nicht so sehr an die problembehaftete D2700-CPU von einst erinnert.
 
SirSinclair schrieb:
Sehe ich auch so mit 133 kW kann man schon einen ganzen Wohnblock mit ca. 15-20 Wohnungen heizen.
Die 133kW finde ich nicht mal so kritisch, wie die 400kW mit Ausbaumöglichkeit auf 1MW pro Schrank bei der AMD Lösung.

Das sind Dimensionen mit denen noch heutzutage ganze Rechenzentren betrieben werden und das alles muss mit dem gleichen Energieaufwand auch noch irgendwie gekühlt werden.
 
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Ja eben, die Abwärme sollte unbedingt weiterverwendet werden, nicht einfach vergeudet werden.
Dann gäbe es vielleicht auch weniger Proteste gegen diese AI-Rechenzentren.
 
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Interessant, sowas würde ich gerne in 5 Jahren als "NPU" im Rechner haben. Und dazu einen Grafiktreiber der Ai basiertes upscaling auf den KI-Beschleuniger auslagert.. :-)

Weiss jemand was sowas Kosten kann? Preise einer D270 natürlich nirgendwo zu finden..
 
Es wird wohl so die Ecke bei 5000$ anfangen.
 
SirSinclair schrieb:
Sehe ich auch so mit 133 kW kann man schon einen ganzen Wohnblock mit ca. 15-20 Wohnungen heizen.
Und was denkst du, wie viele Wohnblöcke 30.000 Prozessorkerne mit Clouddienstleistungen versorgen können? Wie viele von den Wohnblockbesitzern aufgerufene Websites und Apps mit Cloudanbindung laufen mit den 133kW? Tausende? Zehntausende? Hunderttausende oder gar Millionen?
 
sloven schrieb:
Die Netzwerkanbindung war bei 10 Mbit, bei Servern 100mbit.
Um 2000 war 100MBit bei Privatpersonen Standard, ich hab damals eine Karte gekauft, weil ich auf LAN Party gegangen bin. 2003 hat Intel Gbit LAN in ihren Chipsets verbaut und zum quasi Standard gemacht.
 
john.smiles schrieb:
Um 2000 war 100MBit bei Privatpersonen Standard
Um 2000 war gar kein Netzwerk Zuhause Standard.
 
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xexex schrieb:
Die 133kW finde ich nicht mal so kritisch, wie die 400kW mit Ausbaumöglichkeit auf 1MW pro Schrank bei der AMD Lösung.
Nur vergleichst Du 46´000 versus 82´000 "CPUs/Kerne" ...
 
@SweetOhm Was ich "vergleiche" ist der Strombedarf per Schrank, völlig unabhängig davon wie der zustande kommt. In "normalen" Rechenzentren ist da oft bei 10kW lägst Schluss, hier muss man an jeden Schrank schon armdicke Leitungen verlegen und am RZ mindestens ein Umspannwerk oder besser gleich ein ganzes Kraftwerk haben.

Als die ersten Bladeserver auf den Markt kamen war das schon kritisch, die aktuellen Hochleistungssysteme treiben der Strombedarf aber in völlig andere Sphären.
 
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