Sammelthread Aktien kaufen, verkaufen und Fragen

Chris007 schrieb:
also ich stell mich lieber darauf ein das ich mein Konto und meine Aktienkäufe 100% online abwickeln muss.

gibt es noch einen anderen weg?
War dein plan, bei der Sparkasse vorbei zu laufen und denen zu sagen: "100 Apple Aktien bitte"?
 
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florian. schrieb:
gibt es noch einen anderen weg?
War dein plan, bei der Sparkasse vorbei zu laufen und denen zu sagen: "100 Apple Aktien bitte"?
mein Plan war das nie, ich sag das nur, weil es echt solche Leute gibt und bestimmt auch Leute hier mitlesen die sich noch nie mit dem Thema beschäftigt haben ;)
 
florian. schrieb:
gibt es noch einen anderen weg?
War dein plan, bei der Sparkasse vorbei zu laufen und denen zu sagen: "100 Apple Aktien bitte"?

Telefonorders gibt es schon noch.
 
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Weiter abwarten und Geld bunkern. Die Talfahrt wird die nächsten Wochen so weitergehen.

Schaut euch z.B. die TUI Aktie an. Anfang des Jahres 13€ und nun 2,60€.

Ich warte weiter ab und schlage dann mit ca. 20t€ zu und kaufen verschiedene Aktien und warte dann 2-3 Jahre ;)
 
Pass nur auf, dass du den Einstieg nicht verpasst. An der Börse wird die Zukunft gehandelt und so... Vieles ist bereits eingepreist.
 
Wenn man sich an großen Firmen orientiert, wie z.B. Siemens, kann man eine gute Rendite erwirtschaften.

Man muss sein Geld nicht ver x-fachen. 2008 lag Siemens bei knapp 34€ und danach der Höchstwert bei fast 130€. Wenn man bei 50€ gekauft und bei100€ verkauft hätte, sind es 100%. Reicht. Man muss damit nicht reich werden, sondern sich ein kleinen Puffer erwirtschaften womit man sich kleine Wünsche erfüllen kann ;)

In so Spekulationsblasen würde ich eh nicht investieren. Ich muss mein Einsatz nicht ver 20fachen.

Und man muss natürlich Geduld haben. Ich kann auf das Geld auch 4 Jahre verzichten, es tut mir nicht weh. Ich habe es nicht eilig. Und das es wieder nach oben geht, ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Dauert vielleicht mal etwas länger, aber es geht aufwärts.

Wer natürlich eine Hypothek aufs Haus aufnimmt oder Kredite oder sein ganzes Hab und Gut an die Börse bringt, weil er nun Reibach machen will, der ist dann selbst Schuld. Man spekuliert mit Geld was man über hat, was einem nicht weh tut und einen nicht in den Ruin treibt, wenn es länger dauert.
 
Stimme ich dir 100% zu.

Ich meinte eher, dass es an deiner Stelle vielleicht klüger ist nicht alles auf einen Schlag zu investieren - gerade weil man den perfekten Zeitpunkt nicht kennt.
 
Ich habe letzten Freitag mein Aktiendepot zu 90% verkauft. Übrig sind noch ein paar "Leichen" aus den 90er Jahren und Positionen, bei denen die Spesen (fast) so hoch wie der Erlös sind.

Frühere Krisen (11. September, Banken,...) hatte ich (problemlos) ausgesessen. Diesmal hoffe ich, in 2...6 Monaten wieder deutlich günstiger einsteigen zu können. Bin mal gespannt...!
 
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BridaX schrieb:
Pass nur auf, dass du den Einstieg nicht verpasst. An der Börse wird die Zukunft gehandelt und so... Vieles ist bereits eingepreist.
Sehe ich auch so. Ich rechne mit einer dicken Keule bis spätestens nächste Woche. Dann wenn der Virus voll in Übersee einschlägt. Auf Reddit tummeln sich ja Berichte über sogloses verhalten der US-bürger. Denen ist die Lage noch gar nicht richtig bewusst.
Danach wird sich der Markt vermute ich beruhigen (nicht erholen).
Der vdax hat übrigens den Wert aus der Finanz Krise getoppt.
Meinen Sparplan vanguard all Word lass ich mir-15% weiterlaufen. Und hab heute parallel die ersten 10% von der "Kriegskasse" investiert
 
Das sorglose Verhalten können wir aber hier auch beobachten, z.B. hier in Köln, viele machen dann auf Corona Urlaub und sitzen in Gruppen in den Parks bei Sonne als ob nix wäre, so nach dem Motto ich gehöre ja nicht zu der gefährdeten Gruppe.

Ich bin mir nur gerade noch nicht so sicher darüber ob diese ganzen Massnahmen jetzt verhältnismäßig sind oder nicht. In der Finanzkrise 2008/2009 hatten wir keine Situation wie jetzt. Ich hab nur die Befürchtung das man jetzt neue Instrumente hat und jetzt jedes Jahr die Corona Keule auspacken könnte. Oder man merkt eben in ein paar Jahren das Corona schon immer unter uns war und es bleiben wird mit mehr oder weniger schlimmen Jahren. Diese ganze Hysterie und diese ständige Flut an Informationen denen man sich nicht entziehen kann macht die Menschen unter dem Strich mehr krank als das Virus selbst.

Die Aktienmärkte erholen sich langfristig schon wieder, das haben sie immer getan. Es wird sicher eine Bereinigung geben in der Wirtschaft und kranke Unternehmen fallen weg, einige werden gerettet, und neue Unternehmen beleben die Wirtschaft.
 
xpower ashx schrieb:
Ich bin mir nur gerade noch nicht so sicher darüber ob diese ganzen Massnahmen jetzt verhältnismäßig sind oder nicht.
Da habe ich auch meine Zweifel ob man nicht das Kind mit dem Bade auskippt. Zumal wenn man bedenkt, dass bei der Grippewelle vor zwei Jahren über 25.000 Menschen alleine in Deutschland an der normalen Grippe verstorben sind, ohne dass diese Panik gemacht wurde mit ihren schon jetzt gewaltigen wirtschaftlichen Folgen.

Klar ist es schwer die menschlichen Aspekte auszublenden und nur die wirtschaftlichen zu betrachten, aber angesichts der wirtschaftlichen Folgen der Abschottungen die als Maßnahmen zur Verlangsamung Ausbreitung getroffen werden, wäre es sinnvoll gewesen dies vorher zu tun, zumal fraglich ist ob dies die Ausbreitung nur verlangsamt oder die Anzahl der Infizierten wirklich verringern kann. Wenn letzteres nicht gelingt, als nur eine Verzögerung der Ansteckungen erreicht wird, werden die Opferzahlen nur in dem Sinne geringer, dass bei einer schnelleren Ausbreitung mehr Menschen sterben würden sobald die Kapazitäten zur intensiven Versorgung der schwer Erkrankten erschöpft sind und Menschen nicht überleben, die bei entsprechender Versorgung überlebt hätten. Da rächen sich dann die Einsparungen im Gesundheitsbereich der letzten Jahrzehnte.

Andererseits muss man aber auch sehen, dass eben vor allem alte Leute und Personen mit Vorerkrankungen zu den Opfern zählen und die wirtschaftlichen Folgen damit eben andere sind, als wenn wie damals bei der spanischen Grippe, bei der vor allem die jungen, gesunden, also arbeitenden Menschen verstarben. Auch wenn kein Politiker es je sagen würde, aber man könnte es auch so sehen: Das neue Coronavirus ist doch im Grunde "die Lösung" für die Probleme der überalternden Gesellschaft mit den damit einhergehenden Folgen für die Sozialsysteme.
xpower ashx schrieb:
Oder man merkt eben in ein paar Jahren das Corona schon immer unter uns war und es bleiben wird mit mehr oder weniger schlimmen Jahren.
Es ist aktuell das siebente Virus aus der Corona Familie in Umlauf und damit muss man davon ausgehen, dass weitere folgen werden, auch wenn sicher nicht jedes so massive Folgen wie dieses haben dürfte.
xpower ashx schrieb:
Diese ganze Hysterie und diese ständige Flut an Informationen denen man sich nicht entziehen kann macht die Menschen unter dem Strich mehr krank als das Virus selbst.
Das einmal, es gibt genug Leute die sofort meinen krank zu sein, wenn irgendwo über eine Krankheit berichtet wird, so wie sich viele den Kopf kratzen wenn von Flöhen die Rede ist, aber die viel schlimmeren Folgen könnte kommen, wenn es am Ende zu Mängeln bei der Versorgung kommen würde. Es ist ja noch nicht absehbar wie lange sich das Ganze hinziehen wird.

Das Problem ist halt, dass man in so einer neuen Situation hinterher nur erfährt was passiert ist, mit allen Maßnahmen die ergriffen wurden und deren Folgen, aber nie erfahren wird was passiert wäre, hätte man anders gehandelt.
 
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Ansturm auf die Goldshops

"Wegen der Knappheit kosten die Barren und Münzen aktuell deutlich mehr als am Spotmarkt. Beim Krügerrand liegt der Aufpreis pro Unze derzeit bei acht Prozent. Bei der Eurokrise war der Aufschlag noch höher.

Doch das alles scheint vielen Bürgern egal zu sein. Sie wollen einfach Gold hamstern - aus Angst, was da noch kommt. Und teilweise auch, weil sie befürchten, dass sie bald nichts mehr bei den Goldhändlern bekommen."

facepalm
 
BridaX schrieb:
Pass nur auf, dass du den Einstieg nicht verpasst. An der Börse wird die Zukunft gehandelt und so... Vieles ist bereits eingepreist.

Das "perfekte Timing" hat man ohnehin so gut wie nie - "oben" aussteigen und "unten" wieder einsteigen klappt selten bzw. nie!

Die Sorge etwas zu "verpassen" führt meist zu falschen Entscheidungen. Mir hat es letzten Freitag beim Verkaufen auch wehgetan auszusteigen, weil ich gesehen habe, dass die Kurse von Montag bis Freitag um rund 20% gefallen waren. eine Woche früher ausgestiegen hätten mir rund 12.000 € mehr gebracht...

Aber so kann/darf man es eben nicht sehen, Verluste oder Gewinne sind erst dann da, wenn man tatsächlich verkauft. Das, was mal war, zählt eben nicht wirklich.

Ich hatte in den vergangenen 20 Jahren Glück und Pech:

Während der Bankenkrise, als es eine leichte Erholung gab, habe ich viel zu früh nachgelegt. Z.B. RBS (Royal Bank of Scotland) gekauft am 5.2.2008, Nachkauf am 6.3.2008. 1,5 Jahre später hatte ich 85% des eingesetzen Kapitals als Verlust stehen.

Ähnlich mit Citigroup, da bin ich erstmals in 11/2007 rein (zu 22,79€ je Aktie), nachgekauft in 12/2007 zu 23,45€ und nochmals in 3/2008 zu 19,45€. Am 15.9.2008 war dann Lehman pleite, und im August 2009 war die Aktie dann nur noch 3,35€ wert. Voll ins Klo gegriffen also. Heute steht sie (aufgrund diverser Splits umgerechnet auf die Aktienanzahl in 2007) bei etwa 5 €. Ich bin seit Mitte 2017 aber raus, unterm Strich 5.000 € Verlust (bei 8.000 € Investition).

Andersherum ging es natürlich auch: in 3/2004 320x Stück Starbucks gekauft für 7,80€, in 2/2008 nochmals 320 Stück für 6,25€ und ein drittes Mal 660 Stück für 3,85€ in 11/2008.

Starbucks war dann zum Jahreswechsel 2008/2009 runter auf 3,30 € (bedeutet bei einem gemittelten Einstandskurs von 5,40€ einen "Buchverlust" von rund 40%!), aber ich habe die Aktien einfach behalten.

In 11/2014 dann eine erste Tranche von 400 Stück für 32€/Stück verkauft (im Nachhinein gesehen viel zu früh, aber ich brauchte bzw. wollte ein wenig Geld).

Starbucks hat dann in 2017 den Amerikaurlaub unserer ganzen Familie finanziert (die nächste Tranche verkauft für 55€/Stück), und letzten Freitag gingen die letzten Aktien weg für 56€/Stück.

Anfang des Jahres war Starbucks auf über 80€, das wäre natürlich das Highlight gewesen. Aber für "hätte" gibt es auch an der Börse "nichts". Die Starbucks-Bilanz lautet damit: rund 7.000 € Kapital eingesetzt, Verkaufserlös rund 50.000 € und ist damit deutlich positiv!

Ich mache jetzt erstmal bis Herbst Pause und schaue dann, wo wir stehen...
 
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jof schrieb:
Das "perfekte Timing" hat man ohnehin so gut wie nie - "oben" aussteigen und "unten" wieder einsteigen klappt selten bzw. nie!
Naja, also man sollte nicht den Ehrgeiz entwickeln ganz oben auszusteigen und ganz unten einzusteigen, aber schon ein Gefühl dafür haben, ob die Märkte eher oben oder eher unten sind und in den letzten Jahren waren sie eher oben und nun sind sie schon wieder auf dem Weg nach unten, wobei der Boden noch nicht erreicht sein dürfte, aber dies weiß man mit Sicherheit ja immer erst hinterher.
 
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Mit Insider Infos geht da schon etwas, ich habe z.B. Toilettenpapier ein paar Tage vorher schon auf Verdacht gekauft und damit im wahrsten Sinne des Wortes ein gutes Geschäft gemacht. :daumen:

Aber mal ohne Scherz, gewisse Entwicklungen sind sehr gut absehbar, es reicht oft internationale Medien zu verfolgen. Nach dem was da in China los war und so offen wie man bei uns einreisen kann war es klar das in Deutschland zeiterzögert die Aktien in den Keller gehen. Welche hoch gehen war im Bedarf und der Situation in China auch abzusehen.
 
Kann man eigentlich Öl Aktien kaufen.?
Also z. B Brent etc. Die dann steigen wenn der Ölpreis steigt
 
Mongoo schrieb:
Kann man eigentlich Öl Aktien kaufen.?

Natürlich, ob es ein sinnvolles Invest ist, ist jedoch eine andere Frage. ;-)

Viel entscheidender für langfristige(!) Anleger dürfte die Frage sein, welcher strukturelle Wandel hinsichtlich weltweiter/regionaler und branchenspezifischer Umwälzungen sich nach der größten Krise seit dem zweiten Weltkrieg vollzieht.
 
Gibt es. Das Problem ist, das die Fonds natürlich nicht Öl kaufen und sich in den Keller legen können. Stattdessen bilden die den Ölpreis oft über Futures ab, die eine beschränkte Laufzeit haben und daher ständig verkauft und gekauft werden müssen. Das frisst viel der Rendite.

Ich hab mir daher einen kleinen Sparplan (25 €) auf den WKN: ETF090 angelegt. Neben Öl ist da auch Gas und (Edel-)metalle mit drin. Viel Rendite erwarte ich da nicht, aber ich wollte mal schauen was es bringt. Wenn Rohstoffe dann ein Fond der das Edelmetall auch wirklich physikalisch kauft.

Alternativ kannst du natürlich Aktien von Öl-Firmen kaufen. der MSCI World Energy z.B. ist grad bei -50%, hat also Potential zu wachsen, falls du das Risiko eingehen willst.
 
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