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Aktive 2.0 Schreibtisch-Lautsprecher (Allround) ohne digitalen Schnickschnack
Nicht die Behringer B2031A, da stecken m.E. TDA7294 und Operationsverstärker drin. Die Neumann KH310 und KH420 haben auch noch keine DSP-Nachfolger - so leicht ist sauber entwickelte Analogtechnik eben doch nicht zu ersetzen:
Heutige DSPs in Aktivboxen bieten aber viel mehr wie einen statischen EQ. Sie passen die Verstärkung im Bass (das entzerren) dynamisch je nach Lautstärke an. Zusätzlich schützen Multiband Kompressoren und Limiter aktueller Aktivlautsprecher das Tiefton Chassis vor mechanischer und hitzebedingter Überlastung.
Für die meisten Hifi-Anwendungen und erst recht Schreibtischlautsprecher völlig überflüssig. Die dimensioniert man einfach so, dass thermische Kompression oder Überlastung niemals vorkommen.
Limiter haben bessere analoge Aktivboxen nebenbei auch.
@Thomaswww Ich werde deinen Vorschlag mit den Adam Audio D3V erst mal im Hinterkopf behalten. Vielleicht würden die mir schon mit der reinen USB-Verbindung reichen, und ich würde auch noch weit unter dem Budget-Limit bleiben.
Warum "schon" ? Digitale Zuspielung (USB oder S/PDIF) ist optimal bei DSP-Aktivboxen, analoge Zuspielung über eine Soundkarte ist qualitativ ein Rückschritt.
Gibt auch viele andere aktive Lautsprecher in der Klasse. Was neben der Raumeinmessung auch ein deutlichen Unterschied gemacht hat ist die Boxen auf Stative zu stellen. Hier ein Bild von meinen D3V, als ich diese noch über USB am PC hatte:
Die Boxen haben auf der Unterseite ein Gewinde, wo die Stative genau rein passen und bombenfest drauf sitzen. Das schafft nochmal deutlich mehr Klarheit im Klang.
nun... "digitaler schnickschnak" ... der aber auch seine vorteile hat.
gerade im bezahlbaren bereich.
ein dsp kann eben mehr als eine günstig weiche diskret aufgebaut.
der dsp hängt nur an der sorgfalt, mit der die kurven abgestimmt sind.
und weil so eine dsp/amp platine konfigurierbar ist, kann der in sehr viele unterschiedliche produkte.
und ist deswegen großserie und damit hoffentlich ausgereift und günstig.
und features wie bt und coax/opt ... nun, man muß sie ned verwenden.
ihr fehlen würde preislich kaum was bringen, denn es sind halt features, die z.b. der oben erwähnte dsp mitbringt. ob beschaltet oder ned.
@Thomaswww Ich werde deinen Vorschlag mit den Adam Audio D3V erst mal im Hinterkopf behalten. Vielleicht würden die mir schon mit der reinen USB-Verbindung reichen, und ich würde auch noch weit unter dem Budget-Limit bleiben.
Dann kannst Du Dir auch mal die Nubert A-125 Pro anhören, kannst Du 30 Tage testen. Edifier S2000MKIII oder Edifier MR5, IK Multimedia iLoud Micro Monitor, wenn Du bei RCA bleiben willst.
Die Edifier S3000MKII sind die nächst höhere Klasse, die Du wieder direkt per USB anschließen kannst, so wie IK Multimedia iLoud Precision MTM MKII.
Solange der USB-Eingang keine Fehler macht (wie verschluckte Daten oder mathematisch fehlerhaftes Resampling) ist er grundsätzlich besser, als der Fiio, oder selbst ein 1000€-DAC.
Eine DSP-Aktivbox verarbeitet digitale Daten, und analoge Zuspielung bedeutet zwei zusätzliche, völlig unnötige Wandlungen. Der Fiio wandelt auf analog, und der ADC in der Box sofort wieder auf digital, damit der DSP das Signal verarbeiten kann. Das ist ziemlich offensichtlich immer schlechter, als einfach direkt das digitale Audiosignal vom PC dem DSP zuzuschieben.
Ich habe keine Lust mir hier die ganzen Kommentare durchzulesen, aber zum Thema KEF LSX:
Die Dinger sind vom P/L Verhältnis her schlecht, tut mir Leid. Ich behaupte sogar, dass die vollkommen überteuert sind und der Klang ist.... naja, eher mittelmäßig. Für ihre Größe ist es ok - die Teile sind ja nun echt nicht groß. Unterm Strich sind die aber trotzdem nicht gut.
Vor Jahren stand ich mal vor der gleichen Entscheidung, und wollte einen minimalistischen Aktivlautsprecher haben. Entschieden habe ich mich dann für die Canton Smart GLE 3 S2.
Die haben einen super voluminösen Klang, sind nicht "monster groß", und haben Alle Anschlüsse die man sich so wünschen kann. Leider übersteigen die (neu) dein Budget - aber eventuell kannst du ein gebrauchtes Paar oder einen Aussteller bekommen, wenn du mal in nahegelegenen Hi-Fi Geschäften fragst. Da bekommt man die schon mal für 1100-1200 Euro...
Von Nubert rate ich ganz ganz dringend ab. Wenn du auch nur halbwegs audiophil bist, dann mache einen großen Bogen um diesen Hersteller. Wenn du einmal vernünftige Lautsprecher hattest, und dann Nubert kaufst, dann wirst du nur enttäuscht. Nubert ist nicht "schlecht" in dem Sinne, aber es gibt wirklich deutlich bessere Lautsprecher für den Preis. Nubert hat einfach nur ein gutes Marketing.
Wenn du wenig ausgeben möchtest und es kompakt magst, könnte ich dir sonst noch die Triangle AIO Twin empfehlen.
Weder die Triangle AIO, noch die Canton Smart GLE haben jedoch einen "externen Lautstärkeregler"... nur ne Fernbedienung. Die Triangle haben zudem kein Display - die Canton Lautsprecher haben jeweils ein Display das sich nach wenigen Sekunden nach dem letzten Befehl abschaltet...
Bei aktiven Lautsprechern stellt man an sich die Grundlautstärke ein, und regelt dann über den PC. Diverse Tasturen haben bereits einen Lautstärkeregler dabei (Logitech, Razor), die benutze ich heute zum Regeln. Zudem liegt eine Fernbedienung dabei.
Andarkan schrieb:
Bei den Edifier S3000 törnt mich extrem ab, dass die beiden Lautsprecher über Funk miteinander verbunden sind und man das auch nicht ändern kann!
Hat den Vorteil, daß man keine Kabel mehr braucht, was auch ganz praktisch ist, bei mir laufen auch ein Lautsprecher und der Sub drahtlos, was eine enorme Erleichterung ist.
Ergänzung ()
BDR529 schrieb:
Von Nubert rate ich ganz ganz dringend ab. Wenn du auch nur halbwegs audiophil bist, dann mache einen großen Bogen um diesen Hersteller. Wenn du einmal vernünftige Lautsprecher hattest, und dann Nubert kaufst, dann wirst du nur enttäuscht.
Dem kann ich so absolut nicht zustimmen. Es gibt hier im Forum viele zufriedene Nubert User. Ebenso sprechen die zahllosen Tests im Netz und den Fachzeitschriften eine andere Sprache.
Ich hatte hier Neumanns (KH120) und Adam wie HEED Type 07, und die Nubert X3000/X4000 (RC) klangen im direkten Test bei mir besser. Anders gesagt, ich konnte Mix- und Klangprobleme mit den Nurberts besser raushören und identifizieren (auch blind) als mit den anderen Monitoren. Sie erfüllen bei mir als Studiomonitore absolut und gut ihren Zweck. Bisher kann ich dazu alle Tests, die ich bis dato zu diesen Lautsprechern lesen konnte, in ihrem guten Testergebnissen nur bestätigen. Gut, ist die Frage, was Du letztlich mit "audiophil" meinst. Laut Tests sind diese Nubert Modelle für audiophil wie für Studio und analytisches neutrales Hören geeignet. Aber die Neutralität mag manchen Hörer sicher, der das nicht so gewöhnt ist, verschrecken.
An sich kannst Du Dir hier nur ein Urteil erlauben, wenn Du diverse Lautsprecher genauer kennst und gehört hast. Darf ich fragen, welches Modell oder Modelle Du genau von Nubert mal selbst genau wo gehört hattest, und welche Lautsprecher Du als direkten Vergleich hattest? Wenn Du nicht das genaue Modell nennst, wo es durchaus klangliche Abweichungen gibt, ist das an sich nur blanke bestandlose Hetze, die Du hier betreibst.
BDR529 schrieb:
Nubert ist nicht "schlecht" in dem Sinne, aber es gibt wirklich deutlich bessere Lautsprecher für den Preis.
Kann ich so auch nicht bestätigen. Nimm die A-125 Pro und die vielfältigen Anschlußmöglichkeiten für unter 400 €, wirst Du kaum was anderes finden. Nimmt die X3000/4000 RC mit der Einmessmöglichkeit, und die vielen Anschlußarten incl. HDMI, den Tiefgang bis 30Hz, was Du so bei keinem anderen, selbst Studiolautsprechern, zu diesem Preis findest. Nimm die Soundbars wie die Nubox 225 (max) und höheren, die vielfach hier auch im Forum immer wieder lobend erwähnt werden als gute klangliche Alternative. für ca. 300 € bis 400 € (max Variante), oder die nuPro AS 2500 für ca. 500 €.
Nubert bietet 30 Tage Tests zu Hause an mit bedingungsloser Rücknahme, und sie sind bisher bei mir mit vorbildlichem Support (ich bekam sogar mal nen Anruf direkt von einem Techniker bzgl. einer Frage), und sind auch sehr kulant bei Umtausch und Co.
Du hast vermutlich nur mal ein Modell gehabt, wo Du schlechte Erfahrungen hattest, und wertest dann gleich den ganzen Hersteller bzw. die ganze Platte grundlos ab. Schlechte Erfahrungen mit einem gewissen Modell haben wir hier ja bei allen Herstellern und verschiedenen Produkten nach Meinung und Erfahrungsberichten diverser Nutzer hier.
BDR529 schrieb:
Thema KEF LSX:
Die Dinger sind vom P/L Verhältnis her schlecht, tut mir Leid. Ich behaupte sogar, dass die vollkommen überteuert sind und der Klang ist.... naja, eher mittelmäßig
Ich kann es nur wiederholen, jeder hört anders, jeder nimmt anders wahr, jeder hat andere Ansprüche und andere Räumlichkeiten. Es hilft nicht, man kann sich auf diverse Empfehlungen nicht taub verlassen, man muß sich unter seinen Bedingungen immer selbst in seiner Umgebung probehören.
Ergänzung ()
BDR529 schrieb:
Wenn du wenig ausgeben möchtest und es kompakt magst, könnte ich dir sonst noch die Triangle AIO Twin empfehlen.
Wie der Hörtest zeigte, war die tonale Abstimmung eher nicht auf klassische High End Tugenden ausgerichtet. Das Herausarbeiten des letzten klingenden Glöckchens in einer Orchesteraufnahme war den AIO Twin schnurzegal. Ebenso das Atemhauchen von jazzigen Frauenstimmen. Mit einer gewissen Bodenständigkeit gab sie dafür besonders Rockmusik den entscheidenden Druck, die entscheidende Seele und die Dynamik in der Musik.
Vor Jahren stand ich mal vor der gleichen Entscheidung, und wollte einen minimalistischen Aktivlautsprecher haben. Entschieden habe ich mich dann für die Canton Smart GLE 3 S2.
Das paßt dann dem TS vermutlich eher nicht, da diese "Aktiv-Wireless Kompaktlautsprecher" sind. Aber die kann man ja auch direkt per Cinch anschließen.
KI sagt: 🤪
Fazit – Welche ist die bessere Wahl?
Die Canton Smart GLE 3 S2 bietet ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis, besonders wenn man die hohe Leistung und die Anschlussvielfalt betrachtet. Sie ist oft die erste Wahl, wenn bereits andere Canton Smart-Komponenten vorhanden sind.
Die Nubert nuPro X-4000 RC ist oft die bessere Wahl für audiophile Hörer, die Wert auf höchste Neutralität (linearen Frequenzgang) und die Anpassung an schwierige Raumakustik (Raumeinmessung) legen.
Naja, das „genauso gut“ kann man behaupten, ein Beweis/Vergleich steht aus…
erstmal ist das natürlich sehr großer Aufwand für etwas, was man bei einer voll-aktiven DSP Box praktisch umsonst dazu bekommt.
Außerdem bin ich bei „auf Teufel komm raus“ analog gerade gebogenen Signalen immer sehr skeptisch was den Phasengang angeht. Ich bin ja ein Verfechter der These, dass ein linearer Phasengang wichtiger ist als der Frequenzgang selber (daher auch ein Verfechter der DSP Weichen).
kurz: ja, eine Dampflock fährt auch von Hamburg nach München, aber warum nimmt man nicht den ICE?
btw.: etabliert hat das übrigens nicht Nubert, sondern Canton hatte solche „Control Units“ schon Ende der letzten Jahrtausends
Habe Eris E8 Studiomonitore hier stehen, dazu eine kleine Chinabox mit S/PDIF- und Koaxial-Digitaleingang für D/A-Wandlung und Lautstärkeregelung. Ist wohl sowas ähnliches wie dein FiiO, nur noch billiger.
Ist nicht die tollste Lösung (die Lautsprecher brauchen viel Strom und müssen einzeln eingeschaltet werden wenn man keine extra Steckerleiste dafür hat), klingt aber ganz ordentlich. Pegelregler sind hinten, Lautstärke stelle ich an der Wandlerbox ein. Muss dann immer nur darauf achten dass das Board einen Digitalausgang hat.
Aufwand ? NE5532 und Kleinsignal-Folienkondensatoren sind Centkram.
Mickey Mouse schrieb:
Ich bin ja ein Verfechter der These, dass ein linearer Phasengang wichtiger ist als der Frequenzgang selber (daher auch ein Verfechter der DSP Weichen).
Die üblichen IIR-Digitalfilter sind nicht linearphasig, und FIR-Filter haben Nebenwirkungen (Pre-Ringing und Delay bei tiefen Filterfrequenzen). Der bis in den Bassbereich wirkende komplett linearphasige Modus der O500C war zwar laut Hörerberichten tatsächlich als Verbesserung heraushörbar (im Gegensatz zu dem, der erst ab dem Mittelton wirkt), war aber wegen des großen Delays nicht mehr für Echtzeit- oder Videoanwendungen zu gebrauchen.
Mickey Mouse schrieb:
kurz: ja, eine Dampflock fährt auch von Hamburg nach München, aber warum nimmt man nicht den ICE?
Für Dich einfach, ist an sich für die Verkabelung von Studioequipment gedacht, um Störgeräusche zu vermeiden. Als Anschlußart sind diese Anschlüsse auf dem PC so nicht vorhanden. Du bräuchtest ein entsprechendes Audiointerface oder DAC, was diese Anschlußmöglichkeit bietet.
Wenn Du mehr Infos haben willst: https://www.delamar.de/faq/symmetrisch-vs-unsymmetrisch-kabel-eingaenge-ausgaenge-8321/
Über USB ist der Fiio aber mit der PC-Erde verbunden. Und wenn man an den Line Out Aktivboxen oder einen Verstärker mit Schuko-Erdung anschließt, können über die Audiomasse Ausgleichsströme fließen, die als Brummen oder Sirren hörbar werden.
Dagegen hilft eine symmetrische Verbindung, oder eben ein Trafo wie der Palmer, der die Erdschleife auftrennt.
Naja, das ist ein Feature das Behringer da angebracht hat und auf keinen Fall Standard.
Die Lautstärke regelst du normalerweise am Preamp (deinem FiiO), oder digital im Betriebssystem, nicht am Lautsprecher selbst.
Die MS40 sind aktive Nahfeldmonitore.
Als Ersatz kannst du da eigentlich fast alles nehmen.