Aktivierung Glasfaser Telekom erfordert Modem-ID - was tun? Gerät kaufen oder bei Telekom mieten?

memoger

Ensign
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Hi,

Ich raff's nicht. Die Telekom will von mir zur Registrierung von Glasfaser-Internet am Standort meiner neuen Wohnung eine Glasfaser-ID (die habe ich) und eine Modem-ID (was ist das?).

Ich bin nun soweit, dass ich glaube, erst ein Modem kaufen zu müssen - auf dem sich dann die Modem-ID befinden würde - um die Aktivierung von Glasfaser in meiner neuen Wohnung vorantreiben zu können?

Das war mir neu ... Heißt das, ich habe jetzt zwei Alternativen?

a) Ich miete mir für knapp 8-10 EUR pro Monat ein Glasfaser-Modem bei der Telekom

ODER​

b) ich kaufe mir eine FritzBox, z.B. welches Gerät - ich hatte beim Googlen die FritzBox 7530 FIBER gefunden?

Bei mir geht es um Zeit. Wir ziehen in knapp 1.5 Wochen in eine neue Wohnung an einem neuen Ort und ich muss vom alten Standort aus relativ schnell die Aktivierung des Internets vor Ort in Gang bringen.

Ich wäre euch daher dankbar, wenn ihr mir hier weiterhelfen könnt. Bei der Telekom war ich heute 53 Minuten in der Hotline-Warteschlange und bin dann rausgeflogen ...


Danke & schönen Abend euch!

BG
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Achja, ich habe eine Fritzbox 7530. Die hat aber nirgendwo eine Modem-ID, d.h. die funktioniert nicht?
 
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wenn du alle Technik zusammen hast, ist die Registrierung ein 2 ... 3 Klick Ding was oft nicht klappt. aber der Anruf bei der Telekom klappt immer.
die Hardware hätte mit dem richtigen Vertrag bei Telekom keine Miete und keine Einmal Zahlung gekostet.
 
Ok, vielen Dank für die schnellen Antworten. D.h. ich sollte jetzt ein Gerät selbst kaufen oder etwas bei der Telekom nachbestellen?

Ich bin etwas verwirrt, was ich jetzt tun muss, um voranzukommen. Danke! :)
 
DLMttH schrieb:
Und bitte keine 5530 Fiber kaufen, selbst wenn es ein All-In-One-Gerät sein soll.
Warum nicht?

Ich habe seit gestern einen passiven ONT von der Telekom in der Wohnung, in 24 Tagen soll und will mir O2 den 300/150-Tarif aktivieren und ich schwanke zwischen Telekom-Modem 2b, an das ich meine 7490 und das restliche LAN stecken kann, und der 5530 Fiber.
 
memoger schrieb:
Ich bin etwas verwirrt, was ich jetzt tun muss, um voranzukommen. Danke! :)
Kauf das Teil aus #2 von @0x8100

Das ist das gleiche Teil, das du auch bei der Telekom bekommen würdest. Der Rest erklärt sich dann von selbst.
 
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drago1401 schrieb:
die Hardware hätte mit dem richtigen Vertrag bei Telekom keine Miete und keine Einmal Zahlung gekostet.
Was soll so eine Aussage, ohne sie mit Fakten zu unterfüttern?
 
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memoger schrieb:
D.h. ich sollte jetzt ein Gerät selbst kaufen oder etwas bei der Telekom nachbestellen?

Du hast bei der Telekom ohne wenn und aber die freie Endgerätewahl. (sofern nicht dein Vermieter unbedingt auf FTTB setzen wollte - dann is die Auswahl was klein).

Ne gute Lösung, wenn du mit deiner Fritz!Box zufrieden bist, ist halt einfach das Telekom Glasfasermodem 2 kaufen (bekommt man echt günstig - also nicht mieten). Es gibt auch andere Glasfaser Modems, oder Router mit eingebauten Modem oder steckbare SFP-Modems. Unterm Strich bist du mit den 37-40€ für so nen Telekom Ding jedoch echt günstig dabei.

Das kannst du auch an jeden GPON Glasfaseranschluss betreiben.

Wenn du deine Fritz!Box für zu langsam empfindest (Stichwort WLAN) kannst natürlich auch gleich auf ne Glasfaser Box gehen oder nimmst eine ohne Modem (4000er) oder eine DSL Version wo du das Telekom Modem davor klemmst.

Edit: Bitte keine Fritz!Box Cable .. bei denen ist die PPPoE Funktion am LAN/WAN Kombiport deaktiviert! Könntest da also keine Verbindung herstellen.
 
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Higli schrieb:
Was soll so eine Aussage, ohne sie mit Fakten zu unterfüttern?
das ist leider Persönliche Erfahrung.
ich bin von einer 250er DSL Leitung gekommen, ich habe inkl. IP-TV vom Provider 49 € im Monat gezahlt.
ich habe mich dann zur Telekom Glasfaser überreden lassen. inkl Magenta und Streaming Abo inkl. kostet die 350er Glasfaser jetzt 63,xx € und wenn man den Router gleich mit bestellte, und den Vertrag nicht mehr anfasst, koste der Router und die Magenta Box nix.
 
Die Frage des TE verstehe ich nicht so ganz.
Im Vorfeld wird doch von der Telekom kommuniziert was benötigt wird und was man haben muss.
Man hat eben die Wahl zwischen alten Router behalten + Modem dazu (Kauf/Miete) oder Fiber-Router (5530/5590/5690).
Am Endpunkt im Haus, wo der Techniker die Glasfaser angeschlossen hat, steht eine Nummer und auf dem Router (falls Fiber) oder Modem steht eine Nummer. Das wird benötigt, dann ist der Anschluss in wenigen Minuten aktiv.

Tipps zum Modem wurden schon gegeben.

@dx1
Die 5530 hat eine veraltete Architektur im Gegensatz zu den 90'er Modellen.
Die Funktioniert zwar, ist aber in allen Belangen einer 5590/5690 unterlegen und ich würde die mir auch nicht holen.
Als großten Nachteil wird der ScC gesehen, Maxlinear bei 5530, Qualcom bei 5590.
Dazu kommen noch kein USB, nur ein Analogport und kein WAN bei 5530. Das WLAN ist schlechter, XGS-PON nicht möglich.
Auf der Habenseite ist der geringere Stromverbrauch.
 
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Mal kurz zur technischen Erklärung von jemandem, der beruflich ständig LWL-Anschlüsse der Telekom (aber auch anderer Ausbaupartner) an unseren öffentlichen Schulen in Betrieb nehmen darf:

Die Modem-ID ist deshalb notwendig, weil die Telekom (wie eigentlich jeder Glasfaser-ISP) keine einzelne Single- oder Multimode-Leitung ins Haus legt, sondern gleich mehrere auf einmal. Da hat ein LWL-Strang schnell mal 12 Leitungen.

Bei der Telekom war es in den letzten ca. 2 Jahren nun so, dass stets sechs Strecken auf einmal per jeweils einzelnem ONT an den Hausübergabepunkt gelegt wurden - sofern bei Vertragsabschluss kommuniziert. Andernfalls erhält man nur einen einzelnen ONT (was ja auch ausreicht) - die Anzahl der liegenden (aber nicht gespleißten) Fasern ist aber gleich.

Das dahinter befindliche Modem, das dann den Abschlusspunkt der Linientechnik darstellt (APL) wandelt nicht nur von LWL auf Kupfer (RJ45), sondern stellt auch das erste elektronische Endgerät vom Verteiler des Netzbetreibers aus dar. Mit diesem ist der Netzbetreiber - eben unter Angabe der passenden Modem-ID - in der Lage, den richtigen Anschluss freizuschalten, damit du nicht versehentlich den Anschluss des Nachbarn aktivierst.

Und dennoch: bei anderen Anbietern funktioniert das auch ohne: Deutsche Giga, Yplay, Teranet/GVG, Vodafone, etc. Die Telekom ist einfach in jeder Hinsicht immer wieder ein ganz besonderer Fall.
 
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memoger schrieb:
Das war mir neu ...
Mir auch. I.d.R. wird die Modem-ID erst bei Aktivierung des Anschlusses (am Schalttag) benötigt (vorher kann der Anschluss nicht genutzt werden). Zur Bestellung eines Tarifes ist i.d.R. nur die sog. Glasfaser-ID nötig.

memoger schrieb:
a) Ich miete mir für knapp 8-10 EUR pro Monat ein Glasfaser-Modem bei der Telekom
Die Mietkosten für das Glasfasermodem betragen bei der Telekom lediglich 1,95,- €/mtl. (12 Monate MVLZ), wie kommst du denn bitte auf 8-10,- €/mtl.?

Wobei man das Glasfasermodem, wie hier schon erwähnt, woanders auch für unter 40,- € käuflich erwerben kann (gebraucht auch tw. für 20,- €), die Miete daher eigentlich kaum Sinn ergibt.

memoger schrieb:
b) ich kaufe mir eine FritzBox, z.B. welches Gerät - ich hatte beim Googlen die FritzBox 7530 FIBER gefunden?
Wie hast du die denn gefunden? Denn ein solches Modell gibt es nicht! Es gibt eine 7530 oder 7530 AX (beide haben kein Glasfaser-Modem integriert sondern benötigen ein externes Glasfaser-Modem, wie z.B. das oben verlinkte Glasfasermodem).

Modelle mit integriertem Glasfaser-Modem von AVM/FRITZ! wären dagegen 5530, 5590, (5630), 5690 oder 5690 Pro (Modelle wie 5490, 5491 oder 5690 XGS kommen nicht in Frage da entweder zu alt und/oder weil kein GPON unterstützt wird)*. Empfehlen würde ich jedoch nur die 5590 (bevorzugt) oder 5690 (ohne Pro). Und falls irgendwann mal erhältlich ggf. noch die 5630…

*)
Es sei denn man bestellt bei der Telekom tatsächlich den 2Gb/s-Tarif, dann käme dagegen nur die 5530, 5590, (5630 XGS) oder 5690 XGS in Frage, weil es dann kein GPON sondern eben XGS-PON ist. Bei der 5530 und 5590 benötigt man dann aber zusätzlich noch das XGS-PON Modul.


Die 5530 würde ich jedoch generell nicht empfehlen, aufgrund ihres veralteten SoC (weshalb das Traffic-Shaping bei der 5530 nicht wirklich gut funktioniert im Gegensatz zu den Modellen mit modernerer ARM-CPU), insb. nicht bei einem 2Gb/s-Tarif.

memoger schrieb:
Achja, ich habe eine Fritzbox 7530. Die hat aber nirgendwo eine Modem-ID, d.h. die funktioniert nicht?
Ich würde dir empfehlen die 7530 (vorerst) zu behalten und lediglich ein passendes Glasfasermodem zu kaufen. Siehe dazu:
https://fritz.com/apps/knowledge-base/FRITZ-Box-7530/1167_FRITZ-Box-am-Glasfaseranschluss-einrichten
 
memoger schrieb:
Ich bin etwas verwirrt, was ich jetzt tun muss, um voranzukommen.
Wie @gaym0r und @NDiCB in seinem letzten Absatz schrieben: Du klickst auf den Hyperlink aus Post #2 und bestellst dort. Willst Du es noch günstiger, dann hatten wir bereits Threads zu dem Thema … Jenes Modem kommt vor Deine FRITZ!Box 7530. Bei der FRITZ!Box schaltest Du das WAN von DSL auf LAN1 um: Klick.
memoger schrieb:
FRITZ!Box 7530 Fiber?
Du hast bereits einen Router, den Du ohne Einschränkungen weiter verwenden kannst. Nur wenn Du Fiber1000 gebucht hast oder in der neuen Wohnung andere Anforderungen hast (mehr Telefon-Buchsen, mehr LAN-Buchsen, Multi-Gig-LAN, …) müssten wir schauen, ob ein anderer Router mehr Sinn macht. Und dann kann man schauen, ob ein Router mit bereits eingebautem Glasfaser-Modem für Dich mehr Sinn macht.
memoger schrieb:
Gerät selbst kaufen oder etwas bei der Telekom nachbestellen?
Du kannst das Modem auch mieten, macht aber normal preislich keinen Sinn, besonders wenn man den Preis für Gebrauchtware sieht oder sich bei Preis-Aktionen Neuware als Backup hinlegt.
dx1 schrieb:
Warum nicht [die FRITZ!Box 5530 Fiber bei Fiber300]?
Wenn Du in der Suche nach „5530“ und Posts von „DLMttH“ suchst, findest Du einige Posts zu dem Thema.

Kurzfassung: Die FRITZ!Box 5530 Fiber hat einen veralteten Chipsatz (MiPS statt ARM), also quasi das Mainboard. Das macht sich bemerkbar, wenn Du von unterwegs per VPN auf Dein Heimnetz zugreifen willst – im dem Fall kannst Du Deinen Internet-Anschluss nicht voll ausreizen. Auch ist deren WLAN auf günstig getrimmt (wenige Spatial-Streams, schlechteres Antennen-Design, …). Wenn Du schon eine FRITZ!Box 7490 hast, verbesserst Du Dich kaum (Geschwindigkeit Web-Oberfläche) bzw. verschlechterst Du Dich sogar (WLAN). Zeigt Deine FRITZ!Box erste Ausfälle oder ist Dir die Web-Oberfläche zu langsam oder ist Dir das VPN zu langsam, dann bietet sich eine FRITZ!Box 7520 gebraucht an.

Hättest Du einen größeren Fiber-Tarif, wäre die Sachlage wieder leicht anders, also bei Fiber1000 aufwärts müsste man schauen, ob Du wirklich alles aus der Leitungen holen willst. Dann wäre die FRITZ!Box 5530 Fiber eine der günstigsten Boxen. Aber wie @NDiCB schon schrieb, hapert es dann am Ingress-Shaping, also wenn mehrere Personen im Haushalt gleichzeitig was im Internet machen wollen.
 
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DJMadMax schrieb:
Die Modem-ID ist deshalb notwendig, weil die Telekom (wie eigentlich jeder Glasfaser-ISP) keine einzelne Single- oder Multimode-Leitung ins Haus legt, sondern gleich mehrere auf einmal. Da hat ein LWL-Strang schnell mal 12 Leitungen.
Das hat doch nichts mit der Anzahl der Fasern pro Haus zu tun. (Bei mir hat die Telekom übrigens nur vier gelegt)
Bei GPON hängen so oder so mehrere Teilnehmer an einem Port, unabhängig wie viele Fasern nun in ein Haus reingehen. Und dann nicht 12 Anschlüsse, sondern meist 32. Und dann braucht man halt die Modem-ID zur Zuordnung.
 
@gaym0r
Du kannst das gerne mal der Telekom erklären. Die BRAUCHEN die Modem-ID eben genau deshalb, damit sie an ein und derselben Schaltungsadresse genau sagen können, welcher Anschluss nun aktiv geschaltet wird und welcher nicht.
 
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