alte festplatte braucht gewisse zeit um "warmzulaufen"?

nudelaug

Lieutenant
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hey!
ich habe vor einiger zeit 2 alte seagate pata-hhds verbaut einfach um zu sehen inwieweit sie noch funktioneren.
beide waren in ordnung...es gab nur ein problem: die geschwindigkeit war unterirdisch (einstelliger MB/s-bereich)

jetzt wollte ich wissen: ist es normal dass festplatten eine gewisse zeit brauchen um wieder "auf die sprünge" zu kommen?
nach einigen stunden unter belastung bzw. dauerendem benchen haben sich die werte wieder normalisiert.
 
Bei vielen kleinen Dateien sind einstellige Werte normal. Die "Spitzenwerte" bekommst Du nur bei großen Dateien (Videos oder Zip-Dateien im Gigabyte-Bereich).
 
Bei kleinen Datein oder wenn die Daten extrem fragmentiert sind, ist die Geschwindigkeit unterirdisch.
 
PATA Platten laufen am BUS mit max. 133MB/s. Das ist abhängig vom verwendeten Controller. Heutige SATA in der aktuellen Ausführung schaffen theoretisch bis zu 6 GB/s.

Die "alten" Platten verhalten sich also "ganz" normal.

Gruß

nicknackman1
 
Bei einer einzelne HDD ist auch für SATA-Platten bei ca. 220 MB/s Schluß.
 
nicknackman1 schrieb:
Heutige SATA in der aktuellen Ausführung schaffen theoretisch bis zu 6 GB/s.

Bit und Byte bitte nicht verwechseln ;)
 
Inzersdorfer schrieb:
Bei einer einzelne HDD ist auch für SATA-Platten bei ca. 220 MB/s Schluß.
Und die schaffen auch nur die neustens 3.5" mit Plattern von mindestens 1TB und 7200rpm und auch selbst dann nur auf den äußeren Zylindern, auf den inneren nur rund die Hälfte.

nicknackman1, die 6Gb/s sind nur die theoretische Bandbreite der Schnittstelle, aber ob SATA 3Gb/s oder SATA 6Gb/s spielt keine Rolle, die HDDs können die Daten ja nicht so schnell vom Medium lesen bzw. dort schreiben.
 
danke für die reaktionen.
ich hab mir die zeit genommen zumindest eine der platten nochmals zu testen.
fazit: lesegeschwindigkeit normal, schreibgeschwindigkeit unterirdisch (hdtune, cdm, kopieren von dateien in win7 -> 1-2MB/s)
ich hab derzeit aber kaum möglichkeit es auf einem anderen system auszutesten.
 
HD Tune ist ein Low-Level Benchmark, der übergeht das Filesystem und damit die Fragmentierung. Schreiben wirst Du damit nicht getestet haben, das geht auch nur wenn keine Partition auf der Platte ist, es würde sonst auch die Daten zerstören. Wenn Du mit CDM bencht, also auf Filesystemeben, dann spielt die Fragmentierung da aber voll rein. Mache doch mal mit MyDefrag eine Analyse, dann sieht Du ja wie stark die Platte fragmentiert ist.
 
zwecks fragmentierung:
einmal benchmarks mit frisch formatierter festplatte.
einmal benchmarks mit bespielter, defragmentierter festplatte.

trotz allem: kann mir jemand die geringe schreibleistung erklären?
 
Welche HDDs sind es denn genau?
Wenn es alte 500MB (Ja, MB)-HDDs sind, dann ist das die max. Geschwindigkeit.
Vermutlich sind die HDDs aber wesentlich größer, poste mal nen Screenshot von Crystal Disk Info mit den SMART-Werten der HDD, dann sieht man, ob sie defekt ist. Die niedrige Geschwindigkeit auch bei leerer Platte spricht zumindest dafür.
 
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