Alte Schätzchen, neu entdeckt - Empfehlungen?

An der A7 ist es von der Brennweite zwar noch gut ohne Stativ händelbar, aber mir ist die Kombination eben nen Tick zu kopflastig. Vielleicht mal nach nem 135mm Olympus OM umsehn, selbst wenns nur Blende f/3.5 ist, auf jeden Fall ist die Optik ein wenig kompakter.
 
Bei der A7 macht das Vollformat den wesentlichen Unterschied. Wie ich leider erst kürzlich herausgefunden habe, wirkt sich die Sensorgröße nicht nur auf die Brennweite aus, sondern auch auf die Blende, und damit also auf die Tiefenschärfe. Je kleiner der Sensor, desto mehr Blende geht "verloren". Der Herr hier auf Youtube erklärte mir das kürzlich. :(

Deswegen hast Du mit deiner Hexanon auch bei f2.8 so ein tolles Bokeh :) - bei Vollformat ist 2.8 tatsächlich auch 2.8. Bei meiner MFT-Olympus ist f2.8 eher f5.6... jetzt verstehe ich auch, warum ich mit meiner Oly niemals ein vernünftiges Bokeh hinbekommen habe, selbst mit meinen Helios-Linsen nicht.

Jedenfalls hatte ich mir noch eine Cosinon-S 50mm 1.8 PK-Mount gekauft. Nur macht das mit dem neuen Wissen um die geschluckten Blenden kaum noch Spaß an der Oly. :rolleyes: Vollformat habe ich nur analog, und da müssen die Filme erst entwickelt werden.
 
leboef schrieb:
... jetzt verstehe ich auch, warum ich mit meiner Oly niemals ein vernünftiges Bokeh hinbekommen habe, selbst mit meinen Helios-Linsen nicht.

;) Das wirds wohl sein. :D

Tipp: Canon 135mm f2.5 mit Adapter. Wenn Du dann noch immer kein "vernünftiges" Bokeh hin bekommst solltest Du mal das Voigtlander 42,5 f0,95 versuchen ... (Es handelt sich bei dem Bild um ein Puppe im Maßstab 1:10, abgelichtet von Reinhard Wagner auf der Photokina)

Oder einfach mal das Oly 45er f/1.8 probieren?

 
Zuletzt bearbeitet:
Die Frage ist nur, ob die angegebenen Lichtstärken für Vollformat- oder für MFT-Sensoren gelten?

Außerdem spare ich jetzt einfach mal auf eine A7. Meine PL3 ist mir eh zu unhandlich. ;)
 
Die Lichtstärke generell bezieht sich auf die maximale Blendenöffnung, 1.8 ist und bleibt 1.8! Nur die erzielte Bildwirkung ist aufgrund des kleineren Sensors eben nicht die gleiche wie bei einem kb-Sensor.
 
... was Du nicht sagst, da wäre ich nie drauf gekommen. ;)

Das ist mir schon klar. Trotzdem ist das Mist, wenn man das volle Potential einer Linse nicht ausschöpfen kann. Und wenn ich sehe, was Vollformat für ein Bokeh ermöglicht, selbst bei 2.8, da möchte ich meine Oly doch wieder loswerden. Jemand interesse? :D
 
poons schrieb:
Bokeh ist auch nicht alles :)

Stimmt, zu mal bokeh zu einem Großteil von dem Glass verursacht wird. Ein 35/2.8 an MFT und an FX schaut exakt gleich aus. (Selbes Glass vorausgesetzt) was sich ändert ist der verwendete Bildkreis. Und das macht das ganze im Endeffekt wieder anderem Glass. Willst du bei mFT bokeh, nimm mehr Brennweite und oder geh näher rann. Aber was auch interresant seit dem ich fx habe, nutze ich viel seltener das bokeh als bisher.
 
leboef schrieb:
Trotzdem ist das Mist, wenn man das volle Potential einer Linse nicht ausschöpfen kann. Und wenn ich sehe, was Vollformat für ein Bokeh ermöglicht, selbst bei 2.8, da möchte ich meine Oly doch wieder loswerden. Jemand interesse? :D

mFT nutzt den sweet spot eines FF Objektivs doch deutlich besser aus. Und um bei einem FF Objektiv die Leistung einer mFT Linse zu bekommen ist ein enorm größerer Aufwand notwendig.

Kannst mir Deine Kamera gerne geben. ;) Brauche noch eine Hyperlaps-Kamera, wo es auf Auslösungen und Auflösung nicht ankommt.
 
Das oben angekündigte Cosinon S 50mm 1.8 habe ich an einer Vollformatkamera getestet. Analoge Vollformatkameras habe ich zur Genüge. ;) Die Ergebnisse kann man hier im Thread nachlesen.
 
Ich hab mir ein Revuenon 135mm f2.8 MC ersteigert (http://allphotolenses.com/lenses/item/c_3449.html).
Mal abgesehen davon, dass es sich total minderwertig anfühlt und klapprig ist, scheint da wohl irgendetwas gefallen an dem Glas gefunden zu haben:



Ist das Glaspilz? Hab schon versucht an die Linsen innen zu kommen, aber auf die schnelle hat das nicht funktioniert.
Hat zum Glück nur 4€ gekostet, aber würde es trotzdem gerne behalten.
 
Sieht aus als hätte da jemand eine Bakterienkultur drin gezüchtet :D

Du musst das Teil komplett auseinanderschrauben und am besten mit Isopropanol reinigen. Die Frontlinse lässt sich meist ganz einfach mit einem Messschieber rausdrehen, sofern dort zwei Vertiefungen vorzufinden sind - vielleicht hilft das ja schon. Ansonsten brauchst du Spezialwerkzeug oder kannst versuchen, dich von hinten, also vom Bajonett ausgehend, vorzuarbeiten.
 
Definitiv Fungus. Für mich ein Fall für die Tonne.
Wenn Du an die Linsen ran kommst, kannst Du versuchen sie mit einer breiartigen Mischung aus Salz und Essig abzureiben.
Halte sie aber unbedingt in diesem Zustand von anderen optischen Geräten fern.

Aber bei 4 Euro würde ich jetzt sagen Lehrgeld und nächstes mal genau nachhaken, ob die Linsen klar und sauber sind.
 
pcpanik schrieb:
Wenn Du an die Linsen ran kommst, kannst Du versuchen sie mit einer breiartigen Mischung aus Salz und Essig abzureiben.

Und welchen Zweck soll das haben? Das Glas auch noch zerkratzen? Isopropanol ist das bewährte Hausmittel bei solchen Fällen. Wenn der Pilz die Vergütung noch nicht angegriffen hat, klappt es damit wunderbar.

Edit: Sorry mein Fehler, das scheint wirklich zu funktionieren (auch wenn ich es ziemlich riskant finde, da es voraussetzt, dass sich alle Salzkörner im Essig gelöst haben)... :eek:

Das soll aber nur bei Glasblindheit was bewirken. Hier in diesem Fall würde ich es wie bereits geschrieben mit Isopropanol versuchen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Eben, bicht gleich schimpfen. :p
Ist ein bewährtes Mittel gegen den Pilzbefall.
Ob man mit Isopropanol das gleiche Ergebnis erzielt weiß ich hingegen nicht.
Mir wäre vor allen Dingen das Risiko viel zu groß den Pilz auf meine anderen Optiken einzuschleppen.
Daher mein Rat: ab in die Tonne.
 
Dann wird es wohl der Mülltonne zum Opfer fallen :freaky:
Und beim nächsten mal muss der Verkäufer eben das Glas kontrollieren (war angeblich ein Laie und das Objektiv war augenscheinlich Ok).
 
Ich hab mal irgentwo gelesen das einer sein Fungusbefallenes Objektiv in den Ofen gehauen hat. Danach war der Fungus weg. Schmelztemperatur der Plastik/Gummi sollte natürlich nicht erreicht werden. Ein Versuch wärs doch Wert bevor es in die Tonne geht?
 
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