Alter egal solange SMART Werte gut sind?

c-mate

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Hallo, ich habe noch diverse recht alte HDDs im Schrank liegen, meist 2,5 Zoll aus entsorgten Notebooks.
Zb Hitachi TravelStar mit 500GB aus dem Juni 2014, also 11 Jahre alt.
Ist das Alter egal, solange die SMART Werte gut sind?
Die Platte soll nur als Datenspeicher für paar Backups dienen (von denen es noch andere Backups gibt).
Aber könnte ja sein, dass man sich die Mühe sparen kann bei dem Alter, weil da irgendwas wegaltert oder so.

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Zuletzt bearbeitet:
so festplatten leben meist sehr lange wenn sie die ersten paar wochen überlebt haben.
Die ausfallrate der Festplatten ist ungefähr wie die form einer Badewanne.

Wie bei allem elektronik Zeug ein ausfall kann jederzeit ohne Vorankündigung passieren.
 
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in der SMART wertetabelle wird erst mal nur gezeigt ob die Festplatte, irgendwann zufällig über irgend ein problem gestolpert ist

um wirklich zu wissen ob noch alles funktioniert musst du zusätzlich noch Selbsttests machen (smartctl -t long o.ä.)
 
@kieleich ich mach das unter windows mit HDTune das kann in der vollversion die platte (leere platte auch keine Partition) vollschreiben und überprüft dann ob das geschriebene stimmt.
 
wern001 schrieb:
die platte (leere platte auch keine Partition) vollschreiben und überprüft dann ob das geschriebene stimmt

Sowas macht man üblicherweise bei USB-Sticks, um zu prüfen, ob die vom Controller gemeldete Kapazität stimmt. Bei Festplatten ist das in der Regel überflüssig und belastet nur unnötig die Mechanik.

Ein SMART Long Test

kieleich schrieb:

sollte hier ausreichend sein.
 
@CoMo für usb-sticks nehm ich das heise H2testw
 
Ich habe hier noch eine HDD in Betrieb, die ich Anfang 2014 mal als Notlösung für 'nen Hunni gekauft habe. Seitdem nutze ich sie als eine Art Zwischenspeicher für unwichtige Dinge. Sie läuft seit ca. 7 Jahren im Dauerbetrieb.
Also ja, gute SMART-Werte sind augenscheinlich ausreichend, alles andere ist und bleibt Glückssache.
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wern001 schrieb:
Die ausfallrate der Festplatten ist ungefähr wie die form einer Badewanne.
???

Ich habe jetzt mal einen Test mit H2testw gestartet, interessiert mich jetzt einfach was dabei rauskommt.
 
wenn die platten neu sind viele ausfälle, dann lange zeit wenige ausfälle und mit steigendem alter wieder mehr ausfälle. einfach nach badewannenkurve googeln

Anhang anzeigen Badewannenkurve.png
 
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Ich glaube das musst du malen. Sonst ist es ein wenig abstrakt
 
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c-mate schrieb:
Die Platte soll nur als Datenspeicher für paar Backups dienen (von denen es noch andere Backups gibt).
Nachdem Backup´s vorhanden sind, nutzen bis sie ausfällt und keine Gedanken darüber machen.
Auch eine neue Festplatte kann ausfallen.
 
Da die Daten die dort gesichet werden auch noch, nach Angabe des TE, in weiteren Backups existieren, kann man so eine Platte weiterverwenden, warum auch nicht.
 
OSx86 schrieb:
Ich glaube das musst du malen. Sonst ist es ein wenig abstrakt
Ha ha ha ja jetzt habe ich es verstanden, ohne die Darstellung wäre ich da tatsächlich nie drauf gekommen.
Aufs googlen wäre ich nicht gekommen, da ich nicht dachte, dass das ein offizieller Begriff ist.
 
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Ich habe hier übrigens eine Festplatte im Einsatz, die seit 3 Jahren SMART Read errors meldet. Trotzdem schmeiße ich da täglich meine Proxmox-Backups drauf. Das mache ich so lange, bis sie stirbt.

Also selbst mit Fehlern kann man solche Platten durchaus noch lange Zeit verwenden, wie immer vorausgesetzt, die Daten sind nicht kritisch und es gibt weitere Backups.
 
@c-mate ist bei mir auch ab und zu so. Batsch auf den Hinterkopf und in die richtige Richtung schubsen.
 
Gut ist die alten Platten regelmäßig anzuschalten. Die mechanischen Komponenten sollten sich im besten Fall alle paar Monate mal bewegen.
 
@CoMo: Du solltest trotzdem hin und wieder Testen, ob die Daten auch lesbar sind. Schreiben alleine sagt gar nix.

Cunhell
 
Dann sollte man lieber Dateisysteme verwenden, bei denen eine solche Funktionalität, also das regelmäßige Lesen und Verifizieren der Checksummen eingebaut ist. Auf dem NAS also ZFS oder btrfs.

Auf dem Windows Server bietet sich ReFS an.

Alles natürlich unter der Voraussetzung, dass Parität im Storage Pool vorhanden ist, damit Fehler auch korrigiert werden können.
 
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