Alterndes Notebook mit SSD flott kriegen?

bafta

Lt. Junior Grade
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Hallo zusammen,

Ich hatte überlegt, dem ca. 4 Jahre alten Notebook meiner Mutter zu Weihnachten ggf. eine SSD zu spendieren. Es handelt sich um ein Notebook mit Celeron M Prozessor (SingleCore, 1,6GHz), 2GB RAM sowie Win7 32Bit. Es wird hauptsächlich zum Surfen, für Email und kleinere Spielchen benutzt.

Das Booten dauert auf der 120GB-Hdd schon um die 3 Minuten, obwohl das System an sich relativ aufgeräumt und defragmentiert ist. Deswegen dachte ich mir, eine kleine SSD könnte da evtl. noch etwas reissen...

Nun meine Frage: Wäre damit im Alltagsgebrauch mit einem "Leistungsschub" zu rechnen? Oder soll ich mir das Geld sparen und ihr lieber raten, sich bald etwas Neues anzuschaffen, da der Prozessor grundsätzlich überfordert ist? Was würdet ihr in diesem Fall machen?

Anbei noch die Daten von Crystal DiskMark sowie dem Windows Leistungsindex.

Greetz,

bafta
 

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Also der Prozessor ist definitiv Überfordert mit einer SSD, nichtsdesdotrotz würde man merken dass er flotter wird.

Aber mit einem 300 bis 400€ Lappi wird sie deutlich angenehmer unterwegs sein

p.s. ich sehe gerade, dass Vista oder Windows 7 auf dem Lappi ist. Dafür ist er natürlich Hardware mäßig sehr am Limit!
 
auch wenns hart klingt aber lass es bleiben :)

hatte selbst vor kurzem noch nen ibm laptop mit single core cpu hab mich dran geklammert (wegen der grandiosen verarbeitung und tastatur) musste dann aber doch einsehen das mit der cpu nix mehr zu holen war ...

MFG
 
ist zwar nicht optimal,jedoch wird es trotzdem ein massiven Leistungsschu geben, hab eine SSD mal an einem P4 gestest und selbst da gab es ein unterscheid wie tag und nacht.
 
Der Prozessor wird nicht überfordert sein aber bei so einem alten System ist die Frage ob sich das wirklich lohnt.
Durch die SSD werden nur die Programmstarts beschleunigt wenn du aufwendigere Sachen machen möchtest bei dem der Prozessor und RAM gefragt sind wirkt die keine Wunder. Wenn damit allerdings nur die von dir beschriebenen Tätigkeiten genutzt werden sollte es kein großes Problem darstellen.
Eventuell kannst du ja später immer noch ein neues Notebook kaufen und die SSD dahin übernehmen.
 
Das Gerät wird nur über einen IDE-Anschluß verfügen. Dafür gibt es meines Wissens nach keine aktuellen SSDs. Es wäre also rausgeworfenes Geld.

Wäre das Notebook etwas aktueller, würde es sich lohnen, da man die SSD in einem neuen Notebook weiterverwenden könnte.
 
die ssd wird nix bringen.
nur etwas leiser als die hdd.

ich würde sparen.

Klaus Kinski ist cool :-)
 
wenn die Festplatte SATA ist kannst du für rund 70 Euro das Ding richtig beschleunigen mit einer 60GB SSD von z.B. Verbatim. Gibts bei Amazon inkl. Versand. Alles andere macht keinen Sinn, insbesondere wenn es IDE wäre....dann hilft nur Neuanschaffung....
 
Zudem müsstest du wohl zu ner IDE-SSD greifen (Ein Celeron M dürfte kaum SATA haben), von daher würde ich es auch sein lassen.
Eine neue IDE-Platte in Verbindung mit ner Neuinstallation könnte aber ebenfalls durchaus Wunder bewirken.

Ich würde das Geld dann lieber für nen neuen Läppi beiseite legen.
 
Danke schonmal für die Antworten :)

Angeblich ist in dem Teil ne SATA-Schnittstelle verbaut... Nur der erste Standard, aber immerhin. Dachte an die OCZ Vertex Plus mit 60GB (~60€), darunter lohnt sich's nicht wirklich, und ne teurere kommt nicht infrage. Taugt die was, oder sollte ich lieber gleich davon absehn?

Was vor Allem nervt sind die Programmstarts, wenn die Geschichte erstmal läuft geht's einigermaßen. Die anspruchsvollsten Anwendungen sind höchstwahrscheinlich noch die Flashgames bzw. gelegentlich youtube eben. Viel mehr muss die Kiste nicht können.
Hab vorhin mal testweise ne recht zugriffsfreudige SD-Karte zwecks ReadyBoost installiert, evtl. hilft die auch schon etwas, ich werde das mal beobachten.

Is halt immer die Frage, 400-500€ für ne neue Mühle oder die alte eben mit besagten 60€ performancetechnisch nochmal erträglich zu machen.


Zumindest hab ich nun ein paar Meinungen ;)


@NaTaS77: in der Tat, der konnte was :) Der Wutausbruch beim Dreh zu Fitzcarraldo (youtube) bleibt unübertroffen ;)
 
Wie wärs damit: Weg vom Leistungsfresser Windows, hin zu einem schönen schlanken Linux-System.

Eine SSD für diese Rumpelkiste halte ich für rausgeschmissenes Geld.
 
Hatte schonmal ein Linux drauf, das hat ihr auf Dauer nicht gefallen (Ubuntu)...
War leistungstechnisch auch klar schneller, keine Frage.

So gesehn wird die SSD ja nicht schlecht, die könnte ich notfalls noch woanders verbauen.
Großartige Platzansprüche bestehen nicht, zur Not hat sie noch ne externe Platte.

Werd nochmal ne Nacht drüber schlafen ;)
 
Daaron schrieb:
Wie wärs damit: Weg vom Leistungsfresser Windows, hin zu einem schönen schlanken Linux-System.

Eine SSD für diese Rumpelkiste halte ich für rausgeschmissenes Geld.

Bevor ich meiner Mutter Linux erklären müsste, würde ich eher nen gebrauchten Lappi kaufen...


Um welches Gerät handelt es sich denn überhaupt?
 
Ich würde eher vorschlagen, wieder Windows XP auf dem Notebook zu installieren. Das sollte schon viel gefühlte Geschwindigkeit bringen und kostet nichts außer Zeit.

Daß das Notebook einen SATA-Schnittstelle haben soll, würde mich sehr wundern. Hast Du es schon mal aufgemacht und einen Blick auf die Festplatte geworfen? IDE und SATA unterscheiden sich sehr vom Anschluß. Das sollte man sofort erkennen.
 
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