Am Mittwoch im Bundestag: Züchten und Rauchen in Cannabis-Clubs?

Harter Tobak 1-5 Gramm ist schon schmuggeln.... ich verweise dich mal an unseren Nachbarn Polen, da kriegst du schon für die geringste Menge Knast. Leude wie dich freut das natürlich, dumm nur das dann die richtigen Kriminellen wie Mörder oder Vergewaltiger frei herumlaufen, weil die Gefängnisse mit kleinen Kiffern zugestellt sind.
Gefängnis ist natürlich nicht sinnvoll... aber wie wäre es mit 500€ pro Gramm und 50 Sozialstunden?
Mariuana konsumiert und geschnappt? Pauschal 500€

Was meinste was die bösen Jungs machen wenn die Konsumenten wegbrechen...

Große Fische hart bestraft........ du redest hier von einem Milieu von dem anscheinend nicht die geringste Ahnung hast. Ich kann mich zwar nur auf das Berufen was ich hier im Pott mtikriege aber das reicht schon.
Natürlich ist es nicht einfach die Hintermänner zu bekommen... aber wenn, dann bekommen die auch saftige Strafen.

Du magst es anscheind Leuten Wörter in den Mund zu legen und beziehst dich dauernd auf Dinge von denen du glaubst das ich Sie denke.
 
Was hälst du denn von 500 € + 50 Sozialstunden für Schwarzfahren? Ne Strafe muss ja im Verhältniß zur Tat stehen. Wo siehst du die Verhältnißmäßigkeit?

Abgesehen davon bekommen die "Hintermänner" definitiv hohe Strafen. Einen Freund von mir haben sie in Berlin mit 6kg im Kofferraum erwischt und der hat 2 Jahre bekommen. Dumm wenn man sich mal das Risiko ansieht.
Aber ich denke du möchtest hier eher den Hardliner geben.
 
Was hälst du denn von 500 € + 50 Sozialstunden für Schwarzfahren?
Voll okay, dann hört das schwarz fahren endlich auf.

Wo siehst du die Verhältnißmäßigkeit?
Zweckmäßigkeit stelle ich mal über Verhältnißmäßigkeit.
Wenn es zweckmäßig ist, das jeder Raser direkt die Fläppe abgenommen bekommt weil dadurch die Verkehrstoten um x% reduziert werden, sollte man das tun. Nur sollten die dann nicht schwarz fahren :D
 
Na gut, dann wärst du im Iran oder Dubai sicher gut aufgehoben:D

Kannst natürlich deine Meinung haben ( die ich respektiere), aber das ist mir ne Spur zu hart. Wenn ich mir nen Zehner Gras bei nem Ticker besorge tu ich niemandem direkt weh. Das einzige ist das ich Kriminalität förder. Aber letztendlich tue ich mir und meiner Gesundheit nix gutes.
 
Dubai.. warum nicht :D

Ich bin halt eher der "Hardliner"...

Das einzige ist das ich Kriminalität förder.
Genau das ist es... Man muss jedes Übel an der Wurzel packen. Die Wurzel der Drogen sind nicht die Hintermänner, oder die Drogen selber. Sondern die Konsumenten die es fordern.
Schafft man es die Konsumenten davon zu "überzeugen" das Drogen schlecht sind, bricht die Industire dahinter zusammen.

Natürlich ist es auch ein Weg das zu legalisieren, damit Steuereinnahmen zu generieren und die Kriminellen machenschaften dahinter zu stoppen. Da wären wir aber wieder bei dem Thema: Brauchen wir eine weitere legale Droge?
 
Also grundsätzlich würde ich eher Alkohol und Cannabis tauschen.
Ich kenne aus meiner Jugend noch zig Schlägereien die quasi durch Alkohol entstanden sind. Hast du geraucht bist du viel zu faul zum Schlagen oder Vergewaltigen. Rechne dochmal die Klinikkosten durch Alkoholexzesse durch. Magen auspumpen, Tagesaufentalt oder Ausnüchterungszelle. Das sind Kosten die durch Cannabis in der Weise nicht entstehen.
Ich gebe dir übrigens grundsätzlich Recht. Cannabis ist natürlich schlecht, aber manchmal macht das Schlechte eben zu viel Spaß.
Eine Droge ausrotten ist übrigens nicht mehr als ne Wunschvorstellung. Da der Profit zu hoch ist wird das ganz sicher niemals klappen!
 
Der Schwarzmarkt wird garantiert nicht ausgetrocknet. Beim Tabak ist es doch auch nicht so, irgendeine chinesische nicht zugelassene Marke soll doch angeblich Martkführer sein? Die Leute geben doch lieber 2€ weniger rein und ziehn sich irgendwelchen Müll rein.
Gleiches wird auch beim Gras passieren.

Die 15jährigen werden übrigens auch mit CoffeeShops nicht dran kommen, die müssen also weiterhin den Schmuck der Großmutter bei den Dealern vertauschen.

Genügend Studien das Cannabis die Gehirnentwicklung stört gibt es auch. Alkohol und Tabak sind da sicherlich nicht wirklich besser, aber eigentlich sollten man auch die nicht unter 18 mehr kriegen.
Aber lieber soll ein komplettes Verbot für Alkohol, Tabak geschaffen werden, wie eine weitere Droge legalisiert. Auf Alkohol kann ich persönlich gut verzichten. Aber jedesmal zu sagen "aber xyz darf auch" ist irgendwie kein richtiges Niveau für eine Diskussion. Bier und Zigaretten sind einfach schon zu lange in unsere kulturellen Wurzeln verstrickt als das man diese von jetzt auf heute abschaffen könnte, aber ein langsamer Abbau würde sicherlich nicht schaden.

// Falls du es nicht gemerkt haben solltest stammt diese Aussage mit den 15jährigen nicht von mir, ich habe diese nur erneut aufgegriffen ...
// Bei Schnaps ist das übrigens nicht viel anders. Wie oft kommt es vor das Ü18jährige diesen für die Kinder kaufen und dabei Profit machen?
Übrigens bin ich unter 30, soll auch noch ein paar vernünftige Leute in dem Bereich geben. Und ich kenne 2 Menschen die gekifft haben, und naja ihr Leben jetzt ist mehr wie fragwürdig ..
Bei kulturellen Wurzeln denke ich übrigens nicht nur an die letzten 50 Jahre. Aber es ist natürlich einfach Leute als polemisch und sinnlos abzustempeln wie eine anständige Diskussion zu führen.
 
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Ich weiß ja nicht wie alt du bist, aber in meiner Generation 30+, ist Gras mindestens genau so verwurzelt wie Kippen und Alkohol. Das zieht als Argument meiner Meinung nach nicht wirklich.
Deine Einstellung wird aber mit den 15 jährigen die Omas Schmuck verhökern auch ziemlich deutlich. Es soll auch Kiffer geben die nicht ihr ganzes Leben für ne Tüte aufs Spiel setzen. Und ich hab mit 15 auch nix verhökert oder geklaut um mir meine persönlichen Vorlieben zu erfüllen.
Hättest den Satz auch so geschrieben wenn es um Schnaps gehen würde?
Die 15 jährigen werden übrigens auch mit Aldi nicht drankommen, die müssen also weiterhin den Schmuck der Großmutter bei den Dealern vertauschen.
Polemisch und sinnlos ist die Aussage!
 
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Jo sehe ich ebenfalls so, was ich noch beobachtet habe das die etwas jüngeren dann noch zusätzlich Pepp und den ganzen anderen Mist zu sich nehmen. Von Chemie habe ich nie was gehalten.

@Benzen
Schön das du ein Hardliner bist, das einzige was deine Linie hervorbringt sind Drogen wie Meth oder Croc und jede Menge zerstörter Leben und jede menge Profit für die Hintermänner.
Zusätzlich kommen dann noch die legalen Drogen der Pharmaindustrie hinzu die ein viel größeres Problem darstellen als Cannabis.

Aber als Hardliner kannst du mir sicherlich erklären warum plötzlich 80-90% des Opiums weltweit aus Afghanistan kommen, nachdem die westlichen Mächte da einmaschiert sind und warum der Opiumhandel dort dermaßen floriert und es anscheinend so einfach ist die Ware weltweit zu verbreiten, vorher war das nicht so.

Dein ach so toller WAR on DRUGs dauert schon Jahrzehnte und bringt genauso viel wie die Prohibition von 1919 bis 1933 in den USA, außer der Förderung von kriminellen Strukturen kommt da nämlich nix bei rum.
 
Das ist ein ziemlich zweischneidiges Schwert.

Einerseits denke ich dass eine Legalisierung viele Vorteile hätte:
- Die unsinnige Kriminalisierung größerer Bevölkerungsgruppen würde wegfallen
- Man könnte gute Steuereinnahmen generieren (50-70% ließe sich problemlos machen ohne den Straßenverkaufspreis von heute zu übersteigen und trotzdem allen Beteiligten ein gutes Auskommen zu lassen)
- Der Konsum wäre besser überwacht und könnte an gesundheitliche Aufklärungsmaßnahmen gekoppelt werden
- Der Faktor "Einstiegsdroge" würde wegfallen, da man im "Cannabis Club" oder wie auch immer es geregelt würde wohl kaum auch noch Kokain etc. angedreht kriegen würde.
- Das in den letzten Jahren zunehmende Problem der Streckung würde wegfallen (Vogelsand, Brix oder sogar Blei!)
- Zumindest ein legalisierter Einsatz in der Medizin wäre wünschenswert (bei Chemotherapie, Spasmen, ...)
- etc. pp.

Allerdings ist nicht von der Hand zu weisen dass Canabis bei einem nicht unerheblichen Teil der Konsumenten psychische Folgen hinterlässt. Diese können temporär sein (Antriebslosigkeit, Paranoia, psychische Abhängigkeit etc.), in vielen Fällen aber auch Langzeitschäden hervorrufen. In meinem Bekanntenkreis habe ich alles mögliche wie Schizophrenie, bipolare Störungen oder schlicht Depressionen, komplette soziale Isolation und dauerhafte Antriebslosigkeit auch Jahre nach dem letzten Konsum erleben dürfen (und das bei deutlich mehr als den hier kolportierten 2-4% der Konsumenten). Bei den heutigen hochgezüchteten Sorten gibt es auch eine gewisse körperliche Abhängigkeit, ähnlich der von Tabak.
Außerdem birgt Cannabis durch die Tatsache dass es sich um eine "seichte Droge" handelt die Gefahr, dass die Konsumenten sie nicht wie Alkohol nur mal abends konsumieren. Sondern wie der Threadersteller schon meinte, sie beeinflusst ihn nicht merklich in seiner Entscheidungsfähigkeit, daher kann man ja auch stoned Auto fahren und Arbeiten. Die Komponente der psychischen Abhängigkeit ist hier größer als bei Alkohol (wo sie sich hauptsächlich im "wir gehen abends weg, also wird getrunken sonst ist es nicht lustig" äußert).

Leider ist eine wirklich sachliche Diskussion über das Thema meist sehr schwer, da nicht-Konsumenten oftmals vorurteilsbehaftet oder schlicht unwissend sind und Konsumenten verblendet
 
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Vielen Dank für den guten Beitrag *maT.
Ich stimme dir da voll und ganz zu.
 
Ich habe vor 2-3 Jahren mal ein sehr interessantes Buch zu dieser Thematik gelesen (Name fällt mir gerade nicht ein), wurde von einem sehr angesehenen Prof. Dr. geschrieben. Um es kurz zu sagen, der einzige Grund warum es bis heute noch Verboten ist, ist einzig und allein die Pharmaindustrie.
 
Die Linken sind entweder selbst alle bekifft, oder haben die rosa rote Brille auf, die sorgen ja immer für Furore.

Hier mal ein wenig Aufklärungsmaterial an alle die glauben Ihren Konsum/Sucht im Griff zu haben. Zudem habe ich 3 Jahre in der Baller-Burg gearbeitet und konnte jeden Tag sehen, was passiert wenn der Körper und die Seele Cannabis nicht so gut verarbeiten können.

http://www.drugcom.de/haeufig-gestellte-fragen/fragen-zu-cannabis/


Ich halte davon gar nichts, und habe selbst 10 Jahre unnötig Zeit mit diesem Rotz verschwendet, ganz klar ist Cannabis eine Einstiegsdroge, und damit spreche ich nicht die Gelegenheitskiffer die ein "geregeltes Leben haben" an.

Die Schlagzeilen der Papparazi sind dann bestimmt lustig "Die Kinder der Führungsspitze der Linken trifft sich zur geimeinsamen Entspannung mit Joint und Bierflasche im Cannabisclub"

das wird doch in einem Land wie Deutschland nie durchkommen.........................


Der letzte Satz von *maT gefällt mir sehr gut, denn er trifft genau ins Schwarze
 
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Wappenrock schrieb:
Außerdem beeinträchtigt kiffen (so bei mir) in keinster Weise meine Handlungs-/Entscheidungsweise und ist gesellschaftlich kein Mittel zur Isolation.

Mit anderen Worten: Cannabis hat keine Wirkung auf dich? Warum nimmst du es dann? Warum muss man es legalisieren wenns doch garnichts bringt? Versteh ich nicht.
 
Mal ne andere Frage: Wie sieht es eigentlich mit der Schweiz oder Niederlande aus? Gibt es dort dazu Studien die auf Krankheiten durch den Konsum hinweisen? Habe gelesen, dass in der Schweiz jährlich 5 Mio Menschen Cannabis konsumieren.

Man ließt überall, dass es Psychosen auslösen kann, ABER nur (immer dieses aber) wenn man anfällig für solche ist. Heißt also wenn jemand in der Familie krank ist besteht eine hohe Gefahr es auch zu bekommen. Natürlich besteht auch die Gefahr Psychosen zu bekommen wenn keiner in der Familie krank ist/war... aber dies ist nie so eindeutig durch Studien gezeigt worden.

Bin kein Befürworter von Drogen. Ich rauche nicht, trinke nicht und nehme keine Drogen. Aber bei Alkohol und Zigaretten gibt es vergleichsweise viel mehr studien, die "immer" eine sehr negative Aussicht für Konsumenten beschreiben und trotzdem sind diese legal und für jeden zu erwerben... und da ist manchmal viel schlimmeres Zeug drin (Blausäure, Kohlenmonoxid, Stickstoffoxide)
 
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Wappenrock schrieb:
Außerdem beeinträchtigt kiffen (so bei mir) in keinster Weise meine Handlungs-/Entscheidungsweise und ist gesellschaftlich kein Mittel zur Isolation.
Seit ich rauche trinke ich bis auf ein paar Bierchen im Monat keinen Alkohol mehr und mein Körper dankt es mir!!!

Ich kenne genug Kiffer, das nehm ich Dir absolut nicht ab. Jeder von denen ist ab einem gewissen Konsum sowas von lethargisch, dass es für einen nicht Bekifften einfach unerträglich ist. Ebenso scheinen Kiffer noch mehr als Trinker der Meinung zu sein, sie könnten berauscht noch Auto fahren. Klar sind die Auswirkungen anders, aber die Reaktionsfähigkeit ist halt unter alles Kanone.
Und die Auswirkungen auf die Lunge lässt man auch einfach mal außen vor. Auch mit wenig Tabak.

Aber ich würde es dennoch auch legalisieren. Es kifft eh jeder der will, da kann der Staat noch ein paar Steuern abgreifen. Muss ja jmd. den Steuerausfall von nicht-Autobesitzern und Nichtrauchern wie mir kompensieren. :D

Ich bin ja generell für Legalisierung und verantwortungsbewussten Umgang aller weichen Drogen. Wobei ich generell vergorene Äpfel in allen Variationen und torfige Exportgüter aus Schottland bevorzuge.

Das Problem beim Gras sehe ich bisher darin, dass man oft nicht weiß, was man für eine Züchtung bekommt. Das könnte durch eine Legalisierung verbessert werden.

Beim Alkohol ist das hierzulande besser (gibt ja weltweit genug Todesfälle wg. gepanschtem Alk): Bier ist ohnehin durch das Reinheitsgebot eigentlich niemals die Katze im Sack und auch Whiskybrenner sind doch sehr um den Ruf ihrer Produkte bemüht -> keine bösen Überraschungen.

Wer nun aber nicht gerade selber anbaut und alles kauft, das er am Bahnhof bekommt, kann durchaus böse Überraschungen erleben. Da sehe ich Vorteile bei "offiziellem" Anbau und Verkauf.
 
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xpower ashx schrieb:
Ich halte davon gar nichts, und habe selbst 10 Jahre unnötig Zeit mit diesem Rotz verschwendet, ganz klar ist Cannabis eine Einstiegsdroge, und damit spreche ich nicht die Gelegenheitskiffer die ein "geregeltes Leben haben" an.

Di

Sorry, aber das hab ich ganz anders erlebt. Ich bin in einer leitenden Position beschäftigt, verdiene über 4000€ brutto monatlich, habe eine eigene Familie gegründet, fahre ein eigenes Auto und habe eine eigene Wohnung. ergo hab ich mein Leben ziemlich im Griff.
Und das trotzdem ich abends sehr gerne mal was rauche.
Ich trinke seit knapp 8 Jahren keinen Alkohol und rauche keine Zigaretten. Für mich ist es das optimale Mittel nach einem 12 h Tag im Büro gut abschalten zu können. Das sieht in meinem Freundeskreis nicht anders aus. Die meisten haben wie ich studiert und arbeiten in guten Bereichen. Alle haben Familien und keinerlei Schulden.
Wie du siehst geht es auch anders. Eventuell liegt es am Alter, aber ich denke schon das ein verantwortungsbewusster Umgang mit Cannabis ein wesentlich kleineres Übel als Alkohol darstellt.
 
Timomsv schrieb:
nach einem 12 h Tag im Büro gut abschalten zu können. Das sieht in meinem Freundeskreis nicht anders aus.

Tja, da sehe ich das Problem. Ich komme in ordentlichen Monaten auf gut 3500€ brutto, bin dafür aber nur 8h im Büro (Angestellter, Fixum + Provision) und hab zum Abschalten noch genug Zeit, um ausgiebig Sport zu treiben. Hätte ich selbst mit Familie noch.
Da ist aber nicht Cannabis das "Problem", sondern ein 12h Tag + Familie. Da bleibt einem ja nur der Suff oder ein Joint.

Ich hab das beim letzten ABI-Treffen von uns erlebt, es arbeiten viele so viel, da wird tatsächlich regelmäßig gekifft. Habe ich auch keine Einwände dagegen. Nur sehe ich wie gesagt das Problem darin, wenn Kiffen fast die einzige Möglichkeit bleibt, überhaupt noch abzuschalten. Da läuft ja m.E. schon was falsch.

Sprich ich halte eine 60h Woche + ständiges erreichbar sein für gefährlicher, als regelmäßigen und moderaten Kannabiskonsum. Aber ist ja zu offtopic nun.

Wobei ich sage: ein verantwortungsvoller Umgang stellt weder mit Alkohol noch mit Kannabis ein Problem dar. Aber statt einem Dübel (kann ohnehin nicht auf Lunge rauchen, da hab ich drei Tage Reizhusten) ziehe ich halt lieber ein paar Black Dragon Cider im Irish Pub rein :)

Kurzum: wie in so vielen Dingen des Lebens kommt es einfach aufs Richtige Maß an, mehr nicht.
 
Da geh ich mit dir absolut konform. Solange man selber den Überblick behält, muss es keine Abwärtsspirale sein.
Das mit den 12h am Tag gefällt mir auch nicht all zu sehr. Ich würde auch gern mehr zeit mit meiner Frau und meiner Englischen Bulldogge verbringen. In meiner Branche ( Planung von Spezialtransporten ) habe ich aber nur 2 Alternativen: Entweder nen 12 h Tag zu gutem Gehalt oder halt ganz normaler kaufmännischer Angestellter mit 1600 € Brutto. Da weiß ich nicht wie das Geld zum Leben reichen soll.
Grundsätzlich find ich aber die 12h schon in Ordnung. Ich fange in der Regel um 5 an und arbeite so bis ca. 17 Uhr. Da bleibt schon noch Zeit für andere Dinge.
 
Ok, 1600€ brutto sind lausig, dafür würde ich mit meiner Vorbildung auch nicht arbeiten. Aber deiner Rechnung nach sind die 12h auch ohne Mittagspause etc.
Die lass ich zwar selber auch oft aus, aber ich hab halt 8-17h und ne Stunde Mittag. Komme aber normal um 0700 und gehe wenn nicht viel zu tun ist um 1600.
 
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