AM2+ in Lauerstellung

Elqila

Cadet 3rd Year
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Jan. 2008
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Hallo zusammen,

ich werde mir bald ein schickes neues System zusammenschrauben, bin mir allerdings bei Motherboard noch relativ unsicher... da ich nich einschätzen kann ob sich 20, 30, 40, 50 Euro mehr oder weniger lohnen bzw. was ausmachen...

Das System wird ungefähr so aussehen...

- Athlon64 X2 6000+
- Geforce 8800 GTS 512MB
- 4GB Ram (für später 64-bit OS)
- 24" von HP

(kein OC!!!)


Die Sache is die:
Ich habe vor mir ein AM2+ Board anzuschaffen, da ich vielleicht in 1-2 Jahren, wenn die Phenoms ihre Krücken wegschmeißen und anfangen richtig schnell zu laufen... einen solchen Phenom einsetzen möchte...

Ich brauche dabei nicht viel Schnick-Schnack... kein WLAN, kein SLI oder CF... es sollten vll 2 HDDs mit eSata betrieben werden, ansonsten genug USB-Ports und integrieten Ethernet-Anschluss... UND vorallem lang durchhalten muss das Ding... :D

Der PC wird ingesamt meistens für Browser, Photoshop, Filme und zwischendurch auch exzessives & heftiges Gezocke auf hohen Auflösungen verwendet...

So ich glaub mehr Infos wären zuviel des Guten...

bin etwas ratlos wollte so ca. 100 Euro für das MB ausgeben... dann war ich mal bei 120 und dann sehe ich diese 70 Euro AM2+ Boards... hmm... schwer zu entscheiden irgendwie...

Schönen Abend wünsch ich euch ;)
 
Elqila schrieb:
... ob sich 20, 30, 40, 50 Euro mehr oder weniger lohnen bzw. was ausmachen...

Ich brauche dabei nicht viel Schnick-Schnack... kein WLAN, kein SLI oder CF... es sollten vll 2 HDDs mit eSata betrieben werden, ansonsten genug USB-Ports und integrieten Ethernet-Anschluss... UND vorallem lang durchhalten muss das Ding... :D

Der PC wird ingesamt meistens für Browser, Photoshop, Filme und zwischendurch auch exzessives & heftiges Gezocke auf hohen Auflösungen verwendet...

Für deinen Anwendungszweck kannst du bedenklos ein beliebiges (billiges) Board nehmen. Solange Hersteller mit gutem Support. "Lange halten" wird jedes oder keines der heutigen Boards, was die Zukunftsfähigkeit angeht. Eben je nach Perspektive.

Für mehr Geld bekommt man eben den Schnick-Schnack, den du nicht benötigst.

Je geringer die Anschaffungskosten einer Einzelkomponente, umso geringer sind die Risiken bei Ausfall und umso leichter ist man geneigt, an dieser Komponente später tatsächlich aufzurüsten. Ich sehe da keinen Fehler in deinem Fall, an einem AM2+-Board zu sparen, ein großer Monitor bringt sicher mehr Spaß an der Benutzung als irgendein ungenutztes Feature.
 
thx für die schnelle antwort ;)

ja würde eigentlich nur etwas mehr für Qualität und vll Garantie ausgeben... aber wenn du meinst die schenken sich da nicht viel (außer das mit dem support)...

ich dachte von den Herstellern her... asus oder gigabyte ... eben wegen qualität und support ... ist das ein trugschluss?? weil man auch immer viele Leute jammern hört zB über Asus...
 
Im Grunde sind die Hersteller alle so gut wie gleich - jeder hat Ausfälle, überall kann man Pech haben. Ob jetzt Abit, Asus, MSI oder Gigabyte (wobei es von Abit ja leider nur ein AM2+-Board gibt, schade eigentlich). Also ich würde zu Asus oder MSI tendiern - Gigabyte is so bunt. Wirklich objektiv kann da eigentlich keiner entscheiden - hängt von persönlichen Vorlieben oder auch der gebotenen Ausstattung ab.
 
Die Leute, die jammern, fallen einfach mehr auf in einem Forum. Wer zufrieden ist, wird ja kaum posten. Ist damit nur eine Frage der Wahrnehmung.

Bei jedem Hersteller gibt es gute und schlechte Serien. Würde mir an deiner Stelle nach dem Preis ein paar Modell heraussuchen und dann gezielt in den Foren nach Problemen dieser Boards suchen.

Ist ein bißchen wie mit Autos: lieber nicht das exklusive Sondermodell, sondern einen "Volkswagen" im Sinne von weit verbreitet, der Support wird entsprechend besser sein (Hersteller und Foren) und die "Ersatzteile" (Bios, Treiber) werden schneller verfügbar sein. Faustregel, keine Garantie dafür.

Zuviel sparen bringt auch nichts, weil abgespeckte Mainboards mit minderwertigeren Chips (USB, IDE, SATA, RAID) zuweilen Einbußen an der Performance aufweisen. Wegen 20 Euro Preisvorteil kann man sich später gründlich ärgern. Im Autobeispiel: Mittelklasse ist angesagt, heißt aber nicht - in deinem Beispiel - zwischen 70 und 120, sondern kann durchaus bei 70 Euro schon vernünftige Angebote geben.

Lies dir mal die häufigsten Bewertungen bei den AM2+-Boards durch und achte auf Erstserien-Fehler:
http://www.alternate.de/html/catego...l2=AMD&l3=Sockel+AM2+&column=4&direction=desc
 
Habe jetzt drei Favoriten:

1. GigaByte GA-MA770-DS3 70€ - http://www.alternate.de/html/produc...=HARDWARE&l1=Mainboards&l2=AMD&l3=Sockel+AM2+
2. GigaByte GA-MA790X-DS4 90€ (30 mehr quasi nur für CrossFire??... wird sich bei meiner 8800GTS kaum lohnen) - http://www.alternate.de/html/produc...=HARDWARE&l1=Mainboards&l2=AMD&l3=Sockel+AM2+
3. GigaByte GA-MA78GM-S2H 70€ (ist MicroATX) - http://www.mindfactory.de/product_info.php/info/p0420577?pid=geizhals

Kann mich eigentlich nur zwischen dem DS3 und dem MicroATX nicht entscheiden...

Das MicroATX hat (wie ich in diesem Forum gelesen habe) eine neue Southbridge, die für die USB-Geschwindigkeiten besser sein soll. (siehe post #5 => https://www.computerbase.de/forum/threads/mainboard-am2-ati-crossfirex-welches.394666/) Was ich sehr begrüßen würde vor allem da ich ständig Backup- und sonstigen Datentransfer auf externe Festplatten haben werde.

Auf der anderen Seite frage ich mich welche Nachteile mir das MicroATX bringt... okay das es kleiner ist, spielt eigentlich keine Rolle da ich sowie so Vorhabe ein Standard MIDI-Gehäuse zu kaufen...
...ein Größen-Nachteil wäre zum Beispiel: wenn ich später einen schnellen phenom reinpacke, benötigt dieser dann vll einen größeren Kühler, der nicht aufs Board passt...
Gibt es Probleme mit Standard Kühler der Grafik-Karte... diese Dual-Slot Kühler oder wie der Name war sollen ja größer sein.

... Andererseits (eigentlich riesen Bonus) hat das MicroATX auch noch einen integrierten Grafik-Chip, den ich benutzen könnte sollte mir die GTS abrauchen... oder vielleicht sogar als strom-sparende Grafikbeschleunigung für Office und Browser-Betrieb und die GTS erst als Alternative einschalten lassen (also die andere dann aus) wenn’s ans Zocken oder Grafik-Bearbeiten geht (sollte das überhaupt funzen)...

Oder seht ihr etwas, was gegen das MicroATX spricht??

Thx ;)
Elqila
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich mische mich hier mal ein um das thema etwas zu puschen ;)

Leider liest man hier sehr wenig über AM2+ Bords.

Ich plane ja eigentlich den kauf eines phenem will aber nur mind. 3/4 jahr warten, solange will ich einen 5000+ BE einstzen. Zur wahl stehen unter anderem die beiden bords meines vorpostern als auch ein anders ASUS bord mit dem neuen AMD 780G chipsatz. Es ist einfach nur ärgerlich das es diese neuen borads nur als mikro-atx gibt.

Zur info, auf das mainboard kommen eine 3780 X2 und eine wasserkühlung für den NB...also etwas platz sollte sein. Daher lieber auf ein AMD 790X-Bord oder lieber ein NEUES 780G setzen?
 
Xenon2k schrieb:
Leider liest man hier sehr wenig über AM2+ Bords.

Ja, das ist schade. Plane auch einen weiteren Quad einzusetzen, den Phenom bekomme ich boxed beim Händer vor Ort für unter 150 Euro. Mit dem Kentsfield bin ich zwar sehr zufrieden, aber erstens brauche ich lediglich ein gutes Watt pro Leistungsverhältnis (und keine hohen Takte) und zweites kann der Phenom unter BOINC im Dauerbetrieb doch seine Vorteile ausspielen.

Deshalb kommen mir die Micro-ATX-Boards (am besten ohne PCIe) entgegen, falls sie stromsparend sind. Da lese ich mich noch ein, ausreichend Erfahrungswerte liegen entweder wenig vor oder werden nicht gepostet. Push ! :)
 
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