News Amazon Kindle Reader: Nutzer berichten vermehrt über ASIN-Fehlermeldungen

mischaef

Kassettenkind
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Ich bereue meinen Kauf von meinem älteren Kindle-Paperwhite.
Klang vor vielen Jahren super, aber das Teil ist absolut unzuverlässig!

Da wundern mich solche Bugs dann überhaupt nicht - weil:

  • Das ganze System und UI reagiert extremst langsam
  • Unbenutzbar mit langsamer Internetgeschwindigkeit (im Urlaub kaum möglich Bücher herunterzuladen)
  • Download von Büchern ist brechend langsam, selbst bei einer 1 GB Leitung
  • Kaufen von Büchern egal ob Webseite, Handy-App oder Kindle ist eine Katastrophe und funktioniert nicht zuverlässig
  • Manche Bücher lassen sich einfach nicht mehr öffnen, auch über die Kapitelfunktion nicht mehr
  • Bleibt manchmal in einem Buch so hängen das Blättern nicht mehr möglich ist und man muss das komplette E-Book löschen und neu-herunterladen
  • Bildqualität von Büchern ist manchmal enorm unscharf oder pixelig und nur schwer lesbar (gerade bei Mangas ist dies der Fall) -> Über die Kindle-App auf dem Smartphone ist das um Welten besser!
  • Neustart bringt im seltensten Fall etwas
  • Man kann keine Bücher über die Kindle-App auf dem Smartphone kaufen (nicht unterstütztes Gerät!)

Nur einen Pluspunkt hat das Teil:

- Der AKKU hält ziemlich lange im ausgeschalteten Zustand / Standby
 
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Ich bin seit ziemlich genau 15 Jahren Kindle Nutzer, hatte 4 Stück bisher und würde mich fast als fanboy bezeichnen, ich hab mehrmals andere eBook Reader ausprobiert und war mit denen immer unzufrieden.

Auf Amazon "gekaufte" eBooks: 0 :)

Gott sei Dank gibt Alternativen zu Amazon.

Ich glaube zwar nicht, das Gefahr besteht, das Amazon irgendwann mal schließt, aber das DRM lehne ich komplett ab und die gleichen Preise wie bei richtigen Büchern ist Abzocke.
 
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Was mich an meinem Kindle gestört hat, war die Inkompatibilität zu offenen Formaten wie epub. Ich musste die Bücher immer in AZW3 konvertieren. Und wie ich gelesen habe, soll, könnte es zu Problemen mit der neuesten Version des Formats kommen. Ja, mit Calibre kann man das bequem umwandeln lassen. Da meine Bücher aber als EPUB vorliegen, ist das ein, in meinen Augen, unnötiger zusätzlicher Aufwand.
Bin jetzt bei einem PocketBook Reader gelandet. Muss zugeben, auch damit bin ich nicht 100% zufrieden, aber darüber kann ich (noch) hinwegsehen.

john.smiles schrieb:
[...] und die gleichen Preise wie bei richtigen Büchern ist Abzocke.
Dafür kann aber Amazon nichts, das ist gesetzlich durch die Buchpreisbindung geregelt.
 
jimmy13 schrieb:
Ich musste die Bücher immer in AZW3 konvertieren.


Dafür kann aber Amazon nichts, das ist gesetzlich durch die Buchpreisbindung geregelt.
1. Da hast du dir zuviel Arbeit gemacht, du kannst die epubs an deine Kindle Email schicken, Amazon wandelt die um und sendet sie an deinen Kindle.
2. Stimmt nicht, die Buchpreisbindung gilt nicht für verschiedene Ausgabenformen, sonst würden die Taschenbuch und gebundene Bücher gleich viel kosten.
 
john.smiles schrieb:
2. Stimmt nicht, die Buchpreisbindung gilt nicht für verschiedene Ausgabenformen, sonst würden die Taschenbuch und gebundene Bücher gleich viel kosten.
Wie funktioniert das eigendlich tatsaechlich genau?
Beim Thalia kostet die E-Book Variante (als epub) in der Regel etwas weniger als das Taschenbuch.
Muesste ein Amazon E-Book dann nicht eigendlich genauso ein bisschen weniger kosten?
Oder zaehlt das dann auch als ein anderes Format, weils kein epub ist?
 
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Finalspace schrieb:
Ich bereue meinen Kauf von meinem älteren Kindle-Paperwhite.
Klang vor vielen Jahren super, aber das Teil ist absolut unzuverlässig!

Da wundern mich solche Bugs dann überhaupt nicht - weil:

  • Das ganze System und UI reagiert extremst langsam
  • Unbenutzbar mit langsamer Internetgeschwindigkeit (im Urlaub kaum möglich Bücher herunterzuladen)
  • Download von Büchern ist brechend langsam, selbst bei einer 1 GB Leitung
  • Kaufen von Büchern egal ob Webseite, Handy-App oder Kindle ist eine Katastrophe und funktioniert nicht zuverlässig
  • Manche Bücher lassen sich einfach nicht mehr öffnen, auch über die Kapitelfunktion nicht mehr
  • Bleibt manchmal in einem Buch so hängen das Blättern nicht mehr möglich ist und man muss das komplette E-Book löschen und neu-herunterladen
  • Bildqualität von Büchern ist manchmal enorm unscharf oder pixelig und nur schwer lesbar (gerade bei Mangas ist dies der Fall) -> Über die Kindle-App auf dem Smartphone ist das um Welten besser!
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  • Man kann keine Bücher über die Kindle-App auf dem Smartphone kaufen (nicht unterstütztes Gerät!)

Nur einen Pluspunkt hat das Teil:

- Der AKKU hält ziemlich lange im ausgeschalteten Zustand / Standby
Interessant, ich habe inzwischen meinen 3. Kindle seit 2011 und hatte noch nie Probleme. Allerdings nutze ich Amazon nur vereinzelt für den Download, oft auch nur für Leseproben. Selbstverständlich werden die Geräte in jeder neueren Generation schneller und ab einer bestimmten Generation wurden sie auch hochauflösender (Dein Manga-Problem). Die Akkus sind allerdings supergenial, selbst der Kindle Keyboard von 2011 hat noch eine anständige Akkulaufzeit, den habe ich inzwischen weitergegeben..
 
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Die
john.smiles schrieb:
....die gleichen Preise wie bei richtigen Büchern ist Abzocke.
Jetzt bin ich mal auf die Erklärung, warum E-Books zu gedruckten unterschiedliche Preise haben sollen, gespannt.
 
@mischaef

Druck- und Papierkosten, die wie ja immer wieder beklagt wird in Deutschland so hoch seien, waeren zB so ein naheliegendes Argument warum ein E-Book billiger sein koennte als die gedruckte Version.
Deren Anteil am Buchpreis ist allerdings soweit ich weiss relativ gering.

Aber andere Anbieter, siehe Thalia, koennen E-Books ja auch guenstiger anbieten.
 
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@john.smiles Ja, hätte ich machen können. Allerdings: Warum soll ich einer Firma wie Amazon noch auf die Stirn schreiben, was ich so lese? Mein Kindle durfte niemals über WLAN kommunizieren, alles offline. So wenig ich mit dieser Firma zu tun habe, desto besser; deshalb ja auch lieber das offene Format und jetzt auch ein anderer Reader.

Bei den E-Books KANN der Preis günstiger als beim gedruckten Buch sein, stimmt. Aber er muss dann auf jeder Plattform wiederum identisch sein. Allerdings vermute ich, dass der Autor / Verlag den Preis festlegt und Amazon da auch nicht viel machen kann oder darf.
 
@Ranayna
Woher wusste ich, dass dieses Argument kommt? Die kompletten Druck- und Lagerkosten machen bei gedruckten Büchern höchstens 10 Prozent des Preises aus, wobei E-Books auch "gesetzt" werden müssen. Und die Infrastruktrur für E-Books zum Download und so erschafft und pflegt sich selbst?

Und das E-Books bei Thalia günstiger sind, hat nichts damit zu tun, dass Amazon diese teurer verkauft, sondern weil der Verlag den Preis vorgibt.
 
jimmy13 schrieb:
Was mich an meinem Kindle gestört hat, war die Inkompatibilität zu offenen Formaten wie epub. Ich musste die Bücher immer in AZW3 konvertieren. Und wie ich gelesen habe, soll, könnte es zu Problemen mit der neuesten Version des Formats kommen. Ja, mit Calibre kann man das bequem umwandeln lassen. Da meine Bücher aber als EPUB vorliegen, ist das ein, in meinen Augen, unnötiger zusätzlicher Aufwand.
Bin jetzt bei einem PocketBook Reader gelandet. Muss zugeben, auch damit bin ich nicht 100% zufrieden, aber darüber kann ich (noch) hinwegsehen.


Dafür kann aber Amazon nichts, das ist gesetzlich durch die Buchpreisbindung geregelt.
Na du kannst schon eBooks in EPUB woanders kaufen. Ich kaufe z.B. bei Hugendubel und schicke die eBooks dann über die Kindle E-Mail Adresse auf mein Kindle Paperwhite. Das klappt ganz gut. Konvertieren musste ich bisher nix.
So ist man das Amazon DRM los und kann seine Bücher künftig auf jedem eBook Reader lesen.
 
mischaef schrieb:
Die

Jetzt bin ich mal auf die Erklärung, warum E-Books zu gedruckten unterschiedliche Preise haben sollen, gespannt.
Weil man mit dem gedruckten Buch einen Physischen Gegenstand erwirbt den man auch wieder verkaufen kann, bei einem E-Book müssen beide direkt vom Verlag kaufen. Oder kann man dem DRM System sagen übertrage das Recht dieses Buch zu lesen an einen anderen Account?
 
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Das hat aber nichts mit den Kosten zu tun. Wenn Dein "physisches" Buch beschäftigt ist, gestohlen wurde oder Du es verloren hast oder Dein Haus abbrennt, ist es weg. Das digitale Buch kannst Du dann einfach wieder herunterladen.
 
mischaef schrieb:
wobei E-Books auch "gesetzt" werden müssen.
Ich würde mal behaupten, dass da keine "Setzkosten" entstehen. Da reicht ja ein Zeilenumbruch und Kapitelumbruch und beides sollte der Autor/Lektor dann schon gemacht haben. Also wenn das Buch korrekturgelesen wurde, dann ist es fertig und kann "raus". Da muss ja nichts mehr auf eine Seite passen. Die digitale Seite ist ja endlos. Erst ein neues Kapitel soll dann womöglich auf einer neuen digitalen Seite anfangen.
mischaef schrieb:
Und die Infrastruktrur für E-Books zum Download und so erschafft und pflegt sich selbst?
So ein eBook ist 1-2 MB groß und ein Buch lädt man, je nach Lesegeschwindigkeit, alle paar Wochen runter. Kein Vergleich zu zB Streaming. Selbst ein Author mit extrem vielen Büchern belegt weniger Speicher als die CD nur einer Band. Selbst mit mehreren Fassungen und älteeren Buchversionen.
AlphaKaninchen schrieb:
Oder kann man dem DRM System sagen übertrage das Recht dieses Buch zu lesen an einen anderen Account?
Bei Amazon, würde ich mal sagen, sicher nicht.
 
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seyfhor schrieb:
Ich würde mal behaupten, dass da keine "Setzkosten" entstehen. Da reicht ja ein Zeilenumbruch und Kapitelumbruch und beides sollte der Autor/Lektor dann schon gemacht haben. Also wenn das Buch korrekturgelesen wurde, dann ist es fertig und kann "raus". Da muss ja nichts mehr auf eine Seite passen. Die digitale Seite ist ja endlos. Erst ein neues Kapitel soll dann womöglich auf einer neuen digitalen Seite anfangen.
Sorry, wenn ich das mal so sage - aber Du zeigst deutlich, dass Du von der Erstellung eines E-Books so keine Ahnung hast. Da könnte man genauso sagen, dass für eine Website (was wegen der gleichen Grundlage vergleichbare ist) ein formatiertes Word-Dokument und ein Bild reicht.

Und aus eigener Erfahrung kann ich Dir sagen: Nein!

seyfhor schrieb:
So ein eBook ist 1-2 MB groß und ein Buch lädt man, je nach Lesegeschwindigkeit, alle paar Wochen runter. Kein Vergleich zu zB Streaming.
Das Buch wird also nur alle paar Wochen beim Verlag oder Verkäufer heruntergeladen?

seyfhor schrieb:
Selbst ein Author mit extrem vielen Büchern belegt weniger Speicher als die CD nur einer Band. Selbst mit mehreren Fassungen und älteeren Buchversionen.
Ich glaube Du verstehst den Begriff "Infrastruktur" in dem Zusammenhang falsch.
 
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mischaef schrieb:
Sorry, wenn ich das mal so sage - aber Du zeigst deutlich, dass Du von der Erstellung eines E-Books so keine Ahnung hast. Da könnte man genauso sagen, dass für eine Website (was wegen der gleichen Grundlage vergleichbare ist) ein formatiertes Word-Dokument und ein Bild reicht.

Und aus eigener Erfahrung kann ich Dir sagen: Nein!
Dann erleuchte uns. Meine bisher gelesenen Romane (womöglich redest Du von tollen Sachbüchern, falls es sowas in brauchbar digital gibt?) sind eigentlich nur Text.
Da man das beliebig vergrößern/-kleinern kann habe ich da bisher auch nichts mitbekommen, dass es "schön formatiert" wurde (Schusterjungen und die Anderen zB).
mischaef schrieb:
Das Buch wird also nur alle paar Wochen beim Verlag oder Verkäufer heruntergeladen?
Ja, also pro Person nur alle paar Wochen ein Buch. Das bedeutet natürlich, dass zu täglich eine gewisse Menge darauf zugreift. Aber wir reden hier ja weiterhin von ein paar MB pro Zugriff.
mischaef schrieb:
Ich glaube Du verstehst den Begriff "Infrastruktur" in dem Zusammenhang falsch.
Ich sehe halt nicht in wieweit es so großartig gigantisch teuer sein soll und es über die normale Infrastruktur eines Unternehmens hinausgeht? Gescannte digitale Rechnungen zB sind größer als eBooks und müssen auch aufbewahrt werden und Mitarbeiter greifen darauf zu.
 
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