AMD: Kein Vishera Nachfolger - Keine "Highend" Desktop CPUs mehr

intel 740 AGP vergessen?
intel ist aus dem Markt ausgestigen, weil alle anderen Hersteller ein Wettrennen veranstaltet haben und sich letztendlich aufgekauft haben.
Trotzdem war die Grafikkarte zum Erscheinungszeitpunkt konkurrenzfähig und intel verkauft seit je her IGP Lösungen, was Komplettsysteme als Anforderung für den breiten Markt erfüllt und selbst für Browserspiele reicht. Hier hat AMD gut 10 Jahre aufholen müssen und hat trotzdem nicht die Marktanteile. Dazu vermarktet intel sein Ultrabook als Gesamtprodukt, was früher auch mit dem Netbook Anklang fand. IGP reicht hier völlig aus und beschert garantierte Verkäufe.

Was hat dagegen AMD? Eine APU für phantastische Fantasien zum Träumen.

Das Problem bei AMD bleibt weiterhin die Vermarktung und schlechtes Interesse am eigenen Produkt im Endprodukt mit abenteurlich schlechten Ramschpreisen. Billig war auch Praktiker und Profihandwerker haben hier wohl kaum zugegriffen.
Die APU mit dem FM1 Sockel war ein Rohrkrepierer.
Also was bringt es AMD mögliches High End in den Händen zu halten, wenn sie es nicht bringen. Dann kann man davon ausgehen, am Markt vorbeizuentwickeln. Die Werke haben sie ja nicht mal und zahlen noch drauf bei Vertragverletzung durch fehlende Waferabnahmen. Das ist ingesamt ein Vermarktungsdesaster auf ganzer Linie und ein Wegwerfen von Kapital.

Intel gibt den Takt an und so lange AMD nicht mal gute Notebooks über die Hersteller anbieten kann, bleibt auch das Notebook intel Referenz als Gesamtprodukt. Da kann die AMD APU noch so gut sein.
Das mobile Grafikkartengeschäft bei AMD mit Imageon hat man auch an Qualcomm verkauft. Bei dem Smartphoneboom hätte man lizenzieren können. Nicht mal im Endkundengeschäft ist AMD ein Trendlenker und vorausschauend.

Um den AMD Verkaufstrend zu untermauern könnt ihr bei den gängigen Shops mal nach FM2 Mainbords und Formfaktor sortieren. Mit dem Trend zu µATX kann sich AMD jede neue High End CPU selbst verkaufen. Diese Trend gab es schon zu AM Zeiten, wo ich verzweifelt ein ATX Mainbaord gesucht habe. Gab es vereinzelt nur mit nvidia Chipsatz und mit Glück auf ULi/ALi Basis, was solide Chipsätze waren. Letztere ULi Chipsatze waren sogar ohne High End Schnickschnack selbst dem FX790/SB750 überlegen

Da auch die AX Chipsätze mit der Fülle an Überfunktionen mit UMI eingeschränkt sind, entbehrt es den Prozessor auf Leistung zu trimmen, wenn die Anbindung selbst kostensparend aufgebaut ist und nicht mal mehr Workstationeinsatz ermöglicht. Zu Sockel 939 war jedes bessere Mainboard für den Workstationeinsatz brauchbar, so lange kein ATi Chipsatz verwendet wurde, der nun in AMD aufging. nvidia hat mit ULi das bessere Geschäft gemacht, weil im Nachhinein den solideren Chipsatzhersteller gegenüber den eigenen Produkten aufgekauft.

Mit AMD geht das zögerliche Nachziehen der Leistung schon mindestens vier Jahre lang. Der Zug ist hier abgefahren, so lange kein frisches Kapital für die notwendige Entwicklung und klare Markziele bestehen. Für Konsolen und als möglicher Chipdesigner für den Massenmarkt braucht man kein High End.

Extreme Edition Test zum Nachdenken.
 
"Trotzdem war die Grafikkarte zum Erscheinungszeitpunkt konkurrenzfähig"

War sie nicht, weshalb sie gefloppt ist und nach ein paar Monaten verschwand. get your facts straight :D
 
@Der Nachbar
Du bist auch lustig. Intels Werbebudget entspricht AMDs Gesamtbudget, wie sollen die also dagegen anstinken? Mal von Intels illegalen Methoden (google ist dein Freund) abgesehen.
 
Ich sehe es auch so, dass AMD einen direkten technologischen Wettlauf mit Intel bei der CPU-Leistung nicht gewinnen kann. Die müssen zwangsläufig andere Wege finden den Rückstand auszugleichen und die APUs (zukünftig mit HSA) sind eine logische Alternative. Wenn man bei der reinen x86-Leistung nicht gegen Intel anstinken kann, muss man halt die überlegene GPU-Technik ins Spiel bringen.

Und noch kurz zu Nachbars Aussage, dass die FM1-APUs Rohrkrepierer gewesen wären:
Die Verkaufszahlen aus 2012, die ich weiter vorn verlinkt habe, zeigen, dass Llano sich seinerzeit besser verkaufte, als alle anderen Desktop-CPUs (z.B. ca. 10x mehr als die Bulldozer-FX), und im Mobilbereich nur von den extrem erfolgreichen Bobcat-APUs in den Schatten gestellt wurde. Aber immerhin konnte AMD mit den mobilen Llanos überhaupt wieder einen Fuß in den Notebookmarkt bekommen. Mit den alten K10 hatten sie da gar keine Chance.
 
Volker schrieb:
3dcenter sind die einzigen wieder mal, die es wirklich begriffen haben. Da steht halt 0 von Einstellung. Zudem ist bei Steamroller ja noch nicht schluss, Excavator kommt auch noch. Hier wird einfahc nur das 35. Mal AMD begraben obwohl man 0 neue Infos hat.


Fakt ist nur eines. In der Roadmap für 2014 steht in der Roadmap keine neue x86 CPU weder für Server noch für den Consumer FX ohne Grafik drin. Höchstens APUs mit neuer CPU. Eine Verabschiedung von FX wäre alles andere als eine Überraschung. Frühestens 2016 wäre ein Piledriver Update für die großen CPUs denkbar.
 
@ antiheld84
Der Zusammenhang zwischen Technik und Endkundenmarkt ist dir aber verständlich? Spieler schauen durch die Hersteller sehr kurzfristig auf die Hardware. 3Dfx ist durch langatmige Fehlentscheidungen am Markt gescheitert, und nividia konnte selbst später abgespeckte Grafikkarten besser vermarkten. Selbst 24Bit als Fähigkeit, was zu der Zeit einfach keine Rolle gespielt hatte. Die erste Geforce mit DDR und T&L war schon zu langsam für die kommenden Spiele. Die Geforce war wie die Riva TNT2 ein vermaktungsstrategischer Zug, der auch noch die Fertigungsgeschwindigkeit von nvidia aufzeigte.

@ deathscythemk2
Für was hat mich das intel Werbebudget als Konkurrenzhersteller zu interessieren? Darüber verfüge ich nicht, und trotzdem kann ich nachvollziehen wie intel den Markt mit den eigenen Produkten bewirbt und darüber lenkt. Die Werbemassnahmen sind doch sichtbar, wenn man nicht alles über Werbeblocker blockt. Man braucht nicht viel Geld um ein gutes Produkt zu bewerben, wenn man weiss für welche Zielgruppe das Produkt entwickelt wurde. Man muss den Kunden mit dem Produkt bedienen.
Für illegale Geschäftspraktiken gibt es gerichtliche Instanzen und Wettbewerbshüter, so fern die Gesetze nicht durch die Lobby erarbeitet wurden. Es gibt ja noch politische Ansprechpartner für marktrelevante Probleme.

Abseits der mageren intel Strafzahlung an AMD in Höhe von 1,25 Milliarden $, die den deutschen AMD Sektor als Teil des globalen Marktes auch nicht retten wird, wenn AMD selbst noch Rechnungen begleichen muss.
Ein guter Händler wird sich auch nicht von intel bestechen lassen, wenn die Produkte nicht zum Sortiment und Kunden passen. Du willst ja auch nicht durch tolle Floskeln schlecht beraten sein, nur weil dein Händler den Hals nicht voll kriegt. Habgier ist übrigens eine Todsünde.

@ Herdware
Mein Freund hat selbst einen FM1 Desktop mit einem A6530 als Restposten verkauft bekommen und ich habe da schon die Augen gerollt.
Die Zahlen von 3D Center bescheinigen zum damaligen Zeitpunkt trotzdem Marktverluste mit Liano. Daran gibt es nichts schön zu reden im verkaufsstarken Mobilsegment für intel.
Dabei ist es nicht mal der Rückstand, sondern die desaströsen Kapitalverluste der ehemaligen Unternehmensgröße. AMD ist ein Produktionsunternehmen und kein reiner Dienstleister, was auf jeden AMD Mitarbeiter ein Vielzahl an nachhängender Jobs in Deutschland und anderen Ländern kostet.

Im AMD eigenen Shop als Beispiel ist das einzige Tablet in einer katastrophalen Umsetzung nur mit einem Z-60 für 999 € gelistet und die Händlerverweise sind insgesamt stark eingeschränkt. Wenn selbst mit dem Fusion Endprodukt die eigene Webpräsenz und Kommunikation halbherzig umgesetzt wird, wie sollen andere Märkte zünden?

Wenn also die Hersteller, sei es die Mainboardhersteller nicht mal schaffen ein gutes Konzept auf die Beine zu stellen, ist dieser Zug vorläufig bis zur neuen Architekturvorstellung abgefahren. Hier wurde ein AMD Prototyp Notebook eher angeschaut, statt getestet. Damit hat man nicht mal die kleinste Vorstellung was AMD sich unter einem Notebook mit seinen APU Produkten vorstellt. Das ist dann nicht mal der Hochleistungs Desktopmarkt, was das ursprüngliche Kerngeschäft von AMD war.

Als letzter Versuch wurde zur Core Einführung sowas versucht, bevor letztens der FX 9590 neue Maßstäbe setzte.
 
Zuletzt bearbeitet: (Code fixed)
Der Nachbar schrieb:
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@ deathscythemk2
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Ein guter Händler wird sich auch nicht von intel bestechen lassen, wenn die Produkte nicht zum Sortiment und Kunden passen. Du willst ja auch nicht durch tolle Floskeln schlecht beraten sein, nur weil dein Händler den Hals nicht voll kriegt. Habgier ist übrigens eine Todsünde.
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Das ist aber ziemlich naiv. Was interessiert es z.B. Notebookhersteller welche CPU in dem NB ist? Da geht es um Gewinn, sonst um nichts. Dann kommt halt Herr Intel und sagt ihr kriegt „Special Offers“, wenn ihr Intel statt AMD nehmt. Selbst wenn Intel da noch drauf zahlt (was sie bestimmt nicht machen), können die es sich dank ihrer Monopolstellung erlauben. So wird der Markt für AMD kaputt gemacht und hinterher können sie die Preise wieder anheben.
Bei dem „normalen“ PC Markt mit Einzelteilen ist das zum Glück so nicht möglich gewesen. Aber schau dir mal den Fertig PC Markt an, egal ob Dell, Lenovo oder HP, die bieten nicht mal EIN Gerät mit AMD für den Business-Bereich an, gleiches Prinzip wie bei den NBs.

Ich finde das eine Sauerei, denn gerade im Office Bereich hat AMD mehr als gute CPUs im Portfolio (siehe Richland, bzw. vorher Trinity).

Und dann noch diese lächerliche Strafe von nur 1 Milliarde, da kann man doch nur noch drüber lachen.
 
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deathscythemk2 schrieb:
Und dann noch diese lächerliche Strafe von nur 1 Milliarde, da kann man doch nur noch drüber lachen.

Soviel ich weiß musste Intel insgesamt wesentlich mehr als nur die ca. 1 Milliarde Euro bezahlen, die die EU als Strafe verhängt hat. Z.B. wurden, neben weiteren 1,25 Milliarden Dollar direkt in die Kasse von AMD, die Bedingungen des x86-Lizenz-Deals neu ausgehandelt und damit wurde die Abspaltung von Globalfoundries erst möglich. Außerdem wurde ein umfangreiches Patentaustauschabkommen beschlossen, ohne das AMD seine CPU-Entwicklung nicht hätte weiter betreiben können.
http://www.heise.de/ct/artikel/Prozessorgefluester-862083.html
 
Also Richliand ist imo keine Office CPU, dafür ist die Grafik dann wieder überdimensioniert. Im Moment halte ich die Grafikleistung der APUs ohnehin noch für zu gering als dass diese eine echte Alternative für Gelegenheitsspieler werden. Allerdings kann (und wird) die Leistung sicherlich noch weiter ausgebaut so dass AMD da sicherlich gut aufgestellt sein wird.

Spannend wird nur zu Erfahren ob, oder eher wann, Intel mit der Grafikleistung gleich ziehen wird und dadurch den Konkurrenzkampf auch zu den APUs bringt.
 
Im Augenblick sehe ich es auch so, dass die APUs mit ihrer GPU-Leistung weder Fisch noch Fleisch sind. Für Office und Co. überdimensionert (das gilt inzwischen auch für Intels iGPUs) und für Spiele nur mit Ach und Krach geeignet.

Aber mit der Zeit wird oder kann sich das in zweierlei Hinsicht ändern. Zum einen wird die GPU-Leistung der APUs immer besser (deutlich schneller als die CPU-Leistung) und außerdem könnte es per HSA möglich werden, sie eben nicht nur für Grafikdarstellung zu nutzen, sondern als Vielzweck-Co-Prozessor, der die CPU entlastet/unterstützt.
 
da muss ich widersprechen. mir ist kein spiel bekannt, dass auf einer 5800k nicht mindestens auf mittel in hd-ready auflösung läuft. die frage ist einfach, welche ansprüche hab ich. als enthusiastgamer, da geb ich dir recht, ist die igp unzureichend. aber grafikkarten wie gtx650, hd7770 und darunter taugen dafür auch nicht und haben dennoch eine daseinsberechtigung.
ich hab mehrfach für studenten gamer-pcs zusammengestellt und dabei zuletzt immer auf apus gesetzt. bisher nur positives feedback und noch keine graka nachgerüstet. ;)
 
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Klar ist es nicht zuletzt davon abhängig wer den PC nutzt - bei mir würdest du mit einer APU wohl deine Gesundheit riskieren, aber bisher fehlt mit persönlich noch etwas an Grafikleistung in den APUs damit ich diese Guten Gewissens Empfehlen würde. Der Weg ist allerdings auch von meiner Warte aus der Richtige - zumindest wenn man nur den Grafikteil betrachtet.
 
naja schau dir mal an was das gros der leute für ansprüche an die grafik hat. die wissen nichtmal dass es sowas wie 32fach ssaa überhaupt gibt. die sind mit dem was der medion-pc vom aldi leistet zufrieden. da sagt keiner, die gt630 sei zu langsam...

wie gesagt, ist natürlich nicht für jedermann das richtige, highend ist eben highend und darf dafür auch highend kosten. aber ich behaupte mal dass das gros aller pc-nutzer mit der leistung einer apu vollkommen zufrieden ist.
 
MrLimatex schrieb:
Das war von Anfang an klar. Wenn AMD die Ressourcen aber voll auf APU setzt kann das ne gute Entwicklung werden.

Braucht man irgendwann als Gelegenheitsspieler keine Grafikkarte mehr, ist doch Klasse.

Finde ich auch so. Wenn sie noch Crossfire mit einer HD 7750 erlauben und die Leistung des Grafikchips maximieren, dann könnte das schon sehr gut werden. Vielleicht gibt es dann ja gute und kleine, sowie tragbare HTPCs.

EDIT: Und natürlich noch L3-Cache in die CPUs ^^.
 
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Herdware schrieb:
Im Augenblick sehe ich es auch so, dass die APUs mit ihrer GPU-Leistung weder Fisch noch Fleisch sind. Für Office und Co. überdimensionert (das gilt inzwischen auch für Intels iGPUs) und für Spiele nur mit Ach und Krach geeignet.
Eigentlich sind sowohl AMDs als auch Intels iGPUs für die Nebenbei- oder Genrespieler voll ausreichend. Mein guter, "alter" 2500k wird hauptsächlich für Arbeit gebraucht, daneben spiele ich ab und an. Wenn man wie ich Strategie und Adventures spielt, die bringt man auch mit der iGPU des 2500k problemlos hoch. Ich hatte mich damals bewußt für nur die iGPU anstelle einer Dezidierten entschieden und es nicht bereut. Spart Strom und Geld, bringt auch Lightwave-Sachen problemfrei rüber und selbst bei den neuesten Strategiespielen ist nicht viel dabei, was er nicht irgendwie darstellt.
Klar, wenn man versucht damit BF3 auf max. Einstellungen und noch auf den Beamer zu hauen, wird das wohl kaum klappen, aber dazu sind die garnicht gedacht.
Die iGPU der "Sandbrücke", "Efeubrücke", Haswell, etc sind für Leute, die den Chip für die Arbeit brauchen, aber nebenher ein paar Lieblingsspiele zocken wollen, ohne jetzt unbedingt Maximumeinstellungen zu benötigen. In die Gruppe falle ich rein und bin voll zufrieden.
Die APUs sind für die gleiche Gruppe gedacht, nur das hier das Verhältnis Arbeit/Spiele eher gleich oder mehr Spiele ist/sein sollte. Oder noch höhere Grafikanfoderungen stellt, ohne jetzt gleich eine dezidierte Graka kaufen zu wollen.
 
Habe auch lange genug mit der iGPU von meinem 3770K gespielt. Wenn die einem nicht mehr ausreicht, dann ist die APU von AMD auch keine Alternative sondern man kauft sich eine Grafikkarte.
 
Naja. "Ausreichend" ist ein dehnbarer Begriff. :)

Man kann sich ja z.B. den aktuellen Test der HD7730 anschauen. Die gibt (laut Tomshardware) einen Eindruck davon, was man von den kommenden Kaveri-APUs ungefähr erwarten kann.
Bei den meisten getesteten Spielen kommt die HD7730 nicht mal mit niedrigsten Details über die 30FPS-Marke. Und dass sind durchschnittliche FPS. Die Minimumwerte werden zwischendurch immer mal deutlich drunter liegen und damit spührbar ruckeln.

Das ist nicht das Spielniveau, das ich von einem PC erwarten würde. Da liefert ja jede Konsole (XBox360/PS3-Generation) Besseres.

Klar kann man auch so irgendwie spielen. Ich hab auch ein älteres "Gaming-Subnotebook" mit GT335, auf dem ich so manches Spiel gespielt habe. Aber im Vergleich zum richtigen Desktop-Spiele-PC ist es einfach nur Murks.
(Und das selbe Notebook zeigt mir auch, dass selbst die alte Arrendale-ULV-iGPU locker stark genug ist, für alles außer Spielen.)

Da müssten sich die APUs nochmal ordentlich strecken, damit sie in meinen Augen für Spiele taugen. Aber genau das passiert ja nach und nach. Deshalb, und weil Spiele eben nicht alles sind, sehe ich wie gesagt die Zukunft von AMD in diesem Bereich.
 
Ich halte es für mehr als unwahrscheinlich, dass AMD die Highend-CPUs einstellt zugunsten der APUs. Das sind wieder einmal vorschnelle Gerüchte und es beruhigt mich, dass zumindest 3dcenter.org dieses Gefasel doch recht professionell entschärft.
 
Da müssten sich die APUs nochmal ordentlich strecken, damit sie in meinen Augen für Spiele taugen. Aber genau das passiert ja nach und nach. Deshalb, und weil Spiele eben nicht alles sind, sehe ich wie gesagt die Zukunft von AMD in diesem Bereich.

Also in meinen Augen wäre ein richtiger Schwerthieb für Intel die Situation, wenn AMD abwartet und nachdem Verkauf von mehreren Millionen Konsolen die APU der Konsolen mit Pins versehen würde, dafür einen Sockel wie FM2+ hernehmen und dann vermarkten, was will man mehr?

Der Jaguar Eight-Core mit 2GHz mit einer Radeon 7850 intern hätte mehr als genug Power, aber damit ist noch nicht genug, da die APUs sehr übertaktungsfreudig sind, so hat es ein Overclocker aus Schweden geschafft mit Stickstoff, den AMD 6800k auf 8,2 GHz zu boxen. Mit Wasserkühlung die 2 Radiatoren besitzt schaffte er 6 GHz bei 1,6 Volt und mit guter Luftkühlung waren 5,2 GHz drin.
Damit lässt man jeden der selber PCs baut aufhorchen, so wäre die Performance wahrscheinlich weit über ein Vishera und die interne Grafikpower alleine auf dem Niveau einer ATi 7870, dann würde sich perfekt noch die Dual-GPU Technik von AMD anbieten um Crossfire attraktiver zu machen und um nach Volcanic Island die restlichen 7870-Karten loszuwerden.
 
Hi Herdware!

Natürlich ist "Ausreichend" ein dehnbarer Begriff, aber ich habe ja explizit die Gruppe der Leute genannt, denen das reicht. Leute wie ich, die den Rechner zum Arbeiten haben und nebenbei etwas Zocken. Genre- und Gelegenheitszocker. Ganz ehrlich, mich juckt es nicht, wenn manche Spiele nicht auf max laufen, daß ist Freizeitspaß. Und es gibt noch mehr Leute, die dieses Computernutzungsprofil haben. Solange die Lieblingsspiele halbwegs gescheit laufen, ist alles im Lot. Ich kann verstehen, daß Dir sowas nicht ausreichen würde, aber das fällt dann unter Geschmackssache und da wirst Du natürlich eine Dezidierte einbauen.
Ich bevorzuge Strategiespiele und Adventures. Da laufen selbst die Neuen mit meiner alten i5-2500k iGPU und mehr als nur Minimum, weil die die Graka nicht so fordern. Etwas ältere Ballerspiele laufen auch gut, aber die sind für mich weniger relevant, daher ist es unproblematisch, ob die Neuesten gehen oder nicht. Ich hatte damals den i5 gewählt, weil ich für die Arbeit was Starkes brauchte, daß länger ausreicht und den k, weil der damals eine der wenigen mit der besseren iGPU war. Reicht bis heute dicke aus. Mit unter den besten 160€, die ich je für Computerhardware gelöhnt habe.
 
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