HighTech-Freak schrieb:
Das iOS super für Kleinigkeiten und Spielereien, aber für mich ist es das typische Klickibunti-OS, indem sich der User in einer SandBox befindet, in der er nix anrichten kann (OS-Limitierung und App-Store-"Bemutterung"), so wie 'ne Gummizelle. Doch ich denke, dass es genau diese "Beschränktheit" des iOS ist, die den Usern gefällt. Schließlich hat man sehr schnell das Gefühl sich "voll und ganz" mit dem OS auszukennen. Dieses "ich hab den totalen Durchblick"-Gefühl lässt viele glauben sie seien technisch doch kein Waisenkind und tata, die Begeisterung für Apple ist geboren. Wenn eben solche Leute dann ein vollwertiges OS in die Hand kriegen, wo's keine Grenzen gibt fühlen sich besagte Personen schnell überfordert & verloren, da es um einiges umfangreicher ist und die Möglichkeiten nicht so limitiert, dann wird das Gerät als viel zu kompliziert und verwirrend abgestempelt.
Ich hab selber einen iPod und kenn das Gerät nun lange genug um zu wissen, dass es äußerst stabil ist. Das macht ein iOS-Gerät zum optimalen Business-Begleiter. Zuverlässigkeit: 1a
Du tust ja so, als wären Apple User totale Noobs. Dann sag ich dir mal was, wir leben im 21. Jahrhundert, und diese Bastelei an Software haben wir seit DOS und Windows 3.1 hinter uns gelassen. Aber anscheinend gibts genug leute, die immernoch meinen, sie seien cool, weil sie ihre gesamtes System vermurksen können.
Heutige Systeme müssen schnell und zuverlässig funktionieren. Ich bin extrem technik interessiert und lerne einen entsprechenden Beruf. Aber nur weil ich weis, wie die Software und Funktechnik funktioniert, muss ich nicht mein eigenes Handy bauen.
Der neue Windows Phone 7 werbespot ist da ein schönes Stichwort. Während du noch deine "alternativen" Apps installierst, und Icons tauscht, hab ich längst zig SMS verschickt, das Video auf youtube gesehen und mein Handy schon wieder eingesteckt, weil eben alles wie aus einem Guss funktioniert.
Im übertragenen sinne....
MultiTasking ist bei iOS ein Krampf. Bei WinMobile kann man je nach Anwendung diese wenigstens BEENDEN und nicht nur schließen (zB Opera), wärend bei iOS allte letzten Anwendungen im "Tray" unten weiterlaufen. Wenn man die Anwendungen killn will muss man erst lange draufhalten und dann jede einzeln eliminieren. "Kill-all": Fehlanzeige!
Die Anwendungen werden eingefroren, und verbrauchen quasi keine CPU Leistung. Man muss sie nicht extra beenden. Apps laufen nur im Hintergrund weiter, wenn es sinn macht. Z.B. bei nem Musikplayer oder ähnlichem.
Das ist ja gerade das lustige an nem Apple gerät. Du brauchst das System nicht mehr administrieren, das System selbst macht es für dich. Hardwareressource interessieren nicht. Alles läuft immer optimal. Das ist es, was ich mit 21. Jahrhundert meine. Sei doch mal ehrlich, was ist bitte daran vorteilhaft, wenn du dich im laufende Prozesse kümmern musst? Nur mal als Beispiel.
Das schafft alles unnötige Arbeit. Und was bringt mir ein System, das mir Arbeit schafft? Inform von Anpassung und administration?
Früher hatte ich auch immer mein System unter "kontrolle". Aber mit der Zeit merkt man, dass dies nur Hürden von ich nenns mal "unintelligenten" Systemen sind, die man nicht braucht.
Wenn ich eine Anwendung nutze, will ich eigentlich nichts von irgendwelchen Ressourcenproblemen, CPU Auslastung usw hören. Das bringt mir doch nichts?! Ich will die Anwendung nutzen und sie muss laufen. Punkt aus. Dass das alles läuft, darum hat sich der Entwickler zu kümmern und nicht ich - der Anwender. Nur unnötige Arbeit.
Genau dieses Zeil verfolgt Apple, und genau so sollte Aktuelle Technik aussehen. Sie nimmt uns Arbeit ab, und schafft keine....
Da fällt mir noch ein Schöner Vergleich ein. Wir wollen nach Berlin. Du fährst schön mit deinem Auto, weil da kennst du dich aus, hast alles unter Kontrolle. Kannst auftanken, lenken, gas geben usw.
Ich fahr mit dem ICE. Ich brauch nicht fahren, brauch nicht tanken und kann in Ruhe schlafen, surfen und musikhören und bin viel schneller am Ziel.
So, du hast nen provokativen Text geschrieben, dann bekommste von mir einen zurück.
