Das letzte mal als ich Matomo getestet habe wurden noch Cookies gesetzt, IPs können anonymisiert werden und DNT kann man berücksichtigen wenn man will.
Bei Fathom wird kein Cookie gesetzt, da wird aus der IP-Adresse, User-Agent & Co (also Fingerprinting) eine ID gebildet. Diese ID wird dann mit einem Salt gehasht der jeden Tag geändert wird und nicht mitgespeichert wird.
Heißt einen einzelnen User kann man nur für einen Tag zurückverfolgen weil die ID am nächsten Tag eine neue ist.
https://usefathom.com/data
Keine Cookies und eine Person ist nur eine ID die nach 24h keinerlei Rückschluss erlaubt.
Bin kein Anwalt und GDPR ist immernoch Grauzone weil jede die "persönliche Daten"-Definition auslegt wie es ihm passt, also auf eigene Gefahr. Sendest aber in allen Tracker-Scripten die extern hosten Daten an Dritte, beim vServer oder Access-Logs ist kein Problem.
IPs im Log speichern Apache und Nginx sowieso, und es lässt sich streiten ob es technisch notwendig ist eine IP zu speichern. Ich bin der Meinung ja (allein schon um irgendeinen DDoS zu registrieren), und andere sagen "IP gehört zu persönlichen Daten also nein". In die Datenschutzerklärungen gehört sowas aber trotzdem.
Ist alles ein heikles Thema, auf der wirklich sicheren Seite ist man sowieso nur wenn man absolut keine Daten speichert oder auswertet bis es wirklich klare Richtlinien gibt was persönlich ist und was nicht.
Aber rechtliche Beratung solltest du dir nicht in nem Forum holen
