Ash-Zayr
Commander
- Registriert
- Sep. 2007
- Beiträge
- 2.121
Hallo
Ich bitte um fachkundige Aufklärung und Erklärung, was hier zutrifft. Ich bin da im "Fachstreit" mit meiner Freundin.
Wir haben ein Gartenhaus mit Regenrinne. Dort ist vom Vorbesitzer ein sogenannter Regensammler im Fallrohr eingebacht. An diesem befindet sich etwa 30cm Schlauch. Das wird die Zuleitung für zwei Regentonnen, die wir kaufen werden.
Die Frage ist nun aber, und das soll ja Prinzip des Regensammlers sein: er lässt Wasser in die Tonne, die sich bis zu einem "gewissen Stand" füllt; dann aber nicht weiter, so dass weiteres Wasser geradeaus durch das Fallrohr abbließt und nicht mehr in den Zulaufschlauch zur Regentonne.
Streitpunkt ist nun die relative Höhe des Regensammlers, also dem Punkt ab dem das Wasser zur Tonne fliesst, zur Öffnung in der Tonne selbst.
Hier stehen nun die Stichworte "Prinzip der korrespondierenden Gefässe" und "hydrostatischer Druck "im Raum.
Die beiden Regentonnen werden unten miteinander verbunden und werden so immer natürlich den gleichen Füllstand haben, selbst wenn nur in eine aktiv Wasser hineinläuft.
Auch ist klar: der Regensammler, also der Zulauf in die Tonne, muss sich auf mindestens gleicher Höhe oder eben höher befinden, da das Wasser nicht bergauf fließen kann.
Aber ab einem gewissen Punkt kann es doch dann eben doch bergauf fließen.
Denn es gibt Beispiele, wo zwischen Regensammler und Tonnenzulauföffnung mehrere Meter vergehen und der Schlauch hoch und runter verlegt wird, bis er die Tonne erreicht.
Meine Freundin meint nun, der Regensammler dürfe absolut gesehen nicht zu hoch angebracht werden, weil sonst die Tonne doch überläuft...weil quasi das von oben fliessende Waser so viel Kraft hat, dass die eigentlich schon volle Tonne, bz.w das Wasser bereits auf Höhe der Einfüllöffnung, sich nicht zurückstaut bis zum Regensammmler, wo es dann nach unten fließt.
Würde man hier tatsächlich das Prinzip der Korrespondierenden Gefäße anwenden, würde die Tonne ja in der Tat sich immer höher füllen wollen, um exakt dem Stand zu folgen, der bis zum höher gelegenen Regensammler herrschen würde. Daher trifft das Prinzip hier doch nicht zu?
Aber wie es es nun? Sagen wir, der Regensammler befindet sich in 2m Höhe.
Es folgen 1,5m Schlauch quer nach unten, und auf 50cm bedindet sich die Öffnung in der Regentonne (ca. 10cm unterhalb des Tonnenrandes).
Was geschieht, wenn der Füllstand der Tonne das Zulaufloch erreicht und es weiter regnet und Wasser kommt...? Wird die Tonne sich weiter füllen und überlaufen, oder staut sich das Wasser zurück bis hoch zum Regensammler, egal wie "steil" und weiter der Schlauch zurückreicht, wo es dann nach unten weiter fließt?
Ash
Ich bitte um fachkundige Aufklärung und Erklärung, was hier zutrifft. Ich bin da im "Fachstreit" mit meiner Freundin.
Wir haben ein Gartenhaus mit Regenrinne. Dort ist vom Vorbesitzer ein sogenannter Regensammler im Fallrohr eingebacht. An diesem befindet sich etwa 30cm Schlauch. Das wird die Zuleitung für zwei Regentonnen, die wir kaufen werden.
Die Frage ist nun aber, und das soll ja Prinzip des Regensammlers sein: er lässt Wasser in die Tonne, die sich bis zu einem "gewissen Stand" füllt; dann aber nicht weiter, so dass weiteres Wasser geradeaus durch das Fallrohr abbließt und nicht mehr in den Zulaufschlauch zur Regentonne.
Streitpunkt ist nun die relative Höhe des Regensammlers, also dem Punkt ab dem das Wasser zur Tonne fliesst, zur Öffnung in der Tonne selbst.
Hier stehen nun die Stichworte "Prinzip der korrespondierenden Gefässe" und "hydrostatischer Druck "im Raum.
Die beiden Regentonnen werden unten miteinander verbunden und werden so immer natürlich den gleichen Füllstand haben, selbst wenn nur in eine aktiv Wasser hineinläuft.
Auch ist klar: der Regensammler, also der Zulauf in die Tonne, muss sich auf mindestens gleicher Höhe oder eben höher befinden, da das Wasser nicht bergauf fließen kann.
Aber ab einem gewissen Punkt kann es doch dann eben doch bergauf fließen.
Denn es gibt Beispiele, wo zwischen Regensammler und Tonnenzulauföffnung mehrere Meter vergehen und der Schlauch hoch und runter verlegt wird, bis er die Tonne erreicht.
Meine Freundin meint nun, der Regensammler dürfe absolut gesehen nicht zu hoch angebracht werden, weil sonst die Tonne doch überläuft...weil quasi das von oben fliessende Waser so viel Kraft hat, dass die eigentlich schon volle Tonne, bz.w das Wasser bereits auf Höhe der Einfüllöffnung, sich nicht zurückstaut bis zum Regensammmler, wo es dann nach unten fließt.
Würde man hier tatsächlich das Prinzip der Korrespondierenden Gefäße anwenden, würde die Tonne ja in der Tat sich immer höher füllen wollen, um exakt dem Stand zu folgen, der bis zum höher gelegenen Regensammler herrschen würde. Daher trifft das Prinzip hier doch nicht zu?
Aber wie es es nun? Sagen wir, der Regensammler befindet sich in 2m Höhe.
Es folgen 1,5m Schlauch quer nach unten, und auf 50cm bedindet sich die Öffnung in der Regentonne (ca. 10cm unterhalb des Tonnenrandes).
Was geschieht, wenn der Füllstand der Tonne das Zulaufloch erreicht und es weiter regnet und Wasser kommt...? Wird die Tonne sich weiter füllen und überlaufen, oder staut sich das Wasser zurück bis hoch zum Regensammler, egal wie "steil" und weiter der Schlauch zurückreicht, wo es dann nach unten weiter fließt?
Ash